Boracay: Tipps für deine Reise

Die Insel Boracay gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Philippinen. Hier findest du Tipps zu Stränden, Hotels, Anreise und Sehenswürdigkeiten.

„It’s more fun in the Philippines“, behauptet die philippinische Tourismusindustrie und scheint damit zum Beispiel die Insel Boracay zu meinen. Auf dem nur rund 10 Quadratkilometer großen Eiland werden so manche Inselträume wahr.

Egal, ob es dich in die grüne Natur, an weiße Sandstrände oder eher unter Wasser zieht, egal ob du relaxen oder Action haben willst, Boracay schafft es irgendwie, jeden glücklich zu machen. Darüber hinaus ist die Insel bekannt für den “schönsten Strand der Welt”.

Wer diesen Titel verliehen hat, wissen wir nicht – aber wir erzählen dir nachfolgend alles, was du über den Strand und Boracay an sich wissen musst. Viel Spaß!

Reisetipps für Boracay

Boracay verbinden tatsächlich viele mit dem „schönsten Sandstrand der Welt“, wie der White Beach zumindest überall im Internet genannt wird. Und obwohl dieser Titel zu Vergleichen einlädt, es auch andere Traumstrände gibt und Schönheit ja auch Geschmacksache ist, ganz zu Unrecht ist er nicht vergeben.

Der etwa 3,5 Kilometer lange Sandstrand sieht wirklich aus wie aus einem Reisekatalog. Er ist auch der Hotspot für alles andere außer Baden – egal, ob Unterkünfte, Restaurants, Sportangebote oder Einkaufsmöglichkeiten, die beste Infrastruktur für Reisende ist am White Beach.

Doch nicht nur dieser Strand ist atemberaubend, auch alle anderen Strände Boracays müssen sich nicht verstecken. Wenn der Strand mal zu sandig ist, lohnt sich ein Ausflug ins Inselinnere mit seinen Wasserfällen, Höhlen und üppigen Wäldern, die zum Wandern perfekt sind.

Weiterhin bekannt ist Boracay für seine vielfältige Unterwasserwelt, seine Korallenriffe und das klare Wasser. Beim Tauchen und Schnorcheln hast du die Möglichkeit, je nach Saison, tollen Meereslebewesen wie Haien, Schildkröten und vielen bunten Fischen zu begegnen (eine hervorragende Übersicht der möglichen Sichtungen findest du hier).

Trotz der Tatsache, dass Boracay eine eher kleine Insel ist, gibt es hier ein unglaublich großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten – von Boutiquen über Wassersport und Ziplining bis hin zu Wellness-Angeboten. All das macht Boracay so beliebt.

Wissenswertes vorab

Da Schönheit oft eine Last ist, wurden der White Beach und die ganze Insel im Laufe der 2000er-Jahre zu echten Touristen-Magneten. Wasserverschmutzung und Müllberge aufgrund des Reisebooms waren die Gründe, weshalb Boracay im Jahr 2018 für etwa sechs Monate komplett geschlossen werden musste.

Seit dem Re-Opening Boracays gelten, um die Situation nicht wieder eskalieren zu lassen, einige Verhaltensregeln, die man kennen sollte (die du aber auch bei Einreise vorgelegt bekommst und an die du ständig erinnert wirst).

Unter anderem sind Partys nur noch innerhalb von Bars und Clubs erlaubt, nicht mehr am Strand. Weiterhin sind an allen Stränden auch Rauchen, Alkohol, Essen, Liegestühle und Sonnenschirme verboten.

Das kann man übertrieben finden, oder sich an einem Strand ohne Kippenstummel, leere Flaschen und Plastikbehälter vom Take Away erfreuen.

Weiterhin solltest du vorab unbedingt wissen, dass Boracay nur mit dem Nachweis über eine Hotelbuchung und nur über den Südhafen Jettyport betreten und werden darf.

Die philippinische Regierung versucht mit all diesen Maßnahmen, den Tourismus wieder uneingeschränkt möglich zu machen, ihn dabei aber besser im Griff zu behalten – unter anderem, um das Meer und seine Bewohner zu schützen.

Bei aller Kritik und bei aller vermeintlichen „Unfreiheit“ sollte man das immer im Hinterkopf behalten. Während der Schließung der Insel wurden, um Reisenden den Aufenthalt angenehmer zu machen, auch umfangreiche infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt, wie der Bau von breiteren Gehwegen, die Erneuerung der Stromnetze und nachhaltiges Abfallmanagement. Hier findest du eine Übersicht zu Do’s and Dont’s für Boracay.

Orientierung und Stadtteile

Auf Boracay leben ungefähr 32.000 Menschen. Die Insel hat eine Fläche von etwa 10 km² und gehört zu Provinz Aklan. Sie liegt etwa 300 Kilometer südlich von Manila. Die Insel ist in niederen tropischen Breiten gelegen und hat dadurch ganzjährig angenehme Temperaturen um die 26 Grad.

Der höchste Punkt ist der Mount Lubo mit 113 Metern Höhe. Die Ortschaften, wenn man sie denn so nennen will, sind rund um die größten Strände gelegen, dazu gibt es eine Hauptstraße, die von Norden nach Süden über die Insel führt.

Strände

Nachfolgend stellen wir dir eine Auswahl der schönsten Strände auf Boracay vor.

Tipp: Viele der traumhaften Strände eignen sich auch gut zum Joggen. Unterwegs gibt es dabei viele schöne Fotomotive. Um dein Handy mitzunehmen, eignen sich Sportarmbänder, die bereits ab 15 Euro erhältlich sind.

White Beach

Zuallererst müssen wir natürlich DEN Strand auf Boracay nennen: den White Beach. Er ist etwa 3,5 Kilometer lang und bietet Reisenden eine gut ausgebaute Infrastruktur mit vielen Unterkünften, Restaurants und Shops, was ihn zum heimlichen Zentrum der Insel macht.

Ja, sicher, er ist auch der touristischste, und ja, sicher ist hier immer viel los. Aber der White Beach ist dermaßen schön, dass es einem fast egal ist.

Klares, türkisfarbenes Wasser, schneeweißer, puderfeiner Sand und ein Panorama aus wogenden Palmen – wir wissen nicht, wie ein Strand noch schöner sein könnte.

Unterteilt ist der White Beach ist drei Abschnitte, die sinnigerweise Station 1, 2 und 3 heißen. Station 1 zeichnet sich durch die teuren Resorts, aber auch den schönsten Strandabschnitt aus; hier findest du auch den Willy’s Rock.

Bei der Station 2 findest du ein großes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auch die beliebte D’Mall, in der man übrigens auch gute Restaurants findet. Hier befindet sich auch ein Geldautomat.

Rund um die Station 3 finden sich die im Vergleich eher günstigen Backpacker-Unterkünfte.

Bulabog Beach

Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel liegt der Bulabog Beach, der beste Bedingungen für Segler und Kitesurfer bietet, weshalb sich hier ein kleines Wassersport-Zentrum gebildet hat. Dies ist besonders zur Zeit des Nord-Ost-Monsuns von November bis April der Fall.

Kitesurfen kannst du hier auch in einer der Kitesurfing-Schulen lernen. Möchtest du im Wasser aktiv werden, ist der Bulabog Beach perfekt für dich – für einen entspannten Badetag eignet er sich weniger, denn eine steife Brise weht hier ganzjährig.

Ilig-Iligan Beach

Am Ilig-Iligan Strand im Norden von Boracay geht es eher ruhig zu. Hier gibt es kaum Unterkünfte und sonstige Infrastruktur, daher auch kaum Touristen. Perfekt also, wenn du mal ein bisschen Ruhe vom Trubel am White Beach brauchst.

Der Ilig-Iligan Strand ist dabei nicht viel weniger schön, das Wasser ist ebenso klar und der Sand pudrig-fein, es lässt sich hier wunderbar schnorcheln und der Ausblick auf die vorgelagerten Inseln ist einige Fotos wert.

Puka Beach / Yapak Beach

Ebenfalls sehr bekannt ist der Puka Beach, auch bekannt als Puka Shell Beach oder Yapak Beach. Er befindet sich ganz in Norden der Insel.

Trotz seiner relativ hohen Bekanntheit „vermisst“ man auch hier die Touristenmassen, die Chance, hier einen kleinen Abschnitt für sich zu haben, ist gar nicht so gering. Ein paar kleine Restaurants und Strandbars sind hier verortet, viel mehr ist aber auch nicht los.

Cagban Beach

Unweit des Jetty Ports gelegen, ist der Cagban Beach der erste Strand, den du von Boracay sehen wirst. Und das ist auch so ein bisschen das Problem, denn hier bekommst du viel Bootsverkehr mit.

Um kurz ins Wasser zu springen, ist der Strand natürlich vollkommen okay, aber einen gezielten Ausflug musst du unseres Erachtens nach nicht unbedingt hierher machen.

Tambisaan Beach

Im Osten der Insel liegt der schöne Tambisaan Beach, der vor allem außerhalb der „windy season“ von November bis April beste Badebedingungen bietet. Auch hier kannst du dich an türkisfarbenen Wasser und feinstem Sand erfreuen.

Erschreck dich nicht, wenn du auf einmal inmitten einer Menschenmenge stehst, der Tambisaan Beach wird gern von organisierten Inseltouren angesteuert.

Was du auf Boracay machen kannst

Sehenswürdigkeiten auf Boracay

Willy’s Rock

Der Will’s Rock ist so etwas wie das Wahrzeichen des berühmten White Beach. Es handelt sich dabei um einen Felsen mit einem Bildnis der Jungfrau Maria, gelegen zwischen den Stationen 1 und 2.

Vom Strand aus kannst du den Willy’Rock eigentlich nicht verfehlen. Möchtest du ihn besteigen, kein Problem bei niedrigem Wasserstand – du hast von hier eine großartige Aussicht über die ganze Schönheit des White Beach.

Auch bei Hochwasser hält dich niemand von einer Besteigung ab, allerdings musst du dann die Hose für einige Schritte sehr hochkrempeln.

Mount Luho

Der höchste Punkt der Insel bietet mit seinen 360-Grad-Aussichtsplattformen natürlich den besten Ausblick, alleine das ist den Aufstieg schon wert. Es wird eine kleine Eintrittsgebühr von 120 Pesos erhoben. Natürlich kannst du auch ein Tricycle für den „Aufstieg“ anheuern.

Achtung – auf dem Weg nach oben befindet sich ein Zoo, von dem du Abstand nehmen solltest. Viele Reisende berichten, dass die Tiere dort unter erbärmlichen Bedingungen untergebracht sind, weshalb es sich hier keinesfalls um eine schöne Sehenswürdigkeit handelt.

Ausflüge, Aktivitäten und Touren auf Boracay

Ariel’s Point

Was fast nach einem altehrwürdigen Denkmal klingt, ist in Wahrheit ein ziemlich party- und actionreicher Tagesausflug. Der Ariel’s Point ist auf der größeren Nachbarinsel Panay gelegen, Ganztagsausflüge (oft im Partyboot) werden aber überall auf Boracay angeboten.

Am Ariel’s Point angekommen heißt es für die meisten: Klippenspringen! Und zwar aus 15 Metern Höhe – für alle, die sich trauen. Es gibt auch niedrigere Absprungpunkte.

Zudem werden weiterhin zahlreiche andere Aktivitäten angeboten, wie Kajak fahren und Schnorcheln. In den Touren, die um die 2.000 – 2.800 Pesos kosten, sind meistens auch ein Grillbuffet und Getränke enthalten.

Die Zielgruppe sind auf jeden Fall junge Backpacker, die ganze Atmosphäre ist also ein bisschen wie auf Abifahrt. Solltest du nur wissen, falls du eher auf der Suche nach ruhigem Sightseeing bist.

Wassersport

Tja, wo soll man da anfangen. Auf Boracay angeboten werden Parasailing, Jetski, Kajakfahren, Segeln, Stand Up Paddling, Kitesurfen (…) – you name it.

Mit anderen Worten: Boracay ist ein Paradies für Fans des Wassersports. Besonders stark vertreten sind diese am Bulabog Beach, weil dieser die besten Bedingungen für die meisten Sportarten bietet. Aber natürlich ist auch das Angebot am White Beach groß.

Golf

Eine ruhige Kugel schieben kannst du am 18-Loch-Golfplatz des Fairways & Bluewater Resorts im Norden der Insel.

Island Hopping

Im Rahmen verschiedener Halbtages- oder Ganztagesausflüge kannst du die vorgelagerten, teilweise privaten, Inseln rund um Boracay besuchen, wie z.B. Crocodile Island oder Crystal Cove Island.

Schau dich einfach bei der Touranbietern vor Ort um, was dir am besten gefällt.

Trekking

Wenn du dich eher über Wasser und im Wald wohlfühlst, muss dein Boracay-Aufenthalt kein Strandurlaub sein. Das Innere der Insel besteht komplett aus wunderschöner Natur.

Vielleicht ist ja eine Wanderung zu den Bat Caves in der Nähe des der Ilig-Iligan Beach etwas für dich. Hier leben, wie der Name es schon verrät, Fledermäuse und Flughunde, die abends zur Jagd ausströmen.

Wir empfehlen, dir vor Ort einen kundigen Guide zu suchen, und mit diesem zusammen eine Wanderung zu unternehmen. So lernst du die Insel nochmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Wellness und Spa

Auf Boracay  gibt es einige sehr gehobene Wellnes-Hotels. Aber es gibt auch günstige Möglichkeiten zur Massage, beispielsweise in kleinen Shops am White Beach. Vielleicht steht dir ja zwischendurch mal der Sinn danach.

Ziplining

In den „Höhen“ des Mount Luho wird auch Ziplining angeboten, was immer ein toller Spaß für zwischendurch ist. Empfohlen ist es, sich mit dem Tricycle hinbringen zu lassen, statt sich selbst durchzuschlagen.

Es mag nicht die höchste und längste Zipline der Welt sein, aber der Ausblick ist trotzdem genial. Ankommen wirst du nicht unten am Strand, sondern irgendwo im Nirgendwo des Mount Luho – zurück geht’s dafür mit einer Seilbahn, die im Preis inbegriffen ist.

Apropos Preis: Reisende berichten, dass dieser verhandelt werden kann und kein Festpreis ist – versuchen kann man es ja. Eine GoPro Kamera kannst du dir vor Ort mieten, wenn du keine besitzt.

Tauchen und Schnorcheln

Bist du auf den Philippinen, führt nichts um einen Tauch- oder Schnorchelausflug herum. Die Unterwasserwelt möchte man auf keinen Fall verpassen.

Um die Küste Boracays verteilt liegen viele schöne Tauchspots, wie z.B. Crocodile Island, aber auch weiter draußen gibt es viel zu sehen. Es gibt unzählige Tauchschulen auf Boracay (die meisten von ihnen am White Beach), die sowohl PADI-Tauchlehrgänge als auch Tauchausflüge und –safaris anbieten.

Besonders bekannt und beliebt bei den eher fortgeschrittenen Tauchern sind auch die Steilwände von Yapak. Reicht dir Schnorcheln aus, kein Problem, auch nah an der Küste, z.B. am der Ilig-Iligan Beach, und vor den vorgelagerten Inseln gibt es viel zu sehen.

Erkundige dich am besten bei der Tauchschulen vor Ort nach möglichen Ausflügen. Egal ob Anfänger oder Vollprofi, es ist für jeden was dabei!

Essen & Trinken: Restaurants auf Boracay

Wir schicken es gleich vorweg: Da Boracay eine Insel mit sehr organisiertem Tourismus ist, findest du hier nicht die große Auswahl an gutem und günstigen Essen, das sich überall dort findet, wo die Einheimischen auch viel auswärts essen.

Es gibt hier ein großes internationales Angebot, z.B. koreanische, japanische, italienische und Steak-Restaurants, besonders am White Beach. Natürlich gibt es auch kleine Imbisse, in denen du gebratene Nudeln bekommst, aber die kulinarische Vielfalt spielt sich eher im gehobenen Segment ab.

Das Preisniveau ist insgesamt voll auf Reisende angepasst und liegt damit deutlich über dem, was du vielleicht von anderen Zielen Südostasiens gewohnt bist.

Tipp: Die Einheimischen gehen gern in die kleinen (Fastfood-) Restaurants in der D’Mall. Vielleicht ist hier ja auch was für dich dabei. Hier gibt es auch einen Markt und Supermärkte, wo du bestimmt einen leckeren Snack für zwischendurch findest.

Shopping: Einkaufstipps für Boracay

Wenn der White Beach das touristische Zentrum Boracays ist, ist die D’Mall das Herz des Zentrums. Sie ist nicht nur die wichtigste Haltestelle für Hoteltransfers und Tricycles, sondern auch die mit Abstand beste (und einzig relevante) Einkaufsmöglichkeit.

Wie bereits erwähnt, gibt es hier viele Restaurants und Supermärkte, so wie einen Frischmarkt. Darüber hinaus sind hier viele kleine Souvenir-, Bekleidungs- und Krimskrams-Shops verortet. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, und wenn es am Ende nur zum Essen ist.

Es gibt auf Boracay darüber hinaus noch die E-Mall und die City Mall, allerdings sind diese vom Sortiment eher uninteressant, weil es das gleiche wie in der D’Mall ist – nur kleiner und weniger hübsch aufgemacht.

Nachtleben auf Boracay

Am Abend mutiert vor allem der White Beach zum Party-Hotspot der Insel – allerdings seit der Wiedereröffnung ausschließlich innerhalb der Bars und Clubs, wie bereits vorab erwähnt.

Extrem beliebt ist der Boracay Pub Crawl, bei dem du für knapp 1.000 Pesos mit vielen anderen Leuten von Bar zu Bar ziehst und ein Freikontingent an Shots, sowie viele Vergünstigungen, bekommst.

Tipps für deinen Aufenthalt in Boracay

Übernachten auf Boracay

Das Preisniveau auf Boraycay liegt etwas höher, als du es vielleicht aus Südostasien gewohnt bist. Das liegt zum einen an der Lage, am Inseldasein an und für sich, aber auch daran, dass die Philippinen generell nicht so günstig sind, wie z.B. Kambodscha oder Thailand.

Nichtsdestotrotz bekommst du ein Hostelzimmer schon ab 15 € pro Nacht, nach oben sind die Grenzen natürlich offen – es gibt eine Reihe toller 5-Sterne-Hotels auf der Insel, falls du dir mal was gönnen möchtest. Auch dazwischen ist die Bandbreite groß. Die größte Auswahl an Unterkünften findest du natürlich am White Beach.

Öffentliche Verkehrsmittel

Öffentlichen Personennahverkehr in dem Sinne gibt es auf Boracay nicht – das wäre bei einer einzigen Hauptstraße auch nicht lohnend. Die Locals sind alle mit eigenem Roller unterwegs. Der Lastentransport wird mit Kleinlastern abgewickelt – weshalb diese einzige Hauptstraße trotzdem immer chronisch verstopft ist.

Für Touristen ist es das gängigste, sich per Tricycle fortzubewegen. Ähnlich wie beim Tuk-Tuk sind hier die Preise Verhandlungssache – und zwar im voraus. Für eine einfache Fahrt von A nach B auf der Hauptstraße (z.B. vom Jetty Port zur D’Mall) werden nur etwa 10 Peso berechnet.

Möchtest du aber zu einem der Strände oder in ein Dorf gebracht werden, wird es aus irgendeinem Grund schnell zehnmal so teuer. Schön finden wir es aber, dass die Tricycles zunehmend elektrisch fahren und damit die Luftverschmutzung sinkt – eine der Maßnahmen für ein saubereres Boracay nach der Schließung 2018.


Wenn du auf eigene Faust die Insel erkunden willst, kannst du dir auf Boracay auch einfach einen Roller leihen. Rechne allerdings damit, dass es nicht so viele Anbieter gibt und die Miete auch erheblich teurer ist, als z.B. in Thailand.

Für einen ganzen Tag Rollermiete musst du mit etwa 1.500 Pesos (ca. 25 €) rechnen. Die Anbieter findest du am White Beach.

Geldautomaten/Geld abheben auf Boracay

Geldautomaten findest du natürlich am White Beach, so wie in allen Einkaufszentren und am Jetty Port.

Für das Geld abheben werden auf den Philippinen Transaktionsgebühren erhoben – um nicht auch noch den Auslandseinsatz der Karte bezahlen zu müssen, lohnt es sich, sich über die verschiedenen Kreditkartenanbieter zu informieren, denn einige verzichten auf eben diese Gebühren für den Auslandseinsatz.

Hier kannst du nachlesen, wer gerade die beste Kreditkarte ohne Auslandsgebühren anbietet.

Medizinische Versorgung auf Boracay

Die gute Nachricht ist: Das Malariarisiko für Boracay ist eher niedrig. Trotzdem gibt es hier allerlei andere fiese Krankheiten, die durch Tropenmücken übertragen werden, wie z.B. Dengue-Fieber. Am besten ist, gar nicht erst gebissen zu werden – oder zumindest so wenig wie möglich. Das schaffst du, indem du jederzeit ein DEET-haltiges Mückenspray verwendest und dich bei Ausflügen in die Natur zusätzlich mit langer, heller Kleidung schützt.

Apropos Schutz: Bei Ausflügen ins Wasser bieten Badeschuhe Schutz vor Steinfischen und anderen giftigen Gesellen, die sich zwischen Steinen und Korallen verstecken und daher oft unliebsame Bekanntschaft mit Touristen machen.

Auch im Meer gibt es Tiere, denen du besser nicht zu nahe kommst, wie z.B. Quallen. Vor Ort wirst du durch Locals und/oder Tauchschulen auf potenzielle Gefahren hingewiesen.

Wie an vielen Orten in Südostasien gibt es auch hier viele Streuner bzw. halbwilde Hunde und Katzen, die es zwar kennen, gefüttert zu werden, aber keinen Besitzer haben und sich deshalb Menschen gegenüber oft anders verhalten, als wir es von unseren Haustieren gewohnt sind. Meide den Kontakt am besten. Nachhaltig helfen kannst du den Tieren nicht, du kannst dich aber mit Krankheiten infizieren.

Hundebisse sind zwar sehr selten, was aber auf den Philippinen nicht so selten ist, ist gefälschter Tollwut-Impfstoff (die WHO warnt ausdrücklich davor). Solltest du gebissen werden und somit sofort eine Impfung benötigen, begib dich unbedingt in eine richtige Klinik und nicht auf die Pritsche eines Arztes in der Nebenstraße.

Ernstere Verletzungen und Krankheiten werden in der Regel nach Manila verlegt. Eine Erstversorgung und eine Behandlung bei alltäglichen Krankheiten ist u.a. hier möglich:

Metropolitan Doctors Clinic
Adresse: Boracay Hwy Central, Malay, Aklan, Philippinen
​​Telefon: +63362886357
​​24/7 geöffnet

Weiterhin weist die WHO darauf hin, dass es auf den Philippinen wieder gehäuft Fälle von Kinderlähmung und Masern kommt.

Es kann also nicht schaden, vor der Reise mal den Impfschutz durchchecken zu lassen. Lass dich am besten vor deiner Reise von einem ausgebildeten Tropenmediziner oder dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin beraten, was Impfungen und Prophylaxe angeht.

Eine medizinische Behandlung im Ausland muss immer direkt bezahlt werden, allerdings kannst du dir die Kosten später erstatten lassen, wenn du eine Auslandskrankenversicherung hast. Natürlich solltest du dafür alle Belege gut aufbewahren, um diese später einzureichen.

Auf Boracay gibt es einige Apotheken. Eine einfache Grundversorgung an Medikamenten dabeizuhaben, kann aber definitiv nicht schaden. Hier findest du Tipps für die eigene Reiseapotheke.

WLAN /SIM-Karte

Es gilt das gleiche wie auf den meisten philippinischen Inseln: Wenn du dringend darauf angewiesen bist, auf deiner Reise schnelles und jederzeit verfügbares Internet zu haben, sind andere Ziele passender.

Natürlich gibt es hier überall WLAN, keine Frage, aber es ist sehr störanfällig und teilweise auch sehr langsam. Wunderbar funktioniert das mobile Internet, welches du am besten mit einer Travel SIM Smart nutzen kannst.

Boracay: Anreise und Weiterreise

Die Anreise auf die kleine philippinische Insel wirkt natürlich, von Deutschland aus gesehen, lang. In der Regel reist man aber auch selten direkt nach Boracay durch, sondern verbindet die Anreise mit einem Aufenthalt in Manila oder auf anderen philippinischen Inseln.

Manila ist als philippinische Hauptstadt bestens an den Rest der Welt angebunden und einen Flug dorthin zu buchen, ist mit Hilfe von Flugsuchmaschinen wie Skyscanner ein Leichtes.

Von Manila aus, aber auch von anderen philippinischen Flughäfen, bestehen mehrfach täglich Flugverbindungen von und nach Caticlan, welches der Flughafen der Wahl bei einer Reise nach Boracay ist.

Dort angekommen Fahrt im am besten mit dem Tricycle für kleines Geld zum Jetty Port. Von hier aus setzt du mit der Fähre nach Boracay über.

Tickets kannst du easy bei 12go.asia buchen.

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