Krabi Elephant Sanctuary: Tipps und Erfahrungen

Du bist während deines Thailand-Urlaubes in der Provinz Krabi unterwegs und noch auf der Suche nach einem schönen Programmpunkt? Dann haben wir einen Tipp für dich: das Krabi Elephant Sanctuary.

Elefanten-Besuche gehören bei vielen Reisenden zu einem Asienurlaub einfach dazu, doch leider sind viele Angebote, wie beispielsweise Elefantenreiten, mit großen Qualen für die Tiere verbunden, die mit Gewalt gefügig gemacht werden.
In vielen Camps leben die Dickhäuter unter extrem schlechten Bedingungen, doch wie es hinter den Kulissen aussieht, bekommen die Besucher kaum zu sehen. Mangelhafte Ernährung, Gesundheitsprobleme und totale Erschöpfung stehen leider viel zu oft an der Tagesordnung.

Doch im Umgang mit Elefanten hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Immer häufiger öffnen sogenannte Elefanten Sanctuarys ihre Türen, die alte und misshandelte Tiere in ihrem Heim aufnehmen und ihnen einen schönen Lebensabend mit viel Liebe und Erholung bieten. Auch hier gibt es zwar ebenso schwarze Schafe unter den Sanctuarys, doch eines habe ich auf meiner letzten Krabi-Reise selbst besucht und kann hiervon nur Gutes berichten.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für ein Erlebnis mit den beeindruckenden Dickhäutern, bin ich auf das Krabi Elephant Sanctuary gestoßen (Adresse und Kontaktdaten s.u.). Im Dezember 2018 neu eröffnet, liegt dieses Camp ca. 50 Autominuten von Ao Nang entfernt inmitten der grünen, von Palmen bewachsenen Idylle Krabis.

Die Anlage ist modern eingerichtet und verfügt über sehr saubere Duschen und WCs; Schließfächer für Wertsachen sind ebenfalls genug vorhanden. Eine Erlebnistour zum Sanctuary kann sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag gebucht werden. Den Rest des Tages verbringen die ehemaligen Arbeits-Elefanten ganz nach ihrem eigenen Willen in ihrem neuen Zuhause.

Elefanten Sanctuary Krabi: Anreise und Einführung

Der Minivan von Ao Nang aus bringt unsere Besuchergruppe in das Sanctuary, wo wir herzlich empfangen werden. Zuerst setzen wir uns, essen Snacks und Bananen und lauschen den Begrüßungsworten des Guides. Er nimmt sich viel Zeit und erklärt unserer Gruppe alles über Elefanten, wie sie leben sollten, was sie fressen, wie ein Alltag im Sanctuary aussieht und was wir in den kommenden Stunden zu beachten haben. Es ist sehr interessant, so viele Informationen über die Tiere zu erhalten.

Und dann geht es auch schon los zu den drei alten Elefantendamen, die die ganze Zeit schon ein paar Meter entfernt auf uns warten. Aber auch wir Besucher können es kaum abwarten, endlich zu den Tieren zu laufen, sie zu begrüßen und sie zu füttern. Mit Bananen, Ananas, Gurken und selbstgemachter Proteinnahrung werden die Tiere von uns gefüttert.

Nachdem alles aufgefuttert ist, darf sich jeder noch einen Strohhut aufsetzen, seine Wertsachen verstauen und mit Kamera und Badesachen bewaffnet hinter den Elefanten herlaufen. Denn jetzt folgt etwas, das die großen Tiere besonders lieben: das Matschbaden. Ganz langsam legen die Dickhäuter den ca. 300 Meter entfernten Fußmarsch zurück und alle passen sich dem Tempo der Tiere an. Dann beginnt das lustige Spiel. Die Tiere werfen sich regelrecht in den Matsch, wälzen sich freudig und spritzen sich und uns alle mit ihren Rüsseln nass und schmutzig. Jeder ist willkommen, die Tiere mit Lehm einzureiben und sich selbst gleich mit. Hier lassen uns die Guides ebenfalls viel Zeit, man darf viele Fotos schießen.

Danach laufen alle miteinander zu einem kleinen See, in den die Tiere sofort freudig trompetend hineinlaufen. Denn sie wissen, was nun kommt: wir baden gemeinsam mit den Elefanten und dürfen sie mit Bürste und Eimerchen abschrubben. Dass die Tiere dies lieben, bemerkt jeder Besucher sofort. Es ist entsteht eine kleine Wasserschlacht, die die Elefanten eindeutig gewinnen. Die spektakuläre Landschaft mit ihren Kalksteinfelsen im Hintergrund sorgt für wunderschöne Schnappschüsse und macht das Erlebnis perfekt.

Frisch gebadet geht es zurück zum Camp, wir verabschieden uns von den Tieren und dürfen die Waschräume zum Umziehen und Duschen nutzen. Für alle stehen nun Obst und verschiedene Getränke bereit, es wird geplaudert und man erzählt sich gegenseitig die schönsten Momente mit den Elefanten.

Besonders wichtig war es für mich zu sehen, dass es den Elefanten im Krabi Elephant Sanctuary sichtlich gut geht und sie toll behandelt und gepflegt werden. Die Einnahmen kommen dem Projekt zugute und helfen den Tieren, ein artgerechtes Leben zu leben.

Elefanten Sanctuary Krabi: Kosten

Vielleicht ist der Eintrittspreis von 2.500 Baht für asiatische Verhältnisse nicht ganz so günstig, aber du unterstützt damit auch eine gute Sache.

Das persönliche Erlebnis mit den Dickhäutern ist meiner Meinung nach sowieso unbezahlbar. Schweren Herzens verlasse ich das Camp und schwelge auch noch lange nach dem Urlaub in positiven Erinnerungen. Und ich nehme mir vor, definitiv noch einmal wiederzukommen.

Elefanten Sanctuary Krabi: Kontakt und Touren

Deine Tour kannst du entweder selbst direkt über die Homepage buchen, oder du meldest dich für eine Tour an. In diesem Fall wirst in deinem Hotel von einem Minivan abgeholt und selbstverständlich auch wieder dorthin zurück gefahren.

Web: https://krabielephantsanctuary.com/
E-Mail: krabielephantsanctuary@gmail.com

Adresse: Krabi Elephant Sanctuary 83/13 Moo 4T. Ao Loek Tai A.Ao Loek Krabi 81110

Vormittags und nachmittags werden die Besuche des Krabi Elephant Sanctuary mit jeweils einer Gruppe bis zu 20 Personen angeboten. Entweder du startest morgens um 7:00 Uhr oder nachmittags um 13:00 Uhr. Die Tour dauert etwa 5 Stunden.

Achtung! Bitte verwechsle das Sanctuary nicht mit einem gleichnamigen Camp nahe Ao Nang! Vergleiche Adresse und Homepage lieber noch einmal bei deiner Buchung.

Hast Du Lust bekommen? Dann wünsche ich Dir schon jetzt viel Freude bei deinem Besuch im Krabi Elephant Sanctuary.

Übrigens, es gibt auch sehr empfehlenswerte Elefanten-Camps in Kanchanburi und Chiang Mai.

Und hier findest weitere interessante Sehenswürdigkeiten und Touren rund um Krabi.

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