Siem Reap (Angkor): Tipps für deine Reise

Hier findest du alles Wissenswerte für deine Reise nach Siem Reap und Angkor. Von geschichtlichen Hintergründen über Sightseeing-Tipps bis hin zu Übernachtungsmöglichkeiten und Anreise.

Kambodscha ist gleich Angkor Wat. Auch, wenn nicht jeder die genauen Zusammenhänge kennt, scheint das eine Tatsache zu sein. Nicht nur, dass Angkor Wat die Nationalflagge Kambodschas ziert und das Bier Angkor heißt, auch hat fast jeder Mensch mit Internetzugang schon einmal ein Bild vom Sonnenaufgang über Angkor Wat gesehen und dieses Erlebnis sodann auf die eigene Bucketlist gesetzt.

Also Foto machen, abhaken, weiterfahren? Bitte nicht. Kambodscha ist mehr als Angkor, Angkor ist mehr als Angkor Wat, und Angkor Wat ist mehr als ein hübsches Bild vom Sonnenaufgang. Es lohnt sich wirklich, dem Stolz Kambodschas mehr als einen oberflächlichen Blick zu schenken.

Für das bessere Verständnis hier also ein paar grundlegende Zusammenhänge: Angkor Wat ist zwar der bekannteste Tempel, aber letztendlich „nur“ ein Teil des unfassbar riesigen Tempelareals Angkor, das einst die Hauptstadt des Khmer-Reiches bildete. „Angkor“, das heißt übersetzt übrigens einfach Stadt – eine zu Angkors Blütezeit völlig ausreichende Beschreibung, denn so viele Städte gab es da noch nicht (und daher gleichbedeutend mit „Hauptstadt“). Übrigens: der Tempel, der größtenteils als Filmkulisse für Tomb Raider diente, ist nicht Angkor Wat, sondern Ta Prohm.

Um diese beiden Tempel und jede Menge mehr zu besuchen, verweilt man üblicherweise in der Kleinstadt Siem Reap, 30 Tuk-Tuk-Minuten von der Angkor Archaeological Zone entfernt.

So weit, so gut. Doch was macht die Reise dorthin nun so spannend und was erwartet dich dort sonst so? Das erfährst du alles in diesem Artikel. Viele weiterführende Tipps sind verlinkt.

Reisetipps für Siem Reap/Angkor

Siem Reap ist eine der modernsten Städte Kambodschas und, zumindest in der heutigen Form, noch recht jung. Die Infrastruktur deckt das gesamte touristische Spektrum ab, von der 5-Dollar-Absteige bis hin zu richtig edlen Luxushotels.

Siem Reap ist zwar immer noch eine Kleinstadt, aber eine sehr gut entwickelte und stetig wachsende. Das Stadtbild bestimmen die 1,4 Millionen Touristen pro Jahr, Tendenz steigend. Trotzdem herrscht eine vergleichsweise gelöste und entspannte Atmosphäre – es sei denn, man treibt sich nachts auf der Pub Street herum. Diese hat Siem Reap nämlich den Ruf als eine der Partyhochburgen Südostasiens verschafft. Und ja, es stimmt, hier treffen sich jede Nacht Backpacker aus aller Welt, um zusammen zu feiern.

Die unromantische Wahrheit über den Sonnenaufgang vor Angkor Wat

Fließt der Schnaps in Strömen, kann eine Ballermann-artige Atmosphäre das Ergebnis sein. Wenn du Lust hast, feierst du mit, ansonsten gibt es genügend ruhigere Ecken. Darüber hinaus ist Siem Reap der Inbegriff eines unkomplizierten Reiseziels. Die lokalen Hoteliers, Touranbieter und Tuk-Tuk-Fahrer sind untereinander extrem gut vernetzt, so dass jeder Ausflug, jede Aktivität und jede Weiterreise binnen Minuten organisiert ist. Verlässt du die Stadt, warten tolle Landschaften, schwimmende Dörfer, dichter Dschungel, Reisfelder und sogar ein Nationalpark auf dich.

Die Tempel von Angkor erfahren glücklicherweise seit Jahren eine vorbildliche Pflege, daher musst du dich nicht Sorgen, dass sie bald nicht mehr da sind. In den 1980er-Jahren haben internationale Arbeitsgruppen angefangen, sich um Restauration, Erhalt und Wiederaufbau der Tempel zu kümmern, darunter das German Apsara Conservation Project (GACP) der FH Köln. Dazu entdeckten Forscher im Dschungel Angkors erst kürzlich bislang unbekannte Bauten. Man darf gespannt sein, welche Schätze der Khmer-Geschichte dort noch schlummern.

Wissenswertes vorab

Es war einmal vor langer, langer Zeit im 9. Jahrhundert, in einem Königreich namens Kambuja, als ein König namens Jayavarman II sich zum alleinigen Herrscher des Khmer-Reiches erklärte. Klingt verrückt, aber da ihm scheinbar niemand etwas entgegenzusetzen hatte, markiert dieses Ereignis den Anfang der Geschichte Angkors. Es folgte König Indravarman I, ein Mann mit Visionen und der eigentliche Gründervater. Er ließ die ersten Tempel bauen (z.B. Bakong) und hatte die Idee für die Bewässerungsanlagen, die später zum Erfolgsrezept für Angkors Wohlstand avancieren sollten. Ohne einen einzigen Krieg zu führen, vergrößerte Indravarman I das Königreich erheblich. Nicht schlecht für damalige Verhältnisse, aber geschickter Handel und viele Ernten machten es möglich.

Es folgten eine Reihe weiterer Herrscher, unter anderem Jayavarman V., der Bantey Srei und Ta Keo errichten ließ. Nach seiner Zeit gab es viele Unruhen und Machtkämpfe, bis unter Suryavarman I, der verhältnismäßig lange regierte, der westliche und östliche Baray gebaut wurde – jene künstlichen Süßwasserreservoirs und Bewässerungssysteme, die für die damalige Zeit der Inbegriff von Fortschritt waren. Durch die Barays waren bis zu drei Ernten pro Jahr möglich, und so konnten zum einen die eine Millionen Bewohner des Königreiches ernährt, und zum anderen sogar noch Handel betrieben werden.

Mittlerweile befinden wir uns im 11. Jahrhundert, wieder einmal eine unruhige und von Machtkämpfen geprägte Zeit für Kambuja. Erst im 12. Jahrhundert gelang es König Suryavarman II, mehr Frieden in sein Reich zu bringen und es erneut zu vergrößern. Er ließ den größten und heute bekanntesten Tempel bauen: Angkor Wat. Die Bauzeit betrug ganze 37 Jahre.

Der letzte bedeutende König der Angkor-Ära war Jayavarman VII, der zum einen als sehr gütiger Herrscher erinnert wird, und zum anderen Angkor Thom erreichten ließ, die neue Hauptstadt, zu der u.a. die Tempel Bayon und Ta Prohm gehören. Was ihm zugestoßen ist, ist bis heute nicht ganz klar, aber nach seiner Zeit ging es bergab. Die Thai gewannen an Macht und das Königreich Kambuja führte insgesamt ungefähr 200 Jahre erbitterte Kriege gegen sie. Auch die handelspolitische Bedeutung schwand dahin, als sich die heutige Hauptstadt Phnom Penh wegen ihrer direkten Lage am Mekong zum neuen Machtzentrum entwickelte. Angkor wurde zwar weiterhin genutzt, aber Politik und Wirtschaft spielten sich nun im Süden des Landes ab. Als die Franzosen im 19. Jahrhundert Kambodscha zu ihrer Kolonie machten, „entdeckte“ der Forscher Henri Mouhot Angkor und schrieb ein Buch darüber.

Natürlich war Angkor bereits lange entdeckt, auch durch Europäer, aber in Folge der Popularität seines Buches wuchs das internationale Interesse für Angkor erstmals rasant. Erste Forschungsexpeditionen starteten. Im frühen 20. Jahrhundert wurden erstmals Tempel und Heiligtümer systematisch erforscht und katalogisiert, jedoch waren diese Aktivitäten nur von kurzer Dauer, da diverse Kriege (Indochina-Krieg, Vietnam-Krieg, Herrschaft der Roten Khmer und Bürgerkrieg) die Arbeit schwierig bis unmöglich gemacht hatten. Seit den späten 1980er-Jahren wird, wie bereits erwähnt, wieder fleißig restauriert, und der Tourismus nimmt stetig zu. Im Jahr 1992 wurde Angkor Wat zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Wo Nachfrage besteht, wird Angebot geschaffen. Durch den Besucherzuwachs in den 1990er-Jahren erwachte auch Siem Reap, das erst seit der französischen Kolonialzeit wirklich zum Gebiet Kambodschas gehört, aus seinem Dornröschenschlaf. Seither herrscht ein nicht abreißen wollender Tourismus-Boom, so dass 2006 sogar der internationale Flughafen eröffnet werden konnte. Heute ist Siem Reap das unangefochtene Touristenziel Nummer 1 in Kambodscha – weit vor der Hauptstadt Phnom Penh oder den Städten an der Küste.

Orientierung und Stadtteile

Siem Reap liegt im Nordwesten des Landes, direkt am See Tonle Sap. Da der Stadtkern nicht besonders groß ist, lässt sich alles problemlos zu Fuß erkunden. Befindet sich dein Hotel etwas außerhalb, kein Problem, denn praktisch alle Hotels bieten kostenlose Shuttleservices in das Zentrum an. Dort angekommen wirst du dich höchstwahrscheinlich in der Gegend rund um die Pub Street, dem Old Market und das Flussufer bewegen.

Weitere Stadtteile in Siem Reap sind die Wat Bo Area und die Wat Damnak Area, beide östlich des Flusses sowie Taphul Village und Old French Quarter, wo viele Hotels liegen. Der äußerste Norden und Süden der Stadt sind eher wenig besucht. Der internationale Flughafen liegt 10 Kilometer nordwestlich von Zentrum entfernt, zu ihm führt die Airport Road, an der viele große Hotels und touristische Restaurants liegen.

Was du in Siem Reap machen kannst

Klar stehen Tempel auf dem Tagesausflugsprogramm. Und über die wollen wir hier auch sprechen. Aber auch darüber hinaus hat Siem Reap Programm für jede Altersklasse zu bieten – mehr, als die meisten Reisenden zeitlich überhaupt schaffen können. Dazu ist, wie eingangs erwähnt, die Organisation nirgends leichter als hier, denn hier kennt jeder jeden – und jeder kooperiert auch mit jedem.

Sehenswürdigkeiten in Siem Reap

Angkor

Der Besuch von Angkor steht natürlich und auch zu Recht ganz oben auf der Hitliste eines jeden Reisenden, die meisten kommen extra deshalb hierher. Die ganze Tempelanlage wirst du auf keinen Fall an einem Tag schaffen – deshalb gibt’s unterschiedliche Tickets. Der Eintrittspreis beträgt 37 Dollar für das Ein-Tages-Ticket, 62 Dollar für das Drei-Tage-Ticket, und 72 Dollar für das Sieben-Tage-Ticket. Die Tickets werden pro Tag abgestempelt, die gekauften Tage müssen also nicht nacheinander eingelöst werden.

Um nach Angkor zu kommen, und sich von Tempel zu Tempel zu bewegen, ist es ausdrücklich empfehlenswert, am Vortag einen Tuk-Tuk-Fahrer für die ganze Tour anzuheuern. Das kostet dich um die 25 Dollar plus, wenn du nett bist, Trinkgeld – und dafür hast du den vollen Service. Immer wieder unterschätzen Reisende die enormen Dimensionen der Anlage und leihen sich ein Fahrrad, weil es günstiger und auch irgendwie romantischer ist. Es ist auch mit dem Fahrrad machbar, keine Frage, aber die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit machen, besonders ab Mittag, jede Bewegung doppelt anstrengend. Und vergiss auch nicht, dass du erstmal in Angkor ankommen musst. Das dauert allein mit dem Tuk-Tuk schon 20-30 Minuten von Siem Reap aus.

Neuerdings darf man sich auch als Tourist Roller leihen, was vor ein paar Jahren noch verboten war. Das wäre wohl der Kompromiss, um dich komplett individuell, aber motorisiert, zu bewegen. Engagierst du einen Tuk-Tuk-Fahrer, läuft es üblicherweise so, dass er dich zu einem vereinbarten Zeitpunkt direkt an deinem Hotel abholt, und dich ortskundig von Tempelanlage zu Tempelanlage bringt. Die Fahrer können dir auch noch etwas über die Tempel erzählen, sofern es die Englischkenntnisse zulassen, und die meisten haben mittlerweile sogar eine Kühlbox mit Wasserflaschen in ihrem Gefährt installiert.

Um Angkor zu erkunden, gibt es verschiedene Standardrouten. Die erste wird wahrscheinlich der kleine Rundkurs („small circuit“) sein, in dem Angkor Wat, Angkor Thom (Bayon, Baphuon, Ta Prohm) und ein paar kleinere Tempel enthalten sind. Für die sehr Interessierten gibt es noch die Möglichkeit, den großen Rundkurs („grand circuit“) zu nehmen. Das ist der kleine Rundkurs, erweitert um einige kleinere, aber sehr sehenswerte Tempel auf dem Gelände Angkors, wie z.B. den Preah Khan, den Neak Pean, den Ta Som, und den Pre Rup, der ein beliebter Spot für den Sonnenuntergang ist. Einige Tempel, allen voran der Ta Prohm, sind auf fast surreale Weise von Bäumen und Pflanzen bewuchert. Man vermutet, dass Vögel die Samen der extrem widerstandsfähigen Kapokbäume in den alten Tempeln verloren haben, woraufhin die Samen gekeimt haben und sich sodann ihren Weg zum Grund suchten. Es ist praktisch eine Gewissheit, dass die Bäume die Tempel irgendwann zerstören werden. Über die Frage, ob man der Natur freien Lauf lässt oder sie zugunsten der Tempel zurückstutzt, streiten die Gelehrten.

Dein Fahrer wird mit Sicherheit eine laminierte Karte dabei haben und dir die verschiedenen Routen zeigen. Du kannst natürlich, solltest du eine andere Route fahren oder einen bestimmten Tempel unbedingt sehen wollen, das genau so äußern, die Routen sind nur eine Hilfestellung für Touristen. Einige Tempel, die weiter außerhalb liegen, sind nicht mehr im Angkor-Ticket inkludiert und müssen gegebenenfalls extra bezahlt werden, z.B. der Banteay Srei. Darauf wird dich dein Fahrer dann aber hinweisen, denn das ist auch in seinem regulären Tageskurs nicht mehr enthalten. Eine Tagestour endet, wenn der Rundkurs beendet ist, oder du sie für beendet erklärst – das wird wahrscheinlich am Nachmittag, allerspätestens nach dem Sonnenuntergang, sein. Dann schließt auch das Gelände und alle Besucher werden gebeten, zu gehen. Du wirst von deinem Tuk-Tuk-Fahrer zurück zum Hotel gebracht und kannst dich hoffentlich im Pool erfrischen. Hier findest du einen Bericht zur Erkundung der schönsten Tempel Angkors.

Ein Highlight, wenn auch kein günstiges, ist eine Ballonfahrt über Angkor. Diese kannst du mit dem Anbieter Angkor Hot Air Balloon unternehmen. Es gibt zwei Fahrten am Tag, eine zum Sonnenaufgang (06:10 bis 06:40 Uhr) und eine zum Sonnenuntergang (17:00 bis 17:30 Uhr). Die Ballonfahrten finden nur in der Hauptsaison von Dezember bis März statt. Der Preis liegt bei 125 Dollar pro Person, buchen kannst du über jedes Hotel oder online.

Möchtest du dich gründlich mit der Geschichte und Bedeutung von Angkor auseinandersetzen, findest du in diesem Artikel unter „Reiseführer für Siem Reap“ einen Buchtipp.

Banteay Srei

Der Frauentempel, Banteay Srei, liegt 38 Kilometer abseits des Angkor-Areals, ist aber trotzdem im Angkor-Pass inkludiert. Der Tempel wird von einer künstlichen Wasseranlage umfasst und ist bekannt für seine wunderschönen Steinmetz-Arbeiten. Ein Ausflug lässt sich gut mit dem Besuch des Kbal Spean verbinden.

Kbal Spean

Der Fluss der 1000 Lingas, wie Kbal Spean auch genannt wird, ist eine archäologische Stätte, aber kein Tempel. Es handelt sich eher um in Felsen geschnitzte Lingas, Tiere und Gottheiten, teilweise im Fluss, teilweise an den Felswänden ringsherum. Zu der Stätte führt ein Wanderweg. Für den Besuch sollte man also genügend Zeit einplanen; in Verbindung mit dem Bateay Srei einen halben Tag.

Banteay Samré

Drei Kilometer von der Standardroute Angkors entfernt liegt der Banteay Samré, der nicht gerade zum Standardprogramm eines Angkor-Touristen zählt. Meist ist man hier vergleichsweise allein, obwohl sich der Besuch ebenso gut mit dem Besuch von Kbal Spean und Banteay Srei verbinden lässt. Am schönsten ist es hier direkt nach dem Sonnenaufgang.

Cambodia Landmine Museum

Das Landminenmuseum ist ein außergewöhnlicher Ort, der von außergewöhnlichen Menschen betrieben wird. Nach wie vor ist Kambodscha eines der am meisten verminten Länder der Welt. Sowohl die Roten Khmer und die eigene Landesregierung als auch die Kriegsgegner (Vietnam, USA) haben das Land weitläufig vermint, um so auf besonders perfide Weise ihre Widersacher unschädlich zu machen. Das Land ist heute zwar weitestgehend von Minen befreit, aber Schätzungen zufolge liegen trotzdem noch 5 Millionen Landminen in abschüssigen Regionen vergraben. Keine Sorge, überall wo normaler Personenverkehr herrscht, besteht keine Gefahr – und dort, wo Gefahr besteht, darfst du nicht hin.

Man ist sich des Problems im Land sehr bewusst und geht damit nicht leichtfertig um – nicht zuletzt auch deshalb, weil man den Versehrten täglich begegnet. Bis Kambodscha ganz von Minen befreit sein wird, wird es noch dauern, was besonders schlimm für die Familien ist, die in den entsprechenden Regionen ihre Felder noch immer nicht bestellen können und auf Hilfe von der Regierung warten. Aber auch das ist nur ein Beispiel für die unendliche Ambivalenz Kambodschas; ein Land, das seine Vergangenheit zum einen so vorbildlich aufarbeitet, und zum anderen von einem Präsidenten vertreten wird, der höchstpersönlich unter den Roten Khmer gedient hat. Das Landminen-Museum wirkt an der Aufarbeitung mit, und vermittelt auf einzigartige Weise Wissen und Hoffnung. Das Museum liegt 25 Kilometer außerhalb von Siem Reap und ist täglich geöffnet. Der Eintritt beträgt nur drei Dollar. Die Betreiber des Museums kümmern sich noch um diverse lokale Wohltätigkeitsprojekte.

Butterfly-Farm

Gegenüber des Landminenmuseums liegt die Schmetterlingsfarm. Weil die Wahrscheinlichkeit, dass die Schmetterlingspuppen hier schlüpfen, größer ist, als in der Natur, bringen Landwirte sie hierher. Nach dem erfolgreichen Schlüpfen dürfen die Falter wieder raus in die Welt oder werden nach Übersee verkauft. Hierfür erhalten die Landwirte ein wenig Geld, das aus den Eintrittsgeldern der Farm gezahlt wird. Als Besucher wirst du hier tausende bunte Schmetterlinge sehen, was ein wunderschöner Anblick ist. Der Eintritt beträgt 4 Dollar, die Farm ist ganzjährig für Besucher geöffnet.

Kunsthandwerk

Beim Kunsthandswerksverband Artisans Angkor kannst du traditionelle Kunsthandwerkstechniken bestaunen. Die Werkstätten befinden sich überall in Siem Reap und freuen sich immer über interessierte Besucher. Der Verband bietet auch kostenlose geführte Touren an, Treffpunkt hierfür ist der Showroom in der Stung Thmey Street (in der Nähe des Old Market). Lokales Kunsthandwerk kannst du ebenfalls auf dem Art Center Night Market kaufen, welcher im Zentrum am Flussufer liegt. Der Kunsthandwerksverband bietet ebenfalls geführte Touren inklusive kostenlosem Shuttle zu den Seidenfarmen in Pouk an, bittet hier aber um Buchung vorab (über die Homepage). Kambodschanische Seide, produziert von den Seidenraupen, ist ein sehr exklusives und weltweit bekanntes Produkt.

Pagoden

In Siem Reap selbst gibt es auch einige schöne Tempel und Pagoden, zum Beispiel der Wat Bo, der Wat Kesararam und der Phreah Thmey. Diese sind fußläufig zu erreichen und du zahlst hier keinen Eintritt. Beachte aber, wie in Angkor auch, respektvolle Kleidung und angemessenes Verhalten.

Cambodian Cultural Village

Hier handelt es sich um eine Art Themenpark mit Museum und Theater, der Besuchern Geschichte und Traditionen der Khmer-Kultur näherbringen soll, unter anderem durch Tanzshows und Theateraufführungen. Ein bisschen mögen muss man Folklore schon, um hier auf seine Kosten zu kommen, für kleine Kinder können die bunten Shows aber vielleicht eine willkommene Abwechslung sein. Das „CCV“ liegt an der Airport Road, etwas außerhalb der Innenstadt, und der Eintritt beträgt 15 Dollar.

Die besten Touren, Ausflüge und Aktivitäten in Siem Reap

Beng Mealea

Der Tempel Beng Malea liegt ca. 60 Kilometer außerhalb von Siem Reap, sich hierfür einen motorisierten Untersatz zu organisieren, ist also unumgänglich. Theoretisch kannst du dir einen Roller mieten und selber fahren, das dauert ungefähr drei Stunden. Mit dem Auto geht es etwas schneller und ist sicherer, wenn auch teurer. Eine Halbtagestour kostet 50-60 Dollar. Investiert man wenig mehr, kann man den Besuch z.B. mit dem Phnom Kulen Nationalpark verbinden. Den Beng Malea steuern nicht viele Touristen an, obwohl der Tempel ähnlich schön mit Pflanzen überwuchert ist, wie Ta Prohm.

Phnom Krom

15 Kilometer von Siem Reap entfernt kannst du den Phnom Krom besuchen. Eigentlich handelt es sich hier nur um zerfallene Überreste eines Tempels auf einem Berg, das Lohnende ist der wunderbare Panoramablick über die Landschaft bis hin zum Tonle Sap. Ein schönes Plätzchen für den Sonnenuntergang. Achtung: Hierfür ist ein Angkor-Ticket erforderlich!

Weitere Tempel

Hast du von Tempeln immer noch nicht genug, kannst du auch dem Koh Ker, dem Prasat Preah Vihear, dem Sambor Prei Kuk, dem Prasat Banan, dem Ek Phnom oder dem Banteay Chhmar einen Besuch abstatten. Es handelt sich bei allen um kleinere Tempel in der Gegend rund um Siem Reap. Informiere dich vorher im Hotel oder bei deinem Fahrer, ob ein Angkor-Ticket benötigt wird oder nicht, und beachte stets, Schultern und Knie zu bedecken.

Phnom Kulen

Der 487 Meter hohe Berg Phnom Kulen ist von historischer Bedeutung, da König Jayavarman II zu Beginn des 9. Jahrhundert exakt hier das unabhängige Khmer-Reich ausrief. Der Phnom Kulen ist heute ein Nationalpark, ungefähr 50 Kilometer von Siem Reap entfernt. Besonders gut besucht ist dieser am Wochenende, denn dann machen sich auch die Einheimischen hierhin auf, um zu picknicken oder ein Bad am Wasserfall zu nehmen. Um hierher zu kommen, kannst du dir einen Fahrer in Siem Reap engagieren, der Preis wird ungefähr 60 Dollar betragen. Dazu kommen noch 20 Dollar für den Eintritt.

Wie bereits erwähnt, lohnt es sich, den Besuch mit dem Beng Malea zu verbinden. Der Fahrer wird dich zum zentralen Parkplatz im Phnom Kulen Nationalpark bringen, von dem aus du dich eigenständig bewegen kannst. Wichtig: Ab 12 Uhr wird die Straße für die Fahrt auf den Berg gesperrt, deshalb am besten morgens kommen.

Ziplining

Im Herzen von Angkor gibt es einen Anbieter für Zipling, Angkor Zipline. Lokale Betreiber haben dort das Geschäft des überregional bekannten Anbieters „Flight Of The Gibbon“ übernommen und führen es erfolgreich (und ohne Abstriche in puncto Service oder Sicherheit) fort. Über die Homepage oder vor Ort kannst du das Ziplining als kurze oder lange Tour, sowie in Verbindung mit verschiedenen anderen Aktivitäten (wie Quad fahren) buchen. Die kurze Tour dauert ungefähr drei Stunden (inklusive Hin- Und Rückfahrt) kostet 59 Dollar, die lange Tour dauert 5 Stunden und kostet 99 Dollar. Inbegriffen sind Verpflegung, sowie der Transport von und zum Hotel – letzteres hat auch den Vorteil, dass du kein Angkor-Ticket benötigst, obwohl das Ziplining im mitten im Angkor Archaeological Park stattfindet. Der Anbieter legt Wert auf Naturschutz und kümmert sich um die fünf Gibbon-Familien, die auf dem Gelände leben.

Tonle Sap

Ein weiterer Klassiker der Tagesausflüge in Siem Reap ist eine Tour zum Tonle Sap und den schwimmenden Dörfern. Den Ausflug buchen kannst du überall, lass dich aber dabei unbedingt von deinem Bauchgefühl dem Anbieter gegenüber leiten, und suche dir einen möglichst vertrauenswürdigen aus. Handfeste Tipps gibt es hierfür leider nicht. Der Hintergrund ist der, dass Ausflüge zum Tonle Sap leider zum absoluten Armutstourismus verkommen sind, und so eine Tour oft Leidtragende hat – entweder dich, die Einheimischen, oder beide. Die Bootsführer wollen dich teilweise dazu überreden, Reis oder Getränke zu astronomischen Preisen zu kaufen, immer mit dem Hinweis auf die Armut vor Ort – die von den Locals natürlich entsprechend zur Schau gestellt werden muss. Es ist auch schon vorgekommen, dass die Fahrten abgebrochen wurden, wenn die Touristen vermeintlich zu wenig gekauft haben.

Es gibt natürlich auch eine Menge seriös arbeitender Touranbieter, aber wie gesagt, höre hier einfach auf dein Bauchgefühl. Erkundige dich am besten bei Einheimischen oder im Hotel, sofern du da ein gutes Gefühl hast. Nimm nicht auf Biegen und Brechen das günstigste Angebot vom lautesten Anbieter. Trotzdem ist der Ausflug die Mühe wert, denn die schwimmenden Dörfer sind eine ganze andere und eigene Welt. Das am häufigsten angesteuerte Dorf ist Chong Kneas, schöne und weniger hoch frequentierte Alternativen sind Kampong Phlouk und Kampong Khleang. Eine Tour besteht aus einer Fahrt über Land zum Flussufer sowie einer Bootstour mit einem ortskundigen „Kapitän“. Die Fahrt über Land kannst du theoretisch auch auf eigene Faust mit dem Roller bewältigen.

Phare, The Cambodian Circus

Ein weiteres einzigartiges Projekt in Siem Reap ist der Zirkus Phare („Fahr“ gesprochen). Es handelt sich vordergründig um Artisten-Shows (ohne Tiere!), dahinter steht die NGO „Phare Ponleu Selpak“. 1994 als Kunstakademie geründet, unterstützte die Organisation junge Kambodschaner durch Kunst bei der Verarbeitung der schlimmen Dinge, die sie unter den Roten Khmer erlebt haben. Heute besuchen mehr als 1.200 Schüler die Akademie.

Das klare Ziel ist die Bekämpfung von Armut durch einen ganzheitlichen Ansatz: Kinder und Jugendliche können sich zu Artisten ausbilden lassen und geben Shows, mit denen Geld verdient wird. 75% der Einnahmen gehen direkt an Phare Ponleu Selphak, damit der Rest des Projektes finanziert werden kann, über das die Schüler eine Schulausbildung erhalten und auch ihre Familien unterstützt werden. So sind Einkommen, Bildung und soziale Sicherheit gewährleistet. Einige Schüler geben sogar Shows in Übersee und dürfen reisen, was für die meisten Locals eine absolute Utopie ist.

Tägliche Shows des Zirkus Phare gibt es um 20 Uhr in Siem Reap, die Preise starten bei 18 Dollar. Manchmal gibt es Zusatzshows, z.B. werden auch ab und zu Aufführungen für die Kinder des Angkor Childrens Hospital gegeben, zu denen aber jeder kommen kann. Mehr Infos zu Preisen, regulären und zusätzlichen Shows, sowie der Organisation selbst, erfährst du auf der Homepage.

Weitere Ausflüge

Hier findest du eine ausführliche Übersicht der schönsten Touren und Ausflüge rund um Siem Reap/Angkor. Und hier findest du fünf Ziele abseits der Standardrouten.

Exkurs: Hilfsorganisationen vor Ort

Kambodscha ist ein sehr armes Land, das ist Fakt. Viele Bewohner Siem Reaps haben aber mittlerweile genug von den Lebensbedingungen und wollen sie aus eigener Kraft heraus ändern. Deshalb gibt es hier extrem viele sehr gute Hilfsorganisationen, gemeinnützige Projekte und Initiativen. Unter anderem diese Tatsache macht Siem Reap so besonders, denn es gibt in Südostasien wenige Gegenden, in denen eine so große Solidarität herrscht. Trotzdem ist Hilfe von außerhalb immer gern gesehen und auch leider immer noch notwendig. Natürlich kannst du dich in einigen Hilfsorganisationen auch im Rahmen von Freiwilligenarbeit engagieren, sprich dazu am besten mit den Menschen vor Ort. Hier eine Auswahl der Hilfsorganisationen und sozialen Projekte in Siem Reap:

  • Angkor Children’s Hospital: Ein Krankenhaus, das kostenlos die Kinder vor Ort behandelt, und dafür auf Spenden und Freiwillige angewiesen ist. Die Armut ist groß, die Bildung (zur Prävention von Krankheiten) gering, die Kindersterblichkeit ist hoch. Dazu ist es in Kambodscha leider verpönt, Blut zu spenden, weshalb alle Krankenhäuser mit einem ständigen Mangel an Blutkonserven zu kämpfen haben. Du kannst also auch helfen, ohne Geld zu spenden – indem du zur Blutspende gehst.
  • Phare Ponleu Selpak: NGO, die sich lokal um Armutsbekämpfung und Bildungsvermittlung kümmert – siehe dazu „Phare, The Cambodian Circus“.
  • Refill Not Landfill Cambodia: Wie dir vielleicht schon aufgefallen sein wird (andernfalls sei hiermit vorgewarnt): Südostasien hat ein echtes Müllproblem. Wie viele Schwellenländer wird zwar mittlerweile fast so konsumiert wie in Industrieländern, ein Nachhaltigkeitsbewusstsein hat sich aber noch nicht etabliert. Dem entsprechend gibt es kaum Müllentsorgungs- oder Recyclingkonzepte, weshalb der Müll oft, unter anderem Abermillionen an Plastikflaschen, einfach in die Gegend geworfen wird. Dem setzt sich das Projekt „Refill Not Landfill“ entgegen. In Kambodscha gestartet, hat es das Konzept mittlerweile nach Laos, Vietnam, Thailand und Myanmar geschafft. Von der Organisation können nachfüllbare Edelstahlflaschen für einen kleinen Preis gekauft und kostenlos an Nachfüllstationen mit Trinkwasser befüllt werden. Nachfüllstationen werden großflächig in den Ortschaften etabliert, diese können Kneipen, Bars und Restaurants sein, oder auch (nachgewiesene) Trinkwasserbrunnen. Nicht nur für Südostasien ist das Konzept revolutionär, tun wir uns doch auch in Deutschland noch schwer mit dem Bewusstsein für Plastikmüll. Am besten und einfachsten unterstützt du das Projekt, indem du mitmachst. Eine Flasche ist fast überall in Siem Reap erhältlich, eine Liste der Auffüllstationen kannst du auf der Homepage einsehen.
  • Angkor Centre for Conservation and Biodiversity: Eine Rettungsstation für verletzte und kranke Wildtiere, sowie für Tiere die aus dem illegalen Handel gerettet werden konnten. Die Tiere werden hier aufgepäppelt und nach Möglichkeit wieder freigelassen. Als Besucher kannst du dich hier im Rahmen einer anderthalbstündigen Tour über die Tiere und die Organisation informieren. Das „ACCB“ liegt beim Kbal Spean, 42 Kilometer von Siem Reap entfernt. Um den Stress für die Tiere zu reduzieren, gibt es nur zwei geführte Touren täglich, um 9 Uhr und um 13 Uhr. Der Eintritt ist gleich Spende und beträgt 3 Dollar. Geleitet wird das Projekt tatsächlich aus Deutschland, von Dr. Stephan Goetz und der Stiftung Artenschutz, einer Gemeinschaftsinitiative von rund 50 Zoos und Tierparks.

Essen & Trinken: Restaurants in Siem Reap

Für die, die extra danach suchen: So etwas wie die eine authentische Khmer-Küche gibt es nicht. Es gibt einzelne landestypische Speisen, wie z.B. das Fischcurry Amok oder Gerichte mit dem berühmten Kampot-Pfeffer (z.B. an Schalentieren oder Steaks). Insgesamt ist die Küche Kambodschas von zwei Einflüssen maßgeblich geprägt, und das ist zum einen der der Nachbarländer, am stärksten Thailand, und zum anderem dem der französischen Kolonialherrscher. Es fällt sofort auf, dass du überall frisches Baguette, Wein und exzellenten Kaffee bekommst.

Recht asientypisch sind jedoch die Currys, gebratener Reis oder Nudeln sowie die Stir-Fry- und Deep-Fry-Gerichte (Frittiertes oder im Wok Gebratenes). Vegetarische Varianten zu bekommen ist meist kein Problem. Auch das Angebot auf den Märkten ähnelt dem der Nachbarländer enorm, vielleicht mit der Ausnahme, dass die lokale Spezialität in Kambodscha gegrillte oder frittierte Insekten sind. Als Touristenhochburg bietet Siem Reap über die asiatische Küche hinaus eigentlich so ziemlich alles an. Es gibt Pizza, Burger, Pasta, Indisch, Chinesisch und dergleichen mehr im Angebot.

Für asiatische Küche besonders zu empfehlen sind die kleinen Restaurants direkt am Old Market, z.B. das Khmer Kitchen oder die kleineren (relativ gleichartigen) Restaurants direkt schräg gegenüber, sowie das For Life Restaurant beim Angkor Nachtmarkt. Überall dort bekommst du wirklich günstiges und exzellentes Essen. Ansonsten kann man an dieser Stelle noch erwähnen, dass die Kaffeehaus- und Deli-Kultur auch in Siem Reap vollen Einzug erhalten hat. Es gibt richtig viele nette Cafés und kleine Bäckereien, die viel von ihrem Handwerk verstehen, z.B. das Bloom Cafe oder das Brother Bong Cafe. Street Food bekommst du überall im Zentrum und rund um die Märkte.

Nachtleben in Siem Reap

Für sein Nachtleben ist Siem Reap international einschlägig bekannt. Wie eingangs beschrieben, wird die Pub Street nachts von Feiernden beherrscht, hier treffen sich Backpacker aus aller Welt, um zusammen zu trinken und zu tanzen. Das Nachtleben in Siem Reap gilt als das aufregendste im ganzen Land. Da sich in der Pub Street Bar an Bar reiht, hast du die Qual der Wahl, Anschluss und gute Drinks findest du überall. Bekannte Bars sind unter anderem die Miss Wong Cocktail Bar, das Angkor What?, der Temple Club sowie das Le Tigre und Red Piano.

Shopping: Einkaufstipps für Siem Reap

Siem Reap mag zunächst nicht so aussehen, aber hier kannst du shoppen bis zum Umfallen. Neben einigen großen und kleinen Märkten kannst du auch in den beiden Shopping Malls Angkor Trade Center und Angkor Shopping Center die Kreditkarte glühen lassen – im übertragenen Sinne natürlich, Kreditkartenzahlungen werden nur sehr vereinzelt akzeptiert. Bargeld ist König. Auf den Märkten findest du alles, von Kleidung über Elektronik bis zu Souvenirs und Kleinmöbeln. Besonders lohnend ist es, Gewürze auf den Märkten Siem Reaps zu kaufen. Die Preise sind recht niedrig, und natürlich kannst du hier den berühmten Kampot-Pfeffer kaufen, teilweise auch in hübschen Geschenkverpackungen. Ein sehr schönes Mitbringsel für alle Kochbegeisterten, das man bei uns kaum bekommt – und wenn dann zu astronomischen Preisen.

Ein nicht so tolles Mitbringsel ist alles, was angeblich direkt aus Angkor stammt – Steinschnitzereien, Statuen, und dergleichen mehr. Meistens sind sie sowieso gefälscht, aber so oder so ermunterst du mit deinem Kauf die Diebe zur Zerstörung der alten Tempel. Dass dir derlei Souvenirs am Zoll direkt wieder abgenommen werden, ist praktisch eine Gewissheit. Also am besten Finger weg!

Nicht unbedingt klar ist die Echtheit bei Markenartikeln wie T-Shirts oder Schuhen. Klar, die Chance ist hoch, dass es sich um billige Fälschungen handelt, aber da viele internationale Marken ihre Kleidung in Kambodscha fertigen lassen, fällt da schon das ein oder andere Teil mal „vom Laster“. Es kann auch sein, dass die Fabriken einfach B-Ware aussortieren, deren minimale Verarbeitungsfehler du nicht einmal erkennst. Diese Ware landet dann zum Verkauf auf den lokalen Märkten. Allerdings ist die Chance in Phnom Penh deutlich höher als in Siem Reap, da dort die meisten Fabriken angesiedelt sind. Zusammenfassend kann man Shopping in Siem Reap nur empfehlen, lass also ordentlich Platz im Rucksack!

Siem Reap mit Kind

In Siem Reap kommen eigentlich alle Generationen auf ihre Kosten. Die meisten Kinder dürften eher nicht für ausgiebige Tempel-Touren zu begeistern sein, allerdings können einzelne Aspekte daran (die Natur, das Klettern auf manche der Tempel) auch für die Jüngeren spannend sein. Für kleinere Kinder empfiehlt sich auf jeden Fall ein Besuch in der Butterfly Farm, vielleicht bieten auch die Aufführungen im Zirkus Phare und im Cambodian Cultural Village Abwechslung.

Ein Ausflug zum Tonle Sap See ist sicher ebenfalls interessant für Kinder. Die Infrastruktur in der Stadt ist wirklich gut, im Zentrum selber ist der Verkehr noch einigermaßen überschaubar (Drumherum allerdings mitunter hektisch), das meiste ist entspannt zu Fuß zu erreichen, aber es gibt auch genügend Taxis und Tuk Tuks, um von A nach B zu kommen.

Die meisten Hotels haben schöne Pools, in denen sich die Kleinen austoben können. Die Einheimischen sind extrem herzlich und freuen sich immer über die Gegenwart von Kindern. Siem Reap ist als Reiseziel für Familien gut geeignet.

Tipps für deinen Aufenthalt in Siem Reap

Übernachten in Siem Reap

Siem Reap bietet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse überhaupt. Für verhältnismäßig wenig Geld kannst du hier auch mal ein richtig schickes Hotel gönnen, wohingegen Standardhotels oder Hostels fast nichts kosten. Das liegt einfach am allgemein niedrigen Preisniveau und dem harten Wettbewerb, denn es gibt wirklich unendlich viele Unterkünfte. Hier findest du mehr Tipps und Infos zu Hotels in Siem Reap.

Öffentliche Verkehrsmittel/Fortbewegung

Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in Siem Reap nicht, das wichtigste Verkehrsmittel sind Tuk Tuks und Motorrad-Rikschas (Remork genannt), weiterhin gibt es auch normale PKW-Taxis. Die Fortbewegung ist nicht teuer, für eine Strecke innerhalb der Innenstadt zahlst du 2-3 Dollar, eine Tagespauschale für Fahrten in der Innenstadt liegt bei ca. 15 Dollar und der Kurs für einen Tag in Angkor liegt bei ungefähr 25 Dollar. Bedenkt man, dass viele Tuk-Tuk-Fahrer wirklich arme Leute sind, die für die Miete ihres Fahrzeugs schon um die 30 Dollar im Monat an den Eigentümer zahlen müssen, ist es natürlich sehr attraktiv, Touristen für einen Tag in Angkor herumzufahren – dem entsprechend reißen sich alle darum und du wirst ständig gefragt werden, ob du schon in Angkor warst. Natürlich freut sich jeder Fahrer, wenn du ihn gleich für mehrere Tage engagierst – das musst du allein entscheiden. Preise unbedingt immer im Voraus verhandeln!

Eine etwas neuere Entwicklung ist das kambodschanische „Uber“. Mit der App „PassApp Taxi“ bestellst du einen privaten Fahrer, der dich für wenig Geld an dein Ziel bringt. Hierfür kommen spezielle Motorradrikschas zum Einsatz. Die Tuk-Tuk-Fahrer beklagen sich natürlich über diesen unliebsamen Wettbewerb, der leider genau in ihrem Preissegment stattfindet. Da diese Motorradrikschas noch ein Stück kleiner als Tuk-Tuks sind, sind sie für Reisende mit viel Gepäck nicht zu empfehlen. Bislang ist die Verfügbarkeit in Siem Reap noch nicht so hoch wie in Phnom Penh.

Budget: Wie teuer ist Siem Reap?

That’s up to you! In Siem Reap sind alle Preisklassen vertreten und du kannst deinen Urlaub finanziell so gestalten, wie du es brauchst. Mit Übernachten in Hostels, Streetfood und wenig Ausflügen ist es auf jeden Fall möglich, einen der günstigsten Urlaube deines Lebens zu machen. Es gibt in Siem Reap aber auch sehr exklusive Hotels und Restaurants, die sich nicht jeder ohne weiteres leisten kann. Und es gibt auch alles dazwischen.

Geldautomaten/Geld abheben in Siem Reap

Geldautomaten in der Touristenhochburg Siem Reap zu finden, ist überhaupt kein Problem. Sie sind überall, funktionieren in der Regel gut und akzeptieren alle gängigen Karten. Große Banken sind zum Beispiel die Canadia Bank, die Cathay United Bank, die Cambodia Public Bank oder die ANZ Royal Bank. Die Geldausgabe mit ausländischen Karten erfolgt grundsätzlich in Dollar, den kambodschanischen Riel bekommst du als Tourist nur als Wechselgeld zu Gesicht.

Transaktionsgebühren fürs Abheben werden in jedem Fall fällig (4-6 Dollar), dazu kann noch die Gebühr der Hausbank kommen. Geld sparen kannst du, wenn du eine Reise-Kreditkarte hast, die dir gebührenfreies Abheben im Ausland erlaubt. Mit Kreditkarte zahlen kannst du in Hotels und internationalen Geschäften sowie touristischen und Restaurants – ansonsten ist es noch eher schwierig. Es kann von Vorteil sein, im Vorfeld einmal der Hausbank Bescheid zu geben, dass du dich in Kambodscha aufhältst, damit die Karte nicht aufgrund ungewöhnlicher Aktivitäten gesperrt wird.

Medizinische Versorgung in Siem Reap

Die medizinische Versorgung in Siem Reap ist okay. Natürlich ist es keine Großstadt, die viele unterschiedliche Kliniken und Spezialisten hat.

Man sagt, Siem Reap sei weitgehend frei von Malaria, aber wer die Stadt verlässt (z.B. in Richtung Tonle Sap, Nationalparks oder in die ländlichen Gegenden rund um Angkor), der wird schnell feststellen, dass es hier haufenweise Mücken gibt. Zumindest ist das Risiko an Dengue-Fieber und neuerdings auch Zika zu erkranken, nach wie vor allgegenwärtig. Eine gründlicher Mückenschutz, insbesondere in Angkor oder beim Tonle Sap, sollte Pflichtprogramm sein. Heißt, dich so gut es geht davor zu schützen, überhaupt gestochen zu werden – z.B. durch Mückenspray mit dem Wirkstoff DEET, sowie eher heller Kleidung. Mehr dazu kann dir ein Tropenmediziner sagen. Pass in ländlichen Gebieten und im Dschungel auch immer gut auf, wo du hintrittst – in Kambodscha gibt es Schlangen, Spinnen und Skorpione.

In Siem Reap selbst gibt es leider viele streunende Hunde und Katzen, auch kann es in den Tempeln zu Begegnungen mit Affen kommen – es besteht also, konservativ formuliert, ein kleines Risiko für Tollwutinfektionen.
Ein für westliche Touristen viel gegenwärtigeres und leidiges Thema sind Magen-Darm-Erkrankungen jeglicher Couleur. Durch die für den Körper ungewohnten Bakterien in Lebensmitteln und Getränken und die dadurch ausgelösten Gewöhnungsprozesse im Körper haben viele Reisende mit Reisedurchfall zu kämpfen, der aber nach spätestens drei Tagen vorüber sein sollte. Ist das nicht der Fall, oder kommen vielleicht noch andere Beschwerden wie Fieber, Erbrechen oder Schmerzen dazu, solltest du dich auf jeden Fall durchchecken lassen.

Lass dich vor deiner Reise von einem ausgebildeten Reisemediziner zu Risiken, Impfungen und Hygiene-Maßnahmen beraten – der weiß, was zu tun und zu lassen ist.

In Siem Reap gibt es eine sehr gute Klinik auf internationalem Standard, wenn es mal ernster ist und du versorgt werden musst:

Royal Angkor International Hospital
Airport Road
Tel.: +855 (0)63-761888

Die Klinik hat 24 Stunden geöffnet und verfügt über eine Ambulanz.

Für sehr schwere und komplizierte Fälle besteht die Möglichkeit eines Krankentransportes nach Bangkok, wo eine erstklassige medizinische Versorgung auf jeden Fall gewährleistet ist.

So oder so muss eine Behandlung im Ausland immer sofort bezahlt werden. Hast du eine Auslandskrankenversicherung, kannst du dir die Kosten später erstatten lassen. Dafür unbedingt alle Behandlungsnachweise und alle Belege sorgfältig aufbewahren!

Brauchst du Medikamente, kein Problem, in Siem Reap gibt es viele gut sortierte Apotheken. Eine einfache Grundversorgung an Medikamenten dabeizuhaben, kann aber definitiv nicht schaden. Hier findest du Tipps für die eigene Reiseapotheke.

Packliste für Siem Reap

Manchmal kann eine kleine Checkliste nicht schaden – hier findest du einen Vorschlag für eine Kambodscha-Packliste, bei der dann wirklich an alles gedacht ist. Natürlich kannst du vor Ort alles nachkaufen, was du vergessen hast. Mach dir bloß nicht zu viele Sorgen über das Gepäck. So lange du an deinen Reisepass, Geld und ggf. lebenswichtige Medikamente denkst, wird sich der Rest finden.

Klima, Wetter, beste Reisezeit

Siem Reap selbst kannst du ganzjährig bereisen, es ist eher der Besuch in Angkor, der einen dazu veranlasst, über das Wetter nachzudenken. Auch hier gibt es aber keine Zeit, zu der man komplett von einem Besuch abraten würde. In der Regensaison kann es halt regnen, in der Trockenzeit kann es unmenschlich heiß werden. In der Hauptsaison dagegen, von Dezember bis Februar, ist Angkor komplett mit Touristen überlaufen. Abwägen musst du selbst, was für dich das kleinere Problem ist. Hier findest du Details zu Klima und Reisezeit für Kambodscha mit einem Absatz zu Angkor.

Siem Reap: Events, Feste und Feiertage

Feiertage sind in Kambodscha ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität und werden teilweise mehrtägig und mit feierlicher Ernsthaftigkeit begangen. Es gibt 27 Feiertage in Kambodscha, hier eine Auswahl der bedeutendsten:

  • Tag der Befreiung (07. Januar): An diesem Tag wurde Kambodscha durch die Vietnamesen von den Roten Khmer befreit.
  • Chinesisches Neujahr (Mitte Februar): Auch wenn dies kein offizieller Feiertag Kambodschas ist, wird mit den Chinesen gefeiert.
  • Meak Bochea (März): Meak Bochea ist der zweitwichtigste buddhistische Feiertag und wird am Vollmond des dritten Monats des Mondkalenders gefeiert. Es wird dem Tag gedacht, an dem sich 1250 Mönche einst versammelten, um die Predigten Buddhas zu hören.
  • Khmer Neujahr (April): Im April feiern neben Thais und Burmesen auch die Kambodschaner ihr mehrtägiges Neujahrsfest. Viele haben zu dieser Zeit frei und fahren zu ihren Familien, um gemeinsam mit spirituellen Zeremonien und Tempelbesuchen das neue Jahr willkommen zu heißen – das produziert jedoch ein nicht unerhebliches Verkehrsaufkommen.
  • Visak Bochea (Mai): Der wichtigste buddhistische Feiertag, da es Buddhas Geburtstag ist.
    Geburtstag des Königs (13.-15. Mai): Kambodschas König Norodom Sihamoni wurde am 14. Mai 1953 geboren. Rund um den königlichen Geburtstag hat die Bevölkerung drei Tage frei.
  • Pchum Ben (Oktober): Im Oktober wird zum Gedenken an die Verstorbenen das Pchum Ben Fest gefeiert.
    Wasserfestival (November): Das Ende der Regenzeit wird im November festlich begangen, zu diesem Zeitpunkt ändert der Mekong auch wieder seine Fließrichtung.

Daten und Fakten

Wie ist die Zeitumstellung?

Siem Reap (GMT/UTC +7) ist Deutschland, Österreich und der Schweiz während der Sommerzeit fünf Stunden voraus, zur Winterzeit sind es sechs Stunden.

Wie ist die Währung?

Die offizielle Währung in Kambodscha ist der Kambodschanische Riel. Beim Bezahlen in Kambodscha für Touristen spielt der Riel nur als Wechselgeld eine Rolle, ansonsten lautet die Währung US-Dollar. Hier findest du den aktuellen Wechselkurs.

Der Grund für den Dollar als Parallelwährung ist in allen Ländern mit diesem System der Gleiche: mangelnde Wertstabilität und wenig Vertrauen in die eigene Währung. Unter den Roten Khmer vorübergehend ganz abgeschafft, hat sich der Riel bis heute noch nicht als einzige Währung durchsetzen können. Fun fact: Mangelende Wertstabilität ist eigentlich kein Problem. Bis auf ganz geringe Schwankungen ergibt ein US-Dollar 4000 Riel.

Welche Sprache wird gesprochen?

Die Amtssprache Kambodschas ist Khmer, welche von 95 % der Bevölkerung gesprochen wird. Weitere Sprachen sind Vietnamesisch und Chinesisch sowie verschiedene andere Minderheitensprachen. Vereinzelt wird man auch Kambodschaner treffen, die exzellentes Französisch sprechen, dies war aufgrund der Kolonialvergangenheit lange Zeit die beliebteste Fremdsprache. Mittlerweile wird Französisch mehr und mehr von Englisch abgelöst, und die Verständigung auf Englisch in Kambodscha wird immer besser, insbesondere in Phnom Penh und Siem Reap.

Wie groß ist Siem Reap?

Seim Reap ist circa 376 km² groß.

Wie viele Einwohner hat Siem Reap?

Zurzeit leben circa 175.000 Menschen in Siem Reap – dazu kommen jährlich 1,4 Millionen Touristen.

Post

Kambodscha verfügt über kein funktionierendes Postsystem, das muss man leider konstatieren. Briefkästen sind nirgends zu finden, Preise für Briefmarken variieren je nachdem, wen man fragt. Am sichersten ist es, Postkarten oder Briefe persönlich zur Hauptpost zu bringen (Pokambor Street, beim Flussufer). Die Abgabe von Post an der Hotelrezeption ist, so berichten viele Reisende, ein Glücksspiel.

WLAN /SIM-Karte

Die meisten Unterkünfte haben freies WLAN, dessen Schnelligkeit und Verfügbarkeit meist wirklich gut ist. Darüber hinaus finden sich in der Innenstadt einige Internet-Cafés, in denen du für ungefähr einen Dollar die Stunde surfen kannst. Kostenloses WLAN ist in vielen Restaurants, Bars und Cafés verfügbar, man muss nur nach dem Passwort fragen.

Natürlich kannst du vor Ort für umgerechnet ca. 5 € eine kambodschanische Prepaid-SIM-Karte kaufen, diese gibt fast an jeder Ecke in Siem Reap. In Kambodscha ist der Wettbewerb unter Mobilfunkanbietern sehr groß, weil es davon so viele gibt. Um nur einige zu nennen: Metfone, Smart by Axiata, Seatel und Cellcard. Die Netzabdeckung in Kambodscha ist gut und wird immer besser, in Siem Reap solltest du in 4G/LTE-Geschwindigkeit surfen können.

Reiseführer für Siem Reap

Hilfreiche Reiseführer sind immer wieder die altbewährten von Stefan Loose und Lonely Planet. Diese behandeln das ganze Land, aber natürlich sind hier auch viele Tipps zu Siem Reap enthalten. Sehr zu empfehlen ist auch der National Geographic Reiseführer zu Angkor – mehr als Hintergrundlektüre, um dir umfangreiches Hintergrundwissen zur Geschichte und Bedeutung Angkors aneignen, nicht so sehr als klassischer Reiseführer.

Siem Reap: Anreise und Weiterreise

Siem Reap kannst du mit praktisch jedem Verkehrsmittel erreichen. Als Zentrum des Tourismus verfügt Siem Reap über eine gute Verkehrsinfrastruktur und gute Anbindungen sowohl ins In- als auch ins nähere Ausland. Hier findest du eine Übersicht der Verkehrsmittel in Kambodscha.

Mit dem Flugzeug

Seim Reap verfügt über einen internationalen Flughafen. Die großen global agierenden Airlines (wie Lufthansa, KLM, Emirates, usw.) steuern diesen jedoch noch nicht an, dazu ist er wohl einfach zu klein. Üblich und günstig ist es, von einem der großen asiatischen Drehkreuze aus anzureisen wie Bangkok, Kuala Lumpur oder Singapur. Die Strecke nach Siem Reap wird täglich mehrfach von den kleinen Billigairlines wie Air Asia oder Jetstar Asia bedient, die Preise liegen bei 30 bis 60 Dollar pro Strecke.

Reist du von Bangkok aus mit Air Asia an, bedenke, dass die Air Asia vom kleineren Don Mueang Airport aus operiert – nicht vom großen Flughafen Suvarnabhumi. Von diesem aus kannst du mit Bangkok Airways nach Siem Reap weiterreisen, das ist allerdings deutlich teurer. Im Flugzeug werden dir Formulare für dein Visum on Arrival ausgehändigt, die du ausfüllen musst. Für ein Visa on Arrival musst du dich in der kleinen Empfangshalle des Flughafens einfinden, um dein Touristenvisum in den Pass geklebt zu bekommen. Vor dem Flughafen warten zahlreiche Taxi– und Tuk-Tuk–Fahrer auf dich. Die meisten Hotels bieten auch einen kostenlosen Pick-Up-Service an.

Auch aus dem Inland ist Siem Reap mit dem Flugzeug zu erreichen, z.B. von Phnom Penh und einigen weiteren Städten aus.  Hier findest du mehr Infos zu Inlandsflügen in Kambodscha.

Für jeden Zweck sind als Flugsuchmaschinen Momondo und Skyscanner zu empfehlen.

Mit dem Bus/Minibus

Auch mit dem Bus ist Siem Reap gut zu erreichen. Im Inland operieren mehrere Busanbieter, aber auch aus Thailand verkehren viele Busse zwischen den beiden Ländern. Der am meisten frequentierte Grenzübergang ist die Stadt Poipet. Pass hier auf, dass du nicht abgezockt wirst. Viele windige Gestalten warten darauf, dir mit erfundenen Gebühren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Informiere dich vorher gut, wo genau du dein Visum bekommst, wie richtige Grenzbeamte aussehen, und wie hoch die Gebühren wirklich sind – und zahle nirgends einen Euro mehr. Die weniger oft genutzten Grenzübergänge sind Chong Sa Ngam/Anlong Veng und Kap Choeng/O'Smach.

Vom Inland aus erreichst du Siem Reap in 9 Stunden von Sihanoukville, in 5 Stunden von Phnom Penh und in 3 Stunden von Battambang. Tickets kannst du online bei 12go.asia buchen oder vor Ort bei Reiseagenturen oder im Hotel nachfragen.

Privater Transfer

Natürlich kannst du dir auch ein privates Taxi chartern, wenn das aufgrund der Entfernung möglich ist. Hierzu erkundigst du dich am besten im Hotel oder bei Reiseagenturen, oder verhandelst selber mit den Taxifahrern vor Ort.

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