Die besten Hausriffe der Malediven
Wo lässt es sich auf den Malediven am besten schnorcheln? Wir stellen dir die schönsten Hausriffe der Malediven vor – in Resorts und auf lokalen Inseln.
Inhaltsverzeichnis
- Hausriffe Malediven – Das Wichtigste im Überblick
- Was ist ein Hausriff?
- Was sind die Vorteile eines Resorts mit Hausriff?
- Tipps zum Schnorcheln in den Hausriffen der Malediven
- Insel-Resorts mit tollen Hausriffen
- Mirihi Island Resort, South Ari Atoll
- Diamonds Thudufushi, South Ari Atoll
- Filitheyo Island Resort, Faafu Atoll
- Banyan Tree Vabbinfaru, North Male Atoll
- Dhawa Ihuru, North Male Atoll
- Park Hyatt Maldives Hadahaa, Huvadhoo Atoll
- Six Senses Laamu, Laamu Atoll
- Ellaidhoo by Cinnamon, North Ari Atoll
- W Maldives, North Ari Atoll
- Anantara Kihavah Maldives Villas, Baa Atoll
- Baros Maldives, North Malé Atoll
- Sandies Bathala, North Ari Atoll
- Kuramathi, North Ari Atoll
- The Centara Collection, Machchafushi Island Resort & Spa Maldives, South Ari Atoll
- Hausriffe der lokalen Inseln
- FAQ
Die Malediven sind bekannt für ihre traumhaften Inseln, türkisblaues Wasser und bunte Korallenriffe. Deshalb sind sie nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Flitterwöchler, sondern auch für Taucher und Schnorchler. Die Unterwasserwelt kannst du oft schon direkt vor deiner Haustür kennenlernen – willkommen im Hausriff! In diesem Artikel verraten wir dir, welche Resorts und lokalen Inseln die schönsten Hausriffe haben und was du dort alles sehen kannst.
Du möchtest die Malediven nicht nur unter Wasser, sondern auch an Land erkunden? Dann schau mal auf unserem Malediven-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.

Hausriffe Malediven – Das Wichtigste im Überblick
- Gute Erreichbarkeit: Hausriffe befinden sich direkt vor der Küste einer Insel und sind in der Regel vom Strand aus zugänglich. Ein Bootstransfer ist meist nicht nötig.
- Budgetfreundlich: Viele Resorts verleihen Schnorchelequipment. Wer richtig sparen will, besucht die Hausriffe der lokalen Inseln.
- Verhalten unter Wasser: Korallen sind sehr empfindlich. bitte nicht berühren (auch nicht mit den Flossen), verwende rifffreundliche Sonnencreme
- Umweltschutz: Viele Resorts fördern Projekte wie Korallenaufzucht oder bieten geführte Eco-Schnorchelgänge an.
- Sicherheit: Achte auf Strömungen, geh nur mit einem Buddy ins Wasser, und trag bei Unsicherheit oder langen Strecken eine Schwimmweste.
Was ist ein Hausriff?
Viele der maledivischen Inseln sind Koralleninseln, die von einem weiteren schützenden Riffsystem umgeben sind. Dieses wird als Hausriff (im Englischen „house reef”) bezeichnet. Was ein Hausriff besonders macht, ist seine Lage: Es liegt in unmittelbarer Nähe der Insel. Das heißt, dass du oft nur ein kurzes Stück schwimmen musst, um Nemo und seine Freunde zu sehen.
Je nach Insel und ihrer Lage im Atoll findest du in den Hausriffen der Malediven eine Vielzahl an Hart- und Weichkorallen sowie bunte Rifffische. Mit etwas Glück kannst du auch Weiß- oder Schwarzspitzenhaie, Schildkröten oder Rochen beobachten. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit geht es im Riff oft sehr lebhaft zu, denn jetzt kommen größere Fische und Lebewesen wie Kraken heraus, um zu jagen.
Hausriffe sind oft nur wenige Meter tief und fallen an einer Stelle stark ab, wo das offene Meer beginnt. Wenn du schnorchelst, lohnt es sich auch immer mal wieder, ins Blaue zu blicken, denn mit etwas Glück kannst du vorbeiziehende Mantas oder größere Fische in der Ferne sehen.
Was sind die Vorteile eines Resorts mit Hausriff?
Die Malediven sind bekanntlich teuer und für viele Aktivitäten, wie beispielsweise Tauchen und Schnorcheln, fallen zusätzliche Kosten an. Das liegt daran, dass du in der Regel ein Boot und eine Crew brauchst, die dich zu den besten Spots bringen.
Wenn du ein Resort mit einem schönen Hausriff suchst, kannst du dir das Geld sparen und dort selbst auf Entdeckungsreise gehen. Viele Hotels stellen ihren Gästen kostenlos Equipment zur Verfügung und bieten teilweise sogar geführte Touren durchs Hausriff an. Durch den leichten Zugang, oft direkt vom Strand aus, kannst du dich jederzeit selbst zum Hausriff aufmachen, ohne dass Extrakosten entstehen.
Erkundige dich am besten schon bei der Buchung, welche Zimmer oder Bungalows besonders guten Zugang zum Hausriff ermöglichen. In der Regel sind es nämlich nicht die beliebten Overwater-Villas, da für deren Bau oft das Riff weichen muss. Und auch wenn das umliegende helltürkisfarbene Wasser so schön aussieht, ist es zum Schnorcheln eher langweilig, da der Untergrund hier nur aus Sand besteht und die meisten Fische ein Zuhause mit Korallen bevorzugen. Natürlich gibt es Ausnahmen.
Tipps zum Schnorcheln in den Hausriffen der Malediven
Das Schöne an einem guten Hausriff ist, dass du dort unabhängig von einer Tour oder einem Guide schnorcheln kannst. Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten – zu deinem Schutz und dem des Riffs.
- Pass gut auf, dass du nicht auf Korallen trittst oder sie aus Versehen mit den Flossen berührst. Korallen sind sehr empfindlich und es dauert lange, bis ein abgebrochenes Stück nachwächst. Zudem solltest du sie nicht anfassen. Das kann nämlich ganz schön wehtun (hallo Feuerkoralle) und der Koralle selbst schaden.
- Behalte deine Hände bei dir und fass nichts an, denn viele Meereslebewesen können sich extrem gut tarnen. Das gilt übrigens auch für den sandigen Meeresboden. Auch wenn es oft nur nach Sand aussieht, leben darin viele Tiere und Organismen und es können sich Dinge verstecken, die pieksen oder brennen.
- Lass die Unterwasserlebewesen in Ruhe und jage ihnen nicht hinterher. Das sorgt für Stress bei den Tieren. Wenn du den beeindruckendsten Kreaturen näherkommen möchtest, solltest du dich am besten einfach ganz ruhig verhalten. Haie und Co. schwimmen nämlich gerade dann besonders schnell weg, wenn du sie verfolgst.
- Kleine Riffhaie sind ungefährlich. Erkundige dich lieber vorher, ob es Drückerfische, Drachenköpfe, Feuerfische oder Steinfische gibt, denn diese können gefährlich werden.
- Beachte die Warnflaggen des Resorts und informiere dich im Voraus über Strömungen und sonstige Gefahren. Wenn du kein sicherer Schwimmer bist, ist es vielleicht besser, wenn du eine Schwimmweste trägst.
- Überschätze dich und die Distanzen nicht, denn die meisten guten Hausriffe sind einige hundert Meter vom Strand entfernt und ziehen sich über Kilometer hin.
- Achte auf ausreichenden Sonnenschutz. Dabei ist es wichtig, einen rifffreundlichen Sonnenschutz zu verwenden und diesen nicht erst aufzutragen, wenn du gleich ins Wasser gehen willst. Vergiss nicht, deine Handrücken einzucremen, ein Körperteil, der oft vergessen wird. Noch besser sind langärmelige Rashguards und lange Shorts oder Leggings mit UV-Schutz.
- Wenn du Fotos oder Videos machen möchtest, solltest du unbedingt deine eigene Kamera, Kabel und SD-Karten mitbringen. Aus Erfahrung wissen wir, dass das Ausleihen solcher Dinge in Resorts auf den Malediven überdurchschnittlich teuer ist. Unser Favorit ist übrigens eine DJI Osmo Action statt einer GoPro.
- Während viele Resorts kostenlos Equipment zum Schnorcheln bereitstellen, kann es sinnvoll sein, deine eigenen Ausrüstungsgegenstände mitzunehmen, wenn du besonders viel Zeit im Wasser verbringen möchtest. Das gilt erst recht, wenn du sehr große oder kleine Füße hast oder eine besondere Kopfform.







Insel-Resorts mit tollen Hausriffen
Die Malediven sind bekannt für ihre wunderschönen und oft sehr exklusiven Insel-Resorts. Sie alle folgen dem Konzept „ein Hotel pro Insel“ und verfügen über fantastische Hausriffe. Du kannst einfach vom Strand ins Wasser gehen, die Maske aufsetzen und den Schnorchel in den Mund nehmen und schon kannst du Nemo und seine Freunde aus nächster Nähe bewundern. Welche Resorts die tollsten Hausriffe haben und was sie so besonders macht, erfährst du hier.
Mirihi Island Resort, South Ari Atoll

Zu sehen gibt es tolle Rifffische, Schildkröten und mit ein bisschen Glück ziehen sogar Mantarochen vorbei. Ein besonderes Highlight ist der Schwarm Spatenfische, der hier lebt.
Ein weiteres Erlebnis ist das Mirihi-Wrack, die Madige, die nur 50 Meter vom Hausriff entfernt liegt. Da es in 30 Metern Tiefe liegt, kannst du das besser beim Tauchen erkunden, aber für einen Blick von oben reicht es bei guter Sicht trotzdem. Schnorchelequipment kannst du dir kostenlos im Tauchzentrum ausleihen. Bist du zertifizierter Taucher und hast einen Buddy dabei, kannst du das Hausriff auch auf eigene Faust erkunden.
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Diamonds Thudufushi, South Ari Atoll

Wenn du mehr über die Bewohner des bunten Riffs lernen willst, dann gibt es einen Meeresbiologen vor Ort, der dir gerne alle deine Fragen beantwortet. Zudem gibt es verschiedene Themenabende rund ums Thema Meeresbiologie und die Topografie der Malediven unter der Wasseroberfläche.
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Filitheyo Island Resort, Faafu Atoll

Das Filitheyo Island Resort lebt das Konzept des Barefoot Luxury. Das ist praktisch, denn so kannst du direkt von der Insel aus ins Wasser gehen und die Hausriffe erkunden. Es gibt zwei Hausriffe im Filitheyo sowie sieben verschiedene Einstiegsstellen rund ums Resort, von denen aus du leicht ins Wasser kommst. Zum Resort gehört ein eigenes Tauchzentrum, in dem mehrmals pro Woche Anfängerkurse und Schnuppertauchen angeboten werden.
In der näheren Umgebung liegen weitere tolle Tauchplätze, darunter ein kleines Wrack. Ein besonderes Highlight sind die Fluo-Nachttauchgänge im Hausriff. Dabei bekommst du eine spezielle UV-Lampe, mit der du das gesamte Riff zum Leuchten bringen kannst.
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Banyan Tree Vabbinfaru, North Male Atoll

Ein Schwerpunkt des Resorts ist der Umweltschutz, weshalb geführte Schnorchelgänge mit den vor Ort arbeitenden Meeresbiologen angeboten werden. Dabei lernst du mehr über das Hausriff, den Ozean und seine Bewohner. Außerdem werden schädliche invasive Arten, wie bestimmte Seesterne, sowie Müll aus dem Wasser geholt.
Besonders aufregend sind die nächtlichen Schnorchelgänge, bei denen du die nachtaktiven Tiere in Aktion beobachten kannst. Zudem kannst du dich von Biolumineszenz, also leuchtendem Plankton, verzaubern lassen.
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Dhawa Ihuru, North Male Atoll

Hier leben Riffhaie, Schildkröten, Adlerrochen und bunte Korallen sowie kleinere Rifffische. Ganz klar, dass auch hier Artenschutz eine wichtige Rolle spielt. Seit über zwei Jahrzehnten werden die Meeresbewohner erforscht und beschützt. Dazu werden Korallengärten angelegt und du kannst mehr über die berühmtesten Besucher der Region, die Mantas, lernen.
Besonders spannend ist ein Trip zum Rannamaari-Wrack, das du vom Strand aus erreichen kannst. Das Wasser ist klar genug, dass du es sogar beim Schnorcheln bewundern kannst. Alternativ kannst du Tauchgänge zum Wrack buchen und nach coolen Tieren wie Anglerfischen suchen.
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Park Hyatt Maldives Hadahaa, Huvadhoo Atoll

Das Hausriff ist eine 360-Grad-Schönheit, die sich um die gesamte Insel schlängelt und 2024 von Travel + Leisure zu einem der drei besten Hausriffe der Malediven gewählt wurde. Wenn du genug Power hast, kannst du einen insgesamt zwei Kilometer langen Schnorcheltrip um die gesamte Insel machen.
Alternativ kannst du dir im Wassersportzentrum einen Unterwasser-Scooter ausleihen. So ist die Tour auch für Anfänger geeignet und perfekt für alle, die sich lieber ein bisschen treiben lassen möchten. Unter Wasser kannst du graue Riffhaie, Stachelmakrelen, Papageienfische, bunte, kleinere Rifffische sowie ab und zu Schildkröten und Rochen sehen. Wenn du mehr über das Riff und seine Bewohner erfahren möchtest, nimm an einem Reef Talk mit dem Meeresbiologen vor Ort teil und lass dich bei einem Schnorchelausflug begleiten.
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Six Senses Laamu, Laamu Atoll

Es ist das Zuhause der Maldives Underwater Initiative und beherbergt eines der größten Teams von Meeresbiologen auf den Malediven. Gleich um die Ecke des Resorts kannst du mit Mantas tauchen und auch sonst kommen täglich Mantarochen und Delfine an der Insel vorbei. Zwischen April und Oktober schlüpfen sogar kleine Meeresschildkröten am Strand.
Wenn du schnorcheln möchtest, reicht es, wenn du direkt vor dem Restaurant ins Wasser gehst, um bunte Korallen und Fische zu beobachten. Das Resort bietet kostenlose geführte Schnorcheltouren an. Besonders spannend sind die Schnorchelausflüge im Seegras. Dieses Gebiet ist von einigen Villen aus direkt zugänglich und dient Schildkröten und anderen Meereslebewesen, die gerne im Grünen wohnen, als Zuhause.
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Ellaidhoo by Cinnamon, North Ari Atoll

Zertifizierte Taucher dürfen hier auch alleine mit einem Buddy abtauchen. Das Tauchzentrum bringt dein Equipment zu deinem bevorzugten Eintrittspunkt und holt es nach deinem Tauchgang wieder ab. Unter Wasser erleichtern Bojen die Navigation. Da die Strömung recht stark sein kann, solltest du dich vorher gut briefen lassen und die Strömung checken, bevor du ins Wasser gehst. Falls es dir unter Wasser doch einmal zu viel wird, kannst du dich an der Südseite an den vielen Überhängen vor der Strömung in Sicherheit bringen.
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W Maldives, North Ari Atoll

Wie alle W-Hotels ist auch das W Maldives einfach nur wow. Cooles Design, eine eigene Rutsche im Pool deiner Suite oder eine Übernachtung auf einer komplett privaten Insel – all das gehört zu einem Urlaub im W Maledives dazu. Auch hier gibt es ein preisgekröntes Hausriff, das zwar nur zwei Kilometer lang ist, aber voller Leben steckt.
Im Tauchzentrum „DOWN UNDER” kannst du dir kostenlos Schnorchelausrüstung ausleihen und dich dann ins kühle Nass stürzen. Die besten Schnorchelspots befinden sich in der Nähe des Jettys und am „FISH Restaurant”.
Erfahrene Schnorchler sollten sich am besten eine Wasservilla Richtung Norden nehmen, denn von dort aus bist du ganz nah an der Kante des Riffs, wo am meisten los ist. Wenn du noch nicht oft geschnorchelt hast, kannst du einen Anfängerkurs machen. Zudem gibt es Exkursionen mit dem hauseigenen Meeresbiologen sowie geführte nächtliche Schnorcheltouren, bei denen du den Tieren beim Jagen zuschauen kannst.
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Anantara Kihavah Maldives Villas, Baa Atoll

Wenn du es allerdings gerne bequemer haben möchtest, kannst du einfach genau vor deiner Zimmertür schnorcheln gehen. Im Hausriff des Anantaras wurden über 300 Fischarten gezählt und es gibt eine Vielzahl an gesunden Weich- und Hartkorallen. Das Hausriff schlängelt sich einmal um die Insel und du hast sowohl von den Overwater-Villas als auch von vielen Punkten am Strand Zugang.
Besonders beliebt ist die sogenannte Yellow Wall, Kashaavaru Kandu, bei Tauchern. Die Steilwand ist voller Leben und Farbe und gehört zum Hausriff des Anantaras.
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Baros Maldives, North Malé Atoll

Wenn du nach deiner Ankunft auf den Malediven nicht erst noch einen Flug mit dem Seaplane oder eine lange Bootsfahrt machen möchtest, ist das Baros eine tolle Wahl. In nur 25 Minuten erreichst du mit dem Speedboot vom Flughafen aus das Paradies.
Umwelt- und Artenschutz werden hier großgeschrieben: Das Baros ist das Zuhause des ersten EcoDive-Centers der Malediven. Zudem gibt es ein Korallenrestaurationsprogramm, bei dem besondere Korallenwürfel entwickelt wurden, die kleinen Korallenstückchen als Aufzuchtsstation dienen.
Die Insel selbst ist klein, doch das Hausriff ist insgesamt vier Kilometer lang und bietet eine riesige Biodiversität. Zu den dort lebenden Arten gehören Schwarzspitzenriffhaie, Ammenhaie, verschiedene Rochen und ab und zu Schildkröten. Wenn du an der Westseite der Insel schnorchelst, solltest du nicht vergessen, ins Blaue zu gucken, denn dort können Mantas vorbeiziehen. Die Lagune ist perfekt zum Paddleboarding und mit ein bisschen Glück wirst du dabei von Delfinen begleitet.
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Sandies Bathala, North Ari Atoll

Das kleine Sandies Bathala liegt im North Ari Atoll. Ebenso wie die Insel selbst ist das Hausriff klein, aber oho. Es gilt als eines der besten Hausriffe im North Ari Atoll und wird gerne von Gästen vieler umliegender Resorts besucht. Wie toll, wenn du direkt hier wohnst und den schnellsten Zugang zum Wasser hast.
Es gibt sechs Schneisen, die dich von der Insel zum Riff bringen. Das Resort gibt dir gerne Tipps, wo du am besten schnorcheln kannst. Zudem hast du die Möglichkeit, an einem geführten Schnorcheltrip mit dem Meeresbiologen vor Ort teilzunehmen. Dabei lernst du etwas über Riffhaie, Ammenhaie, Adlerrochen und Rifffische.
Natürlich kannst du auch tauchen, denn es gibt ein eigenes Tauchzentrum im Sandies Bathala. Wenn du hier ins Wasser willst, solltest du schnell buchen, denn dank seiner günstigen Preise ist das Resort eigentlich das ganze Jahr über schnell ausgebucht.
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Kuramathi, North Ari Atoll

Das Kuramathi gehört zu den Universal Resorts und ist eines von zahlreichen Malediven-Resorts, die mit einem fantastischen Hausriff aufwarten können. Es erstreckt sich über fast vier Kilometer und hat eine Verlängerung von 13 Kilometern.
Die Biodiversität im Riff ist riesig. Im hoteleigenen Eco-Center kannst du mehr über die verschiedenen Arten erfahren. Es gibt mehrere Zugänge vom Resort aus zum Hausriff, sodass du sicher schnorcheln kannst.
Zudem gibt es ein eigenes Tauchzentrum, in dem du Tauchen lernen oder als zertifizierter Taucher sogenannte Fun Dives machen kannst. Wer sich traut, kann sogar mit Hammerhaien tauchen (keine Sorge, die kommen nicht bis ins Hausriff). Wenn dir Sicherheit beim Tauchen besonders wichtig ist, kannst du hier ganz beruhigt abtauchen, denn das Kuramathi verfügt über eine eigene hyperbare Kammer.
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The Centara Collection, Machchafushi Island Resort & Spa Maldives, South Ari Atoll

Schnorcheln im Hausriff steht einfach an der Tagesordnung, allerdings gibt es auch geführte Schnorcheltrips am Abend sowie Ausflüge, um mit Walhaien zu schnorcheln, für die das South Ari Atoll so berühmt ist.
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Hausriffe der lokalen Inseln
Wenn dir die Preise der schicken Insel-Resorts zu hoch sind, gibt es noch einige lokale Inseln, auf denen du günstig Urlaub machen kannst. Die Bewohner der Inseln sind Einheimische und auch hier kannst du tolle Hausriffe finden. Im Gegensatz zu den Resort-Inseln gehören die Hausriffe nicht zu einem Hotel, sondern sind für alle frei zugänglich.
Beachte, dass du auf diesen Inseln nur an den ausgewiesenen „Bikini Beaches” im Badeanzug schwimmen und sonnenbaden darfst. Ansonsten musst du längere Kleidung wie Rashguards und Leggings tragen. Zudem gibt es hier weder Alkohol noch Schweinefleisch zu kaufen.
Erkundige dich vorher, welche Einrichtungen es auf den verschiedenen Inseln gibt und an welchen Tagen du an- und abreisen kannst. Nicht überall gibt es beispielsweise Geldautomaten und Bootstransfers werden oft nicht täglich angeboten.
Omadhoo, South Ari Atoll
Omadhoo ist nur 1000 Meter lang und 300 Meter breit. Dementsprechend klein ist der örtliche Bikini-Beach, dafür macht das Hausriff aber richtig was her. Es ist etwa einen Kilometer lang und du erreichst es über eine Sandbank, die sich von der Insel ins Meer erstreckt.
Die relativ starke Strömung sorgt für Schwärme von Barrakudas, Schnappern und Langnasen-Nasendoktorfischen. Mit ein bisschen Glück kannst du dort auch Riffhaie, Adlerrochen und Schildkröten entdecken. Wenn dir das noch nicht reicht, kannst du von Omadhoo aus Trips buchen, um mit Mantas oder Walhaien zu schnorcheln.
So kommst du nach Omadhoo
Omadhoo liegt etwa 70 Kilometer von Malé entfernt. Du kannst entweder die Fähre nehmen, die circa 4,5 Stunden braucht, oder das Speedboat, das nur 1,5 Stunden benötigt.
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Hangnaameedhoo, South Ari Atoll
Die Channels bzw. Kandus der Malediven sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Diese Wasserwege verbinden die Atolle mit dem offenen Meer. Die oft stärkere Strömung lockt eine Vielzahl von Meereslebewesen an.
Haangnamedhoo und das Hausriff der Insel liegen in einem solchen Kanal. Dazu gehört eine seichte Lagune mit bunten Korallen, in der zahlreiche Babyfische leben. Die Kante des Riffs ist auch nicht weit vom Strand entfernt. Dort kannst du große Muränen, Riffhaie, Rochen, Schildkröten, Steinfische und Kraken beobachten. Die meisten Unterkünfte auf der Insel stellen ihren Gästen kostenlos Schnorchelausrüstung zur Verfügung.
So kommst du nach Haangnamedhoo
Von Malé aus sind es 71 Kilometer bis nach Hangnaameedhoo. Du kannst entweder mit dem Schnellboot oder der öffentlichen Fähre anreisen.
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Fulidhoo, Vaavu Atoll
Ein lustiges Highlight für Taucher ist der „Hammerhead Store” auf Fulidhoo. Aber keine Sorge: Beim Schnorcheln im Hausriff der Insel wirst du (leider) keine Hammerhaie sehen. Vom Osten der Insel aus erreichst du das Riff ganz einfach über den Strand – es ist nicht weit.
Sobald du Korallen siehst, solltest du vorsichtig sein, damit du nicht auf sie drauftrittst. Es erwarten dich Rifffische wie Papageifische (die übrigens für die Herstellung des Sandes zuständig sind!), Falterfische und Kaiserfische. Mit etwas Glück kannst du auch kleine Riffhaie und Schildkröten beobachten. Ein Highlight am Pier sind die Ammenhaie und die großen Stachelrochen. Obwohl beide grundsätzlich harmlos sind, solltest du trotzdem deine Hände bei dir behalten – zu deinem Schutz und dem der Tiere.
So kommst du nach Fulidhoo
Die Insel liegt im Vaavu-Atoll, knapp 60 Kilometer von Malé entfernt. Mit der Fähre dauert die Fahrt etwa 3,5 Stunden, mit dem Schnellboot gut eine Stunde.
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Thinadhoo, Vaavu Atoll
Auf Thinadhoo findet jeder das passende Inselabenteuer. Neben kleineren, einsamen Inseln und Sandbänken lockt auch einer der schönsten Bikini-Strände der Malediven. Das Hausriff hat leider einige tote Korallen, aber es gibt immer noch ziemlich viele Fische. Am besten schnorchelst du bis zur Kante und lässt dich von dort aus von der Strömung treiben. Dort stehen die Chancen am besten, Haie, Rochen und Schildkröten zu sehen.
Alternativ werden von der Insel aus verschiedene Schnorchel-Safaris angeboten. Dabei kannst du nachts sogar mit Ammenhaien schnorcheln. Besonders empfehlenswert ist ein Ausflug zum Keyodhoo-Wrack, das nur 15 Minuten von Thinadhoo entfernt liegt. Praktischerweise ist es nicht vollständig gesunken, sodass du beim Schnorcheln und sogar beim Schwimmen viel von den Überresten sehen kannst.
So kommst du nach Thinadhoo
Die Insel liegt im Vaavu-Atoll (nicht zu verwechseln mit Thinadhoo im Gaafu-Dhaalu-Atoll) und ist rund 75 Kilometer von Malé entfernt. Du kannst ein Speedboot, die Fähre oder ein Seeflugzeug nehmen. Zwar ist der Flug relativ teuer, aber eine Tour mit dem Seeflugzeug ist ein absolutes Muss für jeden Maledivenurlaub – wenn du es dir leisten kannst.
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Feridhoo, North Ari Atol
Sowohl der Bikini Beach als auch das öffentliche Hausriff in Feridhoo lohnen einen Ausflug. Der über einen halben Kilometer lange Strand wird täglich gereinigt. Es gibt Liegen und ausreichend Sonnenschutz, zudem beeindruckt eine sattgrüne Dschungelkulisse. Im Westen der Insel befindet sich eine kleine Sandbank und die Lagune mit ihrem Hausriff ist ideal zum Schnorcheln. Dort erwarten dich viele bunte Fische und gesunde Korallen, genauso wie der eine oder andere Rochen. Mit ein bisschen Glück kannst du sogar Riffhaie und Schildkröten beobachten.
Am äußeren Rand des Riffs solltest du wegen starker Strömungen vorsichtig sein. Auf der Insel hast du die Möglichkeit, dir einen Guide zu nehmen oder einen Schnorchelausflug mit dem Boot zu buchen.
So kommst du nach Feridhoo
Bis auf freitags gibt es täglich ein Schnellboot ab Malé, die Fahrt dauert weniger als zwei Stunden.
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Kihaadhoo, Baa Atoll
Kihaadhoo hat ein tolles Hausriff, das du von verschiedenen Orten der Insel aus erreichst. So kannst du unterschiedliche Schnorchelausflüge planen und immer etwas Neues entdecken, ohne auf einen Bootstransfer angewiesen zu sein. Das Riff ist voller Leben, gesunder Korallen und bunter Fische. Es ist so beliebt, dass sogar viele Resorts in der Umgebung zum Schnorcheln hierherkommen.
Auch wenn du dafür eine Tour buchen musst, solltest du unbedingt die weltberühmte Hanifaru-Bucht besuchen. Von Mai bis November finden dort nämlich die großen Manta-Treffen statt, bei denen du mit Schnorchel und Maske aus nächster Nähe zuschauen kannst.
So kommst du nach Kihaadhoo
Um dorthin zu gelangen, musst du einen Inlandsflug nach Dharavandhoo nehmen. Danach geht es mit dem Speedboat weiter zur Insel. Alternativ kannst du auch direkt ein Schnellboot nach Kihaadhoo nehmen, dann dauert die Fahrt etwa zwei Stunden.
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Rasdhoo, North Ari Atoll
Rasdhoo hat einen schönen Bikini Beach und davor zieht sich auf etwa einem Kilometer Länge das Hausriff entlang. Da sich die Strömung täglich ändern kann und gerade am äußeren Teil des Riffs stärker wird, solltest du am besten nur mit einem Buddy schnorcheln.
Dann aber lohnt sich die Tour, denn es gibt große Fischschwärme zu sehen, darunter sogar Barrakudas und Thunfische. Außerdem leben hier viele Weiß- und Schwarzspitzenriffhaie. Angst musst du jedoch nicht haben, denn sie sind sehr friedlich. Wenn du Fotos machen willst, heißt es: Augen auf und schnell sein. Zudem stehen die Chancen gut, Schildkröten und verschiedene Rochen zu sehen.
So kommst du nach Rasdhoo
Es gibt mehrere Möglichkeiten: Je nachdem, wie viel Zeit und Geld du investieren möchtest, kannst du die Fähre nehmen, ein öffentliches oder privates Schnellboot oder sogar ein Seeflugzeug.
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FAQ
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