Essen mit Kind in Thailand – Food-Guide für kleine Genießer
Die thailändische Küche verführt mit frischen Zutaten und intensiven Aromen. Von würzig bis mild ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für Kinder gibt es viele leckere Gerichte, die das gemeinsame Essen entspannt und genussvoll machen. Wir stellen die besten Thaifood-Gerichte für kleine Schleckermäuler vor.
Inhaltsverzeichnis
- Essen mit Kindern in Thailand: Das Wichtigste im Überblick
- Thai-Küche als Familie entdecken
- Gut gerüstet unterwegs
- Snacks für zwischendurch
- 10 Thai-Gerichte, die Kinder lieben
- Thai-Desserts für Kinder
- Wasser und Getränke in Thailand
- Die besten Streetfood-Touren für Familien
- Die besten Kochkurse für Familien
- Häufige Fragen und schnelle Antworten
Thailand ist bekannt für seine bunte, aromatische Küche: würzig, scharf, süß, kokosnuss-cremig und manchmal einfach alles auf einmal. Für Erwachsene ein Traum! Aber wie sieht’s mit Kindern aus? Keine Sorge, auch kleine Urlauber werden in der thailändischen Küche fündig. Mit unseren Tipps wird das Essengehen mit Kind in Thailand nicht nur zum kulinarischen Highlight, sondern auch entspannt und familienfreundlich.
Wir wissen, dass viele Eltern schon vor der Reise nach Thailand grübeln: „Wird meinem Kind das Essen überhaupt schmecken?“ – schließlich ist die thailändische Küche für kleine Gaumen oft erst einmal fremd. Doch keine Bange, genau deshalb haben wir diesen Artikel geschrieben.
In unserem Food-Guide für Kids stellen wir dir nicht nur kinderfreundliche Gerichte wie gebratenen Reis, fluffiges Thai-Omelette, milde Suppen oder saftige Satay-Spieße vor, sondern geben dir auch jede Menge praktische Tipps, damit das Essen – egal ob in der Garküche am Straßenrand oder im Restaurant stressfrei zugeht. Natürlich haben wir auch an leckere Desserts und an Getränke gedacht, die bei den Kleinen super ankommen.
Du möchtest dich noch weiter inspirieren lassen oder detailliert planen? Dann schau mal auf unserem Thailand-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.
Du träumst von einem Urlaub in Thailand, möchtest aber nicht selbst planen? Kein Problem, bei uns findest du auch geführte Thailand-Rundreisen.

Essen mit Kindern in Thailand: Das Wichtigste im Überblick
- „Mai phet“ merken! – Mit dem Satz „nicht scharf“ kannst du fast jedes Gericht kinderfreundlich bestellen.
- Garküchen, Restaurants & Foodcourts: Alle bieten familienfreundliche Optionen; du solltest alles einmal ausprobiert haben.
- Hygiene im Blick behalten: Auf frisch zubereitete, gut durchgegarte Speisen achten. Wo viele essen, ist es in der Regel gut.
- Top-Gerichte für Kids: Gebratener Reis, Thai-Omelett, Satay-Spieße, Nudelsuppen oder Mango Sticky Rice sind fast immer ein Hit.
- Preiswert & entspannt: Essen in Thailand ist günstig, abwechslungsreich und mit ein bisschen Vorbereitung (Feuchttücher, Trinkwasser, Buggy) absolut familienfreundlich.
Thai-Küche als Familie entdecken
Nicht scharf bitte!
Viele thailändische Gerichte lassen sich super an den Geschmack von Kindern anpassen. Hier helfen zwei thailändische Wörter: „mai phet“! Das bedeutet „nicht scharf“ und ist der wohl wichtigste Ausdruck beim Essen mit Kind. In den meisten Restaurants und Garküchen wird sich sehr darum bemüht, auf Familien einzugehen, und auf Wunsch werden gerne mildere Gerichte zubereitet.
Hygiene beim Essen – Auf was musst du achten?
Beim Essen lohnt es sich, auf Frische und Sauberkeit zu achten. Achte darauf, dass die Zutaten gut gekühlt sind und dass der Stand insgesamt einen sauberen und gepflegten Eindruck macht. Wenn viele Einheimische dort essen, ist das meistens ein gutes Zeichen. Frisch zubereitete und gut durchgegarte Speisen sind in der Regel unbedenklich. Vorab ein Blick auf Bewertungen und Empfehlungen kann dir helfen, beliebte Essensstände der Einheimischen zu finden. Und ganz wichtig: Vertraue deinem Bauchgefühl – fühlt sich etwas komisch an, such dir lieber eine andere Garküche.
Roher Fisch und Meeresfrüchte solltest du besser meiden, auch wenn sie in manchen Regionen als Delikatesse gelten. Dort können sich Parasiten verbergen, die unangenehme Folgen haben können. Gegen gekochten oder gegrillten Fisch oder Meeresfrüchte ist hingegen nichts einzuwenden, im Gegenteil. Wenn du schon am Meer bist, solltest du den fangfrischen Fisch unbedingt probieren. Natürlich kann es überall mal passieren, dass der Magen zwickt – ob in Thailand, Deutschland oder anderswo. Trotzdem raten wir dir, dich von der Sorge nicht abschrecken zu lassen und die berühmte Thai-Küche in vollen Zügen zu genießen. Das gilt natürlich auch für die Kleinen.

Restaurant oder Garküche?
Ganz ehrlich: Beides hat seine Vorzüge! Restaurants sind oft sauberer, haben Speisekarten auf Englisch und bieten milde Gerichte, die Kindern gut schmecken. Meistens stehen auch Pommes, Frühlingsrollen und andere Klassiker für Kids auf der Speisekarte – so findet jeder das Passende. Dazu gibt es bequeme Sitzplätze und in der Regel Kinderstühle.
Bevor du dich entscheidest, lohnt es sich, Bewertungen vorher zu checken und die Speisekarte kurz vor dem Eintreten zu überfliegen. Außerdem kannst du schon beim Ankommen nach Toiletten fragen – das macht den Besuch mit Kindern einfach entspannter.
In den touristischen Orten findest du so gut wie alle Arten von Restaurants – von italienisch über indisch bis hin zu Schnitzel mit Pommes – ja, du bekommst sogar ein Schnitzel mit Pommes, wenn du das denn suchst. Aber am spannendsten sind natürlich die thailändischen Restaurants, die ihr Können und ihre Vielfalt unter Beweis stellen wollen. Von familiengeführten Lokalen mit traditionellen Gerichten bis zu modernen Restaurants, die Klassiker neu interpretieren. Die kulinarische Vielfalt in den touristischen Regionen ist riesig – da ist für jeden Geschmack und jede Stimmung etwas dabei!



Garküchen hingegen bieten echtes Thailand-Feeling, frische Gerichte und super günstige Preise. Selten liegt ein Gericht auf der Straße über zwei oder drei Euro. Hier wird so ziemlich alles angeboten, was du dir vorstellen kannst. In der einen Garküche brutzeln würzige Currys, in der nächsten dampfen leckere Nudelsuppen, und wieder eine andere serviert frisches Pad Thai oder Omelette. Schau einfach, was dich anspricht und worauf du gerade Lust hast. Wo viele Einheimische essen, ist ein gutes Zeichen für Qualität und Frische.
Oft ist es genau diese Vielfalt und der direkte Kontakt zu den Köchen, der das Essen in Garküchen so besonders macht. Trau dich ruhig, auch mal etwas Neues auszuprobieren – so entdeckst du die echte thailändische Küche von ihrer spannendsten Seite.
Hast du mal Pech und es schmeckt nicht, sind es nur ein paar verlorene Euro und eine Erfahrung mehr. Wir selbst haben selten schlechte Erfahrungen in Garküchen gemacht und essen dort täglich im Urlaub.
Oft gibt es keine Toilette in einer Garküche, also plane das am besten ein. Frage im Notfall einfach nach, die meisten Garküchen haben immer einen Plan B, vor allem für Kinder. Wichtig ist auch, sicherzugehen, dass der oder die Köchin versteht, dass dein Kind nicht scharf essen möchte. Es ist nicht immer selbstverständlich, dass Englisch verstanden wird. Auf jeden Fall solltest du den Besuch einer Garküche in deinen Urlaub einbauen, denn wer nicht in einer Garküche war, war nicht wirklich in Thailand.


Foodcourts
Foodcourts in Thailand sind ein echter Glücksgriff – vor allem, wenn du mit Kindern unterwegs bist. Du findest sie in fast jedem Einkaufszentrum, auf größeren Märkten oder an Verkehrsknotenpunkten wie Busbahnhöfen. Und das Beste: Hier gibt’s eine riesige Auswahl an Speisen, alle schön nebeneinander aufgereiht – von Pad Thai über Nudelsuppen bis zu Frühlingsrollen, Currys, Smoothies oder süßen Desserts.
Du kannst in Ruhe schauen, was dich anspricht, ohne sofort etwas bestellen zu müssen. Ideal, wenn der Nachwuchs mal stöbern will oder nicht sofort weiß, worauf er Lust hat. Die Gerichte sind meist super günstig, frisch zubereitet und mild – und du kannst fast überall sagen „mai phet“, also nicht scharf. Viele Stände haben Bilder der Gerichte oder sogar englische Übersetzungen, was die Auswahl erleichtert.
In Foodcourts läuft die Bezahlung oft über ein Guthaben-Kartensystem: Du lädst an einem kleinen Kassenhäuschen einen Betrag auf eine Karte und zahlst damit an den Essensständen. Das Restguthaben bekommst du später zurück.
Die hygienischen Standards sind in den Foodcourts meist hoch, die Sitzbereiche sind sauber, es gibt Toiletten in der Nähe – und oft auch Klimaanlage. Für Familien eine entspannte Möglichkeit, sich durch die thailändische Küche zu kosten.

Essenspreise
Essen in Thailand ist – besonders im Vergleich zu Europa – oft erstaunlich günstig, und das bei richtig guter Qualität. Wenn du mit Kindern reist, ist das ein echter Pluspunkt, denn ihr könnt euch entspannt durchprobieren, ohne dass es gleich ins Geld geht.
An Straßenständen oder in Garküchen zahlst du für ein einfaches Gericht wie gebratenen Reis oder eine Nudelsuppe meist zwischen 40 und 70 THB (also circa ein bis zwei Euro). Getränke wie Wasser, Smoothies oder frische Fruchtsäfte kosten selten mehr als 10 bis 60 THB. Snacks oder kleine Süßigkeiten bekommst du oft schon ab 10 THB. In Foodcourts liegen die Preise oft zwischen 40 und 100 THB pro Gericht, was sehr günstig ist und preislich ähnlich wie in den Garküchen.
Auf Nachtmärkten variieren die Preise etwas stärker – je touristischer der Ort, desto höher können sie sein. Trotzdem bleibt das Essen auch hier in der Regel preiswert und familienfreundlich. Snacks oder kleine Gerichte kosten oft zwischen 30 und 200 THB. Seafood oder internationale Gerichte sind hier immer etwas teurer. Insgesamt kannst du aber auch auf gut besuchten Märkten mit einem kleinen Budget lecker und abwechslungsreich essen.

In Restaurants – besonders in touristischen Gegenden oder wenn sie klimatisiert und auf westliche Gäste eingestellt sind – liegen die Preise etwas höher. Dort zahlst du für ein Hauptgericht meist zwischen 100 und 250 THB (rund 2,50 bis sechs Euro), je nach Lage und Anspruch. Also immer noch sehr preiswert.
Importierte Speisen (Pizza, Pasta oder westliches Frühstück) kosten oft mehr – da können es auch mal 300 THB oder mehr werden, das kommt auch ganz auf das Restaurant an. Aber selbst das ist im internationalen Vergleich immer noch günstig.
Selbstverständlich gibt es auch in Thailand teure Restaurants – besonders in größeren Städten oder beliebten Urlaubsregionen wie Bangkok, Phuket oder Koh Samui. Hier kannst du problemlos viel Geld für ein edles Dinner mit mehreren Gängen ausgeben, wenn du das möchtest. Internationale Küche, gehobene Thai-Restaurants oder stylische Rooftop-Bars mit Aussicht bieten oft tolle Qualität, aber eben auch Preise, die mit europäischen Verhältnissen mithalten können.
Für den Familienurlaub musst du das aber nicht unbedingt einplanen – gerade mit Kindern ist das Essen in einfachen Restaurants, Foodcourts oder Garküchen nicht nur entspannter, sondern meist auch leckerer und viel günstiger. Und genau dort findet das echte kulinarische Thailand statt. Kurz gesagt: Für Familien mit Kindern ist Essen in Thailand nicht nur lecker, sondern auch sehr budgetfreundlich – vor allem, wenn ihr euch auf lokale Küche einlasst.
Gut gerüstet unterwegs
Wenn du mit Kindern in Thailand unterwegs bist und entspannt essen gehen willst, ist ein bisschen Vorbereitung das A und O. Während andere noch nach einem Kinderstuhl suchen, hast du längst alles dabei. Ein abwischbarer Latz, eine Trinkflasche mit sauberem Wasser und natürlich Feuchttücher – das sind deine besten Freunde.
Kinderhochstühle sind in den meisten kleinen Garküchen Mangelware, deshalb solltest du auf jeden Fall den Buggy dabeihaben, der wird schnell zum mobilen Sitz. Wickeltische suchst du in Thailand außer in großen Einkaufszentren meistens vergeblich, aber mit Wickelunterlage und etwas Improvisation klappt das Wickeln auch im Buggy oder auf einer Bank. Wechselklamotten und Wickelsachen sind Pflicht, vor allem, wenn die Suppe mal wieder auf dem Schoß, statt im Mund landet.
Unsere Buggy-Empfehlung: Unser Lieblingsbuggy ist ein echter Reiseheld – superleicht, kompakt und im Handumdrehen zusammengeklappt. Dank Liegefunktion, UV-geschütztem Verdeck und praktischem Stauraum begleitet er kleine Entdecker ab sechs Monaten bequem durch jeden Urlaubstag – und das zu einem richtig fairen Preis.

Die Hygiene am Tisch ist nicht immer garantiert, also wisch ruhig mit einem Feuchttuch nach. Feuchte Tücher solltest du ohnehin immer dabeihaben, und keine Sorge: In jedem kleinen oder großen Supermarkt findest du eine große Auswahl davon.
Für Kleinkinder, die lieber (und sicherer) aus einer Schüssel essen, ist auch gesorgt. Fast jede Garküche hat ein paar Schüsseln auf Lager – einfach freundlich danach fragen („Au chan dai mai kha/khrap?“ = „Kann ich eine Schüssel haben?“), und schon ist das Essen kleinkindgerecht serviert. Ob Reis oder gebratenes Gemüse – aus einer kleinen Schüssel mit Löffel klappt das Ganze meistens viel entspannter als vom flachen Teller.

Wenn die Kids schon aufgegessen haben und du noch kurz sitzenbleiben möchtest, ist das ein oder andere Spielzeug, Rätselheft/Malbuch mit abwischbarem Stift oder ein Reisetagebuch eine gute Idee. So bleiben die Kleinen beschäftigt und du kannst entspannt deine letzten Bissen genießen.
Gerade in den quirligen Garküchen am Straßenrand ist es wirklich wichtig, die Kids sicher im Blick zu behalten und nicht einfach frei herumrennen zu lassen. Dort ist es oft eng, laut und die Autos oder Mopeds brausen ganz nah vorbei. In einem Restaurant am Strand ist das natürlich entspannter, da hast du meist mehr Platz und eine ruhigere Atmosphäre. In Bangkok dagegen, mitten im Verkehrschaos, ist das eine ganz andere Herausforderung.
Das Tolle ist: Die Thailänder sind unglaublich kinderfreundlich. Ein Lächeln hier, ein Fächer dort oder ein spontanes kleines Spielzeug aus dem Nichts – oft bekommst du genau die Unterstützung, die du brauchst, und niemand stört sich daran, wenn du dein halbes Reiseequipment beim Essen auspackst.
Unsere von Zuhause mitgebrachten Essstäbchen für Kinder sind jedes Mal ein echter Hingucker. Die Einheimischen schauen oft neugierig rüber, lachen oder sprechen uns darauf an – und unser Kind? Hat natürlich seinen großen Auftritt. Mit den bunten Lernstäbchen klappt das Essen gleich viel besser, und der Spaßfaktor ist hoch. Übrigens auch für Erwachsene geeignet, die die normalen Stäbchen einfach nicht „in den Griff“ bekommen.

Snacks für zwischendurch
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, sind kleine Snacks zwischendurch Gold wert – und Thailand bietet da echt eine tolle Auswahl: Mini–Bananen sind super praktisch für unterwegs, genauso wie frisch geschnittenes Obst, das oft hygienisch verpackt oder direkt vom Straßenverkäufer kommt. Keine Sorge: Das Eis ist hier meistens lebensmittelgeprüft und unbedenklich.




Lust auf etwas Süßes? Pancakes mit Banane und Schokolade sind ein echter Hit bei Groß und Klein. Oder probiere frittierte Bananen mit Sesam, die schmecken einfach köstlich. Wenn du es lieber knusprig magst, sind Reiskräcker, Maischips oder kleine Frühlingsrollen perfekt.
An vielen Straßenständen findest du gegrillte oder gedämpfte Maiskolben – ein perfekter Snack für zwischendurch. Manchmal gibt es auch kleine Becher mit Maiskörnern, die du unterwegs leicht genießen kannst. Beide Varianten sind lecker, sättigend und ideal, wenn der kleine Hunger kommt.



Auch kleine Supermärkte wie 7-Eleven, Mini Big C, Lotus’s Go Fresh oder Tops Daily sind deine besten Freunde für den kleinen Hunger zwischendurch. Hier bekommst du Klassiker wie Bananenbrot, Kekse oder Muffins – praktisch, lecker und immer griffbereit. Dort gibt es meistens auch Bananen, die oft leider einzeln in Plastik verpackt sind.
Und kennst du schon Khanom Krok? Das sind kleine, süße Kokospffannkuchen, die außen leicht knusprig und innen schön weich sind. Wenn du sie in einer Garküche entdeckst, greif unbedingt zu. Wirklich super lecker!
Unser Favorit zu jeder Tageszeit: Eine brühwarme Suppe am Straßenrand ist einfach unschlagbar – egal ob schon morgens kurz nach dem Frühstück oder als kleine Stärkung am Nachmittag. Diese heißen Brühen sind nicht nur mega lecker, sondern versorgen dich und die Kids auch mit dringend benötigten Elektrolyten und Wasser, gerade bei der Hitze in Thailand. Das wärmt von innen, sorgt für Energie und erfrischt auf ganz besondere Weise.

10 Thai-Gerichte, die Kinder lieben
1. Khao Pad
Khao Pad ist der Klassiker unter den nicht-scharfen Gerichten der thailändischen Küche und ein echter Allrounder. „Khao“ steht für „Reis“ und „Pad“ bedeutet „gebraten“ – also ganz einfach: gebratener Reis. Er wird meist mit Ei, etwas Gemüse und wahlweise Hühnchen, Garnelen oder Tofu zubereitet und ist bei Einheimischen genauso beliebt wie bei Urlaubern. Einfach, lecker und immer eine sichere Wahl für Kinder, die nicht gerne scharf essen. Das Gericht ist mild, sättigt und lässt sich problemlos anpassen. Dazu ein Spritzer Limette, ein bisschen Gurke am Rand und schon ist der kleine oder große Hunger schnell gestillt.

2. Satay-Spieße
Satay Gai sind gegrillte Hähnchenspieße und gehören zu den beliebtesten Snacks der thailändischen Küche – nicht nur bei Kindern. „Satay“ bezeichnet die Spieße, „Gai“ heißt Hähnchen. Die zarten Fleischstücke werden zuvor in einer milden Marinade eingelegt, gegrillt und mit einer cremigen Erdnusssauce serviert. Dazu gibt es oft ein paar Gurkenscheiben in süßlicher Marinade – knackig, frisch und ein schöner Kontrast zur würzigen Sauce. Das Gericht ist mild, handlich und ideal als Fingerfood. Perfekt für kleine Esser, die lieber mit den Händen essen. Ob als kleiner Snack zwischendurch oder in Kombination mit Reis als komplette Mahlzeit: Satay Gai ist einfach, lecker und meistens ein Volltreffer bei Kindern.



3. Kai Jeow
Kai Jeow ist das thailändische Omelett – einfach, schnell gemacht und bei Kindern äußerst beliebt. „Kai“ heißt Ei und „Jeow“ steht für Omelett. Anders als bei uns wird das Ei in viel heißem Öl knusprig ausgebacken, sodass es außen goldbraun und innen schön fluffig wird. Oft wird es pur serviert oder mit etwas Frühlingszwiebel oder Hackfleisch verfeinert. Dazu gibt’s in der Regel eine Portion Reis – und schon steht ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht auf dem Tisch. Es ist weder scharf noch exotisch gewürzt und damit ideal für Kinder, die lieber beim Vertrauten bleiben.



4. Khao Man Gai
Khao Man Gai ist eines der beliebtesten Streetfood-Gerichte Thailands – schlicht, ohne starke Gewürze und perfekt für Kinder, um sich ganz langsam an die thailändische Küche heranzutasten. Das Gericht besteht aus zartem, gekochtem Hühnchen und einem Reis, der in Hühnerbrühe gekocht wurde und dadurch besonders aromatisch und vollmundig schmeckt. Du kannst es oft auch als frittierte Variante bestellen. Dazu gibt es eine klare Hühnersuppe, die stark an unsere klassische Hühnersuppe zu Hause erinnert. Am Tellerrand liegen ein paar Scheiben frischer Gurke und das war’s auch schon. Lecker, einfach und sättigend. Egal, ob zum Frühstück, Mittag oder als spätnächtlicher Snack – ein Teller Khao Man Gai geht einfach immer.



5. Tom Kha Gai
Tom Kha Gai ist eine milde Kokosmilchsuppe mit Hühnchen – cremig, aromatisch und überraschend kinderfreundlich. „Tom“ bedeutet „gekocht“, „Kha“ steht für Galgant (eine milde Ingwerart), und „Gai“ heißt Hähnchen. Die Basis der Suppe ist eine Mischung aus Kokosmilch, Brühe, Galgant, Zitronengras und Kaffirlimettenblättern – dadurch entsteht ein exotischer, aber nicht zu starker Geschmack. Die Suppe enthält zartes Hühnchenfleisch (kann natürlich auch vegetarisch bestellt werden), oft etwas Pilze und frische Kräuter. Wichtig ist auch hier: „mai phet“ bestellen, denn in der traditionellen Variante kann Chili drin sein. Die milde Version ohne Schärfe ist wunderbar cremig, leicht süßlich und wird von vielen Kindern gemocht – besonders, wenn sie gerne löffeln.


6. Pad Thai
Pad Thai ist wohl das bekannteste Nudelgericht Thailands – und auch bei Kindern ein echter Dauerbrenner. Die gebratenen Reisnudeln werden mit Ei, etwas Gemüse, Sprossen und oft Hühnchen, Tofu oder Garnelen serviert. Alles wird in einer milden, leicht süßlichen Sauce aus Tamarinde, Fischsauce und Palmzucker angebraten – und genau das macht den Geschmack so besonders.
Unbedingt „mai phet“ (nicht scharf) dazu sagen, denn oft wird Chili dazugegeben. Für Kinder ist die milde Variante perfekt – voll im Geschmack, aber ohne feurige Überraschungen. Am Tisch kannst du nach Belieben mit Limette, gehackten Erdnüssen oder Zucker nachwürzen. Pad Thai ist unkompliziert, sättigend und eine sichere Bank, wenn kleine Esser hungrig sind.


7. Gai Tod
Gai Tod ist knusprig frittiertes Hühnchen – außen goldbraun, innen saftig – und bei Kindern fast immer ein Hit. „Gai“ bedeutet Hähnchen, „Tod“ heißt frittiert. Serviert wird es oft mit Klebreis („Khao Niew“), der sich prima mit den Fingern essen lässt: Ein Spaß für kleine Esser und super unkompliziert.
Das Fleisch ist meist mild-süßlich gewürzt und kommt in handlichen Stücken, die du gut greifen und dippen kannst. Manchmal gibt’s eine süßliche Chilisauce dazu – einfach zur Seite stellen, wenn’s ganz mild bleiben soll.
Klebreis allein ist übrigens eine tolle Option, wenn du unterwegs schnell etwas brauchst, das den kleinen Hunger stillt. Du bekommst ihn in einer kleinen Tüte – einfach einpacken und für später bereithalten.

8. Guay Tiew
Guay Tiew ist der Oberbegriff für Reisnudelsuppe in Thailand – quasi die Grundform. Die Suppe besteht aus Reisnudeln (dünn oder breit), einer Brühe, Fleisch (zum Beispiel Rind, Huhn oder Schwein), Fleisch- oder Fischbällchen und oft etwas Gemüse. Die Brühe kann mal klar, mal dunkel sein, ist meist mild gewürzt und ein leckerer Klassiker, den Kinder besonders gut mögen – vor allem, wenn du „mai phet“ (nicht scharf) sagst.
Wir lieben die Suppe und essen sie fast täglich. Manchmal ist das Fleisch doch recht fettig, deshalb kannst du sie auch einfach ohne Fleisch bestellen oder nur mit den Fleischbällchen – ganz wie du magst.




9. Khao Tom Moo
Khao Tom Moo ist die thailändische Variante von Reissuppe – weich, warm und richtig wohltuend, besonders für Kinder. Das Gericht besteht aus sanft gekochtem, breiigem Reis, der in einer leichten Brühe serviert wird. Dazu kommt Schweinehackfleisch. Khao Tom Moo ist mild im Geschmack, nicht scharf und perfekt, wenn die Kleinen etwas Sanftes und Bekömmliches brauchen – sei es zum Frühstück oder wenn der kleine Hunger kommt. Es ist leicht zu essen, macht satt und wärmt von innen. Für Kinder, die gerne Löffeln, ist das Gericht eine sichere und beliebte Wahl auf thailändischen Märkten und in Garküchen.
Wenn im Urlaub doch mal der Magen streikt oder das Kind während einer Erkältung oder Grippe nur wenig isst, ist dieses Gericht eine Wohltat. Das gilt auch für Erwachsene.

10. Pad See Ew
Pad See Ew ist ein einfaches, leckeres Wokgericht mit breiten Reisnudeln, das perfekt für Kinder geeignet ist. Der Name bedeutet so viel wie „gebratene breite Nudeln“. Die Nudeln werden zusammen mit mildem Gemüse wie Brokkoli und zartem Hähnchen oder Schweinefleisch in einer süßlich-sojasaucigen Sauce angebraten. Das Gericht ist nicht scharf, schmeckt leicht süßlich und hat eine schöne, angenehme Textur durch die weichen Nudeln und knackigen Gemüsestücke. Natürlich auch vegetarisch möglich. Für Kinder ist Pad See Ew oft ein Hit, weil es mild, sättigend und unkompliziert ist. Ungefähr so ausgesprochen: „Pad Sii Iuu“.

Weitere Gerichte für Kids
Neben den Klassikern gibt es noch viele weitere Gerichte, die auch Kindern gut schmecken – wenn sie richtig bestellt werden. Som Tam, also grüner Papayasalat, ist eigentlich extrem scharf, kann aber auch mild zubereitet werden – unbedingt „mai phet“ sagen, sonst kommen die Chilischoten trotzdem mit rein.


Und vergessen wir nicht Pad Pak Ruam, was „gebratenes gemischtes Gemüse“ bedeutet. Wenn es in Sojasoße zubereitet ist, heißt es oft einfach „Pad Pak Nam Man Hoi“, was gebratenes Gemüse mit Austernsoße heißt – die schmeckt ähnlich herzhaft und ist super beliebt. Bestelle es als Beilage oder einfach eine Portion Reis dazu – fertig ist das gesunde Kids-Menü.

Pad Krapao – gebratenes Hackfleisch mit Thai-Basilikum – essen wir ebenfalls gern in der milden Variante. Die Chili-Soße kannst du separat dazu bestellen oder sie steht oft sowieso am Tisch, so kann jeder selbst entscheiden, wie viel Schärfe er möchte.


Sieht nicht nur super cool aus, sondern schmeckt auch bestimmt den meisten Kindern: Khao Pad Sapparod oder einfach „Pineapple Fried Rice“. In der ausgehöhlten Ananas wird der Reis mit süßen Ananasstücken, Ei, Gemüse und zartem Fleisch oder Garnelen serviert. Mild gewürzt und leicht süß, ist das Gericht ein echter Hit.


Und wenn sich die Kids doch mal gaaaanz langsam an ein Curry herantasten wollen, ist das Massaman Curry das sanfte Curry unter den Thai-Gerichten: Mild, cremig und mit einer angenehmen Süße durch Kokosmilch und Erdnüsse. Für Kinder super geeignet, weil es kaum scharf ist, aber trotzdem voller spannender Aromen steckt. Mit zartem Fleisch, Kartoffeln und manchmal Karotten oder Kürbis ist es ein gemütliches, warmes Gericht, das auch kleine Curry-Neulinge lieben.

Was außerdem oft gut ankommt: Yam Woon Sen, ein Glasnudelsalat, der mit ein bisschen Zurückhaltung bei den Chilischoten auch sehr familienfreundlich wird.
Das allseits beliebte Gericht Gai Pad Med Mamuang (Gebratenes Hühnchen mit Cashews) ist leicht süßlich, würzig und hat diesen typischen Thai-Kick. Zartes Hähnchen wird mit knackigen Cashewnüssen, buntem Gemüse und einer aromatischen Sauce aus Sojasauce, Austernsauce und mit ein wenig Chili gebraten. Dazu eine Portion Reis und guten Appetit! Uns persönlich ist das Gericht ein bisschen zu paprikalastig, aber wir bestellen es dennoch immer wieder gerne.
Kinder freuen sich, wenn sie auch mal von den „großen“ Gerichten probieren dürfen – schließlich gehört das zum Abenteuer Thailand einfach dazu. Und mal ehrlich: Zuhause will doch niemand nur erzählen, dass es jeden Tag nur Reis gab. Essen wird so zum echten Erlebnis – und vielleicht zum Anfang einer ganz neuen Lieblingsküche.
Und falls der kleine Hunger mal nicht ganz so abenteuerlustig ist: Keine Sorge, in Thailand gibt’s fast überall auch Pommes, Nudeln oder Burger– die Klassiker, die immer gehen. Besonders in größeren Städten oder touristischen Gegenden findest du zahlreiche internationale Restaurants und bekannte Fastfood-Ketten. Lustigerweise gibt es auch tatsächlich hier und da mal einen Stand mit „Original German Bratwurst“ (daran geht unser Sohn dann auch nicht vorbei). Auch Schnitzel mit Pommes sehen wir des Öfteren in so manchem Restaurant. Ein Thailandurlaub bedeutet also nicht, dass dein Kind sich ausschließlich von Currys oder scharfem Streetfood ernähren muss.



Unser bester Tipp: Moo Kata
Moo Kata ist ein echtes Erlebnis und macht richtig Spaß – besonders mit Kindern, die beim Selberbrutzeln gern mithelfen. Es ist eine Mischung aus Grill und Hotpot, bei der du Fleisch, Gemüse und Nudeln direkt am Tisch zubereitest. In der Mitte wird gegrillt, außen herum köchelt eine Brühe. In der Regel kannst du dir die Zutaten selbst an einem großen Buffet zusammenstellen – von Fleisch über Gemüse bis hin zu Nudeln und Dips ist alles dabei. Bezahlt wird meist ein fester Preis pro Person für „All-you-can-eat“. Wasser und Softdrinks sind meist inklusive.
Nicht nur das Essen selbst ist ein Erlebnis, auch das ganze Drumherum: Die Stimmung ist locker, es wird gelacht, gequatscht und gemeinsam gekocht – fast wie ein kleines Festessen unter freiem Himmel. Viele Moo-Kata-Restaurants sind draußen aufgebaut, oft mit bunten Lichtern und lebendigem Trubel, andere befinden sich unter einem großen Wellblechdach. Kinder haben Spaß daran, ihr eigenes Essen auszuwählen und zuzubereiten, und du kannst dir genau aussuchen, was auf den Teller kommt – ideal auch für wählerische Esser.
Ein Hinweis zur Sicherheit: Oft wird mit glühender Kohle gearbeitet, die unter dem Tisch in einer Schale steckt. Die Hitze ist spürbar und die Kohle glüht offen – also am besten ein wachsames Auge auf kleine Hände haben. Die meisten Moo-Kata-Restaurants sind gut organisiert, und die Kohle wird sicher platziert, trotzdem ist etwas Umsicht gefragt.
Zieh lieber nicht deine Lieblingsklamotten an, denn der BBQ-Duft bleibt gern ein bisschen haften. Und wie immer in Thailand: Wo viele Einheimische essen, ist es meistens auch gut!






Thai-Desserts für Kinder
Desserts in Thailand sind bunt, süß und oft aus frischen Früchten, Kokosmilch oder Klebreis gemacht. Von Mango Sticky Rice bis zu kleinen Kokosküchlein findest du überall Leckereien, die einfach zum Probieren einladen. Neben den klassischen Restaurants und Garküchen findest du auch immer wieder Cafés mit hausgemachten Kuchen, Bäckereien mit süßen Leckereien und auch in den Supermärkten entdeckst du eine große Auswahl an süßen Teilchen, die es bei uns zu Hause nicht gibt. Am besten probierst du dich einfach mal durch, so entdeckst du die besten Desserts des Landes.
Roti
Irgendwann steigt jedem dieser unverkennbare Duft in die Nase: leicht buttrig, süßlich, ein Hauch von Banane vielleicht? Und da steht er auch schon am Straßenrand: ein kleiner mobiler Stand, oft direkt auf einem Roller montiert, mit heißer Platte, leuchtenden Kondensmilchdosen und mit einem Koch oder einer Köchin, die Rotis wie ein Ninja durch die Luft wirbeln. An diesem Nachtisch-Klassiker kommt niemand vorbei, ob Groß oder Klein.
Roti, auch Pancake genannt, wurde in Thailand zum Dessert-Superstar. Die Teigkugeln werden auf einer heißen Platte hauchdünn in viel Fett gebraten und dann mit verschiedenen Füllungen versehen. Die Klassiker: Banane mit süßer Kondensmilch, Schoko-Banane oder Ei. Aber auch Varianten mit Nutella, Erdnussbutter oder herzhaft mit Schinken werden gerne gegessen.
Nach dem Falten und Braten kommt das große Finish: ein kräftiger Schuss Kondensmilch – wer’s mag. Die Kinder werden es lieben. Und im Urlaub schauen wir Erwachsene auch nicht allzu streng auf Kalorien, oder?



Mango Sticky Rice
Mango Sticky Rice ist der absolute Klassiker der thailändischen Dessertküche und perfekt für Kinder. Klebriger, süßer Reis wird mit cremiger Kokosmilch vermischt und zusammen mit saftigen, reifen Mangos serviert. Das Ergebnis ist ein wunderbar mildes, fruchtiges Dessert, das garantiert jedem schmeckt. Besonders an heißen Tagen ist dieses Dessert erfrischend und gibt neue Energie für weitere Abenteuer. Du findest Mango Sticky Rice überall in Thailand, auch in vielen thailändischen Restaurants oder auf Märkten. Wer das verpasst, war nicht wirklich in Thailand!



Frittierte Bananen
Frittierte Bananen mit Sesam sind ein beliebter Snack in Thailand und bei Kindern richtig gefragt. Die Bananen werden in einem leicht süßen Teigmantel frittiert, bis sie goldbraun und knusprig sind, und dann mit Sesam bestreut. Außen knackig, innen weich und süß – so schmeckt der perfekte kleine Snack für zwischendurch. Du findest diese Leckerei an vielen Straßenständen und Märkten, frisch zubereitet und warm serviert. Ein toller Snack, der kleine Naschkatzen begeistert und auch unterwegs super schmeckt.

Khanom Krok
Khanom Krok sind kleine, runde Kokospfannkuchen, die außen leicht knusprig und innen wunderbar weich sind. Sie werden in speziellen Pfannen mit Mulden gebacken und schmecken herrlich mild, leicht süßlich und frisch nach Kokosnuss. Du findest Khanom Krok oft an Straßenständen und Märkten – frisch zubereitet und heiß serviert. Ein echter Snack-Klassiker, der kleinen Naschkatzen auf Reisen in Thailand viel Freude macht.

Khanom Buang
Khanom Buang sind knusprige, dünne Pfannkuchentäschchen, die in Thailand ein beliebter Streetfood-Snack sind. Sie bestehen aus einem leichten Reisteig und werden mit einer fluffigen weißen Creme gefüllt, meist aus Kokos oder Eiweiß, und liebevoll mit zuckrigen Fäden aus geriebenem Eigelb oder Kokosraspeln garniert. Sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch so. Unbedingt probieren!

Kokoseis
Kokoseis ist eine leckere und erfrischende Überraschung für heiße Tage in Thailand. Hergestellt aus frischer Kokosmilch, schmeckt es mild und leicht süß – genau richtig für eine kleine Abkühlung für Zwischendurch. Das Eis wird in einer Kokosnussschale serviert, was alleine schon ein echter Hingucker ist. Oft werden kleine Obststückchen wie Mango oder Litschi sowie verschiedene Süßigkeiten oder bunter Klebereis am Rand dekoriert, das darfst du dir meistens selbst aussuchen. Auf keinen Fall verpassen!


Frische Früchte
Frische Früchte in Thailand sind einfach unschlagbar – saftig, süß und voller Geschmack. Ob Mango, Ananas, Papaya, Mangostan, Longan oder Rambutan: Hier entdecken Kinder eine Vielfalt an exotischen Früchten, die es zu Hause im Supermarkt nicht gibt. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch eine gesunde Dessertalternative.
Viele Restaurants servieren bunte Obstplatten, die perfekt zum Teilen mit der Familie sind. Noch authentischer und oft günstiger ist es, frische Früchte direkt von den Straßenständen oder im Supermarkt zu kaufen – so kannst du dich ganz unkompliziert mit gesunden Snacks versorgen.
Erkundige dich nach einem Frischmarkt in deiner Nähe und bummele mit den Kids durch die bunten Stände. So entdeckt ihr gemeinsam exotische Früchte, frisches Gemüse, duftende Gewürze und kleine Leckereien, die noch lange in Erinnerung bleiben.




Wasser und Getränke in Thailand
Trinkwasser
Ein wichtiger Punkt ist das Trinkwasser. Leitungswasser solltest du grundsätzlich nur zum Duschen verwenden – zum Zähneputzen ist es besser, auf abgefülltes Trinkwasser zurückzugreifen. In Bangkok und anderen großen Städten wird das Leitungswasser zwar gründlich aufbereitet, trotzdem ist es nicht zum Trinken geeignet. Das liegt weniger an der Wasserqualität direkt aus der Aufbereitungsanlage, sondern vielmehr an den oft alten, verrosteten oder schlecht gewarteten Leitungen, durch die das Wasser fließt.
Für die ganze Familie gilt daher: Verwende nur abgefülltes Wasser aus versiegelten Flaschen. Dieses bekommst du in Supermärkten und Minimärkten überall sehr günstig und in guter Qualität. Auch an den Hauptsehenswürdigkeiten, auf dem Markt oder am Straßenrand gibt es immer mal wieder Wasser zu kaufen. In den meisten Hotels steht zudem Trinkwasser bereit. Da es oft aber nur wenige Flaschen sind, besorge dir lieber gleich ein paar Flaschen im Supermarkt nebenan.
Da viele nach sprudelndem Mineralwasser suchen, frag am besten nach ‚Soda‘ oder schau im Supermarkt danach. Viele Urlauber kennen die Bezeichnung nicht und vermissen es deshalb während des gesamten Urlaubs.

Frische Säfte und Smoothies
Für Kinder sind in Thailand besonders frisch gepresste Fruchtsäfte und Smoothies ideal. Mango, Ananas, Papaya, Maracuja, Wassermelone und Co. werden oft direkt vor Ort verarbeitet, sind herrlich süß und natürlich. Sie liefern viel Energie, Vitamine und Flüssigkeit – perfekt, um nach einem aufregenden Tag neue Kraft zu tanken. Bei den Säften und Smoothies solltest du nach „mai wan“ fragen, das heißt „nicht süß“. Denn hier wird oft extra Zucker hinzugefügt, damit es noch süßer schmeckt – und das manchmal recht viel. Das ist zum Beispiel bei einem frischen Mango-Smoothie auch gar nicht nötig.




Frische Kokosnüsse
Frische Kokosnüsse sind in Thailand ein echter Durstlöscher für Groß und Klein. Direkt vom Markt oder Straßenstand bekommst du sie geöffnet mit Strohhalm – das Wasser ist erfrischend, leicht süß und natürlich isotonisch, ideal nach einem Ausflug in der Hitze. Auch das weiche Fruchtfleisch lässt sich einfach herauslöffeln und ist ein gesunder Snack für Kinder. Ein Tag ohne Kokosnuss ist für uns kaum vorstellbar. Dazu sind sie auch überraschend günstig.

Softdrinks
Säfte aus dem Supermarkt oder Softdrinks wie Fanta oder Sprite bekommst du zwar überall, sie sind allerdings deutlich süßer als bei uns zu Hause. Für Kinder kann das schnell zu viel Zucker sein. Auch wenn es immer wieder lustig ist, Fanta in blauen oder grünen Tönen zu entdecken, geschmacklich ist es einfach viel zu süß. Und mal ehrlich: Bei der Auswahl an frischen Säften und Shakes sind Softdrinks auch unnötig und sowieso ungesund.

Eiswürfel – ja oder nein?
Bei Eiswürfeln musst du dir in Thailand in der Regel keine Sorgen machen. In den meisten Restaurants, Hotels und sogar an den meisten Straßenständen wird Eis aus sauberem Trinkwasser verwendet. Das meiste Eis, das in Drinks landet, stammt aus staatlich kontrollierten Fabriken und ist hygienisch unbedenklich. Nur in sehr einfachen Lokalen oder abgelegenen Gegenden kann es vorkommen, dass Eis aus Leitungswasser hergestellt wird.
Wenn du ganz sichergehen willst, kannst du deine Getränke natürlich auch ohne Eis bestellen – vor allem, wenn du einen empfindlichen Magen hast. In touristischen Regionen ist das aber meistens kein Problem. Ein frisch gemixter Obstshake auf dem Nachtmarkt oder exotische Früchte auf Eis direkt vom Straßenstand? Meistens kannst du hier bedenkenlos zugreifen. Wir machen das jedenfalls regelmäßig – und hatten noch nie Schwierigkeiten.
Und wenn du dir mal unsicher bist, kannst du auch einfach nachfragen. Übrigens achten auch viele Einheimische darauf, dass ihre Eiswürfel aus Trinkwasser stammen. Eis aus Leitungswasser ist also eher die Seltenheit und kommt wie gesagt in den touristischen Orten so gut wie gar nicht vor.

Die besten Streetfood-Touren für Familien
Streetfood-Touren sind ein echtes Erlebnis für dich und deine Familie. Du entdeckst dabei nicht nur die vielfältigen Geschmäcker Thailands, sondern tauchst auch mitten ins lebendige Straßenleben der Stadt ein. Viele Touren sind so gestaltet, dass sie auch für Kinder spannend und gut verträglich sind – mit kleinen Portionen, abwechslungsreichen Gerichten und spannenden Geschichten zu den Speisen. So wird Essen zum Abenteuer und ein Highlight für Groß und Klein.
Deutschsprachige Streetfood-Touren sind in Thailand nicht überall verfügbar, aber gerade mit Schulkindern lassen sich solche Erlebnisse trotzdem gut meistern. Daher ist es gut, wenn du eine private Tour buchst, an der keine anderen Teilnehmer dabei sind. So habt ihr keinen Zeitdruck und könnt euch voll und ganz auf euch und die Leckereien der thailändischen Straßen konzentrieren.
Streetfood-Touren in Bangkok
In Bangkok bist du im absoluten Thai-Food-Himmel – wieso dann nicht gleich an Ort und Stelle einen Kochkurs mit der Familie besuchen? (siehe weiter unten)
Deutschsprachige Streetfood-Tour in Bangkok bei GetYourGuide anschauen
Deutschsprachige Streetfood-Tour in Bangkok bei WithLocals anschauen
Streetfood-Tour in Hua Hin
Entdecke die thailändische Küche auf diesem familienfreundlichen Rundgang durch Hua Hin. Die Tour mit lokalem Guide ist speziell auf Kinder zugeschnitten und macht das kulinarische Abenteuer für die ganze Familie zum Vergnügen.
Streetfood-Tour in Chiang Mai
Auf der Foodtour im Songtheaw in Chiang Mai genießt du über 15 Kostproben, während dich ein erfahrener Guide durch die Straßen und Märkte der Stadt begleitet.
Streetfood-Tour auf Phuket
Auf der Baba Tastes Foodtour in Phuket probierst du bei über 15 Leckereien die vielfältigen lokalen Spezialitäten und erkundest dabei die lebendigen Abendstraßen der Altstadt.
Die besten Kochkurse für Familien
Leider gibt es nicht in jedem Ort in Thailand deutschsprachige Touren, aber gerade mit Schulkindern klappt das trotzdem prima und macht richtig Spaß. Die Köchinnen und Köche sind super kinderfreundlich, gehen auf die Kleinen ein, und meist versteht man sich ganz gut mit Händen und Füßen. Außerdem können die Eltern auch ein bisschen übersetzen, sodass alle bestens mitkommen.
Kochkurs in Bangkok
Beim Nachmittagskochkurs in Bangkok in kleiner Gruppe bei Onkel und Tante lernst du bei einer Markttour das lokale Leben kennen, entdeckst frische Zutaten und kochst anschließend selbst – und das auch noch deutschsprachig.
Kochkurs in Chiang Mai
In Chiang Mai erlebst du einen authentischen Thai-Kochurs und besuchst dabei einen Biobauernhof, um frische Zutaten direkt vom Erzeuger kennenzulernen.

Kochkurs auf Koh Samui
Bei diesem Kochkurs auf Koh Samui entdeckst du am Big Buddha Market frische Kräuter und Zutaten und bereitest anschließend gemeinsam mit einer einheimischen Familie vier leckere Gerichte zu.
Kochkurs auf Koh Phangan
Auf Koh Phangan wird vielen Familien Mua’s Thai Traditional Cooking Academy empfohlen, die du ganz einfach auf Facebook und Instagram findest.
Kochkurs auf Phuket
Bei deinem Kocherlebnis in Phuket besuchst du einen Markt, pflückst frische Kräuter direkt aus dem Garten und verwendest sie danach zum Kochen.
Kochkurs in Krabi
In Krabi kannst du in der Thai Charm Cooking School einen Kochkurs belegen, bei dem du sieben thailändische Gerichte selbst zubereitest und deine Kreationen anschließend gemeinsam mit anderen Urlaubsköchen genießt.


