Bangkok: die besten Sehenswürdigkeiten und die schönsten Highlights

In Thailands Hauptstadt Bangkok erwartet dich ein riesiges Angebot an interessanten Sehenswürdigkeiten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Hier findest du 25 Highlights auf einen Blick inklusive Karte und Anreise.

Viele Reisende bleiben am Ende ihrer Reise nur ein bis zwei Nächte in der Stadt, weil sie vom Flughafen Bangkok Suvarnabhumi wieder zurück in die Heimat fliegen. Das ist schade, denn Bangkok gehört zu den aufregendsten Metropolen der Welt.

Die Liste attraktiver Sehenswürdigkeiten ist lang. Einige davon stelle ich nachfolgend vor. Noch mehr Highlights findest du in meinem Insider-Reiseführer 555 Tipps für Bangkok.

Viele der aufgeführten Orte kannst du auf eigene Faust erkunden. Falls du lieber einen Guide dabei hast, gerne gefahren wirst oder dich auch die Sehenswürdigkeiten etwas außerhalb interessieren, schau dir meine Auswahl der besten Ausflüge und Touren in Bangkok an. Bist du speziell an Tempeln interessiert, findest du hier eine Top-20 der schönsten Tempel.

Bangkok: die besten Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Um möglichst stressfrei zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten zu gelangen, solltest du dich ein wenig über den Nahverkehr und die Verkehrsmitteln in Bangkok informieren.

Königpalast und Wat Phra Kaeo

Die Hauptattraktion in Bangkok ist zweifelsfrei der Königspalast (Großer Palast). Fast jeder, der Thailands Hauptstadt besucht, möchte einmal dort sein.

Der Königspalast ist ein Nachbau der Palastanlage in Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt Siams, die im Krieg mit den Burmesen fast vollständig zerstört wurde. Anschließend wurde der Palast in Bangkok rekonstruiert. Und auch viele Gebäude in der Altstadt sind Nachbauten der zerstörten Vorbilder aus Ayutthaya.

Heutzutage wohnt kein König mehr im Großen Palast, aber bis 1925 hielt sich die königliche Familie die meiste Zeit hinter den dicken weißen Mauern auf. Der innere Bereich war wie eine kleine Stadt.

Als Besucher kannst du nur den äußeren Bereich mit dem Tempel des Jade-Buddha besichtigen. Von den Palästen darfst du zwei betreten, das zweite und das vierte Gebäude vom Eingang aus gesehen. Vor dem Ausgang versteckt sich noch ein Museum über dem Palasttempel.

Das absolute Highlight auf dem Palastgelände ist jedoch ohne Frage der königliche Tempel Wat Phra Kaeo. Fotos davon findest du auf Postkarten, Reiseführern und in jeder Top-10-Liste zu Bangkok.

Das Tempel-Gelände wirkt wie eine eigene Welt. Besonders imposant sind die fünf Meter hohen Wächterstatuen mit den Gesichtern grinsender Dämonen. Höchste religiöse Bedeutung hat ein Buddha aus Jade. Der Statue werden magische Eigenschaften nachgesagt, weshalb viele Thais hierhin pilgern.

Die Tempelanlage beinhaltet so viele wundervolle Details, dass du eine ganze Zeit hier verbringen kannst. Am besten kommst du direkt morgens um 8:30 Uhr zum Palast, wenn die Tore öffnen. Nur so kannst du den Besuchermassen entgehen.

Acht auf den strikten Dresscode, der kurze oder enganliegende Kleidung und offene Schuhe verbietet. Passende Kleidung kannst du zur Not am Eingang leihen.

Vorsicht vor den Schleppern im Umfeld des Palasts. Glaube niemandem, der dich dort anspricht und kaufe nichts in unmittelbarer Umgebung.

Adresse: Grand Palace, Na Phra Lan Rd

Anreise: Bus, Flussboot: Chang

Wat Pho

Ein goldener liegender Buddha mit einer Länge von 45 Metern erwartet dich im Wat Pho, einem der schönsten und bekanntesten Tempel in Bangkok.

Ein weiteres Highlight ist die Ordinationshalle mit dem Phra Buddha Deva. Die Asche von König Rama dem I. befindet sich unter dem Sockel der goldenen Statue.

Darüber hinaus ragen auf dem Hof mit bunten Kacheln verzierte Chedis bis zu 42 Meter in den Himmel hinauf.

Die wichtigste und angesehenste Massage-Schule Thailands befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Auch Touristen können hier einen einwöchigen Intensivkurs machen.

Web: watpho.com

Adresse: Wat Pho, 2 Sanamchai Rd

Anreise: Bus, Flussboot: Tien

Chinatown

Wie vielseitig Bangkok ist, merkst du besonders bei einem Besuch von Chinatown. Rund um die Yaowarat Road voller Neonschilder in chinesischer Langform kommst du dir vor wie in einer anderen Welt. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit bieten sich dir hier tolle Fotomotive.

Noch mehr von Chinatown erlebst du, wenn du dich in die kleinen Nebenstraßen begibst. Hervorzuheben ist die enge Sampheng-Gasse, in der es alles zu kaufen, was du dir unter »Made in China« vorstellen kannst. Nichts für schwache Nerven ist der Frischmarkt in der Trok Issaranuphap.

Chinatown hat viele Schreine und Tempel des chinesischen Mahayana-Buddhismus, der sich stark vom in Thailand üblichen Theravada-Buddhismus unterscheidet. Die bekanntesten chinesischen Tempel sind Mangkon Kamalawat und Wat Khanikaphon.

Abends verwandelt sich Yaowarat in eine Art Nachtmarkt und die meisten Besucher kommen wegen des Essens. Die beste Zeit, um Chinatown zu besuchen, ist das chinesische Neujahr. Dann ist die Yaowarat Road für Verkehr gesperrt und tagelang wird auf einem bunten Straßenmarkt mit Bühnen und vielen Essensständen gefeiert.

Adresse: Yaowarat Rd

Anreise: Bus, Flussboot: Ratchawong, Marine Department, MRT: Hua Lamphong, Kanalboot: Panfa

Wat Arun

Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, liegt direkt am Flussufer. Wer schon mal mit dem Boot über den Chao Phraya gefahren ist, kann ihn aufgrund seines markanten Erscheinungsbilds unmöglich übersehen haben.

Auffällig ist seine für Thailand untypische Architektur im Khmer-Stil, also ähnlich wie Angkor Wat. Von der vierten Ebene hast du eine tolle Aussicht über den Chao Phraya und auf den Großen Palast. Der Aufstieg hat es jedoch in sich, denn die Stufen hinauf sind sehr steil und du solltest dich in jedem Fall gut festhalten.

Adresse: Wat Arun, 158 Wang Doem Rd

Anreise: Bus, Flussboot + Fähre: Tien

Sky Bar Lebua

Bangkoks Hochhäuser bieten eine ganze Reihe attraktiver Skybars. Zu den Populärsten und Bekanntesten gehört Lebua im 63. Stock des State Towers. Die goldene Kuppel hat einen hohen Wiedererkennungswert und die Aussicht auf die Innenstadt und die vielen Boote auf dem Chao Phraya River ist hier besonders schön.

Über Thailand und Südostasien hinaus bekannt wurde die Dachterrasse im Jahr 2011 als einer der Drehorte der US-Filmriss-Komödie Hangover 2. Viel besucht und hochgelobt war die Bar bereits vorher. Wenn du etwas essen möchtest, solltest du vorab einen Tisch reservieren. Einen Cocktail in der Bar bekommst du aber auch so.

Web: lebua.com/sky-bar

Adresse: Lebua @ State Tower, 1055 Silom Rd

Anreise: Bus, BTS: Saphan Taksin, Flussboot: Sathorn

Lumphini Park

Der größte Park in der Innenstadt ist ein interessantes Ausflugsziel und ein guter Ort, um sich ein wenig von Tempelbesichtigungen, Shopping und Museumsbesuchen zu erholen.

Die Grünflächen und der See bieten einen schönen Kontrast zu den umliegenden Hochhäusern. Wer sich etwas bewegen möchte, kann früh am Morgen an öffentlichen Sportangeboten wie Aerobic teilnehmen. Zudem gibt es im Lumphini Park einen 2,5 Kilometer langen Trimm-dich-Pfad, einige Sportfelder, Kinderspielplätze und einen Tretbootverleih. Am südlichen Ende des Parks gibt es zudem einen “Dschungel-Kraftraum” unter freiem Himmel.

Aber natürlich kannst du einfach wie die meisten Besucher im Schatten sitzen und entspannen. Am Ufer des Sees kannst du dabei einige große Warane beobachten.

Adresse: Lumphini Park, 139/4 Witthayu Rd

Anreise: Bus, BTS: Sala Daeng, Ratchadamri, MRT: Silom, Lumphini

Talad Rot Fai Ratchada

Bangkok hat eine ganze Reihe erstklassiger Nachtmärkte. Zu den Highlights gehört der Talad Rot Fai Ratchada direkt an der MRT-Haltestelle Thailand Cultural Center.

Dort erwarten dich Vintage-Stände, trendige Bars, stylische Klamotten und erstklassiges Streetfood. Zudem ist der Markt durch seine bunten Zelte ein tolles Fotomotiv. Den besten Ausblick hast du vom 4. bis 6. Stockwerk im Parkhaus der Esplanade Mall gleich nebenan. Hier ist ein beliebter Treffpunkt zum Sonnenuntergang vor dem Marktbesuch.

Stylisch sind die Volkswagen-Bars und der ganze Retro-Bereich im hinteren Teil. Sogar eine Bar in einem ehemaligen Schulbus gibt es hier und das ist nur der Auftakt zu einer ganzen Bar-Straße mit viel Live-Musik später am Abend.

Essensstände dürfen natürlich auf keinem Thai-Markt fehlen. Das Angebot reicht von Thai-Food über koreanisches Barbecue bis hin zu Burger und Pizza.

Adresse: The New Rot Fai Market Ratchada, 99 Ratchadaphisek Rd

Anreise: Bus, MRT: Thailand Cultural Center

Khao San Road

Die Khao San Road ist unter Reisenden die bekannteste Straße in Bangkok, ziemlich sicher sogar in ganz Südostasien.

In den 1980er-Jahren entwickelte sie sich zum Backpacker-Treffpunkt. Vor allem junge Menschen auf dem Weg zu irgendeinem Ziel in Thailand oder den Nachbarländern trafen sich hier, wohnten in billigen Unterkünften und tauschten in einer Welt ohne Internet Reisetipps aus.

Wo damals einfache Gästehäuser waren, stehen heute moderne Hotels. Anstelle von Garküchen findest du nun Touristen-Restaurants, McDonald’s und Starbucks sowie mobile Dönerbuden. Und die Angebote für Touristen haben sich längst auf das gesamte Viertel ausgedehnt.

Nach wie vor zieht die Straße jedoch viele junge Menschen an. In ausgelassener Stimmung wird bis tief in die Nacht gefeiert. Neben einigen Party-Schuppen findest du aber auch viele entspannte Kneipen, spätestens in der ruhigen Parallelstraße Rambuttri Road. Dort gibt es auch noch Essenstände.

Ein Besuch der nur 400 Meter kurzen Straße gehört für Reisende aller Altersklassen zu einem Bangkok-Besuch und sei es nur, um lustige T-Shirts zu kaufen und über den Sittenverfall der Jugend zu lästern.

Adresse: Khao San Road

Anreise: Bus, Flussboot: Phra Arthit, Kanalboot: Panfa

Golden Mount/Wat Saket

Ein weiteres Tempel-Highlight befindet sich im Osten der Altstadt. Auf einem künstlichen Berg, dem Golden Mount, steht ein Tempel mit einer goldenen Chedi. Dort oben erwartet dich ein toller 360-Grad-Rundumblick auf die Altstadt und die Skyline der Innenstadt.

Bereits der Aufstieg vorbei an Heiligenfiguren, Bäumen und einem kleinen Wasserfall ist ein schönes Erlebnis. Wenn du anschließend noch Zeit hast, kannst du dir am Fuße des Berges die Anlage des Wat Saket anschauen. Dort gibt es viele goldene Buddha-Statuen zu bestaunen.

Empfehlenswert ist der Tempelmarkt, der jedes Jahr im November an zehn Tagen stattfindet und einer der größten und bekanntesten in Thailand ist.

Web: watsaket.ac.th

Adresse: Wat Saket (golden Mount), 344 Chakkraphatdi Phong Rd

Anreise: Bus, Kanalboot: Panfa

Asiatique The Riverfront

Asiatique ist ein Ort für abendliche Drinks, Essen, Unterhaltung und Shopping.

Einkaufen gehen kannst du in den Distrikten Charoenkrung und Factory mit rund 1.000 kleinen Läden, Unterhaltung findest du im Town District und der Waterfront-Distrikt am Fluss beherbergt rund 40 Restaurants von italienischer Küche über Thai bis Fernöstlich.

Die Aussicht genießen kannst du von Bangkoks größtem Riesenrad gleich nebenan. Dort befinden sich auch einige Fahrgeräte für Kinder. Zudem sind auf dem Gelände des Asiatique Unterhaltungsshows wie »Muay Thay Live«, die Calypso-Ladyboy-Show und das Joe-Louis-Puppentheater beheimatet.

Web: asiatiquethailand.com

Adresse: Asiatique, 2194 Charoen Krung Rd

Anreise: Bus, Flussboot: Wat Rajsingkorn. Es fährt ein kostenloses Shuttleboot vom Sathorn-Pier nahe der Saphan Taksin BTS.

Teochew-Friedhof

Noch so etwas wie ein Geheimtipp ist der Teochew Friedhof mit dem dazugehörigen Park. Vor allem ab dem später Nachmittag entwickelt sich die Anlage von einem Ort der Toten zu einem Ort der Lebenden.

Viele kommen zum Sporttreiben hierher. Es gibt Badminton-, Basketball- und Volleyball-Plätze, einen Kraftraum und ein ostasiatisches Kampfsportzentrum für Kinder sowie natürlich Jogger, die ihre Runden drehen.

Darüber hinaus wird der Park als Treffpunkt und Gemeindezentrum genutzt. Kinder spielen auf dem Rasen, Familien machen Picknick und Paare suchen sich ein ungestörtes Plätzchen.

Es gibt mehrere Tempel mit bunten Neonlichtern, sonntags findet sogar Karaoke im Freien statt.

Zwischen all dem Trubel triffst du immer wieder auf Grabsteine. Manche sind gut erhalten und verziert, an anderen nagt deutlich der Zerfall.

Adresse: Teochew Chinese Cemetary, 1 Soi Charoen Rat 3

Anreise: Bus, BTS: Surasak

Koh Kret

Ein beliebtes Ziel im Norden Bangkoks ist die Fluss-Insel Koh Kret, die du wunderbar im Rahmen eines Tages- oder Halbtagesausflugs besuchen kannst.

Koh Kret entstand 1722 durch den Bau eines Verbindungskanals für den Schiffsverkehr und ist heute vor allem für die dort erhältlichen schönen Töpferarbeiten bekannt. Mitglieder des Stammes der Mon brachten das Töpferhandwerk einst auf die Insel.

Zudem ist Koh Kret ein Ort der Ruhe, denn dort gibt es keine Autos, sondern nur einen schmalen Rundweg, den du mit einem vor Ort geliehenen Fahrrad befahren kannst.

Es gibt auch einen Tempel und ein kleines Museum zu besichtigen. Jedoch sind es nicht so sehr die Sehenswürdigkeiten, die Koh Kret so besonders machen, sondern der Charme des ländlichen Thailands. Du fühlst dich um Jahre zurückversetzt in das alte Bangkok. Was für ein Kontrast zu den Fassaden aus Glas und Stahl der Wolkenkratzer und Malls des neuen Bangkoks!

Adresse: Koh Kret

Rajadamnern Stadium

Das älteste Muay-Thai-Stadion der Stadt ist für seine hochklassigen Wettkämpfe bekannt. Die Arena liegt nicht weit vom Touristenviertel rund um die Khao San Road in entfernt und lässt sich für viele Reisende gut erreichen oder mit einem anderen Ausflugsziel verbinden.

Die Preise, die Touristen hier bezahlen müssen, sind unangemessen hoch. Trotzdem ist ein Besuch des Thaiboxing-Tempels ein Erlebnis. Allerdings solltest du dir vorher überlegen, was genau dich an der Veranstaltung reizt, der Sport oder die Atmosphäre.

Bei den teuersten Sitzen direkt am Ring hast du einen erstklassigen Blick auf die Sportler und bist beim Kampf praktisch hautnah dabei. Doch auch die großen Tribünen hinter dem Absperrzaun haben ihren Reiz. Dort stehen Leute vom Fach, die das Geschehen im Ring lautstark kommentieren und laufend Wetten auf den Ausgang abgeben.

Hier findest du weitere Informationen zu Thai-Boxing-Stadien in Bangkok.

Web: http://rajadamnern.com/

Adresse: Rajadamnern Boxing Stadium, 1, Ratchadamnoen Nok Rd

Anreise: Bus, Kanalboot: Panfa, Government House

Benjakiti-Park

Das Oval um den See im Benjakiti-Park ist beliebt zum Fahrradfahren und Joggen. Auch Boote werden verliehen. Besonders beeindruckend ist der Blick auf die Skyline mit See und Grün im Vordergrund.

Vom Touristen-Viertel an der Sukhumvit Road ist es nicht weit bis zum Park, daher lohnt sich auch ein kurzer Abstecher.

Adresse: Benjakiti Park, Ratchadapisek Rd

Anreise: Bus, BTS: Asok, MRT: Queen Sirikit National Convention Centre, Sukhumvit

Bootsfahrt Chao Phraya

Ein Erlebnis ist ohne Frage eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya. Denn auf Bangkoks Fluss herrscht reges Treiben und unzählige Boote sind ständig unterwegs. Dazu gehören Linienboote, Fähren und Touristenboote aber auch schwere Transportschiffe.

Eine Fahrt an der Altstadt vorbei vermittelt dir sehr eindrucksvoll die Vielfältigkeit der Stadt. Du hast einen guten Ausblick auf die modernen Wolkenkratzer in der Skyline und siehst am Ufer immer noch einfache Bauten und Wellblechhütten. Moderne Shopping-Center und uralte Gebäude stehen nah beieinander. Und zwischendurch sind immer wieder große Tempel zu sehen.

Für eine Fahrt musst du keine Tour buchen oder mit dem Touristenboot fahren. Nimm einfach das Chao Phraya Express Boot und fahr damit vom Sathorn-Pier in Richtung Khao San Road. Das Ganze kostet dich nur ein paar Cent.

Adresse: Chao Phraya River

MBK Center

Das Mahboonkrong Center (MBK) ist die älteste Mall in Bangkoks Einkaufsgürtel. Es wurde 2017 runderneuert und wirkt nun an vielen Stellen moderner.

Auf sieben Etagen hast du die Wahl zwischen rund 2.500 kleinen Shops und Läden nach dem Prinzip »Markt mit Dach«. Die meisten davon sind bis unter die Decke vollgepackt mit Kleidung, Lebensmitteln, Elektroartikeln sowie Souvenirs und Handarbeit.

Wenn du nur Zeit für eine Mall hast, findest du im MBK fast alles an einem Ort. Das MBK ist außerdem von überall in der Stadt gut erreichbar. So kannst du einen halben Tag vor Abflug noch schnell einen Großeinkauf machen. Für Reisende ist besonders die große Auswahl an Souvenirs, Handarbeit und Geschenken im 6. Stock eine Fundgrube.

Einzigartig in Bangkok ist die Auswahl an Profi-Kameras. Im 5. Stock sind mehrere gut sortierte Läden mit den neuesten Modellen und Zubehör von Anbietern wie Nikon, Sony oder Canon. Auch Secondhand-Kameras und -Objektive gibt es. Canons offizielle Vertretung nimmt Reparaturaufträge an.

Falls du Hunger hast, kannst du im 1. und 6. Stock günstig thailändisch essen. In der 5. Etage gibt es zudem internationale Restaurants und im Tokyu Department Store im 4. Stock ein japanisches Restaurant.

Interessant ist ein Besuch mittwochs. Dann kannst du dir ab 18:00 Uhr kostenfrei Thai-Boxing auf der Bühne vor dem MBK Center anschauen.

Web: mbk-center.co.th

Adresse: MBK Center, 444 Phayathai Rd.

Anreise: Bus, BTS: National Stadium, Kanalboot: Hua Chang, MRT: Sam Yan

Siam Gypsy Junction

Ein weiteres Highlight unter Bangkoks Nachtmärkten ist der Siam Gypsy Junction, der direkt entlang einer Eisenbahnlinie verläuft. Es gibt dort keine Massenware. Fast alles ist alt oder auf alt gemacht und Secondhand oder selbst produziert.

Die besondere Atmosphäre verdankt der Markt auch einer alten Westernstadt. Hinzu kommen Kneipen und zu Bars umgebaute VW-Busse.

Adresse: 965/8 Krungthep-Nonthaburi Soi 56 MRT: Bang Son

Anreise: Bus

Sukhumvit Road

Das größte Touristenviertel Bangkoks befindet sich an der Sukhumvit Road. Nirgendwo sonst gibt es so viele Hotels. Und mit der stetig wachsenden Zahl an Besuchern entstand natürlich ein entsprechend großes Angebot an Bars und Restaurants.

Die Gegend ist aufgrund der guten Anbindung an den BTS Skytrain beliebt und aufgrund zahlreicher Malls ein Shopping-Paradies. Die in Bangkok so typischen informellen Stände und Straßenmärkte verschwinden auf der Sukhumvit leider langsam von der Bildfläche und das Preisniveau ist höher als an den meisten anderen Orten in Bangkok.

Während des Vietnamkriegs machten Soldaten in Scharen Kurzurlaub in Bangkok. Sie ließen Rotlichtviertel in der vorderen Sukhumvit entstehen, die noch heute dort sind. Die beiden Ansammlungen von Go-go-Bars, Nana und Soi Cowboy, lassen sich zwar gut vermeiden, aber es ist hier unmöglich, allen »Teen Massage«-Salons und zwielichtigen Bars aus dem Weg zu gehen. Abends warten entlang der Hauptstraße viele Prostituierte auf Kundschaft.

Beliebt als Ausgehviertel ist die Sukhumvit Soi 11, die auch Soi Ambassador genannt wird. Dabei handelt es sich nicht um ein Rotlichtviertel. Stattdessen gibt es zahlreiche gute Restaurants, egal ob japanisch, indisch, thai oder westlich. Auch Garküchen findest du zu genüge. Hinzu kommen Kneipen und Bars in allen Farben und Formen.

In der hinteren Sukhumvit Road ab Thong Lo haben sich viele High-Society-Thais und ausländische Expats niedergelassen. Cafés, Weinbars, Restaurants, Community Malls, Fitnessclubs und andere Einrichtungen für Mittelklasse und Wohlbetuchte sind nachgekommen.

Adresse: Sukhumvit Road

Anreise: Bus, BTS: Nana, MRT: Sukhumvit, Kanalboot: Nana Chard

Jim-Thompson-Haus

»Vom CIA-Agenten zum Seiden-Tycoon« ist die Kurzfassung von Jim Thompsons Aufstieg in Bangkok. Statt auf seinem Geld sitzen zu bleiben, kaufte der Kunstliebhaber historische Häuser in Bangkok und Ayutthaya, die schon damals mehr als 200 Jahre alt waren. Er baute sechs davon ab und setzte sie dort wieder zusammen, wo heute das Jim-Thompson-Haus steht. Dann füllte er sie mit unzähligen Kunstgegenständen aus ganz Südostasien.

Es sind aber nicht nur die Antiquitäten mit verschiedenen Kunststilen aus Thailand, Kambodscha, Myanmar, China und anderen Ländern. Besonders eindrücklich ist die Lage am Ende einer kleinen Soi direkt am San-Saep-Kanal mit etwas grüner Dschungelatmosphäre mitten im Großstadt-Dschungel.

Nach der Tour kannst du eine Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen ansehen. Außerdem gibt es auf dem Gelände ein Restaurant mit Weinbar und einen Souvenirshop.

Jim Thompson verschwand übrigens 1967 auf ungeklärte Weise in den Cameron Highlands von Malaysia.

Web: jimthompsonhouse.com

Adresse: Jim Thompson House, 6 Kasemsan Soi 2

Anreise: Bus, Kanalboot: Hua Chang, BTS: National Stadium, Ratchathewi

Museum Siam

Das mehrmals ausgezeichnete Museum Siam versucht mithilfe von interaktiven Ausstellungen einen Eindruck davon zu vermitteln, was »Thai-sein« ausmacht. Es geht nicht nur um Geschichte und Vorgeschichte der Nation, sondern auch um moderne Einflüsse, Thai-Gerichte, Thai-Buddhismus, Aberglaube, die königliche Familie, 7-Eleven und vieles mehr.

Die Besonderheit am Museum Siam ist, dass es kaum antike Ausstellungsstücke gibt. Du findest in dem ehrwürdigen kolonialen Gebäude vor allem modelleisenbahngroße Replikas, aber auch raumfüllende Dioramas, zum Beispiel eine Truppe Soldaten aus Ayutthaya mit Kriegselefanten in Echtgröße. Wo das nicht zur Veranschaulichung reicht, helfen Bildschirme und Filmvorführungen.

Es ist eine sehr sehenswerte Einführung in das Königreich und dank der modernen Aufmachung auch familienfreundlich.

Web: museumsiam.org

Adresse: Museum Siam, Sanam Chai Rd

Anreise: Bus, Flussboot: Rajinee, Kanalboot: Panfa

Chatuchack

Für viele Bangkok-Reisende gehört ein Besuch des Chatuchak-Marktes zum Pflichtprogramm. Und gemeint ist damit vor allem der Wochenendmarkt mit ca. 8.000 Ständen. Der Markt wirkt wie eine kleine Stadt und du solltest dich mit Hilfe der kostenlosen Karten orientieren, um nicht verloren zu gehen.

Zu den Highlights gehören:

  • Sektion 7: Kunstwerke und Malereien, bei denen der Künstler meistens anwesend ist und auch Auftragsarbeiten entgegennimmt.
  • Sektion 2: die Hipster-Ecke des Marktes
  • Sektion 6: erinnert an die Wurzeln des Marktes mit einem Flohmarkt-Charakter und vielen Vintage-Artikeln.
  • Sektion 1: Reliquien und Antiquitäten, Thai-Musikinstrumente, Bücher und vieles mehr.

Nicht jedermanns Sache ist die Haustiersektion „JJ Pet“ mit ca. 3.000 Ständen, die auch wochentags geöffnet hat. Von süßen Hundewelpen oder Kätzchen bis zu Reptilien und schillernden Thai-Kampffischen gibt es exotische und nicht so exotische Haustiere. Artgerechte Haltung ist hier jedoch ein Fremdwort.

Darüber hinaus gibt es noch den JJ Plaza mit ca. 3.000 Ständen und einen kleinen Marktkomplex südlich der DD Mall. Abgerundet wird der komplette Bereich mit der JJ Mall mit 2.000 Ständen, dem JJ-Green-Nachtmarkt mit 600 Ständen und dem Or-Tor-Kor-Markt mit 200 Ständen. Beim Flocblog findest du ein ausführliches Porträt des Chatuchak-Marktes mit vielen nützlichen Tipps.

Web: chatuchakmarket.org

Adresse: Chatuchak Market, 587/10 Kamphaeng Phet 2 Rd

Anreise: Bus, MRT: Kamphaeng Phet, Chatuchak Park, BTS: Mo Chit

Wang Lang Riverside

Was nur wenige Touristen wissen: Schräg gegenüber des Königspalastes auf der anderen Seite des Flusses befindet sich der Wang-Lang-Markt mit einigen sehr netten Bars.

Hier kannst du bei einem Bier die Aussicht auf den Palast und die vorbeifahrenden Boote genießen, was vor allem gegen Abend besonders schön ist. Auch das ebenfalls beleuchtete Wat Arun ist sehr gut sichtbar.

Der Stadtteil Thonburi ist dafür bekannt, eine ganze Spur entspannter und authentischer zu sein und das gilt auch für die Bars am Wang-Lang-Markt.

Ein absoluter Tipp ist die 342 Bar auf dem Dach des Baan Wang Lang. Sie ist deutlich günstiger und weniger besucht als die Skybars im Zentrum. Trotzdem erwartet dich hier eine der schönsten Aussichten in Bangkok mit einem Blick über eine Flusskurve auf den Königspalast, Wat Pho und Wat Arun mit der Skyline der Innenstadt am Horizont.

Adresse: Wang Lang Market, Soi Wat Rakang, Bangkok

Anreise: Bus, Flussboot: Wang Lang, Siriraj

Soi Cowboy

Die Soi Cowboy ist eines der drei bei Touristen bekannten Rotlichtviertel in Bangkok. Auf nur etwa 100 Meter Länge tummeln sich rund 30 Stripclubs und Kneipen.

Dank der großen Neonschilder und der attraktiven Stripperinnen vor den Bars war Soi Cowboy Drehort des Hollywood-Streifens Hangover 2. Seitdem kommen auch viele gemischte Touristengruppen hierher.

Adresse: Soi Cowboy

Anreise: Bus, BTS: Asok, MRT: Sukhumvit, Kanalboot: Asok

Jesada Auto- und Technik Museum

Klassische Autos sind in Thailand sehr beliebt. Das wird nirgendwo anders so deutlich, wie im Jesada Auto- und Technik-Museum.

Ein großer Teil der Sammlung von ca. 500 antiken Fahrzeugen besteht aus niedlichen Mini-Autos. Interessant sind auch die Doppeldeckerbusse, Amphibienfahrzeuge und natürlich ein Delorean wie aus »Zurück in die Zukunft«.

Neben Autos gibt es eine Sammlung von kuriosen Fahrrädern, Vespas, Flugzeugen und Hubschraubern. Wenn dir das Museum zu weit außerhalb liegt, findest du nahe der Pinklao-Brücke ein Büro von Jesada mit einer Miniaturausstellung.

Web: jesadatechnikmuseum.com

Adresse: Jesada Technik Museum, 100 Moo 2, Phuttamonthon Sai 8 Rd, Nakhon Pathom

Anreise: Bus

Terminal 21

Terminal 21 unterscheidet sich von anderen Einkaufszentren in Thailands Hauptstadt durch seine kreative Gestaltung. Schon der Name erinnert an einen Flughafen und die Mall lässt dich auf Weltreise gehen, ohne das Gebäude zu verlassen.

Jede Etage ist einer internationalen Stadt gewidmet. So gibt es beispielsweise das Thema »London«. Dort befinden sich Shops in einem nachgebauten roten Doppeldeckerbus und einem Wagen der Londoner U-Bahn. Andere Etagen bringen dich auf einen Basar in Istanbul, an den Champs-Élysées in Paris oder zum Shoppen nach Tokio.

Die Mall bietet einen bunten Mix aus bekannten Marken, neuen Designer-Läden und kleinen wuseligen Stränden sowie einen guten und günstigen Foodcourt, wo du während deiner Shopping-Tour neue Energie tanken kannst.

Web: terminal21.co.th

Adresse: Terminal 21, 88 Soi Sukhumvit 19

Anreise: Bus, BTS: Asok, MRT: Sukhumvit, Kanalboot: Asok, ARL: Makkasan

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