Motorradfahren in Südostasien – niemals ohne Helm

Wenn du dir in Ländern wie Thailand, Laos oder Kambodscha ein Motorrad leihen möchtest, solltest du dich auch um einen passenden Helm kümmern. Hier findest du nützliche Tipps und Infos.

Die meisten Südostasien-Besucher organisieren sich vor Ort einen Motorroller, um damit von Strand zu Strand oder zur nächsten Sehenswürdigkeit fahren zu können.

Andere leihen sich größere Maschinen, um im Rahmen mehrtägiger Touren faszinierende Landschaften zu erkunden.

Egal, wie deine Plänen lauten, in jedem Fall solltest du vorab ein paar Dinge beachten. Dazu gehört, dass du dir zumindest ein Grundwissen über den Straßenverkehr und die Verkehrsregeln im Land sowie örtliche Gepflogenheiten aneignest.

In Südostasien wird meist ein internationaler Führerschein benötigt, den du in Deutschland beim Straßenverkehrsamt erhältst. Informiere dich, ob und wozu du diesen Führerschein in deinem Urlaubsland nutzen kannst.

Rollerverleih in Thailand

Ein weiteres wichtiges Thema sind Motorradhelme. Auch wenn Temperaturen und Urlaubsfeeling dazu verleiten, darauf zu verzichten, solltest du niemals ohne Helm fahren.

In den meisten südostasiatischen Ländern besteht eine Helmpflicht. Zwar sind die Bußgelder oft nicht allzuhoch, jedoch solltest du an deine Gesundheit denken und die Gefahren im Straßenverkehr nicht unterschätzen.

Zwar bieten die Verleihe vor Ort in der Regel auch Helme an, die Qualität ist jedoch oft bescheiden. Wenn du viel fahren oder weite Strecken zurücklegen möchtest, bietet es sich daher an, einen eigenen Helm mit nach Südostasien zu nehmen.

Nachfolgend findest du einige Tipps, was du beim Kauf beachten solltest.

Geschäft für Motorradhelme in Ho Chi Minh City

Die Bedeutung des Motorradhelms im Wandel der Zeit

Ein Motorradhelm ist für viele Nutzer mehr als nur ein Kopfschutz, sondern ein Statement.

Der passende Helm unterstreicht die Persönlichkeit des Fahrers und gibt den einen oder anderen Charakterzug preis.

Manche Biker bevorzugen einen schlichten Motorradhelm ohne viel Schnickschnack, andere dagegen wählen ganz gezielt ein Modell, mit dem sie im Straßenverkehr richtig auffallen.

Wie viele andere Gegenstände des täglichen Lebens haben sich auch Motorradhelme deutlich gewandelt. Die Hersteller setzen nicht mehr nur auf Sicherheit, sondern auch auf ein schickes Design in Verbindung mit gut durchdachten Ausstattungsmerkmalen.

Tipps für die Wahl des passenden Motorradhelms

Bei der Wahl des richtigen Motorradhelms solltest du bevorzugt auf renommierte Marken wie Scorpion, Schuberth, Caberg, Vinz oder HJC zurückgreifen.

Diese Hersteller behaupten sich schon seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Markt für Motorradbekleidung, Motorradhelme und Zubehör.

Zudem entwickeln diese Hersteller ihre Helme durch kontinuierliche Forschung immer weiter. Das Ergebnis sind Modelle mit schickem Design und serienmäßiger Ausstattung.

Auch als Fahranfänger empfiehlt es sich, auf diese renommierten Marken zu setzen. Damit kannst du in der Regel nichts falsch machen und musst nicht einmal die Ausstattungsmerkmale kennen, die ein Motorradhelm auf jeden Fall mitbringen sollte.

Bei der Auswahl des passenden Helmes spielen neben einem ansprechenden Design auch die individuellen Ansprüche an den Tragekomfort und das Handling eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Vorteil bekannter Markenprodukte besteht darin, dass diese nicht nur im Hochpreissegment erhältlich sind. Stattdessen konzentrieren sich die Hersteller auf eine breite Zielgruppe mit mittleren Einkommen, die nicht gleich mehrere Hundert Euro für einen Motorradhelm ausgeben kann oder will.

Motorradhelme aus dem mittleren Preissegment orientieren sich in Design und Ausstattung an den deutlich teureren Modellen, stehen diesen jedoch in Sachen Sicherheit und Tragekomfort in nichts nach.

Qualitativ hochwertiger Motorradhelm

Ein qualitativ hochwertiger Motorradhelm hat eine Außenschale aus Polycarbonat in zwei Größen, ein Pinlock vorbereitetes Visier, ein umfangreiches Belüftungssystem und einen Visiermechanismus für den werkzeuglosen Visierwechsel.

Das Visier ist kratzfest und so imprägniert, dass es jederzeit beschlagfrei bleibt. Das Innenfutter ist weich, hypoallergen und feuchtigkeitsabsorbierend, ferner herausnehmbar und waschbar.

Was das Design angeht, sollten Sie nicht alleine auf schickes Aussehen setzen, sondern auch auf windkanalgetestete und aerodynamische Eigenschaften für eine optimale Geräuschkulisse.

Neben Design und Ausstattung kommt es auch auf den passenden Helmtyp an. Der Integralhelm in geschlossener Bauweise bedeckt Kopf, Kieferbereich und Gesicht.

Dieses Modell passt zu allen Fahrgeschwindigkeiten und Situationen. Der Klapphelm ist besonders praktisch bei Zwischenstopps und beim Tanken, da das Kinn- und Visierteil mit einem Handgriff nach oben klappbar ist und das Gesicht freilegt.

Der schicke Jethelm eignet sich nur für Fahrten mit geringerem Tempo, zum Beispiel in der Stadt oder mit dem Chopper. Durch die offene Bauweise bleiben Gesicht und Kieferpartie jedoch frei und ungeschützt.

In Südostasien werden wegen der hohen Temperaturen überwiegend Jethelme genutzt.

Wer größere Touren macht, für den bietet sich ggf. auch ein Integralhelm an. Hier findest du einige interessante Motorradrouten in Asien.

Beliebt in Südostasien: der Jethelm

Einen Motorradhelm leihen? Besser nicht!

Die meisten Urlauber leihen sich einen Helm zusammen mit dem Motorrad. Das spart Geld und Gepäck, ist jedoch nur zu empfehlen, wenn du nur selten mit einem Motorroller fahren möchtest.

Wenn du regelmäßig, auf weiten Strecken oder mit höherer Geschwindigkeit unterwegs sein möchtest, bietet es sich an, einen guten Helm von zuhause mitzubringen.

Viele Verleiher führen nämlich qualitativ weniger hochwertige Modelle im Angebot – um es mal vorsichtig auszudrücken. Viele Leihhelme ähneln dabei eher einer Plastikschale.

Viele Helme vor Ort haben eine Standard-Größe.

Die Ausstattungsmerkmale führen häufig zu einem spürbar geringeren Tragekomfort und einem weniger praktischen Handling.

Durch die häufige Nutzung von unterschiedlichen Motorradfahrern stellt sich zudem schneller Materialverschleiß ein, der die Sicherheit reduziert. Du kannst nicht erkennen, wie oft der Helm bereits runtergefallen ist.

Zudem haben Menschen mit großem Kopf häufig das Problem, dass die Helme nicht richtig passen. Diese sitzen dann falsch oder verursachen Schmerz beim Tragen.

Ferner ist die Nutzung eines eigenen Motorradhelms sehr viel hygienischer.

Einen passenden Motorradhelm kannst du heute auch bequem im Internet bestellen und dabei von günstigen Preisen, hoher Qualität und einem kostenlosen Lieferservice profitieren.

So kannst du zum Beispiel einen Motorradhelm bei Helmonline kaufen. Dort erwarten dich eine riesige Auswahl und Helme in allen gängigen Größen von S bis XXL.

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