Philippinen: die schönsten Ziele

Vulkane, Traumstrände und Korallenriffe - die Philippinen haben landschaftlich einiges zu bieten. Auf den ersten Blick ist der Inselstaat extrem unübersichtlich und nicht jede Region ist touristisch erschlossen. Damit du das Beste aus deiner Philippinen-Reise machen kannst, findest du hier eine Auswahl der schönsten Ziele und Orte.

Die Fläche des gesamten Landes beträgt 343.448 Quadratkilometer. 2015 hatten die Philippinen rund 100 Millionen Einwohner. Das Land war von 1565 bis 1898 eine spanische Kolonie. Diese 333 Jahre prägten die Kultur und die Sprache. Vielerorts wirst du spanische Einflüsse in Architektur, Kunst und Küche sehen.

Luzon: Der Norden

Luzon, die größte Insel der Philippinen liegt im Norden des Landes und punktet durch Berglandschaften, Vulkane und eine Küste mit Traumstränden. Mehrere kleine Inseln gehören überdies zur Inselgruppe Luzon. Zudem befindet sich hier die Hauptstadt Manila.

Manila

Manila ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch das kulturelle Zentrum des Landes. Die riesige Metropole ist durchaus eine interessante Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, jedoch längst nicht bei allen Reisenden beliebt. Sie führt dir den krassen Gegensatz von Arm und Reich auf den Philippinen vor Augen und ist oft laut und chaotisch.

Viele Urlauber kommen aber für ein paar Nächte hierher, weil die meisten Langstreckenflüge in Manila landen. Mit ein bisschen Vorbereitung kannst du deinen Aufenthalt erlebnisreich gestalten.

Hundred Islands National Park

123 Inseln auf einer Fläche von 1.884 Hektar bilden den Hundred Islands National Park. Lediglich die drei Inseln Governor, Quezon und Children's Island sind touristisch erschlossen. Du kannst schwimmen und die zahlreichen Inseln erkunden oder beim Schnorcheln die Korallenriffe mit ihrer Vielfalt an Fischen genießen. Der Park ist 240 Kilometer von Manila entfernt.

Vigan

Die historische Stadt Vigan wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Die ehemalige spanische Kolonialstadt zählt damit zu den ältesten Städten der Philippinen.

Reizvolle Architektur, Kultur, sowie die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart machen Vigan zu einem beliebten Ziel.

Laoag

Wenn du die Kirche und Weltkulturerbestätte Paoay besuchen möchtest, ist Laoag der perfekte Ausgangspunkt. Die Entfernung beträgt 19 Kilometer.

Sagada

Naturliebhaber müssen der kleinen Bergstadt Sagada einen Besuch abstatten. Das Sumaguing Höhlensystem, die hängenden Särge und die Bomod-Ok Wasserfälle zählen zu den Highlights. Wanderfans erkunden das Umland der Stadt zu Fuß auf einem der Trails.

Pagupud

In Pagupud kannst du im feinen Sand des Saud White Beach entspannen oder eine Tagestour zu einer der umliegenden Höhlen oder Buchten unternehmen.

Kratersee Mount Pinatubo

Eine Trekkingtour zum Kratersee des aktiven Pinatubo Vulkans ist ein besonderes Erlebnis. Nach der letzten Eruption im Jahr 1991 bildete sich der Kratersee. Das türkisfarbene Wasser des Sees ist ein starker Kontrast zur schroffen Berglandschaft.

Clark & Angeles

Angeles City liegt 26 Kilometer vom Pinatubo Vulkan entfernt und genießt aufgrund des rotlicht-geprägten Nachtlebens keinen besonders guten Ruf. Am Tag kannst du einen Ausflug zu den heißen Quellen von Puning, dem kulturellen Themenpark Nayong Philipino Clark oder der riesigen Shopping Mall SM City Clark unternehmen.

Ilocos

In der Provinz Ilocos Norte findest du die perfekte Mischung von Kultur und Natur.

Reisterrassen von Banaue/Batad

Berge, Vulkane und Flüsse bestimmen die Region Cordillera, die an Ilocos grenzt. Ein Highlight sind die saftig grünen Reisterrassen von Banaue/Batad und unweigerlich für “Eat, Pray, Love”-Feeling sorgen. 2000 Jahre sind die Reisterrassen alt. Bis heute wird dort angebaut. Seit 1995 sind sie Weltkulturerbe und zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Philippinen.

Luzon: Der Südosten

Der Südosten Luzons ist ein Paradies für Abenteurer und beeindruckt durch prächtige Naturlandschaften.

Caramoan Halbinsel

Je nach Standort erreichst du Caramoan per Bus, Flugzeug oder Boot. Noch gilt im Nordosten der Provinz Camarines Sur gelegene Halbinsel aufgrund der relativ komplizierten Anreise als Geheimtipp. Wer sich die Mühe macht, wird mit unberührter Natur, traumhaften Sonnenuntergängen und abgeschiedenen Stränden belohnt.

Legazpi & Vulkan Mayon

Als “Abenteuer- und Spaßstadt” wird Legazpi durch die lokale Tourismusbehörde beworben. Tatsächlich bietet die Stadt der Provinz Albay ein breites Spektrum an Aktivitäten für Besucher. Der Cagsawa Ruinenpark zeigt eindrücklich die Naturkraft des Mayon Vulkans, der die Stadt Cagsawa und ihre einst stolze Kirche durch einen Ausbruch im Jahr 1814 zerstörte.

Der 2.462 Meter hohe Mayon Vulkan ist bis heute aktiv und sogar der aktivste Vulkan der Philippinen. Bei einer Tour erkundest du die faszinierende Vulkanlandschaft, die wie aus einer Zeit erscheint.

Donsol

45 Kilometer von Legazpi entfernt befindet sich der Fischerort Donsol. Bis 1998 interessierte sich keiner für das verschlafene Nest ohne Sehenswürdigkeiten. Durch eine Geschichte über die Walhaie, die dort von Dezember bis Mai zu finden sind, wurde Donsol schlagartig zu einem Touristenmagnet. Für viele Tierfreunde und Abenteurer ist die Walhai-Tour ein Höhepunkt ihrer Reise.

Masbate Island

Weiße Sandstrände, Palmen und kristallklares Wasser locken Strandgänger und Taucher nach Masbate. Die Insel ist mit einer Fläche von 3296 Quadratkilometern eine der Hauptinseln der gleichnamigen Provinz.

Mindoro

Im Westen Luzons liegt Mindoro, die siebtgrößte Insel der Philippinen. Einen Besuch wert sind die beiden Strände Aroma und Laymon sowie die Tamaraw-Wasserfälle und die Tauchinsel Pandan. Letztere ist der ideale Ausgangspunkt, um mit dem Schiff zum weltberühmten Apo-Riff zu gelangen.

Puerto Galera

Ruhe und Erholung findest du an einem der Strände von Puerto Galera. Die Stadtgemeinde liegt an der Meerenge Isla-Verda-Straße.

Western Visayas

Im Zentrum der Philippinen liegen die Visayas. Die Western Visayas setzen sich aus zwei Inselgruppen und acht Inseln zusammen. Hier gibt es einiges zu entdecken.

Boracay

Wassersportler und Sonnenanbeter sind seit Jahrzehnten von der Schönheit der Insel Boracay fasziniert. Die Folge: Aus der einstigen Backpacker-Insel wurde ein Ort des Massentourismus. Zuletzt hatten rund zwei Millionen Besucher pro Jahr die rund 4.000 Hotels auf Boracay besucht. Die Folgen waren Müllberge und massive Abwasserprobleme. Im April 2018 wurde die Insel für sechs Monate für Touristen gesperrt. Danach wurde sie schrittweise wieder geöffnet. Allerdings gibt es immer noch Einschränkungen. Auch Wassersport (inkl. Schnorcheln) wurde vorerst verboten. Informiere dich daher vor deiner Reise, wie der aktuelle Stand bzgl. Boracay ist.

Provinz Antique

Südlich von Boracay befindet sich die relativ unbekannte Provinz Antique. Ideal für Abenteurer, die Ursprünglichkeit fernab der typischen Touristenpfade suchen. Unternimm eine actiongeladene Kayaktour auf dem Tibiao Fluss oder begib dich auf eine Wanderung zu den Bugton- Bato-Wasserfällen. Auf dem Weg dorthin siehst du saftige Reisterrassen.

Seco Island

Nach 2,5 bis 3 Stunden Bootsfahrt von Antiques Festland aus erreichst du das Inselparadies Seco. Die winzige Insel bietet eine vielseitige Unterwasserwelt und Strände aus feinem Pudersand.

Central Visayas

Negros

Schroffe Vulkanlandschaften treffen auf der Insel Negros auf maritimes Strandfeeling. Die drittgrößte Insel der Philippinen ist im Süden ein Hotspot für Taucher und im Norden ein Traum für Wanderer. Mount Kanlaon, der höchste Berg und Vulkan der Insel, ist in den gleichnamigen Nationalpark eingebettet. Negros liegt an der Visaya-See, die die Insel von der Hauptinsel Luzon trennt.

Apo Island

Sieben Kilometer von Negros’ Südküste entfernt liegt die kleine Insel Apo. Korallen, Fische und Meeresschildkröten machen die Insel zu einem Ort für Taucher und Schnorchler.

Dumaguete

Urbane Stadtkultur erwartet dich in der relaxten Universitätsstadt Dumaguete, die im Südosten der Insel Negros liegt. Verbringe einige Tage in der Stadt selbst, um durch die Straßen oder die Hafenpromenade zu schlendern. Für Tagestouren in das Umland der Insel eignet sich Dumaguete hervorragend.

Balinsasayo Twin Lakes

Der Balinsasayo Twin Lakes Naturpark im Südosten der Insel Negros entzückt durch die beiden Kraterseen Danao und Balinsasayo, die vom umliegenden Regenwald gesäumt werden.

Siquijor

Fragt man die Einheimischen, so umgibt Siquior eine mysteriöse Aura. Die Insel an Negros’ Südspitze ist auch als “Voodoo-Insel” bekannt. Dort brauen Heiler traditionelle Medizin. Doch keine Angst, die weltliche Seite der schmucken Insel bietet weiße Sandstrände, Höhlen und Wasserfälle.

Cebu-City

Die Metropole Cebu City ist das kulturelle Zentrum der Eastern Visayas und liegt auf der gleichnamigen Insel. Da die christliche Kolonisierung in Cebu begann, zeugen heute Gebäude und Architekturstil von der Vergangenheit. Mit Fuerza de San Pedro und der Basilika del Santo Niño befinden sich dort einige der ältesten Kolonialbauten der Philippinen.

Malapascua

Nur acht Kilometer nordöstlich von Cebu befindet sich die malerische Insel Malapascua. Wenn du eine Auszeit suchst, wirst du Malapascua lieben. Außer Wassersport oder am Strand faulenzen, kannst du hier nämlich nichts machen.

Bantanyan Island

Die Insel Bantanyan, nordwestlich von der Insel Cebu gelegen, bietet Traumstrände bei Tag sowie Bars und Clubs bei Nacht.

Bohol

Bizarr erheben sich die kugelförmigen Hügel, die sogenannten Chocolate Hills, auf der Insel Bohol. 1268 nahezu identisch geformte, grasbewachsene Hügel sind es insgesamt. Die braune Grasfarbe während der Trockenzeit brachte dem Naturphänomen den Spitznamen Chocolate Hills ein.

Sandstrände sind auf Bohol rar. Dafür gibt es schroffe Klippen, Buchten und das größte Korallenriffsystem der Philippinen im Norden Bohols. Auf Bohol kannst du ausgedehnte Wanderungen unternehmen.

Panglao Island

Auf der Insel Panglao im Südwesten der Provinz Bohol kannst du der Hinagdanan Höhle einen Besuch abstatten und den Tag mit dem Sonnenuntergang an einem der Strände ausklingen lassen.

Mindanao

Mindanao ist die zweitgrößte Insel der Philippinen und befindet sich im Süden des Landes. Auf einer Fläche, die größer als Österreich ist, gibt es viel zu erkunden. Berge, Seen und Wasserfälle prägen die Landschaft der Insel.

Reisewarnung für Teile Mindanaos beachten!

Cagayan de Oro

Cagayan de Oro im Norden Mindanaos bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten und lokalen Sehenswürdigkeiten. Unternimm eine actionreiche Tour durch den Mapawa Nature Park, kühle dich an einem der Wasserfälle ab oder fröne dem Konsum in der riesigen Centrio Mall.

Mount Apo

Eine Besteigung des 2.954 Meter hohen Mount Apo, dem höchsten Berg der Philippinen, ist ein besonderes Erlebnis für Outdoorliebhaber. Der Berg liegt in der Provinz Cotabato und ist Teil des umliegenden Mount Apo Nationalparks, der eine Fläche von 64.053 Hektar umfasst. Außerdem bietet der Park heiße Quellen, Wasserfälle und eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Auf dem Nationalparkgebiet wohnen sechs indigene Stämme.

Mount Dulang-Dulang

Im Zentrum Mindanaos liegt Mount Dulang-Dulang, der mit einer Höhe von 2.938 Metern der zweitgrößte Berg der Philippinen ist.

Lake Sebu

Inmitten von Regenwald und Berglandschaft liegt der Sebu-See. Dort kannst Du Action beim Ziplining erleben oder die Gegend und umliegende Dörfer bei einer Wanderung erkunden.

Gumasa Beach/Glan

Am Gumasa Beach in Glan kannst du das Strandleben genießen. Glan liegt in der Provinz Sarangani.

Palawan

Im Westen der Philippinen liegt die Insel Palawan. Zusammen mit den umliegenden Inselgruppen bildet sie die Provinz Palawan. Traumhafte Wasserlandschaften, die an Szenerien aus The Beach erinnern, machen die Region zu einer beliebten Destination.

Reisewarnung für den Süden Palawans beachten!

Puerto Princesa

Puerto Princesa, die Hauptstadt der Region Palawan, liegt in der Mitte der Insel Palawan. Puerto Princesa selbst ist kein Must-See. Dafür ist die Stadt ein beliebter Ausgangspunkt für Touren.

Port Barton, Cacnipa Island, Underground River

Das relaxte Dorf Port Barton liegt an der Nordwestküste der Insel Palawan und ist ein beliebtes Backpacker-Ziel. Touristenmassen sind hier ebenso fehl am Platz wie kulturelle Höhepunkte. Dafür kannst du schwimmen, tauchen, schnorcheln oder die Sonne genießen. Ähnliche Aktivitäten wie in El Nido unternimmst du hier zum deutlich günstigeren Preis.

Wenn du Entschleunigung suchst, bist du auf der entspannten Cacnipa Island richtig, die vor Port Barton liegt. Noch gilt sie als Geheimtipp.

Nordwestlich der Inselhauptstadt Puerto Princesa befindet sich der 7 Kilometer lange Underground River, der zum Subterranean-River-Nationalpark und Weltkulturerbe gehört.

El Nido

Die Fischer- und Hafenstadt El Nido liegt im Norden Palawans. Dort triffst du auf Küstenlandschaften wie aus dem Bilderbuch und kannst die Seele am Strand baumeln lassen. Die Stadt ist ein beliebtes Touristenziel und beherbergt viele Bars, Restaurants und Resorts.

Coron & Busuanga Island

Im Norden der Provinz Palawan liegt die Insel Coron. Im Gegensatz zu El Nido findest du hier deutlich mehr unberührte Natur. Du kannst eine Trekkingtour durch den Dschungel unternehmen oder die Landschaft vom Kayak aus betrachten.

Zwischen den Inseln Busuanga und Coron liegt die Coron Bucht, die ein beliebtes Ziel von Wracktauchern ist. Am Meeresgrund liegen 10 japanische Schiffswracks.

Tubbataha-Riff

Im Herzen der Sulusee befindet sich das Tubbataha Riff, das sich aus einer Inselgruppe zusammensetzt. Taucher  schwärmen von der Artenvielfalt des UNESCO-Weltkulturerbes, das derzeit nur im Rahmen von Tauchsafaris erreichbar ist. Tubbataha liegt zwischen den Inseln Palawan und Mindanao, 160 Kilometer südlich von Puerto Princesa.

Bilder vom Riff ab 12:45 Minuten:

Vor der Reise in jedem Fall die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts lesen.

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