Taxi fahren in Bangkok: Diese Tipps und Infos solltest du kennen!

Unzählige bunte Taxis prägen das Straßenbild in Thailands Hauptstadt. Die Taxipreise sind günstig, doch wenn du dich nicht auskennst, zahlst du schnell zu viel. In meinem Taxiguide findest du elementare Tipps rund um Kosten, Betrügereien, Taxameter und den Flughafen-Transfer.

Das Taxi gehört zu den beliebtesten Verkehrsmitteln in Bangkok, obwohl du damit ständig im Stau stehst. Schnellere Alternativen sind zum Beispiel der Skytrain, die Metro (U-Bahn) oder die Express Boote. Günstiger geht es mit dem Linienbus. Bus fahren in Bangkok ist auch gar nicht so schwer wie angenommen.

Doch vor allem nachts oder beim Reisen mit Gepäck führt fast kein Weg am Taxi vorbei. Deshalb habe ich alles Wissenswerte sowie nützliche Tipps rund ums Taxi fahren in Bangkok zusammengetragen

Unterkunftstipp für deinen Aufenthalt in Bangkok:
Das beliebte Hotel Villa De Khaosan hat moderne Zimmer, einen Außenpool und eine Top-Lage. Sowohl der Königspalast, viele weitere berühmte Tempel als auch die Party-Meile Khao San Road sind zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen. Und auch zum Chao Phraya Fluss ist es nicht weit. Hier findest du das Hotel bei Booking.com und hier bei Agoda. Weitere Hoteltipps in verschiedenen Preisklassen sowie Empfehlungen für Touren und alles Wissenswerte zur Anreise findest du am Ende des Artikels.

Tipps zum Taxi fahren in Bangkok

Grundsätzliches

Mehr als 100.000 Taxis sind auf Bangkoks Straßen unterwegs. Hinzu kommen über 50.000 Motorrad-Taxis sowie um die 9.000 Tuk-Tuks. In einer Stadt, in der die meisten Menschen kein eigenes Auto haben, ist diese Form der Fortbewegung sehr beliebt.

Und auch du wirst bei deiner Reise nach Bangkok sicher irgendwann in einem Taxi landen. Verglichen mit europäischen Großstädten sind die Preise für uns günstig.

Allerdings ist Taxi fahren in Bangkok ein Geduldsspiel. Vor allem am Morgen und am späten Nachmittag geht es auf den verstopften Straßen kaum noch voran. Zudem sind die Fahrten für Touristen manchmal mit einigen Ärgernissen verbunden. In Internetforen und auf Facebook berichten immer wieder Reisende von ihren Negativerlebnissen. Ich selbst habe in Bangkok jedoch überwiegend positive Taxi-Erfahrungen gesammelt.

Auch wenn sicher etwas Wachsamkeit nötig ist: Atme durch und steige nicht schon mit grundsätzlich negativer Einstellung in ein Taxi ein. Denn: Nicht jeder will dich bescheißen!

Wenn mal was schief geht, hakt es oft bei der Verständigung. Viele Taxifahrer sprechen kaum Englisch. Missverständnisse entstehen dann schnell und danach ist es schwer, dem Mann klar zu machen, was du eigentlich wolltest.

Zudem kennen die Fahrer in dieser riesigen Stadt natürlich nicht jedes Ziel. Merk dir daher große Hotels oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe, um möglichst gut zu beschreiben, wohin du möchtest.

Es kann nicht schaden, sich beim Einchecken in das Hotel eine Visitenkarte geben zu lassen. Dort steht oft die Adresse in thailändischer Schrift drauf. So kommst du abends auch wieder zurück.

Ein weiterer wichtiger Tipp: Versuche dich zu orientieren, bevor du ein Taxi nimmst, damit du auf der richtigen Seite der Straße in das Fahrzeug einsteigst. Sonst bist du mit etwas Pech und bei viel Verkehr erstmal zehn Minuten unterwegs, bevor der nächste U-Turn kommt, und fährst dann nach 15 bis 20 Minuten wieder dort vorbei, wo du vorher eingestiegen bist. Alles schon passiert.

Kosten, Taxipreis, Gebühren

Wie schon geschrieben, ist Taxi fahren in Bangkok für Europäer recht preiswert.

Der Taxipreis berechnet sich aus einer Grundgebühr (ca. 1 Euro) und einem Preis pro Kilometer. Im Stau, bei einer »Geschwindigkeit« von weniger als sechs Stundenkilometern, wird zudem eine Gebühr von 2 Baht pro Minute fällig.

Tabelle der Taxigebühren

Grundgebühr: 35 Baht
Bei Stau (weniger als 6 km/h): 2 Baht pro Minute

EntfernungPreis pro Kilometer
1-10 Kilometer5,5 Baht pro Kilometer
10-20 6,50 Baht pro Kilometer
20-407,50 Baht pro Kilometer
40-60 8 Baht pro Kilometer
60-809 Baht pro Kilometer
80+10,50 Baht pro Kilometer

Falls dein Taxi über den kostenpflichtigen Expressway fährt, musst du die dort anfallenden Gebühren zahlen. Der Fahrer fragt dich jedoch in der Regel, ob du auf die Schnellstraße möchtest.

Grundsätzlich würde ich bei Stadtfahrten auf das Einschalten des Taxameters bestehen. Bei Festpreisen zahlst du eigentlich immer drauf (mindestens das Zwei- bis Dreifache).

Lediglich bei weiten Fahrten ins Umland kann ein Festpreis von Vorteil sein.

Diskussion ums Taxameter

Auch wenn auf allen Fahrzeugen oben »Taximeter« steht, heißt das noch lange nicht, dass der Fahrer bereit ist, die Uhr einzustellen. Oft läuft es eher so ab:

»Wer you want go?«
»Khao San Road«
»o.k.« (verbunden mit einem Wink, schnell einzusteigen)
»Taxameter?«
»250 Baht« (verbunden mit einem Wink, schnell einzusteigen)
»Taxameter?!«
»Oh no, too much traffic.«

Ich drehe mich dann meist um und gehe weiter. Manche Taxis brausen anschließend davon, andere Fahrer sagen »o.k.« und schalten die Uhr ein.

Ich habe schon oft den Tipp gelesen, wieder auszusteigen, wenn der Fahrer sich weigert, die Uhr einzustellen. Ich würde jedoch gar nicht erst einsteigen, ehe das geklärt ist. Denn oft fährt der Fahrer sofort los und dann wird es für dich schwerer, mit ihm zu diskutieren.

Manchmal klappt die Sache mit dem Taxameter direkt beim ersten Taxi, oft ist es aber nötig, eine ganze Reihe von Fahrzeugen anzuhalten, bis du jemanden findest, der die Uhr einschaltet.

Auch wenn das ärgerlich ist: Nicht aufregen, einfach weiter gehen und das nächste Taxi anhalten. Das kommt meist schon nach wenigen Sekunden.

Übrigens: Vor allem in größeren Hotels kannst du an der Rezeption nach einem Taxi fragen. Die finden für dich immer schnell ein Fahrzeug, in dem das Taxameter eingeschaltet wird.

Welches Taxi soll ich nehmen?

Generell erkennst du ein freies Taxi daran, dass vorne in der Scheibe eine rote Schrift leuchtet. Wenn du per Handzeichnen signalisierst, dass du mitfahren möchtest, hält es an.

Vermeide stehende Taxis, die auf Kunden warten. Vor allem, falls du dich gerade in einem Touristengebiet befindest, würde ich erst ein paar Schritte laufen – also weg von den wartenden Taxis. An der nächsten Kreuzung kannst du dann eins aus dem fließenden Verkehr herbeiwinken.

Taxifahrer, die es sich leisten, zum Beispiel vor einem Tempel auf Kundschaft zu warten, haben es gezielt auf Touristen abgesehen. Taxameter kannst du hier vergessen, stattdessen wirst du mit überhöhten Festpreisen konfrontiert. Auch Taxis, die vor Hotels stehen, sind verdächtig.

Auf die unterschiedlichen Farben und deren Bedeutung gehe ich später ein. Preislich unterscheiden sich die Taxen nicht.

Bangkok: Taxi oder Tuk-Tuk?

Die Taxis verdrängen die Tuk-Tuks zunehmend aus dem Stadtbild. Inzwischen sind es mehr als elfmal so viele. Ein Großteil der Tuk-Tuks konzentriert sich mittlerweile auf Touristen, die gerne mit dem rollenden Wahrzeichen durch die Straßen fahren wollen.

Abgesehen vom Erlebnisfaktor spricht eigentlich fast alles gegen das Tuk-Tuk. Es ist meist teurer, da du den Preis verhandeln musst, du atmest Abgase ein, es ist weniger sicher und du musst ständig aufpassen, nicht abgezockt zu werden. Dafür ist es bei Staus das etwas schnellere Verkehrsmittel – allerdings dank riskanter Überholmanöver.

Bangkok: Warum nimmt das Taxi mich nicht mit?

Es kann dir leicht passieren, dass du ein Taxi stoppst, dem Fahrer dein Fahrziel nennst, und er »nein« sagt und weiterfährt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Vielleicht hat der Fahrer bald Feierabend, das Ziel ist jedoch in einer anderen Richtung als sein Zuhause. Bedenke, dass du selbst für eine Strecke von 10 Kilometern in der Rushhour eine Stunde brauchst. Nirgendwo kommst du »mal schnell« hin.

Meist ist der Verkehr die Hauptursache, warum dich ein Taxifahrer nicht mitnehmen möchte. Wahrscheinlich muss er für dein Ziel durch etliche Staus hindurch. »To much traffic!«, habe ich daher schon oft als Absagegrund gehört.

Obwohl in Bangkok eine Beförderungspflicht besteht und die Polizei zuletzt verstärkt Bußgelder verteilt hat, kommt so etwas immer wieder vor. Reg dich darüber nicht auf und nimm einfach das Nächste. Mit einem wütenden Fahrer unterwegs zu sein ist auch kein Spaß.

Mit Bargeld/Kreditkarte zahlen?

Am Ende deiner Fahrt ist der Betrag fällig, der auf dem Taxameter angezeigt wird. Ich empfehle dir, immer Kleingeld mitzunehmen, um passend zahlen zu können. Oft haben die Fahrer nicht viel Wechselgeld, mal ist »sorry, no change« allerdings eine Ausrede, um mehr Trinkgeld zu bekommen.

Sollte das Taxi über den Expressway gefahren sein, werden noch die dort gezahlten Gebühren auf den Preis aufgeschlagen. In der Regel streckt der Taxifahrer diesen Betrag an den Kontrollpunkten vor. Einige wollen das Geld jedoch bereits an den Mautstellen von dir. Beides ist in Ordnung.

Anders als zum Beispiel in Singapur kannst du in Bangkok in Taxis derzeit nur bar bezahlen. Eine Kreditkartenzahlung ist nicht möglich.

Bekomme ich eine Quittung?

In den meisten Taxis ist es nicht möglich, eine Quittung zu erhalten.

Bangkok: Trinkgeld im Taxi?

Trinkgelder geben hauptsächlich die Touristen. Bei Thais ist es üblich, den Betrag auf den nächsten 10er-Schritt aufzurunden. Trotzdem kannst du ruhig etwas mehr Trinkgeld geben, wenn du mit dem Service zufrieden bist. Ein freundliches Lächeln ist dir dann garantiert.

Bangkok: Ist Taxi fahren sicher?

Taxifahrer in Bangkok müssen ihre Lizenz inklusive Foto und Namen des Fahrers vorne links an der Scheibe befestigen, so dass du während der Fahrt alles lesen kannst. Allerdings habe ich auch schon erlebt, dass die Person auf dem Bild erstaunlich wenig Ähnlichkeiten mit der am Steuer hatte.

An der Innenseite der Tür hinter dem Beifahrersitz ist eine Kopie des Nummernschilds angebracht. Falls es Schwierigkeiten gibt, kannst du davon ein Foto machen, um das Taxi später zu identifizieren.

Unter der Telefonnummer 1584 erreichst du die Taxi-Beschwerde-Hotline, unter 1155 die Tourist-Police. Zudem gibt es eine App, mit der du Taxi-Sünder melden kannst.

Du hast also einige Möglichkeiten, gegen Abzocke vorzugehen, und das wissen selbstverständlich auch die Fahrer. Oft reicht es bei Problemen aus, darauf hinzuweisen.

Trotzdem besteht natürlich immer die Gefahr, am Ende doch etwas mehr zu zahlen. Das Risiko und die Summen, um die es hier geht, sind jedoch überschaubar.

Der Zustand der Fahrzeuge ist recht unterschiedlich. Meist machten die Taxis auf mich einen passablen Eindruck, es sind jedoch auch einige Fahrzeuge unterwegs, die schon etwas klapprig wirken. Nicht immer gibt es einen Gurt auf der Rückbank.

Meldungen, dass Touristen während der Fahrt in unangenehme Situationen gebracht wurden, sind äußerst selten.

Der thailändische Straßenverkehr beinhaltet hingegen immer ein gewisses Risiko. Achte vor allem beim Aussteigen auf den Verkehr. Motorräder schlängeln sich meist zwischen den Autos hindurch – und das nicht gerade langsam.

Insgesamt halte ich Taxis in Bangkok jedoch für ein sicheres Verkehrsmittel.

Ein abschließender Tipp: Vergiss bloß keine Sachen im Auto. Die Chancen, dass du das Taxi oder der Fahrer dich wiederfindet, sind nahezu aussichtslos.

Bangkok: mit dem Taxi zum Schneider oder in den Puff

Es gibt einige Taxifahrer, die ganz eigene Vorstellungen über dein Fahrziel haben. Meist sprechen sie sehr gut englisch und berichten dir von erstklassigen Schneidern, guten Restaurants oder Juweliergeschäften. Ohne weitere Kosten würden sie dich gerne dort vorbeibringen (»only looking!« ). Diese Fahrer bekommen von den Shops Provision für jeden Kunden, den sie abliefern. Im Laden wirst du dann massiv bedrängt, etwas zu kaufen. Daher lieber dankend ablehnen.

Wenn du als Mann alleine unterwegs bist, kann es dir im Taxi hin und wieder passieren, dass du noch mit ganz anderen Angeboten konfrontiert wirst. Dann geht es plötzlich um »beautiful girls« oder »body-to-body-Massage«. Auch hier erhofft sich der Fahrer eine Provision.

Die Tricks der Taxifahrer

Um das vorab klarzustellen: Die meisten Taxifahrer in Bangkok machen einen guten Job. Es gibt zwar einige schwarze Schafe, die rund um Touristengebiete geballt auftreten, aber es wäre nicht fair, die gesamte Innung an den Pranger zu stellen.

Taxifahrer verdienen in Bangkok 200 bis 300 Euro im Monat. Falls du nun 30 Cent mehr zahlen musst, weil das Taxi einen kleinen Umweg gefahren ist, so ist das zwar nicht korrekt, aber auch kein Weltuntergang.

Die größten Risiken sind bereits ausgeräumt, wenn du auf das Einschalten des Taxameters bestehst und stehende Taxis rund um touristische Attraktion und Hotels meidest.

Folgende Maschen werden zudem immer wieder probiert:

  • Taub bzw. blöd stellen: Du steigst ins Taxi ein, nennst dein Ziel, und der Fahrer fährt los. Auf dein Bitten, das Taxameter einzustellen, reagiert er einfach nicht. Oder er tut so, als würde er dich nicht verstehen. Wenn nichts hilft: Steig an der nächsten Ampel wieder aus!
  • der Unwissende: Du sitzt im Taxi und plötzlich fragt dich der Fahrer nach dem Weg. Oder er zeigt in eine Straße, ob er dort reinfahren soll. So kann er dir die Schuld geben, wenn er einen Umweg fährt. Wenn das wiederholt vorkommt, sag ihm, er solle den schnellsten Weg fahren oder anhalten.
  • kleine Umwege: Im Gegensatz zu großen Umwegen hast du hier fast keine Chance. Kleine Schlenker kannst du als Ortsunkundiger kaum erkennen. Selbst dann nicht, wenn du den Weg auf dem Smartphone verfolgst. Wegen der vielen Einbahnstraßen und Abbiegeverbote ist es schwer zu erfassen, ob ein anderer Weg besser ist. Ein kleiner Trost: Kurze Umwege belasten deine Reisekasse nur unwesentlich.
  • Ausfahrt verquatscht: Der Taxifahrer verwickelt dich in ein freundliches Gespräch, ihr lacht und diskutiert, und plötzlich ist er »aus Versehen« an einer Abfahrt vorbei gefahren, was er sofort schuldbewusst zugibt. Du kannst ihm jetzt natürlich nicht böse sein, weil ihr euch ja gerade so gut verstanden habt. Falls das mehrmals passiert, am Ende einfach den Betrag reduzieren.
  • Vorsicht vor Schleppern: Wenn dich jemand am Bahnhof oder am Flughafen anspricht, und dir ein Taxi vermitteln will, wimmel die Person lieber ab! Schlepper kassieren immer mit und den zusätzlichen Preis dafür zahlst du. Auch Männer oder Frauen in Uniformen, die dir ein Transportmittel in der Flughafenhalle anbieten, kannst du getrost ignorieren. Meist handelt es sich um einen privaten Limousinen-Service, für den du deutlich mehr bezahlst.
  • Tempel-Tour: Alle Angebote, dich noch schnell zu einem tollen Tempel zu fahren, enden garantiert in irgendwelchen Shops, wo sie dich zum Kaufen nötigen wollen.
  • »today closed«: Behauptungen, dass der Tempel, zu dem du eigentlich fahren wolltest, heute geschlossen sein, entsprechen in 99% der Fälle nicht der Wahrheit.

Was tun, wenn du zu viel zahlen musstest:

Natürlich kannst du Taxifahrer bei der Hotline und über die App anschwärzen oder die Touristenpolizei rufen. Doch überleg dir gut, ob sich der Aufwand lohnt. Um welche Summe geht es überhaupt? Oder geht es nur ums Prinzip? Denke dabei an die wertvolle Urlaubszeit, in der du dich damit herumärgerst.

Bangkok: Mit dem Taxi zum Flughafen

Die meisten Touristen nutzen für die Fahrt zu einem der beiden Flughäfen – Don Muang oder Suvarnabhumi – ein Taxi. Das ist meist auch am bequemsten.

Wenn du zum Suvarnabhumi International Airport möchtest, bietet sich dir als kostengünstige Alternative auch der Airport Rail Link an. Die schnelle Bahn-Verbindung kostet dich maximal 45 Baht. Allerdings gibt es nur wenige Stationen.

Mit dem Taxi zahlst du je nach Strecke zwischen 200 und 400 Baht.

Bangkok: Mit dem Taxi vom Flughafen in die Innenstadt

Der Taxistand am internationalen Flughafen Suvarnabhumi ist bereits im Flughafengebäude gut ausgeschildert. Er befindet sich auf der Ebene, auf der die Fluggäste ankommen.

Bestell dir kein Taxi innerhalb des Gebäudes! Geh stattdessen raus. Dort befinden sich mehrere Taxi-Schalter. Früher bekamst du vom Personal einen Zettel in die Hand gedrückt. Darauf standen dein Fahrtziel, die Nummer des Taxis sowie Informationen, wo du dich bei Problemen beschweren kannst.

Neuerdings stehen dort elektrische Terminals. Du drückst einfach auf den Touchscreen und erhältst einen Ausdruck mit der Nummer des Taxistands, zu dem du gehen sollst.

Nach meiner Erfahrung fahren die Taxis am Flughafen ausschließlich mit Taxameter, da die Fahrer bei Beschwerden den Flughafen nicht mehr anfahren dürfen. Zum Preis, der auf dem Taxameter steht, kommen am Ende noch 50 Baht Flughafengebühr und die Maut vom Expressway (45 bis 80 Baht) hinzu.

Eine Fahrt mit dem Taxi von Suvarnabhumi in die City kostet dann insgesamt zwischen 300 Baht (z.B. Sukhumvit, ca. 27 Kilometer) und 400 Baht (z.B. Khao San Road, ca. 33 Kilometer). Je nach Verkehr und Fahrtziel kann es auch mal etwas mehr oder etwas weniger sein. Für die Strecke solltest du je nach Tageszeit zwischen 30 und 60 Minuten einplanen.

Mir wurde übrigens mehrfach berichtet, dass du auf der oberen Etage, also dort, wo die Taxis die Passagiere absetzen, ganz gut mit den Fahrern über einen Festpreis in die City verhandeln kannst. Da die meisten sich unten nicht hinstellen dürfen, um auf Passagiere zu warten, fahren sie sonst leer in die Innenstadt zurück. Um einen guten Preis zu erzielen, musst du natürlich wissen, was die Fahrt regulär kosten würde. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert.

Hier findest du alternative Möglichkeiten, wie du vom Flughafen Suvarnabhumi in die Innenstadt kommst

Bangkok: Taxi App

Mit dem Thema Taxi-Apps habe ich mich selbst noch nicht im Detail auseinandergesetzt. Daher hier nur ein paar weiterführende Links:

Bangkok: Wie viele Passagiere passen in ein Taxi?

Das Standard-Taxi hat neben dem Fahrersitz noch vier weitere Plätze, nämlich den Beifahrersitz und die Rückbank. Allerdings ist im Kofferraum meist wenig Platz, da sich dort der Gastank befindet. Bei mehr als drei Personen mit Gepäck wird es daher sehr unbequem.

Gibt es Großraumtaxis?

Am Flughafen stehen auch einige größere Taxis, die jedoch etwas teurer sind. Bei viel Gepäck (z.B. Reisen mit Kindern) kommt evtl. ein Limousinen-Service als Alternative in Betracht.

In der City sind größeren Taxen sehr selten. Ab und zu findest du sie an großen Shopping Malls.

Bangkok: Was bedeuten die Farben der Taxis?

Während Taxis in den meisten Ländern eine einheitliche Farbe haben, sind die Autos in Bangkok bunt gemischt. Mal ist das Taxi pink, mal orange, mal blau, mal gelb-grün, rot-weiß oder knallgrün.

Die Preise sind in allen Taxis gleich. Die verschiedenen Taxi-Unternehmen haben lediglich unterschiedliche Farben. Bei den gelb-grünen Fahrzeugen handelt es sich um selbständige Fahrer, die keiner Firma angehören. Die Meinungen darüber, welche Farbe die fairsten Fahrer hat, gehen weit auseinander. Manche warnen zum Beispiel vor den Gelb-grünen, andere empfehlen genau diese.

Taxi nachts/früh am Morgen

Auch nachts oder am frühen Morgen ist es kein Problem, entlang der Hauptverkehrsadern ein Taxi zu bekommen. Wenn du etwas abseits oder tief in dunklen Nebenstraßen wohnst, bittest du die Leute in deinem Hotel am Abend vorher, dass sie dir ein Taxi zur gewünschten Uhrzeit bestellen.

Taxi bei Regen

Wer je bei einem Wolkenbruch versucht hat, ein Taxi zu bekommen, wird gemerkt haben, wie schwer das ist. Plötzlich sind alle Fahrzeuge belegt. Setz dich daher besser gemütlich in eine Bar oder ein Café und warte, bis der Schauer vorbei ist.

Weite Strecken

Die touristischen Ziele im erweiterten Umland von Bangkok erreichst du zum Beispiel mit dem Bus oder der Bahn. Doch auch eine Taxifahrt nach Ayutthaya (80 Kilometer), Hua Hin (200 Kilometer) oder Pattaya (150 Kilometer) ist möglich. Die Preise sind Verhandlungssache. Hier geht es dann um Festpreise. Ayutthaya bekommst du meines Wissen schon ab 700 Baht, Pattaya ab 1.100 und Hua Hin ab 1.800 Baht. Das sind zumindest die Preise, die ich in Erfahrung bringen konnte. Sollest du andere Erfahrungswerte habe, freue ich mich über ein kurzes Feedback.

Taxi fahren in Bangkok – was hast du erlebt?

Hotels, Touren & Anreise

Zum Abschluss noch schnell ein paar Tipps für deine Anreise und deinen Aufenthalt in Bangkok.

Hotels & Unterkünfte:

  • Günstig aber gut: Das Bed Station Hostel Khao San ist bei Reisenden mit wenig Budget sehr beliebt. Neben Bar und Restaurant gibt es dort auch eine Gemeinschaftslounge und einen Pool (Booking.com / Agoda). Das Met a Space Pod Hostel bietet ein ganz außergewöhnliches Erlebnis – hier schläfst du in einer Art Raumschiffkapsel! Zu U-Bahn und Skytrain sind es nur fünf Gehminuten (Booking.com / Agoda).
  • Mehr Komfort: Das beliebte Hotel Villa De Khaosan hat eine Top-Lage. Königspalast, Khao San Road, Flussboot – alles ist zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen. Neben modern gestalteten Zimmern gibt es auch einen Pool (Booking.com / Agoda). Übernachtung mit schöner Aussicht, einen großen Pool und eine Top-Verkehrsanbindung mit Skytrain und Flußbooten bietet das 4-Sterne-Hotel Centre Point Silom. Beliebt ist es auch bei Familien (Booking.com / Agoda).
  • Ganz schön schick: Das Shangri-La Bangkok liegt direkt am Chao Phraya Fluss. Von vielen Zimmern hast du einen spektakulären Ausblick. Zudem bietet das Hotel ein 10.000 m² großes Fitnesscenter und einen mehrfach ausgezeichneten Spa- und Wellnessbereich (Booking.com / Agoda). Das Marriot Sukhumvit hat einen Außenpool und eine beliebte Skybar mit atemberaubender Aussicht. Eine Skytrain-Station befindet sich in unmittelbarer Nähe (Booking.com / Agoda).

Touren und Ausflüge:

Wer in Bangkok ist, möchte etwas erleben! Zu den beliebtesten Attraktionen gehört ein Ausflug zum schwimmenden Markt in Damnoen Saduak (mit Besuch des Maeklong Zugmarktes). Spektakulär ist der Mahanakhon-Skywalk. In Thailands höchster Skybar kannst du in atemberaubender Höhe über einen Glasboden laufen.
Eine Fahrradtour tagsüber bietet eine gute Möglichkeit, die historischen Highlights von Bangkok aktiv zu entdecken. Während einer nächtlichen Fahrradtour kannst du die beleuchtete Stadt genießen, nachdem die Besuchermassen die Straßen und Plätze verlassen haben. Wer es etwas bequemer mag, kann Tempel und Streetfood während einer Tuk-Tuk-Tour bei Nacht erkunden.
Nur 70 Kilometer von Bangkok liegt die Stadt Ayutthaya, an deren große Vergangenheit viele Tempel und Ruinen erinnern. Ein Tagesausflug nach Ayutthaya ab Bangkok lohnt sich!

Anreise:

Die thailändische Hauptstadt Bangkok hat zwei internationale Flughäfen. Am Suvarnabhumi Airport (BKK) landen die meisten Fernflüge. Der Flughafen Don Mueang (DMK) wird vor allem für Inlandsflüge und Verbindungen in andere asiatische Länder genutzt. Flugpreise und Verbindungen vergleichst du am besten mit Skyscanner oder Momondo.

Hier findest du ausführliche Tipps zur Anreise nach Bangkok und hier zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Bangkok.

Von Bangkok kommst du auch mit dem Bus weiter. Tickets kannst du zum Beispiel bei 12go oder BusOnlineTicket buchen. Hier findest du alles Wissenswerte zum Busfahren in Thailand.

Weitere Infos: Übersicht Bangkok-Touren bei Get Your Guide. Und hier weitere Tipps und Ideen zu Touren in Bangkok.

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