Ausflug zum Erawan-Wasserfall

Der Erawan-Nationalpark mit seinem schönen Wasserfällen gehört zu den schönsten Ausflugszielen von Kanchanburi. Auch von Bangkok werden Touren angeboten. Hier findest du Tipps zu Anreise, Eintrittspreis und zum Besuch des Parks.

Wer bei seinem Thailandurlaub einen Stopp in Kanchanaburi einlegt, sollte es auf jeden Fall nicht verpassen, einen Ausflug in den Erawan-Nationalpark zu machen, um dort den Erawan-Wasserfall zu besichtigen.

Kanchanaburi liegt in der gleichnamigen Provinz ungefähr 130 km westlich von Bangkok. Das gemütliche Örtchen ist vor allem durch die berühmte Brücke am Kwai-River bekannt.

Tour in den Erawan Nationalpark

Ein weiteres Highlight ist wie bereits erwähnt der Erawan-Nationalpark mit seinem 7-stufigen Wasserfall. Der Nationalpark befindet sich ungefähr 65 Kilometer von Kanchanaburi entfernt und ist gut mit Roller oder Bus zu erreichen.

Der Erawan-Wasserfall beeindruckt nicht nur durch seine 7 Stufen, sondern auch durch türkisblaues, kaltes, erfrischendes Wasser und einen idyllischen Weg (später Pfad) durch den Dschungel am Fluss entlang.
Das Wasser schaut wirklich wunderschön aus in dem satten Grün des Dschungels. Da der Aufstieg an manchen Stellen schon auch etwas schweißtreibend ist, bietet das Wasser auch eine willkommene Abkühlung. Also unbedingt Badesachen einpacken!

Zudem empfiehlt es sich, den Wasserfall bereits früh morgens zu besuchen. Gegen Nachmittag wird es meistens sehr voll. Wenn man sich dann aber bereits wieder auf dem Weg nach unten befindet, ist das Ganze nicht so schlimm.

Der Weg nach oben

Im Nationalpark angekommen, wirst du von einem großen Schild mit der Aufschrift »Erawan-Wasserfall« begrüßt. Nach kurzem Fußmarsch auf einem schönen, breit ausgebauten Weg erreichst du auch schon die erste Stufe.

Die verschiedenen Stufen sind alle beschriftet, so dass du immer weißt, wo du dich befindest. Insgesamt ist der ganze Weg so ausgelegt, dass du sich nicht verlaufen kannst. Zudem ist es kein Rundweg, du musst den gleichen Weg wieder runter laufen, den du zuvor hochgewandert bist.

Nach der ersten oder zweiten Stufe gibt es sowas wie einen Checkpoint, bei dem du für Plastikflaschen ein Pfand in Höhe von 20 Baht hinterlegen musst. Auf dem Rückweg erhältst du das Geld zurück, wenn du deine Flasche(n) vorzeigen kannst. Dies soll dazu beitragen, dass der Nationalpark sauber bleibt.Bis zur fünften Stufe ist der Weg ganz gut begehbar, wird aber im Verlauf immer schmaler. Zur ersten Stufe ist der Weg noch mit Holz ausgelegt, später wird er dann eher zu einem Trampelpfad. Ab Stufe 5 wird es etwas abenteuerlicher.

Da musst du schon mal einen Baumstamm als Brücke benutzen, ein paar kleine Felsen hochklettern oder durch ein Stück Wasser waten. Manche haben den Weg tatsächlich mit Flip-Flops bewältigt, ich war jedoch froh, dass ich festes Schuhwerk an hatte. Wobei der letzte Wegabschnitt bei uns sehr feucht war und ich diesen dann barfuß gegangen bin.

Der Weg ist wirklich wunderschön! Du gehst durch den Dschungel und die meiste Zeit am Wasser entlang. Das Licht, das durch die Bäume fällt, sorgt für ein superschönes Spiel aus Licht und Schatten und für eine ganz besondere Stimmung. Wir hatten das Glück, mehrmals Affen zu Gesicht zu bekommen. Manchmal entfernt ganz oben in den Wipfeln der Bäume, einmal sogar eine Affenfamilie ganz nah.

An einer Stelle hat man auch einen ganz wunderbaren Blick auf das Blätterdach des Dschungels. Dadurch lädt der Pfad auch immer wieder dazu ein, eine Pause zu machen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Auch das Baden macht einen Riesenspaß! Gut, das Wasser ist echt frisch, also richtig frisch. Aber nach einem schweißtreibenden Aufstieg ist das ja nicht das Schlechteste.

Im Wasser tummeln sich auch jede Menge Fische in den verschiedensten Größen. Von klein und niedlich bis echt recht groß. Das wäre an sich ja auch ganz schön zum anschauen, allerdings sind die Fische sehr kontaktfreudig oder besser gesagt recht gefräßig. Hängt ein Körperteil ruhig im Wasser fangen sie sofort an, daran zuknabbern wie beim Fisch-Spa. Je nach Größe des Fisches ziept das aber schon mal ganz ordentlich. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Riesenvieh versucht meinen ganzen Zeh zu verschlucken. Aber etwas Bewegung hilft, die Tierchen abzuschütteln.
Noch ein paar Worte zu Stufe 7: Dieser Abschnitt des Wasserfalls ist vielleicht etwas anders, als du erwartest, aber trotzdem wunderschön.

Es ist nicht so, dass dort ein gewaltiger Wasserfall die Felsen herunterstürzt. Es gibt beeindruckende, große Felsen, von denen ein kleiner Wasserfall ins türkisblaue Wasser läuft.

Das eigentlich Besondere ist jedoch, das Ziel erreicht zu haben, der Horizont, der sich vor einem eröffnet, das wunderbare Wasser und die tollen Felsen. Insgesamt fand ich, dass mehr der Weg das Ziel war und dieser lohnt sich auf alle Fälle sehr.

Anreise

Die Anreise zum Erawan-Wasserfall kann entweder auf eigene Faust unternommen werden, zum Beispiel mit einem Roller oder einem privaten Fahrer. Von Kanchanaburi sind es etwa 65 Kilometer. Oder du fährst mit dem lokalen Bus. Dieser hält am Busterminal von Kanchanaburi und die Fahrt kostet ca. 50 Baht.

Du kannst mit dem Bus bis zur Endhaltestelle fahren und wirst dann direkt im Park rausgelassen. Die Busse fahren zwischen 8.00 -17.00 Uhr. Den letzten Bus um 17 Uhr solltest du also nicht verpassen.

Eintrittspreise

Die Eintrittspreise in den Erawan-Nationalpark liegen für ausländische Touristen bei 300 Baht für Erwachsene und 200 Baht für Kinder. Für Thais ist es etwas günstiger mit 100 Baht für Erwachsene und 50 Baht für Kinder. Wenn du mit dem Bus anreist, steigt am Eingang des Nationalparks jemand zu, bei dem du den Eintritt für den Park gleich bezahlen kannst.

Öffnungszeiten

Der Erawan-Nationalpark hat ganzjährig zwischen 7.00 und 17.00 Uhr geöffnet, wobei es nachmittags recht voll wird.

Text und Fotos: Melanie

Melanie entdeckte 2015 ihre Liebe zu Asien und reist seitdem regelmäßig dorthin. Aber nicht nur an Asien hat sie ihr Herz verloren, sondern zum Beispiel auch an das kleine Island oder das schöne England. Über ihre Reiseabenteuer schreibt sie regelmäßig auf ihrem Blog marylyan.de (Facebook / Instagram). Dort dreht es sich aber nicht nur ums Reisen, sondern auch um vegane Leckereien und sonstige Highlights ihrem Leben. Alles drei zusammen ist für sie die perfekte Kombination.

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