Auf Reisen bargeldlos bezahlen

Hier findest du eine Übersicht, wie du in Südostasien bargeldlos bezahlen kannst.

Mit jedem Jahr, das vergeht, können sich immer weniger Reisende daran erinnern: Die Rede ist von Reiseschecks.

Sie waren früher, neben einem Stapel D-Mark und bereits zuhause gewechselter Fremdwährung, der Begleiter auf Reisen ins Ausland.

Doch mit dem Siegeszug von Kartenzahlung und -abhebung haben die Travellerschecks immer mehr an Bedeutung verloren und auch die Zahl der Akzeptanzstellen schwindet zunehmend.

Die meisten Reisenden nutzen heutzutage EC- oder Kreditkarten, um im Ausland Geld abzuheben oder an der Supermarktkasse zu bezahlen.

Ein noch verhältnismäßig kleiner aber stetig wachsender Markt im Reisebereich sind bargeldlose Bezahlmethoden wie beispielsweise Apple Pay. Stichwort: Mobile Payment.

In den meisten Ländern Südostasiens wirst du, zumindest außerhalb der großen Städte wie Bangkok oder Kuala Lumpur, noch nicht völlig auf Bargeld verzichten können.

Vor allem in kleineren Läden, Kneipen oder Restaurants sowie auf Märkten oder an Essensständen wird noch immer in bar bezahlt.

Du musst daher entweder mitgebrachtes Geld in einer Bank bzw. Wechselstube tauschen oder Bargeld am Geldautomaten (ATM) ziehen.

Die benötigten Beträge sind jedoch auch hier nicht mehr so groß wie früher, da Hotels meist bereits online auf Buchungsportalen und nicht mehr an der Rezeption bezahlt werden.

Auch Transfers per Bus, Bahn oder Flugzeug lassen sich bequem online buchen.

Kredit- und EC-Karten in Südostasien

Eine EC-Karte bekommst du in der Regel automatisch, wenn du ein Girokonto anlegst.

Eine zusätzliche Kreditkarte muss meist zusätzlich beantragt werden, wodurch – je nach Anbieter – Kosten entstehen können.

Es gibt aber auch Kreditkarten ohne Girokonto. Hier werden deine monatlichen Umsätze von einem deiner bereits bestehenden Konten abgebucht.

Der Markt der Kreditkartenanbieter ist riesig. Manche sind kostenfrei, andere gibt es nur gegen Gebühr.

Auch die Kosten für die Nutzung, beispielsweise für Zahlungen in Fremdwährung oder Abheben am Automaten, unterscheiden sich deutlich. Hier solltest du dir in jedem Fall etwas Zeit zum Vergleichen nehmen.

Gleiches gilt für die Zusatzleistungen. So gibt es Anbieter, bei denen du mit jeder Zahlung Meilen sammelst. Andere wiederum bieten Kreditkarten mit Reiserücktrittsversicherung oder Auslandsreisekrankenversicherung an.

Tipp: Nimm dir Zeit zu prüfen, ob die Versicherungen auch alle relevanten Schadensfälle abdecken.

Visa / Mastercard

Beide Karten sind in Ländern wie Thailand oder Vietnam weit verbreitet. Es gibt eine hohe Zahl an Akzeptanzstellen. Du solltest daher weder mit Visa noch mit Mastercard in Südostasien Probleme bekommen.

American Express / Diner´s Club

Beide Karten würde ich für Südostasien nicht unbedingt empfehlen. Du kannst damit zwar zahlen oder Geld abheben, die beiden vorher genannten Karten haben jedoch eine bessere Abdeckung.

Maestro/Cirrus

Mit den klassischen EC-Karten kannst du zwar weder auf südostasiatischen Internetseiten bezahlen noch vor Ort beim Einkaufen, dafür kannst du sie jedoch zum Geldabheben nutzen, wenn sie ein Maestro-Zeichen haben (in Südostasien steht Cirrus unter dem Symbol).

V-Pay

Nutzlos sind in Südostasien Karten mit dem V-Pay-Logo, denn dieses Zahlungssystem wird dort nicht akzeptiert.

Lediglich bei Reisen innerhalb Europas kommst du mit V-Pay weiter.

Mobile Payment in Südostasien

Zahlungen mit mobilen Geräten wie dem Smartphone sind bei uns in Deutschland noch weniger verbreitet, Asien ist hingegen weltweit führend.

Mit wechat kommt der größte Anbieter in diesem Bereich aus China. Er hat mehr aktive Nutzer als PapPal und Apple Pay zusammen.

Apple Pay in Südostasien

Während Apple Pay bei uns so langsam an Bedeutung gewinnt, sind die Möglichkeiten zur Bezahlung mit beispielsweise iPhone oder Apple Watch in Südostasien eher beschränkt. Dies ist derzeit lediglich in Singapur möglich.

Google Pay in Südostasien

Bei Apples Konkurrent Google sieht es derzeit nicht anders aus. Kontaktloses Zahlen via Smartphone ist in Südostasien ebenfalls nur in Singapur möglich.

Asiatische Anbieter

In Südostasien werden weder Apple Pay noch Google Pay viel genutzt. Das heißt jedoch nicht, dass mobiles Bezahlen dort nicht angesagt wäre.

Vielmehr gibt es eine Reihe von Anbietern, die in Europa wenig bekannt sind.

So hat zum Beispiel der dort überaus populäre Messanger-Anbieter Line, der in Ländern wie Thailand viel mehr genutzt wird als beispielsweise whatsapp, sein eigenes Bezahlsystem Line Pay. Damit kannst du zum Beispiel Fahrkarten für den Bangkok Skytrain kaufen.

Zudem gibt es in viele länderspezifische Anbieter wie Thai QR Pay, die jedoch für Touristen nicht relevant sind.

Geld-Transfer nach Südostasien

Wenn du während deiner Reise in eine finanzielle Notlage kommst, kannst du dir Geld von deiner Familie oder von deinen Freunden schicken lassen.

Das geht natürlich nicht per Post, sondern über spezielle Anbieter wie Western Union, Azimo oder MoneyGramm.

Den gesendeten Betrag, der für dich per Banküberweisung oder Einzahlung auf den Weg gebracht wird, kann von dir im Urlaubsland in einer Filiale des entsprechenden Anbieters abgeholt werden.

Allerdings werden dafür recht hohe Gebühren fällig, es lohnt sich daher nur, wenn dir beispielsweise das Bargeld ausgegangen ist, weil du deine Kreditkarte verloren hast, das Konto gesperrt wurde oder wegen einer Notlage der Verfügungsrahmen nicht ausreicht.

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