Kambodscha: die schönsten Nationalparks

Ausflüge in Kambodschas Nationalparks sind ein Erlebnis. Im Rahmen von Wanderungen und Trekkingtouren durch den Dschungel kannst du seltene Tiere beobachten. Hier findest du die wichtigsten Nationalparks auf einen Blick.

Es lohnt sich, im Rahmen deiner Reise zwischen Tempelbesichtigung und Strandurlaub auch noch ein paar Tage Natur einzuplanen. Die meisten Nationalparks befinden sich im Süden des Landes in der Nähe der touristischen Routen.

Gerade wenn es tiefer in den Urwald gehen soll, bieten sich geführte Touren mit erfahrenen Guides an. Mancherorts gibt es aber auch einfache Wanderwege, die ausgeschildert sind und sich gut auf eigene Faust erkunden lassen.

Nimm in jedem Fall ausreichend Wasser, festes Schuhwerk, Sonnencreme und Mückenschutz mit, wenn du dich auf den Weg machst. Und auch sonst gibt es einige Dinge, auf die du beim Wandern achten solltest.

Nationalparks in Kambodscha

Nachfolgend stellen wir die schönsten Nationalparks des Landes vor. Darüber hinaus gibt es in Kambodscha noch weitere Wildschutzgebiete, geschützte Landschaften, Naturerbestätten und Biosphärenreservate.

Virachey-Nationalpark

Der Virachey Nationalpark befindet sich im Norden, am Dreiländereck von Kambodscha, Laos und Vietnam.

Er umfasst eines der größten Naturschutzgebiete des Landes und ist zudem einer von nur zwei Nationalparks in Kambodscha, die aufgrund der einzigartigen Biodiversität und der vielseitigen Ökosysteme auch in die Liste der ASEAN Heritage Parks aufgenommen wurden.

Große Gebiete der halbimmergrünen Tiefebenen, der Bergwälder und der Hochland-Savannen sind bis heute unerschlossen.

Der dichte Dschungel und die bis zu 1.500 Meter hohen Berge sind die Heimat von seltenen Tieren wie beispielsweise Tigern, Elefanten, Gibbons und Leoparden.

Ausgangspunkt für Trekkingtouren, Wanderungen zu den Wasserfällen und zu Dschungelübernachtungen ist die Kleinstadt Banlung.

Größe des Nationalparks: 3.380 km²

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Phnom Kulen Nationalpark

Der Phnom Kulen Nationalpark liegt nur knapp 50 Kilometer von Siem Reap entfernt. Die Stadt ist wegen der Tempel von Angkor das beliebteste Reiseziel des Landes.

Der Nationalpark findet bei internationalen Besuchern jedoch bisher kaum Beachtung. Dabei ist ein Besuch der beiden Wasserfälle – vor allem in der Regenzeit – in jedem Fall ein Erlebnis.

Der gleichnamige Berg Phnom Kulen gilt als Heiligtum, weshalb sich in seinem Umfeld einige archäologische Stätten wie der liegende Buddha Preah Ang Thom befinden.

Größe des Nationalparks: 373,76 km²

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Kirirom National Park

Auf der Fahrt von der Hauptstadt Phnom Penh in die Küstenstadt Sihanoukville bietet sich etwa auf halber Strecke ein Besuch des Kirirom Nationalparks an.

Der Park befindet sich im östlichen Bereich der Kardamomberge, die hier bis zu 700 Meter hoch sind.

Es gibt dort einige Wanderwege, über die sich Wasserfälle und kleine Seen erreichen lassen.

Zu sehen gibt es darüber hinaus viele Vogelarten. Zu den (sehr) seltenen Tieren gehören Malaienbären, Elefanten und Leoparden.

Größe des Nationalparks: 283,75 km²

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Südlicher Kardamom Nationalpark

Der Südliche Kardamom Nationalpark ist in weiten Gebieten aufgrund des dichten Dschungels und bis zu 1.700 Meter hohen Bergen nur schwer zugänglich. Er grenzt an weitere Schutzgebiete und bietet somit einen großen Lebensraum für viele bedrohte Tierarten.

So gibt es auch einen geschützten Elefantenkorridor, auf dem sich eine der größten wilden Elefantenpopulationen Südostasiens bewegt. Zudem gilt der Park als Vogelschutzgebiet.

Aktuell ist das Areng-Tal, das sich im Nationalpark befindet, von einem geplanten Wasserkraftwerk bedroht. Eine internationale Kampagne versucht, dessen Bau und die Flutung des Tals zu verhindern.

Größe des Nationalparks: 4.104 km²

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Botum-Sakor-Nationalpark

Hunderte von Vogel- und Seevogelarten leben in diesem Nationalpark an der Küste des Golfs von Thailand. Darüber hinaus finden sich dort einige bedrohte Tierarten wie beispielsweise Elefanten und Gibbons.

Zur Vegetation gehören neben immergrünen Wäldern und Grasland auch Sumpflandschaften und Mangrovenwälder.

Bedroht wird die Tier- und Pflanzenwelt durch Wilderei, illegalen Holzschlag, aber auch durch Agrar-, Tourismus- und Infrastruktur-Projekte.

Größe des Nationalparks: 1.825 km²

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Preah Monivong National Park / Bokor National Park

Dieser Nationalpark steht ebenfalls auf der Liste der ASEAN Heritage Parks. Er ist bei Touristen hauptsächlich durch den gut 1.000 Meter hohen Phnom Bokor bekannt, der auch als Bokor Mountain bezeichnet wird.

Auf seinem Gipfel befindet sich die Bokor Hill Station, eine verlassene Siedlung aus der französischen Kolonialzeit. Inzwischen hat dort ein Luxushotel eröffnet.

Größe des Nationalparks: 1.423 km²

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Ream National Park

Mit seinen Wäldern, Flüssen, Mangroven, Sumpfgebieten, Stränden und Korallenriffen ist der vielseitige Ream Nationalpark die Heimat unter anderem von Affen, Hirschen, Pelikanen, Schildkröten, Dugongs und Delfinen.

Der Nationalpark, durch den der Süßwasserfluss Prek Teuk Sap ins Meer fließt, befindet sich unweit der Küstenstadt Sihanoukville, von wo aus sich Touren buchen lassen.

Angeboten werden sowohl Bootsausflüge als auch Wanderungen durch die immergrünen Wälder.

Größe des Nationalparks: 146 km²

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Kep National Park

Für den Nationalpark ist die gleichnamige Stadt Kep unweit der Grenze zu Vietnam der beste Ausgangspunkt.

Er eignet sich sehr gut für Wanderungen auf eigene Faust, da er über – zum Teil – ausgeschilderte Wanderwege verfügt.

Unterwegs bieten sich schöne Ausblicke auf das Meer und die vorgelagerte Inselwelt. Auch die vietnamesische Insel Phu Quoc ist zu sehen.

Größe des Nationalparks: 66,64 km²

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