17 Highlights für deine Reise nach Delhi/Neu-Delhi

Indiens Hauptstadt bietet eine lange Liste interessanter Sehenswürdigkeiten. Für deinen Aufenthalt solltest du daher mehrere Tage einplanen. Hier findest du die Highlights in Delhi und Umgebung auf einen Blick.

Im Jahr 1911 löste Neu-Delhi die Stadt Kalkutta als indische Hauptstadt ab. Neu-Delhi gehört zu Delhi, der mit mehr als 25 Millionen Einwohnern drittgrößten Stadt der Welt.

Delhi: die besten Sehenswürdigkeiten

Die indische Metropole bietet eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten von Tempeln über Museen bis hin zu Parkanlagen. Nachfolgend stelle ich dir 17 interessante Highlights vor.

Qutb-Minar-Komplex

Der Standort des Qutb Minar Komplexes hat historische Bedeutung. Im 13. Jahrhundert wurde dort nach der Eroberung die erste muslimische Moschee erbaut. Ruinen zeugen heute von diesem Kapitel der indischen Geschichte. Mehrere Mausoleen gehören außerdem zur Anlage. Seit 1993 ist der Komplex Weltkulturerbe.

Auf dem Gelände befindet sich Qutb Minar. Der renovierte Sieges- und Wachturm diente als Minarett. Der ursprüngliche Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Mit einer Höhe von 72 Metern zählt dieser zu den höchsten islamischen Turmbauten der Welt. Er ist seit einer durch einen Stromausfall ausgelösten Massenpanik mit mehreren Toten jedoch nicht mehr für Besucher zugänglich.

Adresse: Mehrauli, Seth Sarai, Mehrauli, New Delhi

Jama Masjid Moschee/Freitagsmoschee

Die größte Moschee Indiens befindet sich in Neu-Delhis Altstadt. Übersetzt bedeutet Jama Masjid »Moschee, die auf die Welt blickt«. Das im 17. Jahrhundert erbaute Gebäude zählt zu den größten Moscheen der Welt. Weißer und schwarzer Marmor wurden für Teile der Fassade und für die Kuppeln verwendet. Ansonsten besteht die Jama Masjid hauptsächlich aus rotem Sandstein. Mehr als 20.000 Gläubige finden im Hof der Moschee Platz.

Adresse: Meena Bazaar, Chandni Chowk Neu-Delhi

Lotustempel

Die Spitze zeigt zum Himmel, unter den Blütenblättern betreten Besucher das Gebäude. Der Lotustempel ist ein beeindruckendes Bauwerk. Das Zustandekommen des Namens erklärt sich beim Blick auf die Außenfassade von selbst.

Das Besondere: Gläubige aller Religionen versammeln sich hier zum Gebet. Die Heiligen Schriften aller Weltreligionen werden hier rezitiert. Der Lotustempel ist einer von sieben kontinentalen Bahai-Tempeln. Das Bahaitum ist eine Religion, die ihren Ursprung im Iran hat. Alle Bahai-Tempel haben neun Tore nach allen Seiten. Diese symbolisieren religiöse Offenheit.

Adresse: Lotus Temple Rd, Block 9, Kalkaji, New Delhi

Gurudwara-Bangla-Sahib-Tempel

Die goldene Kuppel des Gurudwara Bangla Sahib Tempels erkennst du bereits aus der Ferne. Das größte Sikh-Heiligtum Indiens wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Am Standort des Tempels verkündete der Sikh-Guru Har Krishnan einst seine Lehren. 1947 wurde der Tempel umgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen.

Während des Tempelbesuchs gelten die Kleidungs- und Verhaltensregeln der Sikh.

Adresse: Ashoka Road, Connaught Place, Next to Grand Post Office, New Delhi

India Gate

Offiziell trägt der 42 Meter hohe Triumphbogen den Namen India War Memorial. Er erinnert an die britisch-indischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Mehr als 90.000 Namen von Kriegstoten sind in den Stein des Gates eingraviert. Die imposante Erinnerungsstätte ist dem französischen Triumphbogen nachempfunden. 1921 wurde das Bauwerk durch den britischen Architekten Edwin Lutyens entworfen.

Adresse: Rajpath Marg, India Gate, New Delhi, Delhi 110001

Präsidentensitz Rashtrapati Bhavan

Die prächtige Rajpath-Straße verbindet das im Osten gelegene India Gate mit dem Regierungsviertel im Westen. Dort befindet sich der Präsidentensitz Rashtrapati Bhavan. Die zwischen 1921 und 1929 erbaute Anlage hat eine Größe von 130 Hektar. Das Gebäude, das für den damaligen Vizekönig errichtet wurde, hat 340 Zimmer.

Die Anlage ist leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Blick auf das Bauwerk vom Tor aus lohnt sich dennoch, wenn du in der Gegend bist. Das einstige Symbol der britischen Kolonialmacht zeugt von der bewegten Geschichte Indiens.

Die Mughalgärten sind Teil der Palastanlage. An wenigen Tagen im Jahr öffnen sie ihre Pforten für Besucher.

Web: presidentofindia.gov.in/rashtrapati-bhavan.htm

Adresse: Rashtrapati Bhawan, President's Estate, Neu-Delhi

Lodi-Gärten

Auf einer Fläche von 360.000 Quadratmetern erstrecken sich die Lodi-Gärten. Zur Parkanlage gehören mehrere Mausoleen hochrangiger Persönlichkeiten. Zum Beispiel die Gräberbauten von Mohammed Schah IV und Sikandar Lodi. Beide waren einst Herrscher des Sultanats Delhi und starben im 15. und 16. Jahrhundert.

Die Anlage ist weitläufig. Perfekt zum Spazierengehen und Entspannen.

Web: ndmc.gov.in/

Adresse: Lodhi Rd, Lodhi Gardens, Lodhi Estate, New Delhi

Dilli-Haat-Wochenmarkt

Kräftige Farben in allen Variationen, der Geruch von Chapati in der Luft und traditionelles Kunsthandwerk machen den Dilli-Haat-Wochenmarkt zu einem interessanten Ausflugsziel. Der Straßenmarkt eröffnete 1994. Mittlerweile hat sich der Bazar und Foodmarkt zu einer beliebten Adresse für Kunst und Kultur entwickelt. Zum Warenangebot zählen typisch indische Saris, Töpferwaren, Lederschuhe und Schmuck.

Für den Besuch des Markts wird eine kleine Eintrittsgebühr behoben. Das Preisniveau des Dilli Haat ist im Vergleich mit anderen Märkten etwas höher. Dafür ist die Qualität vieler Waren in der Regel besser. Verhandlungsgeschick zahlt sich aus.

Web: dillihaat.net.in/stalls.htm

Adresse: Kidwai Nagar West, Kidwai Nagar, Neu-Delhi, Delhi 110023

Humayun-Mausoleum

»Von außergewöhnlichem kulturellem Wert« schreibt die UNESCO über das Humayun-Mausoleum, das zum Weltkulturerbe ernannte wurde. Die Grabstätte ist Nasiruddin Muhammad Humayun gewidmet. Er regierte das Großmogulreich Indien über zehn Jahre. Zwischen 1562 und 1564 begann der Bau des Mausoleums. Es befindet sich in der Mitte der geometrisch angelegten Gartenanlage.

Das Mausoleum und die umgebende Parkanlage, in der sich weitere Bauwerke befinden, sind eine kleine Ruheoase innerhalb Delhis. Unbedingt anschauen!

Adresse: Opposite Dargah Nizamuddin, Mathura Road, New Delhi

Hanuman-Tempel

1724 wurde der hinduistische Hanuman-Tempel erbaut. Den Auftrag für den Bau gaben die Maharajas Mansingh und Jai Singh II. Der Tempel ist der Gottheit Hanuman, Sohn des Windes und Affengott, gewidmet. Highlight der Anlage ist die 32 Meter hohe Hanuman-Götterstatue.

Beachte: Am Dienstag und Samstag ist der Tempel stark frequentiert. An beiden Tagen besuchen besonders viele gläubige Hindus den Tempel.

Adresse: 31, Shaheed Bhagat Singh Marg, Sector 4, Gole Market, New Delhi

Chandni Chowk/Mondlichtplatz-Markt

Der älteste und geschäftigste Markt Delhis blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon im 17. Jahrhundert wurden auf dem Mondlichtplatz Waren verkauft. Berühmt wurde der traditionelle Bazar als Spielort zahlreicher Bollywoodfilme. Ein Besuch des Megamarkts ist ein Erlebnis. Bücher, Schmuck, Stoffe, Kleidung, Elektronik: Das Angebot bietet allerlei denkbare Konsumgüter. Die Einteilung des Geländes in verschiedene Marktbereiche und Kategorien hilft bei der Orientierung.

Wenn du etwas Bestimmtes suchst, kannst du dich im Internet oder vor Ort nach der Position informieren. Ansonsten lass dich einfach auf das Abenteuer Chadni Chowk ein. Vergiss aber nicht, an einem der Essensstände eine Pause einzulegen.

Adresse: 2573, Nai Sarak, Roshanpura, Old Delhi, New Delhi

Gandhi Smiriti Museum

Mahatma Gandhi kämpfte für Frieden und die Gleichberechtigung. 1948 wurde er Opfer eines Mordanschlags. Die letzten 144 Tage seines Lebens verbrachte Gandhi im Birla Haus. Heute heißt dieses Gandhi-Smiriti-Haus und wurde zum Museum umfunktioniert. Die Ausstellung informiert über das Leben und Wirken des indischen Friedenskämpfers. Auf dem Außengelände des Museums erinnert die sogenannte »Märtyrersäule« an die Stelle des Anschlags. Gandhi inspiriert bis heute Menschen auf der ganzen Welt zum friedlichen Widerstand gegen Rassismus und soziale Ungleichheit.

Web: gandhismriti.gov.in/indexb.asp

Adresse: 5, Tees January Marg, Near Claridges Hotel, New Delhi

Rajpath Boulevard/King’s Way

Jedes Jahr am 26. Januar findet die Republic Day Parade auf dem Rajpath Boulevard statt. Rajpath gilt als eine der wichtigsten Straßen Indiens und zieht sich vom offiziellen Präsidentensitz bis zu Delhis Nationalstadion. Ein toller Blick auf die Prachtstraße bietet sich dir vom Raisina Hill.

Rotes Fort/Lal Qila

Unübersehbar erstreckt sich das Rote Fort knapp einen Kilometer am östlichen Altstadtrand Delhis. Seit 2007 ist die Festungs- und Palastanlage Weltkulturerbe. Das gigantische Bauwerk wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag des Mogulkaisers Shah Jahan errichtet. In den folgenden vier Jahrhunderten wurde Lal Qila erweitert, geplündert und in Teilen zerstört.

Das Fort lockt jedes Jahr Millionen von Besuchern und zählt zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Indiens.

Web: asi.nic.in/asimonutktddelhiredfort.asp

Adresse: Netaji Subhash Marg, Lal Qila, Chandni Chowk, New Delhi

Nationalmuseum

20.000 Exponate, 12 Kollektionen, 3 Stockwerke: Die Sammlung des indischen Nationalmuseums ist umfangreich. Das Gezeigte reicht von Stücken der prähistorischen Zeit bis zum 21. Jahrhundert. Thematisch deckt das Museum Kunst und Geschichte ab. Archäologische Ausgrabungen, Schmuck, Gemälde oder Haushaltsgegenstände machen die Vielfalt der Ausstellung aus.

Das Museum ist riesig. Um alles zu sehen und die Hintergründe kennenzulernen, bräuchtest du mehrere Tage. Plane deinen Besuch am Besten vorab, um das Beste aus deiner Zeit zu machen.

Web: nationalmuseumindia.gov.in/

Adresse: Rajpath Area, Central Secretariat, New Delhi

Akshardham-Tempel

Majestätisch fügt sich Akshardham in die Landschaft ein. Nach vier Jahren Bauzeit wurde der Komplex, eine der größten Tempelanlagen der Welt, im Jahr 2005 eröffnet. Der Tempel ist ein Meisterwerk zeitgenössischer Baukunst. Es verbindet Kultur und Spiritualität. Zum Komplex gehören ein Garten und Ausstellungen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Bootstour auf einem künstlich angelegten Flusslauf?

Beachte, dass es vor der Anlage Sicherheitskontrollen gibt. Kameras oder Handys sind im Tempel leider nicht gestattet. Es gibt dafür gesicherte Aufbewahrungsplätze am Eingang. Doch auch wenn du keine Fotos machen kannst, ist der Tempel definitiv einen Besuch wert!

Wenn du der größten Masse an Menschen entgehen willst, solltest du Akshardham am Morgen besuchen.

Web: akshardham.com

360-Grad-Panorama: airpano.com

Adresse: Noida Mor, Pandav Nagar, New Delhi

Birla Mandir/Laxminarayan-Tempel

1933 begann der Bau des Laxminarayan-Tempels, der von Baldeo Das Birla beauftragt wurde. Die reiche Birla-Familie ließ mehrere Institutionen und Tempel errichten und trug dadurch zur Entwicklung Indiens bei. Deshalb wird Laxminarayan auch als Birla-Mandir-Tempel bezeichnet. Allerdings gibt es mehrere Bauwerke in Indien, die diesen Namen tragen.

Sechs Jahre später weihte Mahatma Gandhi den Tempel ein. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Angehörige aller Kasten Zutritt zum Tempel haben würden.

Skulpturen, Schreine, Brunnen und einen Garten kannst du neben dem Hauptgebäude sehen.

Adresse: Mandir Marg, Near Golmarket, Gole Market, New Delhi, Delhi 110001

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