Nord-Bali: Wo sich das Reisen abseits des Massentourismus besonders lohnt

Der Norden Balis bietet interessante Sehenswürdigkeiten wie die Jatiluwih-Reisterrassen oder den Tempel Pura Luhur Lempuyang. Hier findest du die Highlights auf einen Blick sowie viele nützliche Tipps.

Dies ist ein Beitrag von Jasmin. Seit Oktober 2016 wohnt sie mit ihrem Freund Jan die meiste Zeit auf Bali. Wenn sie nicht gerade surfen oder auf der Yogamatte stehen, besteigen sie die Gipfel Indonesiens und berichten darüber auf ihrem Outdoorblog TheHikeTribe. Du findest sie auch auf Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram.

Nord-Bali: Tipps und Sehenswürdigkeiten

Der eine oder andere mag die Augen verdrehen, wenn er an das Reiseziel Bali denkt.

Denn Bali steht für viele nicht nur für farbenfrohe Zeremonien, gute Surfbedingungen und saftige Reisterrassen, sondern auch für Massentourismus im Süden.

Jedes Mal, wenn Freunde mich auf Bali besucht haben, habe ich dafür gesorgt, dass sie mindestens die Hälfte ihrer Zeit im Norden der Insel verbringen.

Nord-Bali bietet nämlich noch unberührte Natur, authentische Dörfer und jede Menge Ruhe, die du in Kuta, Seminyak oder Canggu vergeblich suchen wirst.

Im Folgenden erhältst du meine Empfehlungen für eine Reise durch den Norden von Bali.

Die Jatiluwih-Reisterrassen

Eine Aktivität, die bei jedem Reisenden auf Bali an oberster Stelle der To-Do-Liste steht, ist ein Besuch der Reisterrassen. Die meisten gehen dafür zu den Tegalalang Reisterrassen, die sich in unmittelbarer Nähe von Ubud befinden.

So beeindruckend die Tegalalang Reisterrassen auch sind, du musst sie dir meist mit unzähligen anderen Touristen teilen, was einen eher negativen Einfluss auf dein Erleben haben wird. Eine viel bessere Alternative stellen die Jatiluwih Reisterrassen dar.

Sie befinden sich abseits der Touristenhochburgen. Saftig grün, am Fuße des Gunung Batukaru und von nur von wenigen Menschen besucht, findest du hier Ruhe und Zeit, um dir dieses Meisterwerk genauer anzusehen.

Das UNESCO Weltkulturerbe lädt zu vier verschiedenen Wanderungen ein, die Längste davon kann sogar mit dem Fahrrad befahren werden. Wenn du fit bist, verbindest du die Besichtigung der Jatiluwih-Reisterrassen mit der Besteigung des Mount Batukaru.

Alternative zum Mount Batur: Mount Batukaru Dschungelhike

Bali ist Heimat verschiedener aktiver und inaktiver Vulkane. Das macht Bali zu einer beliebten Wanderdestination.

Der bekannteste, aber auch überlaufenste dieser Vulkane ist der Mount Batur. Täglich quälen sich unzählige Touristen mit einem überteuerten Guide auf den Gipfel, um den Sonnenaufgang und eine spektakuläre Aussicht auf Balis Vulkane, Dschungel und die Nachbarinseln zu erhaschen.

Wer eine einsame Gipfel Besteigung bevorzugt, der kann den inaktiven Vulkan Gunung Batukaru als Alternative zum Batur auswählen.

Der Gunung Batukaru ist der zweithöchste Gipfel Balis. Die achtstündige Besteigung (Auf- und Abstieg) führt dich durch einen großartigen Regenwald.

 Dschungeltrekking – Hilfreiche Tipps für deine erste Dschungeltour

Für die spektakuläre Aussicht, die auf jeden Fall mit dem Mount Batur mithalten kann, musst du vor 8 Uhr morgens auf dem Gipfel sein. Entweder gehst du also in der Nacht los, oder du campst auf dem Gipfel.

Treppensteigen zum heiligen Tempel Pura Luhur Lempuyang

Wenn du eine fabelhafte Aussicht auf den Mount Agung willst und 1.900 Treppen durch den Dschungel zu einem der heiligsten Tempel Balis dich nicht überfordern, dann lass dir eine Besteigung zum Pura Luhur Lempuyang nicht entgehen.

Für einen unvergesslichen Sonnenaufgang kannst du den Gunung Lempuyang am frühen Morgen besteigen. Es erwarten dich Plattformen mit spektakulären Ausblicken.

Insgesamt kommst du bei der Besteigung an fünf Tempeln vorbei, wobei der erste Tempel, der Pura Penataran Agung Lempuyang, der Schönste und Bekannteste ist.

Dort findest du das berühmte Tor mit dem Gunung Agung im Hintergrund. Hier lauern nach Sonnenaufgang unzählige Touristen, um das begehrte Foto vor dem Tor zu schießen.

Alles in allem ist dieser Ausflug in etwa zwei Stunden getan. Am frühen Morgen bist du hier bis auf ein paar Makaken alleine.

Es bietet sich wunderbar an im Anschluss an die Besteigung in das nahe gelegene Amed zu fahren.

Amed: Schnorcheln mit Aussicht auf den Agung

Zugegebenermaßen ist Amed keine unbekannte Destination auf Bali, allerdings ist sie weit weniger touristisch als Kuta, Seminyak und Co.

In Amed kannst du wunderbar Schnorcheln oder Tauchen gehen und bei einer Kokosnuss am Abend die Sonne hinter dem Agung untergehen sehen.

Außerdem fahren von Amed aus Boote auf die Gilis, die zur Nachbarinsel Lombok gehören und ebenso einen Besuch wert sind.

Abkühlen in Munduk: Wasserfälle, Reisterrassen, Dschungel und Kaffee

Munduk ist eine tolle Destination für deine Bali-Reise. Das Bergdorf ist umgeben von Reisfeldern, Kaffeeplantagen, Bergen und Dschungel. Es ist nicht nur ruhiger, sondern durch die hohe Lage auch um einiges kühler als auf dem Rest der Insel.

In Munduk kannst du nicht nur Kaffeeplantagen besichtigen und den besten Kaffee der Insel testen. Es gibt auch einige Wandermöglichkeiten, unter anderem einen relativ einfachen Dschungeltrek zu einem beeindruckenden Wasserfall.

Außerdem kommst du auf deinem Weg nach Munduk an großen Bergseen vorbei. An einem dieser Seen, dem Tamblingan-See, kannst du einen der berühmtesten Tempel Balis, den Pura Ulun Danu Bratan, besichtigen.

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