Yangon: Tipps für deine Reise

Hier findest du alles Wissenswerte für deine Reise nach Yangon. Dazu gehören Tipps zu Anreise und Unterkünften, zu Sehenswürdigkeiten und Nachtleben sowie zum Shopping und zur Fortbewegung vor Ort.

Die Hauptstadt von Myanmar ist Naypyidaw. Nie gehört? Eben. Yangon ist die mit Abstand größte und in vielen Aspekten bedeutendste Stadt des ehemaligen Burmas, während sich in Naypidaw hauptsächlich der Verwaltungssitz der Regierung befindet.

Yangon: Tipps für deine Reise

Die Millionenstadt Yangon ist das spirituelle und kulturelle Zentrum Myanmars, und, obwohl der Tourismus hier bereits voll etabliert ist, eine immer noch sehr authentische und in weiten Teilen ursprüngliche Stadt. Was du in der Stadt erleben kannst und warum sie zu den schönsten Zielen Myanmar gehört, erfährst du hier. Viele weiterführende Tipps sind verlinkt.

Wissenswertes vorab

Yangon war einst nur ein Fischerdorf und hieß eigentlich Dagon. Als König Alaunpaya im 18. Jahrhundert sämtliche Mon-Städte eroberte, ernannte dieser das Dorf zur Hauptstadt des burmesischen Reiches und taufte es kurzerhand voller Optimismus in Yangon um – in etwa gleichbedeutend mit »Ende des Kampfes«. Aufgrund der Lage an der See entwickelte sich Yangon in der Folgeziet immer mehr zum wichtigsten Ort des Landes.

Als die britischen Kolonialherrscher das Zepter in Myanmar übernahmen, wurde aus Yangon der Name »Rangoon« (in der deutschen Schreibweise »Rangun«). Daher lautet das internationale Kürzel des Airports noch heute »RGN«.

Im Jahr 1989, 40 Jahre nach Erklärung der Unabhängigkeit, wurde Burma zu Myanmar und Rangun wieder zu Yangon. Den Status der Hauptstadt hatte Yangon bis 2005 inne, dann wurde der Regierungssitz nach Naypyidaw verlegt.

Heute leben über fünf Millionen Menschen in der Stadt, die hungrig nach Entwicklung und Modernisierung ist. Die vorhandene Infrastruktur kommt dem wachsenden Verkehrsaufkommen nicht so recht hinterher. Überall wird kräftig gebaut und die Zunahme des Wohlstandes ist deutlich zu sehen, zum Beispiel an den Bewohnern Yangons, von denen sich viele eher modern kleiden und oft auch eine Vorliebe für ausgefallene Frisuren haben.

Wenn Myanmar ein Schwellenland ist, ist Yangon auf jeden Fall der Inbegriff einer Schwellenstadt – irgendwo zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Verfall und Hochglanz, zwischen Slum und Penthouse. Yangon kann unübersichtlich, nervig und anstrengend sein und ist mitnichten mit anderen asiatischen Großstädten zu vergleichen.

Wer Geduld, Flexibilität und eine kleine Portion Fatalismus mitbringt, und sich auf eine Stadt einlassen kann, die vielleicht den größten Wandel ihrer Geschichte durchlebt, der wird hier sicher eine tolle Zeit haben.

Orientierung

Yangon liegt im Süden Myanmars unweit der Küste. Im Norden der Stadt befindet sich der größte der drei internationalen Flughäfen im Land, was Yangon häufig zum Ausgangs- und/oder Endpunkt der meisten Reisenden macht.

Sehr optimistisch gerechnet brauchst du mit dem Taxi von hier aus etwa 20 Minuten ins Zentrum. Dort angekommen fällt die Orientierung leichter, denn die Straßen sind, das ist ebenfalls ein Erbe der Kolonialzeit, wie ein Gitternetz angelegt. Die Nord-Süd-Straßen sind nummeriert, während die Ost-West-Straßen Namen berühmter burmesischer Personen tragen.

Das meiste Leben findet im Süden der Stadt statt, in Downtown, zwischen der Strand Road am Flussufer und der Shwedagon Pagode. Diese Gegend kannst du bequem zu Fuß erkunden. Ohnehin bewegt man sich als Tourist ausschließlich zu Fuß oder in Taxen. Da kann es hilfreich sein, einen Überblick über die verschiedenen Stadtteile bzw. Townships zu haben.

Stadtteile in Yangon

Yangon hat vier Stadtbezirke (Districts), die aus 33 Stadtteilen (Townships) bestehen: Northern, Western, Eastern und Southern District. Im Norden befinden sich die Stadtteile Insein sowie Mingaladon mit dem internationalen Flughafen. Hier sind in den letzten Jahren die meisten neuen Wohnsiedlungen entstanden.

Etwas südlicher, im Viertel Bahan, finden sich die luxuriöseren Neubauten. Dieses Viertel ist bei Expats sehr beliebt. Im Osten und Westen der Stadt befinden sich weitere Wohnsiedlungen und Industriegebiete. Für Touristen ist, wie bereits erwähnt, die Downtown am interessantesten, dort finden sich viele interessante Märkte und Sehenswürdigkeiten sowie die meisten Hotels.

Was du in Yangon machen kannst

Die Metropole im Süden des Landes bietet zahlreiche Aktivitäten für jeden Geldbeutel, neben Märkten, Bars und Shoppingmalls befindet sich hier außerdem das wichtigste religiöse Bauwerk und Wahrzeichen des Landes. Auch Ausflüge in die umliegende Gegend sind unkompliziert zu organisieren.

Sehenswürdigkeiten in Yangon

Hier eine kleine Auswahl:

Shwedagon Pagode

Um eines soll und will man nicht herumkommen: den Besuch der Shwedagon Pagode. Laut Historikern wurde diese zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert errichtet und sie ist das mit Abstand wichtigste Heiligtum der Buddhisten Myanmars.

Der aufmerksame Leser merkt vielleicht beim Wortteil »-dagon« auf. Richtig, das ist der alte Name Yangons. „Shwe“ bedeutet übersetzt »Gold«, und der Namensteil ist hier Programm: Die rund 100 Meter hohe Stupa ist komplett vergoldet und von fast der ganzen Stadt aus zu sehen. Etwa 27 Tonnen Gold und unzählige Edelsteine wurden hier zu Ehrens Buddhas verbaut. Die Shwedagon Pagode liegt auf dem Singuttara-Hügel, vier überdachte Eingänge führen hinauf. Rund um die Pagode kann man sich kaum sattsehen an Gebetspavillons, religiösen Reliquien, Blumenschmuck, und natürlich dem ganzen Gold und Glitzer. Durch ihre Bedeutung und Bekanntheit ist die Shwedagon Pagode gleichermaßen Pilgerstätte und Touristen-Hotspot, daher herrscht hier eigentlich immer Andrang – besonders gegen Abend, wenn die gesamte Anlage beleuchtet wird und sich ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild zusammen mit dem Abendhimmel ergibt.

Geöffnet ist die Anlage jeden Tag von 4 bis 22 Uhr, der Eintritt beträgt für Touristen 8000 Kyat (ca. 5 Euro). Selbstverständlich sind Knie und Schultern zu bedecken, sowie die Schuhe auszuziehen. Auf keinen Fall solltest du Menschen beim Beten oder bei Zeremonien stören. Ein respektvolles Verhalten ist immer, aber insbesondere hier, obligatorisch. Fotografieren ist kein Problem, auch ist auf dem Gelände ein Geldautomat zu finden. Einen Reisebericht mit vielen Fotos findest du hier.

Sule Pagode

Mitten in Yangon Downtown, auf einer Verkehrsinsel gelegen, befindet sich die 2500 Jahre alte Sule-Pagode. Diese ist etwa halb so hoch wie die Shwedagon Pagode und eher eine »Alltagspagode«. Schlicht gehalten und von nicht ganz so außergewöhnlichem Stellenwert. Was sie außergewöhnlich macht, ist ihre Lage und der Kontrast zur schnelllebigen und modernen Stadt ringsherum, sowie die achteckige Form – jede der acht Seiten repräsentiert einen Wochentag, der Mittwoch hat zwei Seiten abbekommen. Der Eintritt beträgt 4.000 Kyat, geöffnet ist die Sule Pagode von 6 bis 20 Uhr. Auch hier ist auf angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten zu achten.

Chinatown

Allein des Essens wegen sollte man einen Abstecher nach Chinatown, wie das Viertel Tayoke Tan zwischen der 18. und 24. Straße genannt wird, machen. Die chinesische Kultur hat überall im Land einen großen Einfluss, und wie auch in anderen Großstädten, haben sich viele chinesische Geschäfte und Restaurants in einer bestimmten Gegend angesiedelt. Auch ein chinesischer Tempel darf nicht fehlen. Die 19. Straße ist stadtweit als kulinarische Meile bekannt, hier gibt es Streetfood so weit das Auge reicht. Ein Genuss für alle Sinne und trotz des Trubels unbedingt empfehlenswert.

Kandawgiy Lake

Östlich der Shwedagon Pagode liegt ein idyllischer Ort der Ruhe und Entspannung inmitten der wuseligen Großstadt: der Kandawgyi-See. Rund um den See befinden sich eine große immergrüne Parkanlage sowie Restaurants und einige kleine Spielplätze für Kinder. Der See wurde von den britischen Kolonialherrschern künstlich angelegt.

Circular Train

Eine günstige Variante der Stadtrundfahrt bietet die Circular Train. Diese vom Staat betriebene Ringbahn verkehrt im Schneckentempo im Kreis um die Stadt herum. Eine für Einheimische und Touristen wunderbare Erfindung, die die Vororte Yangons mit dem Zentrum verbindet. Die Bahn startet am Bahnsteig 7 der Yangon Central Railway Station, dem Hauptbahnhof. Eine Fahrt kostet 1000 Kyat (weniger als einen Euro). Hier triffst du einen Querschnitt der Bevölkerung, und durch die vielen fliegenden Händler ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

National Museum of Myanmar

Möchtest du mehr über die bewegte Geschichte Myanmars erfahren, bist du im Nationalmuseum genau richtig. Auf fünf Etagen sind unter anderem antike, kulturelle und religiöse Relikte ausgestellt. Das Museum ist an den meisten Tagen von 09.30 bis 16.30 Uhr geöffnet und kostet 5 Dollar Eintritt. Fotografieren ist hier verboten.

Du möchtest noch mehr sehen?

Dann findest du hier einen ausführlichen Bericht zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Yangon.

Die besten Touren, Ausflüge und Aktivitäten in Yangon

Von Yangon aus bieten sich Tagesausflüge nach Bago und zum Goldenen Felsen an. Beide Orte liegen praktischerweise auf einer Strecke nordöstlich von Yangon, und wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, könntest du auch in Bago übernachten und die Tour auf zwei Tage ausdehnen.

In Bago gibt es viele Sehenswürdigkeiten auf einem relativ kleinen Areal, darunter der Kanbawzathadi Palast, einige Pagoden, sowie einen liegenden Buddha. Eintrittsgelder sind fast überall zu entrichten und diese läppern sich natürlich – einplanen solltest du hierfür, je nachdem, was du alles sehen möchtest, 10.000-15.000 Kyat.

Der Goldene Felsen (burmesisch: Kyaiktiyo) im Örtchen Kinpun liegt auf rund 1.000 Meter Höhe. Dieser angeblich von nur zwei Haaren Buddhas auf dem Berg gehaltene Fels ist ein wichtiges nationales Heiligtum und zieht neben religiösen Pilgern auch Touristen aus aller Welt an. Der Andrang ist hier deutlich größer als in Bago. Am Basislager in Kinpun fahren LKWs die Besucher etwa 10 Kilometer zum Gipfel hinauf, von dem aus man nicht nur ganz nah an den Fels selbst herankommt, sondern auch wunderschöne Panorama-Aussichten über die Landschaft genießen kann. Der Eintritt beträgt 10.000 Kyat, Fotografieren ist erlaubt. Zu beachten ist, dass Frauen der direkte Zugang und das Berühren des Golden Rock leider verwehrt ist. Möchtest du den Sonnenaufgang genießen, buchst du dir am besten ein Zimmer in einem der zahlreichen Hotels am und um den Berg.

Falls du die Orte auf eigene Faust erkunden möchtest, fährst du mit dem Zug von Yangon nach Bago (1000 Kyat, ungefähr zwei Stunden) und von dort aus mit dem Bus oder einem privaten Fahrer weiter in den Ort Kinpun, in dem der Golden Rock liegt.

Natürlich lassen sich diese sowie viele weitere Touren in jedem Hotel und in jeder Reiseagentur in Yango buchen.Und natürlich online. Die besten Plattformen sind:

Essen & Trinken: Restaurants in Yangon

Die Küche im Vielvölkerstaat ist extrem facettenreich und stark von den Nachbarländern beeinflusst, natürlich ergänzt um lokale Eigenheiten. Einen Querschnitt all dieser unterschiedlichen kulinarischen Strömungen bietet die heimliche Hauptstadt Yangon. Was Raffinesse und Komplexität der Gerichte angeht, kann Myanmar sich nur schwer mit seinen Nachbarn Thailand, Indien und China messen, dafür gibt es hier noch richtig viel zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer duftenden Fischsuppe (Mohinga, das Nationalgericht) oder einem Salat aus Teeblättern (Lapet Thoke)?

Auch Curries oder gebratene Nudeln sind in den Straßen Yangons allgegenwärtig – jedoch in einer eher fettigen Variante, da in Myanmars Küchen großzügig mit dem Erdnussöl umgegangen wird. Achtung Erdnuss-Allergiker – das könnte schwierig werden!

Steht dir der Sinn eher nach chinesisch, thailändisch, indisch, vietnamesisch oder einfach einer Pizza, hast du Glück, dass du in Yangon bist, denn hier gibt es neben der einheimischen Küche auch viele internationale Restaurants und Fastfood-Ketten.

Streetfood und Märkte

Für das beste Streetfood ist die 19. Straße in Chinatown bekannt. Neben chinesischen Gerichten gibt es hier alles, was man sich von einer echten Futtermeile wünschen würde. Insbesondere abends ist die 19. Straße extrem gut besucht, denn das gute Streetfood ist längst kein Geheimtipp mehr. Touristen und Einwohner treffen sich hier zum Essen und auch zum Bier trinken – deshalb ist es hier auch ein klein bisschen teurer als an weniger frequentierten Straßen.

Für Frühaufsteher empfiehlt sich der Markt in der 26. Straße, also direkt um die Ecke. Hier kaufen die Einheimischen morgens ihre Lebensmittel, dem entsprechend ist der Markt nicht sehr touristisch.

Etwas weniger bekannt ist der Nachtmarkt an der Strand Road, direkt am Flussufer. Diesen gibt es offiziell erst seit Ende 2016, mittlerweile sammeln sich hier über 1.000 Händler und Garküchen. Noch wird dieser Markt eher von den Locals besucht, aber das wird sich sicher bald ändern. Wer es also etwas authentischer und weniger überlaufen mag, schaut vielleicht mal hier vorbei. Der Markt hat jeden Tag von 15 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

Richtig gutes indisches und nepalesisches Essen, entsprechend auch ein großes vegetarisches Angebot, gibt es im indischen Viertel, Little India. Dieses findest du ein paar Gehminuten nördlich vom Strand-Hotel. Neben zahlreichen Restaurants gibt es auch hier Märkte und Garküchen.

Möchtest du mal so richtig ins einheimische Leben abtauchen, besuche doch mal eines der vielen Teehäuser. Die Teehaus-Kultur in Myanmar ist einzigartig und die meisten Touristen haben davon entweder noch nie gehört oder halten Abstand, denn dort verkehren eigentlich ausschließlich Einheimische – was nicht bedeutet, dass Ausländer nicht willkommen sind. Im Gegenteil, wahrscheinlich findest du dort sofort Anschluss an die extrem freundlichen und aufgeschlossenen Stadtbewohner. Grüner und schwarzer Tee, der ähnlich wie in Vietnam mit gesüßter Kondensmilch getrunken wird, sind sehr lecker und fester Bestandteil des Alltags in Myanmar.

Wundere dich nicht, wenn dir zum Tee Snacks gereicht werden, die du nicht bestellt hast. Diese werden nach Verzehr abgerechnet, du kannst sie also essen oder liegenlassen. Neben Snacks bekommst du in manchen Teehäusern auch warme Mahlzeiten, die musst du aber bestellen. Teehäuser sind manchmal auch keine Häuser im eigentlichen Sinne, sondern Stände mit Plastikmöbeln oder Restaurants unter freiem Himmel – vielleicht deshalb identifiziert man sie nicht sofort als solche.

Aufgrund des geringen touristischen Verkehrs kann man hier englische Sprachkenntnisse nicht voraussetzen, aber mit Gesten und Lächeln versteht man sich letztendlich ja doch immer irgendwie. Sei nicht verstört von dauernden »Kussgeräuschen« oder dem Geräusch, das wir mit unseren Lippen machen, wenn wir unser Haustier anlocken wollen – da macht lediglich ein Gast höflich den Kellner auf sich aufmerksam. Bitte nicht in Deutschland nachmachen, könnte eventuell nicht so gut ankommen.

Nachtleben in Yangon

Das »Nachtleben« in Yangon ist nicht mit dem in Singapur, Bangkok oder bei uns zu vergleichen und ist, wenn vorhanden, eher auf Touristen ausgerichtet. Es gibt Bars und kleine Clubs, diese befinden sich aber meistens in Luxushotels und hier trifft man entsprechend wenig Burmesen an.

Veranstaltungen für die Locals wie Karaoke, Konzerte oder Aufführungen sind oft spätestens um 1 Uhr nachts zu Ende. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Myanmar über lange Zeit nicht genug Elektrizität hatte, um nächtelang Unterhaltung zu betreiben – und potenzielle Besucher auch schlicht nicht das Geld hatten, um sich diese leisten zu können.

Es gibt darüber hinaus einfache Restaurants, die Alkohol servieren, diese werden auch »beer stations« genannt. Hier wird getrunken, Fußball im Fernsehen geschaut und viel gelacht. Frauen sind hier willkommen, aber da sich aus kulturellen Gründen der Umgang in beer stations für sie nicht schickt, trifft man hier fast ausschließlich Männer – oder ausländische Frauen. Zum Trinken gibt es günstiges einheimisches Bier, Rum oder Whisky.

Skybars in Yangon

Entsprechend der internationalen Entwicklung gibt es in Yangon auch schon ein paar Skybars, z.B. das Yangon Yangon, die Atlas Bar & Lounge oder die Esperado Rooftop Bar. Die Drinks sind hier vergleichsweise teuer, außerdem zahlst du hier Eintritt.

Shopping: Einkaufstipps für Yangon

Yangon ist zwar keine klassische Shopping-Destination, dennoch findest du auch hier viele Möglichkeiten, dein Geld auszugeben.

Märkte in Yangon

Die besten Schnäppchen machst du auf einheimischen Märkten, wie zum Beispiel dem großen Bogyoke Aung San Market.

Dieser besteht hauptsächlich aus einer zunächst sehr geordnet wirkenden Markthalle sowie vielen Shops und Verkaufsständen im näheren Umkreis. Hier werden hauptsächlich klassische Souvenirs wie Textilien, Lackware und Schnitzkunst angeboten.

Interessant sind die kleinen Läden außerhalb der Halle, die lokale Spezialitäten wie Kaffee, Tee und Süßigkeiten verkaufen – hier gibt es wirklich viel zu entdecken. Auch diesen Markt verlässt sicher niemand hungrig.

In der ganzen Straße und auch auf dem Markt selbst gibt es viele Garküchen und kleine Restaurants. Der Bogyoke Aung San Markt befindet sich in Downtown, unweit des Hauptbahnhofes.

Shoppingmalls

Möchtest du lieber in richtigen Einkaufszentren bummeln, kein Problem, auch davon hat Yangon einige – z.B. die Yuzana Plaza, das Blazon Shopping Centre, das FMI Centre, das Junction 8 Shopping Centre oder das Ocean Super Centre.

Yangon mit Kind

Auf den ersten Blick mag die chaotische Großstadt Yangon nicht ideal für eine Reise mit Kind erscheinen, aber burmesische Eltern haben ja auch Kinder, die beschäftigt werden wollen. Es gibt also durchaus auch für die Kleinen einiges zu erleben.

Eine Fahrt mit dem Circular Train ist sicher auch für Kinder spannend, und der Aufgeschlossenheit und Neugier der freundlichen Locals kann man sich sicher sein.

Zum Austoben bieten sich der Yangon Waterboom Wasserpark oder die Spielplätze im Maha Bandula Park an. Ein Highlight für Kinder dürfte auch die Happy World sein, ein Freizeitpark in der Nähe der Shwedagon Pagode, der keinen Eintritt kostet. Die Karussells, Geisterbahnen und Autoscooter sowie das von Menschen betriebene Riesenrad werden sicher nicht nur bei Kindern für Kurzweil sorgen.

Unabhängig von den genannten Einrichtungen muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass die Fortbewegung zu Fuß mit einem Kleinkind beschwerlich sein kann, da die wenigen vorhandenen Gehwege in schlechter Verfassung sind und der Verkehr extrem unübersichtlich ist. Doppelte Vorsicht ist auf jeden Fall angebracht. Hier findest du einen Erfahrungsbericht zum Reisen mit Kind in Myanmar.

Tipps für deinen Aufenthalt in Yangon

Was du vorab noch wissen solltest:

Übernachten in Yangon: Tipps zu Hotels und Unterkünften

Je nach Budget stehen dir in Yangon alle Möglichkeiten offen, von 5-Sterne-Luxus bis Mehrbettzimmer im Hostel. Mag es auch in der einen oder anderen Gegend Myanmars noch an Hotels mangeln, in Yangon ist dies definitiv nicht der Fall, also haben auch Kurzentschlossene absolut keine Schwierigkeiten, ein nettes Zimmer zu finden.

Grob gesagt gehen die Zimmerpreise bei 5 € pro Nacht los und nach oben sind die Grenzen natürlich offen. Gute Mitteklasse-Hotels sind ab 40 € pro Nacht zu haben. Die für Touristen interessanteste Gegend zum Übernachten ist sicher Downtown, grob gesagt alles zwischen Flussufer und Shwedagon-Pagode. Hier findest Hotel-Tipps für Yangon.

Oder du schaust direkt bei Agoda bzw. Booking.com.

Öffentliche Verkehrsmittel: Fortbewegung & Transport in Yangon

Busse

Die Fortbewegung ist so eine Sache in Yangon. Es gibt natürlich Busse, aber diese sind nicht besonders touristenfreundlich. Die Routen sind nicht eindeutig, und Fahrtziele werden ausschließlich ausgerufen. Wer sich gut auskennt oder burmesisch spricht, wird kein Problem haben, für alle anderen ist und bleibt Busfahren in Yangon abenteuerlich.

Taxi

Daher kannst du dich als Tourist eigentlich nur zu Fuß oder per Taxi fortbewegen. In Stadtteilen wie Downtown ist es kein Problem, zu Fuß unterwegs zu sein, in anderen Gegenden gibt es keine oder sehr schlechte Fußwege, und du läufst meist am Rand der vielbefahrenen Straßen. Sei hier immer wachsam im Verkehr.

Tuk-Tuks

Es gibt auch Tuk-Tuks, allerdings nicht so viele wie in anderen asiatischen Städten. Das Taxi ist hier einfach deutlich populärer und auch recht günstig.

(Keine) Motorräder

Kurios ist, dass du hier im Gegensatz zu anderen asiatischen Städten kaum Roller sehen wirst. Legenden zufolge hatte vor einigen Jahren ein hochrangiger Offizier einen Rollerunfall in Yangon und verbot daraufhin Roller in der ganzen Stadt.

Budget: Wie teuer ist Yangon?

Das Preisniveau in Yangon ist recht niedrig, was Verpflegung und Transport angeht. Für ein Hauptgericht bezahlst du durchschnittlich 1-3 Euro, für alkoholfreie Getränke sogar weniger als einen Euro. Ausnahmen sind natürlich gehobene und touristische Restaurants sowie Verpflegung in Hotels.

Für Taxifahrten bezahlst du ebenfalls nur ein paar Euro innerhalb des Zentrums.

Die Hotelpreise sind, verglichen mit Städten wie Bangkok oder Phnom Penh, leicht höher. Das liegt daran, dass es lange Zeit einfach nicht viel Wettbewerb unter Hotels gab, da sich nicht so viele Touristen nach Yangon verirrten.

Mit steigenden Touristenzahlen und dem Bauboom ist zu erwarten, dass die Hotelpreise zukünftig eher fallen als steigen.

Geldautomaten/Geld abheben in Yangon

Geldautomaten zu finden ist, anders als noch vor ein paar Jahren, inzwischen kein Problem mehr. Um sie zu benutzen, muss du vielleicht ein paar Dinge wissen. Der maximale Abhebebetrag beträgt landesweit 300.000 Kyat, das sind ungefähr 180 Euro – damit kannst du schon eine Menge anfangen.

Die Geldautomaten sind aber richtige Diven und geben nicht jedem einfach so Geld, der eine Kreditkarte hat. Je nachdem, ob du Visa oder Mastercard oder einfach eine EC-Karte benutzt, wirst du feststellen, dass manche Banken deine Karte sofort akzeptieren und andere gar nicht. Woran das liegt, weiß kein Mensch. Manchmal sind die Automaten auch einfach leer oder außer Betrieb. Weiterversuchen und nicht aufgeben lautet die Devise. Und nicht bis zum letzten Kyat warten, bis du neues Geld holen gehst.

Es kann von Vorteil sein, im Vorfeld einmal der Hausbank Bescheid zu geben, dass du dich in Myanmar aufhältst, damit die Karte nicht aufgrund ungewöhnlicher Aktivitäten gesperrt wird. Das Problem gab es in der Vergangenheit unter Reisenden vereinzelt.

Gebühren vermeiden

Transaktionsgebühren fürs Abheben werden in jedem Fall fällig (meistens um die 5.000 Kyat). Hinzu kommt dann ggf. noch die Gebühr deiner Hausbank. Geld sparen kannst du, wenn du eine Kreditkarte hast, die dir gebührenfreies Abheben im Ausland erlaubt. Zudem gibt es derzeit eine Bank, die dir sogar die Fremdgebühren erstattet. Mehr dazu in meinem Artikel zur besten Kreditkarte für Südostasien.

Direkt mit Kreditkarte zu zahlen ist in Myanmar noch sehr unüblich und, wenn überhaupt, nur in Hotels oder sehr touristischen Restaurants sowie in den Geschäften internationaler Ketten möglich.

Wichtig zu wissen ist, dass die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung Kyat nicht erlaubt ist. Es kann hilfreich sein, neben einer Kreditkarte ein paar US-Dollar als Bargeld mitzunehmen, um flüssig zu sein, falls die ATMs mal wieder streiken und keine Wechselstube in Sicht ist. Diese sollten, Asien-Reisende kennen das Spielchen bereits, in tadellosem Zustand sein. Knittrige, schmutzige oder rissige Scheine werden nicht akzeptiert. Eigentlich sollten US-Dollar laut Gesetz allgemein nicht mehr akzeptiert werden, aber die Erfahrung zeigt, dass Dollar nach wie vor gern gesehen sind.

Möchtest du Bargeld umtauschen, solltest du die Kurse miteinander vergleichen. Geld auf der Straße umtauschen birgt Risiken, hier kursiert oft Falschgeld.

Medizinische Versorgung in Yangon

Die gute Nachricht ist, dass Yangon praktisch frei von Malaria und Dengue-Fieber ist. Die Mücken fühlen sich in der großen Stadt nicht so wohl wie in ländlichen Gegenden. Ein Restrisiko besteht trotzdem, insbesondere während der Regenzeit. Auf jeden Fall ist in Yangon aber das Risiko gegeben, an Cholera oder Magen-Darm-Infekten zu erkranken. Eher gering, aber durch herumstreunende Tiere nicht ganz auszuschließen, ist auch das Tollwut-Risiko. Lass dich vor deiner Reise von einem ausgebildeten Reisemediziner zu Risiken, Impfungen und Hygiene-Maßnahmen beraten – der weiß auf jeden Fall, was zu tun und zu lassen ist.

Bist du bereits vor Ort und brauchst medizinische Hilfe, weil du verletzt bist oder es dir nicht gut geht, nützen dir natürlich alle präventiven Maßnahmen nichts. Du kannst dir vielleicht denken, dass die medizinische Versorgung in ganz Myanmar nicht unserem westlichen Standard entspricht. Es gibt in Yangon aber immerhin eine internationale Klinik mit englischsprechenden Ärzten, die 24 Stunden geöffnet hat, die International SOS Yangon Clinic.

Bei schweren Krankheitsfällen oder Operationen ist es jedoch wahrscheinlich (und auch in deinem Interesse), dass du nach Bangkok verfrachtet wirst, wo eine erstklassige medizinische Versorgung auf jeden Fall gewährleistet ist.

So oder so muss eine Behandlung im Ausland immer sofort bezahlt werden. Hast du eine Auslandskrankenversicherung, kannst du dir die Kosten später erstatten lassen. Dafür unbedingt alle Behandlungsnachweise und alle Belege sorgfältig aufbewahren!

Brauchst du Medikamente, kein Problem, in Yangon gibt es viele gut sortierte Apotheken. Eine einfache Grundversorgung an Medikamenten dabeizuhaben, kann aber definitiv nicht schaden. Hier findest du Tipps für die eigene Reiseapotheke.

Packliste für Yangon

Mit der Zeit hat man sie im Kopf, bis dahin kann eine Checkliste nicht schaden – hier findest du einen Vorschlag für eine Packliste (auch zum ausdrucken und abhaken).

Natürlich kannst du auch in Yangon vieles kaufen, was du vergessen hast, deshalb mache dir darüber nicht zu viele Sorgen. Solange du an deinen Reisepass, Geld und ggf. lebenswichtige Medikamente denkst, wird sich der Rest finden.

Yangon: Klima, Wetter, beste Reisezeit

Der Vorteil einer Großstadt ist, dass man sie das ganze Jahr über besuchen kann – irgendetwas gibt es auch bei schlechtestem Wetter zu tun oder zu sehen. Aber das Klima ist nicht immer gleich. Als die beste Reisezeit gelten die Monate Dezember bis Februar, wenn fast in ganz Südostasien Hauptsaison ist. Es herrschen für uns Europäer angenehme Temperaturen und es regnet selten.

Von März bis April wird es teilweise unerträglich heiß (bis 40°C). Ab Mai ist »rainy season« angesagt, was immer noch für uns sommerliche Temperaturen bedeutet, aber auch vermehrten Niederschlag.

Die Regenzeit geht manchmal bis Oktober, manchmal bis November – dann wird es wieder trockener und wärmer und die Hauptsaison beginnt wieder. Alle Jahreszeiten haben eine hohe Luftfeuchtigkeit gemein, die manche Reisende als drückend empfinden – aber so ist das tropische Klima eben.

Hier findest du ausführliche Informationen zum Klima und zur besten Reisezeit für Myanmar.

Yangon: Events, Feste und Feiertage

Der Feiertagskalender in Myanmar richtet sich größtenteils nach dem burmesischen Mondkalender. Einige der wichtigsten Festivitäten finden bei Vollmond statt. Bewegliche Feiertage sind zum Beispiel:

  • Das burmesische Neujahrfest: Wer Songkran aus Thailand oder Pi Mai in Laos kennt, weiß schon, was gemeint ist: Das Neujahrsfest ist eines der absoluten Highlights und geht über mehrere Tage. Das Neujahrsfest wird nicht ohne Grund auch »Wasserfest« genannt: vielerorts in Yangon (und auch in in anderen Städten) machen sich die Menschen jetzt gegenseitig nass.
  • Vollmond von Kason: Der Vollmond im burmesischen Monat Kason (entspricht unserem April oder Mai) wird als Buddhas Geburts-, Erleuchtungs- und Todestag gefeiert. Dem entsprechend finden viele religiöse Feierlichkeiten rund um die Tempel und Pagoden statt.
  • Buddhistische Fastenzeit: Die Fastenzeit der Buddhisten beginnt im Juni oder Juli (Monat Waso) und endet im Oktober (Monat Thadingyut). Je zu Beginn und Ende finden Zeremonien in Klöstern und Pagoden statt, zum Ende gibt es dann ein dreitägiges Fest im ganzen Land, und man sieht unzählige Himmelslaternen und Kerzen.

Dazu gibt es einige feste Feiertage, bei denen schon der Name andeutet, dass sie keinen spirituellen, sondern eher politischen Hintergrund haben:

  • 4. Januar: Unabhängigkeitstag
  • 12. Februar: Tag der Einheit
  • 27. März: Tag des Widerstandes
  • 19. Juli: Tag der Märtyrer

Daten und Fakten

Hier noch Wissenswertes auf einen Blick:

Wie ist die Zeitumstellung in Yangon?

Yangon (GMT/UTC +6:30) ist Deutschland, Österreich und der Schweiz während der Sommerzeit viereinhalb Stunden voraus, zur Winterzeit sind es fünfeinhalb Stunden.

Wie ist die Währung?

Die Landes-Währung in Myanmar ist Kyat (gesprochen: “Tschatt”, internationale Abkürzung MMK). Je nach Wechselkurs bekommst du für einen Euro rund 1600 Kyat. Hier findest du den aktuellen Wechselkurs (Link auf finanzen.net).

Kyat-Banknoten haben folgende Werte: 1,5,10,15,20,45,50,90,100,200,500,1000 und 5000.

Ja, es gibt wirklich 45- und 90-Kyat-Scheine, es handelt sich dabei nicht um eine schlechte Fälschung. Die Münzen heißen Pya und werden dir höchstens als Wechselgeld begegnen.

Welche Sprache wird gesprochen?

Burmesisch ist die Amtssprache in Myanmar und wird von etwa 35 Millionen Menschen gesprochen. Die burmesische Sprache hat ihr eigenes Alphabet, welches für alle Nicht-Muttersprachler unmöglich zu lesen ist. Die Verständigung auf Englisch ist zum großen Teil noch schwierig, selbst in Hotels oder am Flughafen solltest du keine fließende Kommunikation erwarten. Trotzdem freuen sich die in der Regel kontaktfreudigen Locals, ein paar Worte mit dir zu wechseln, selbst wenn am Ende keiner den anderen so richtig verstanden hat. Es geht um die Begegnung.

Wie groß ist Yangon?

Yangon selbst ist rund 576 km² groß, wobei die Metropolregion noch größer ist.

Wie viele Einwohner hat Yangon?

Gegenwärtig leben in Yangon über 5 Millionen Einwohner. Werden die umgebenden Gemeinden mitgezählt, so leben circa 6 Millionen Menschen in der Metropolregion.

Post

Briefe und Postkarten brauchen von Yangon aus circa zwei Wochen nach Europa, die burmesische Post gilt als einigermaßen zuverlässig. Briefmarken gibt es nur auf Postämtern zu kaufen, aber die meisten Hotels nehmen eure Postkarten auch entgegen und kümmern sich um das Porto.

WLAN/SIM-Karte

Im ganzen Land noch problematisch, in Yangon zumindest okay, ist die Qualität des Internets. Möchtest du von unterwegs arbeiten, warte damit lieber, bis du in einem anderen Land bist. Das Internet ist extrem langsam und bricht auch gern mal ganz ab, außerdem kann es sein, dass manche Seiten und E-Mail-Provider von der Regierung gesperrt werden (z.B. Hotmail). In Yangon gibt es seit bereits seit einiger Zeit Internetcafés.

Ein weiterer Spezialfall ist der Mobilfunk-Empfang. Um mit deiner SIM-Karte telefonieren und mobiles Internet nutzen zu können, muss dein Mobilfunkanbieter einen Vertrag mit einem Anbieter in Myanmar abschließen – und das ist praktisch so gut wie nie der Fall. Du kannst also davon ausgehen, dass Telefonieren, SMS schreiben und mobiles Internet mit deiner SIM-Karte nicht funktionieren (und wenn doch, dann wahrscheinlich zu Preisen, die sich gewaschen haben), und deine einzige Verbindung in die Welt das Hotel-WLAN ist.

Natürlich kannst du vor Ort für umgerechnet ca. 12 € eine burmesische Prepaid-SIM-Karte kaufen, z.B. von Telenor, Ooredoo oder MPT, beachte dabei nur die Größe (Nano oder normal).

Reiseführer für Yangon

Hilfreiche Reiseführer sind immer wieder die altbewährten von Stefan Loose und Lonely Planet. Diese behandeln das ganze Land, aber natürlich sind hier auch viele Tipps zu Yangon enthalten.

Yangon: Anreise und Weiterreise

Die größte Stadt in Myanmar ist hervorragend an sämtliche Verkehrsmittel angebunden und gilt als absoluter Verkehrsknotenpunkt. Um dir selbst einen Überblick zu verschaffen, schau dir die Stadt ruhig einmal bei Google Maps an, das hilft der Orientierung ungemein.

Mit dem Flugzeug

Hier alle Infos zur Anreise auf dem Luftweg.

Wo befindet sich der nächste Flughafen?

Yangons internationaler Flughafen befindet sich im Norden der Stadt und wird seit wenigen Jahren einigermaßen regelmäßig von vielen großen Fluggesellschaften angeflogen.

Transfer vom Flughafen

In Yangon angekommen, hast du für den Transfer in die Innenstadt die Wahl zwischen Taxi (Preis ungefähr 3500-4000 Kyat) und dem Bus Richtung Downton (200 Kyat).

Flüge von und nach Yangon

Die Preise für flüge aus Europa sind noch ein wenig höher und bewegen sich zwischen 700 und 900 €, je nach Saison und Glück. Emirates bietet Flüge nach Yangon an (mit Umsteigen in Dubai). Darüber hinau kann ich als Flugsuchmaschinen Momondo und Skyscanner zu empfehlen.

Eine preiswertere Variante kann es sein, einen Flug nach Bangkok zu buchen (vielleicht auch dort ein paar Tage zu verbringen), und dann vom Don Mueang Airport mit Air Asia nach Yangon zu fliegen. Die Flüge mit Air Asia sind sehr günstig (30-60 €) und die Flugdauer beträgt keine ganze Stunde.

VonNachDauerPreisFlug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Bangkok Don MueangYangonca. 1:15 hab 29,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Bangkok SuvarnahbhumiYangonca. 1:10 hab 65,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Chiang MaiYangonca. 1:25 hab 59,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Kuala LumpurYangonca. 2:40 hab 28,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Phnom PenhYangonca. 2:00 hab 74,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
HanoiYangonca. 1:55 hab 48,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
Hi-Chi-Minh-StadtYangonca. 2:20 hab 77,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen

Inlandsflüge

Auch für Inlandsflüge ist der internationale Flughafen ein wichtiges Drehkreuz, da hier die meisten internationalen Reisenden ankommen und auch gleich weiterfliegen. Myanmar hat über das ganze Land verteilt viele kleine Airports, die von Yangon aus angesteuert werden, z.B. Mandalay, Heho (Inle-See), Nyaung U (Bagan) und Thandwe (Ngapali Beach), um nur einige wenige zu nennen.

VonNachDauerPreisFlug buchen/ aktuellen Preis ansehen
YangonMandalayca. 1:00 hab 70,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
YangonHeho (Inle Lake)ca. 1:10 hab 70,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
YangonNyaung U (Bagan)ca. 1:20 hab 70,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
YangonThandwe (Ngpali Beach)ca. 0:50 hab 70,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen
YangonMyeikca. 1:00 hab 100,- €Flug buchen/ aktuellen Preis ansehen

Mit der Bahn

Bahnfahrten sind und bleiben populär, und wenn du genug Zeit hast, ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest. Fahrten mit der staatlichen Eisenbahn dauern sehr lange, bieten dafür aber einen Einblick ins wahre Myanmar.

Von und nach Yangon gibt es die meisten Verbindungen, z.B. von und nach Mandalay, Bago und Thazi. Abfahrt ist meist sehr früh morgens (oder je nach Perspektive spät nachts) von der Yangon Central Railway Station.

Du kannst dein Ticket entweder direkt dort kaufen oder es vorab online buchen, zum Beispiel bei 12go.asia.

Mit dem Boot/der Fähre

Von Yangon aus kann man auch per Schiff reisen. Von den Piers an der Strand Road legen Boote z. B. ins Deltagebiet des Ayeyarwaddi ab. Wenn du dazu mehr wissen willst, erkundigst du dich am besten vor Ort im Hotel. Sämtliche Informationen im Internet sind nicht unbedingt aktuell.

Mit dem Bus/Minibus

Dank eines relativ neuen Express-Ways ist Yangon mit sehr komfortablen Reisebussen von überall sonst im Land erreichbar. Diese Reisebusse sind, ähnlich wie in den Nachbarländern, eine günstige und sehr interessante Alternative zum Fliegen – wenn man denn genug Zeit hat, denn abseits der wenigen gut ausgebauten Straßen geht es nur recht langsam voran.

Das Highway-Bus-Terminal von der Größe einer Kleimtstadt befindet sich etwas außerhalb von Yangon, aber von hier aus kommst du auf jeden Fall schnell mit weiteren Bussen oder mit dem Taxi ins Zentrum.

Möchtest du dein Busticket vorab buchen, ist sind beispielsweise 12go.asia und myanmarbusticket.com zu empfehlen. Hier kannst du für wenig Geld komfortable Reisebusse mit schönen breiten Sitzen und viel Beinfreiheit buchen. Die Busse verbinden viele Städte Myanmars miteinander und die Abwicklung funktioniert reibungslos.

Hier die wichtigsten Routen (z.T. werden Bahnverbindungen mit angezeigt):

VonNachDauerPreisVerbindungen ansehen
YangonNyaung Shwe (Inle Lake)ca. 11:00 hab 17,00 €Verbindungen ansehen
YangonBaganca. 10:00 hab 15,- €Verbindungen ansehen
YangonMrauk Uca. 18:00 hab 18,- €Verbindungen ansehen
YangonNgapali Beachca. 11:30 hab 12,- €Verbindungen ansehen
YangonChaung Thaca. 8:00 hab 8,- €Verbindungen ansehen
YangonNgew Saungca. 7:00 hab 8,- €Verbindungen ansehen
YangonBagoca. 2:00 hab 7,- €Verbindungen ansehen
YangonMawlamyaingca. 9:00 hab 11,- €Verbindungen ansehen
YangonKalawca. 9:00 hab 18,- €Verbindungen ansehen
YangonMandalayca. 9:00 hab 12,- €Verbindungen ansehen

Selbstverständlich kannst du dir nach Anklicken eines Links auch die Verbindungen in entgegengesetzter Richtung anzeigen lassen.

Privater Transfer

Natürlich kannst du dir auch ein privates Taxi chartern, wenn das aufgrund der Entfernung möglich ist. Hierzu erkundigst du dich am besten in deinem Hotel oder bei Reiseagenturen vor Ort.

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