Was du in Arugam Bay machen kannst

Arugam Bay gilt als eine der Surfer-Hochburgen Sri Lankas. Der kleine Ort an der Ostküste bietet darüber hinaus Strand und Hippie-Vibes sowie ein attraktives Umland mit vielen Tieren, die du dort beobachten kannst. Hier findest du alle Infos.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Arugam Bay

Eine Auswahl interessanter Touren und Sehenswürdigkeiten.

Surfen & Baden

Wer surfen will, ist hier genau richtig. Im Wasser tummelt sich alles vom Anfänger bis zum Profi. Entlang der Straße, die parallel zur Küste verläuft, gibt es jede Menge Surfshops, in denen du Bretter mieten kannst.

Wer Surfunterricht nehmen möchte, wird in Arugam Bay ebenfalls fündig. Und alle anderen, die nicht selbst aufs Brett wollen, können zumindest beim Entspannen am Strand die Live-Unterhaltung genießen.

Gesurft wird vor allem auf der rechten Seite der Bucht. Die besten Surfer ziehen sich gern noch ein ganzes Stück weiter hinaus bis ans äußerste Ende.

Wegen der Wellen, die perfekt zum Surfen sind, gehört Arugam Bay zu den schönsten Zielen in Sri Lanka. Das Baden gestalteen sie jedoch recht anstrengend. Sicherlich kann sich das je nach Saison und Tag unterscheiden, aber im Oktober, als wir in Arugam Bay waren, habe ich mich im Wasser nicht ganz sicher gefühlt. Nachdem ich einige Male geradezu von den hohen Wellen überrollt wurde, habe ich das Meer ab da an lieber vom Strand aus genossen.

Lagunentour

Ein populäres Ausflugsangebot von Arugam Bay aus ist eine Lagunentour. In der näheren Umgebung befinden sich direkt mehrere große Lagunen, auf denen verschiedene Anbieter Bootsfahrten durchführen.

Die Touren finden in der Regel am späten Nachmittag bis in die Abenddämmerung hinein statt und dauern etwa zwei Stunden. Es wird eigentlich immer damit geworben, dass du Elefanten und Krokodile sehen kannst. Auf unserer Tour waren die Krokodile leider nicht auffindbar, dafür haben wir an zwei verschiedenen Stellen je zwei Elefanten gesehen.

Einmal sind wir sogar ausgestiegen, um sie auf einem Feld unweit der Lagune zu beobachten. Die Guides (in unserem Fall zwei, die gleichzeitig auch die Ruderer des Bootes waren) wissen ganz gut, wo sich die Tiere oft aufhalten. Was du in jedem Fall zu sehen bekommst, sind jede Menge Vögel, darunter verschiedene Eisvogelarten und Seeadler.

Buchen kannst du die Touren in Arugam Bay bei verschieden Anbietern oder auch bei einigen Unterkünften, die dann wiederum mit den eigentlichen Veranstaltern der Tour kooperieren. Es lohnt sich hier definitiv, die Preise zu vergleichen. Aber auch die Angebote selbst können variieren, beispielsweise in Ablauf und Dauer.

Läden und Unterkünfte, in denen du die Lagunentour buchen kannst, werben meist schon mit Schildern am Straßenrand dafür. Mit mehreren Personen sollte die Tour pro Person gerechnet billiger werden.

Wir haben den Ausflug zu viert gemacht und es erschien mir eine gute Gruppengröße für das Boot. Der Transport per Tuk-Tuk zur Lagune sollte im Preis inklusive sein! Wir haben pro Person 1.750 Rs (ca. 10,30 €) gezahlt.

Self-Drive Safari

Wer Tiere mag, kommt hier auf seine Kosten. Einfach einen Roller mieten und schon kann es losgehen. Günstiger geht es kaum.

Fährt man von Arugam Bay durch Pottuvil, so heißt die nächste Stadt, und biegt danach links ab, befindet man sich auf einer Straße, die entlang eines Nationalparks verläuft. Dementsprechend gibt es viele Tiere in der Region. Der Park selbst hatte geschlossen, als wir dort waren, aber eventuell kannst du zu anderen Zeiten auch eine richtige Safari mit dem Jeep machen.

Natürlich gibt es keine Garantien, irgendwas zu sehen und die »Ausbeute« wird wahrscheinlich geringer sein, als bei einer richtigen Safari durch einen der bekannten Nationalparks. Trotzdem kann es ungemein Spaß machen.
Was du sehr wahrscheinlich sichten wirst, sind Affen und Pfauen, von denen es in der Umgebung viele gibt. Außerdem haben wir damals drei Elefanten gesehen. Einer hat sich in unmittelbarer Nähe am Straßenrand aufgehalten, was definitiv sehr aufregend war. Am besten sind die Chancen für solche Sichtungen zwischen August und Oktober.

Außerdem hatten wir das Glück, eine Gruppe von Nashornvögeln (Englisch: Hornbills) beobachten zu können, sowohl im Baum als auch im Flug. Drüber hinaus haben wir noch weitere Vögel und Schmetterlinge gesehen.

Zusätzlich sind entlang der Straße noch ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten ausgeschildert. Wir sind einfach mal einem Schild gefolgt und dann bei einer netten kleinen Ruine gelandet, wo außer ein paar Einheimischen niemand war.
Es bietet sich an mittags/nachmittags loszufahren, dem einen oder anderen Schild zu folgen und dann am späten Nachmittag nach Tieren Ausschau zu halten.

Besonders in der Dämmerung hast du gute Chancen, auf Elefanten zu treffen. Wir hatten Glück, dass uns gleich zwei Einheimische darauf hingewiesen haben, in welcher Richtung sie gerade einen Elefanten gesehen hatten.

Tour in den Yala East Nationalpark

Arugam Bay bietet sich als Ausgangspunkt für eine Safari im Yala East Nationalpark an (nicht zu verwechseln mit dem bekannteren Yala West Nationalpark). Wer eine Safari buchen möchte, sollte entlang der Straße verschiedene Anbieter finden können. Auch hier lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Und wieder sollte es billiger werden, wenn du dich mit mehreren Leuten zusammenschließt und einen Jeep teilst.

Anreise nach Arugam Bay

In Arugam Bay und Umgebung gibt es keinen Bahnhof. Daher reisen fast alle Besucher mit dem Bus an. Eine typische Route führt aus dem Hochland (zum Beispiel Ella) nach Arugam Bay. Alternativ kannst du natürlich auch einen privaten Fahrer mieten, was aber entsprechend teurer ist.

Hotels und Restaurants

In Arugam Bay ist der Pauschaltourismus noch nicht angekommen. Die meisten Unterkünfte sind deshalb eher klein und individuell. Eine gute Übersicht bekommst du auf den Seiten von Agoda und Booking, den beiden Hotel-Suchmaschinen mit den besten Angeboten für Sri Lanka:

Es ist für jede Preis- und Komfortklasse etwas dabei, wobei das Preisniveau insgesamt etwas höher ist als anderorts an der Küste.

Das Gleiche gilt leider auch für die Restaurantpreise. Da hier ausschließlich Touristen essen, ist das Preisniveau ziemlich hoch, wobei es immer noch einzelne günstigere Restaurants gibt.

Dafür ist das Ambiente oft sehr schön und es mangelt nicht an Auswahl. Von Reis und Curry über alle erdenklichen westlichen Gerichte solltest du fündig werden.

Tipp: Viele Restaurants haben ihr Menü draußen ausgestellt, sodass du vorab schauen kannst, was es gibt und wie teuer der Spaß ist.

Absolute Hauptsaison ist in Arugam Bay in den Sommermonaten. In der Nebensaison gehen die Preise runter, dafür ist auch vergleichsweise wenig los und viele Unterkünfte und Restaurants bleiben ganz geschlossen.

Als wir im Oktober dort waren, haben wir genau den Übergang erlebt. Erste Läden wurden geschlossen und uns wurde gesagt, die Saison wäre jetzt zu Ende.

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