Flugreise nach Südostasien in Zeiten der Pandemie

Südostasien öffnet seine Grenzen und wird als Urlaubsdestination wieder attraktiv. Noch ist nicht alles wie vor der Pandemie, daher gibt es bei der Planung einiges zu beachten.

Südostasien ist so facettenreich wie das Auge einer Fliege: Unterschiedliche Kulturen treffen auf spannende Lebensstile und einen faszinierenden Reichtum an Sprachen.

Die traumhaften Landschaften und die Vielfalt der Kulturen wecken das Fernweh mehr denn. Die lange Zeit der geschlossenen Grenzen haben die Sehnsucht noch mehr vergrößert.

Sehnsuchtsziel Thailand

Flugreisen sind nach wie vor beliebt

Nachdem große Teile der Welt während der Coronakrise in einen Lockdown gingen und Reisen unmöglich waren, zieht es die Deutschen mehr denn je in die Ferne. Besonders beliebt sind nach einer Studie von Skyscanner weit entfernte Reisedestinationen wie Südostasien.

Es ist die Sehnsucht nach Traumstränden, vielfältiger Natur, türkisblauem Wasser und spirituellen Festlichkeiten. Diese Abenteuerlust und der Drang nach einem Ausbrechen aus der stressigen und häufig krank machenden Alltagsroutine sorgen dafür, dass derzeit wieder eifrig nach Angebote für Fernreisen im kommenden Sommer gesucht wird.

Zudem hat sich gezeigt, dass Flugreisen bisher nicht zu den Superspreader-Events von Coronaviren zählten. Die Belüftung der Kabinen, die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen halten die Infektionsrate auf einem verschwindend geringen Niveau, sodass das Reisen im Flugzeug vielen Urlaubern als sicher erscheint.

Corona-Einreisebestimmungen beachten

Südostasien hatte die Grenzen lange geschlossen, schreitet nun aber in kleinen Schritten, wenn es um die Öffnung von Reisezielen für Urlauber geht.

Einreisen sind inzwischen wieder nach Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Singapur, Thailand und auf die Philippinen möglich, wobei die bürokratische Organisation einiges an Aufwand erfordert.

Häufig wird aktuell eine Reisekrankenversicherung oder der Nachweis eines negativen PCR-Tests verlangt. Wer nicht geimpft ist, muss vielerorts noch in Quarantäne.

Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften – wie beispielsweise den Thailandpass – und die Regelungen ändern sich stetig. Jeder sollte sich daher im Rahmen der Reiseplanung beim Auswärtigen Amt und bei den jeweiligen Botschaften über die derzeit geltenden Bestimmungen am Urlaubsziel informieren, um auf dem neuesten Stand zu sein. Zu diesem Thema haben wir eine Sonderseite erstellt.

Reiserücktrittsversicherung

In der derzeit unsicheren Situation empfehlen wir, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die auch einen Corona-Schutz beinhaltet.

Eine solche Versicherung kommt zum Beispiel für Kosten von Hotels und Flügen auf, wenn krankheitsbedingt die Reise oder einzelne Abschnitte davon nicht wie geplant durchgeführt werden können.

Dazu gehört auch, wenn du zum Beispiel zum Termin des geplanten Hinflugs einen positiven Test hast, wenn die Fluggesellschaft aufgrund erhöhter Körpertemperatur die Mitnahme verweigert oder der Rückflug nicht angetreten werden kann, weil du vor Ort in Quarantäne bist.

Was im Hinblick auf den Flug zu beachten ist

Testanforderungen

Unabhängig davon, welche Bedingungen für das Reiseziel gelten, sind die Richtlinien die Airlines zu beachten. Das beginnt bei der Frage der Maskenpflicht und endet mit möglicherweise vorgeschriebenen Testnachweisen.

Falls du unterwegs umsteigst, sind auch die Bedingungen im Transitland zu beachten.

Einfuhrregelungen

Was im Handgepäck mitgenommen werden darf und welche Utensilien verboten sind, erklärt die gewählte Fluggesellschaft auf ihrer Internetplattform. In Thailand gilt beispielsweise ein Verbot von E-Zigaretten.

Wird ein Tourist bei der Einfuhr solcher Konsumwaren erwischt, droht eine Haftstrafe. Das Gleiche gilt für Medikamente, die im Zielland oder in den Ländern mit Zwischenstopps während der Reise auf der Drogenliste stehen.

Handelt es sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel, die der Reisende unbedingt benötigt, ist ein englischsprachiges Rezept mitzuführen.

Gepäckrichtlinien

Im Standardtarif einiger Fluggesellschaften wie Thai und Singapore Airlines, Lufthansa oder Emirates ist Gepäck bis zu 30 Kilogramm enthalten.

Vorsicht ist bei Billigflug-Anbietern geboten, denn im Basic-Tarif ist nur das Handgepäck inbegriffen. Die Richtlinien und das im Preis inbegriffene Gewicht können sich beim Anschlussflug ändern.

Wichtig zu wissen ist auch, ob die Gepäckstücke vom Start- bis zum Zielflughafen transportiert werden. Findet ein Flug mit Zwischenstopps bei einer Airline statt, findet die Gepäckverladung automatisch statt. Auf Billigflügen wird oft jeder einzelne Flugabschnitt als abgeschlossene Reise betrachtet und der Urlauber muss sich selbst um sein Gepäck kümmern. Sicherheit gibt das Flughafen-Kürzel, das auf dem Aufkleber für die Koffer aufgedruckt ist.

Flugangebote vergleichen

Gerade im Hinblick auf Südostasien ist das Angebot an Flügen noch deutlich unter dem Niveau von vor der Pandemie. Aus diesem Grund sind Flüge oft teurer als gewohnt.

Hier lohnt es sich, einmal zu vergleichen, was Flüge mit Billig Airlines aus anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Spanien, Italien oder Bulgarien kosten. Auch Gabelflüge können eine kostengünstigere Option zu darstellen.

Bangkok, Singapur und Kuala Lumpur gelten als wichtige Drehkreuze für Reisende, die auf dem Weg nach Südostasien sind. Es lohnt sich auch, die Flugangebote zu kleineren und weniger bekannten Flughäfen zu erkunden.

Von hier aus besteht die Möglichkeit, günstige Weiterflüge bei asiatischen Fluganbietern zu buchen. Die Buchungsplattform Omio ist ein Anlaufpunkt, um Flüge miteinander zu vergleichen und bezahlbare Flugtickets zu finden.

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Wann sind Reisen nach Südostasien wieder möglich?
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