Die schönsten Strände in Vietnam: So findest du die besten Plätze am Meer
Vietnams Küste ist lang – es gibt unzählige Strände. Doch wo kannst du am besten in der Sonne liegen? Wo am besten schwimmen oder baden? Hier stellen wir dir die schönsten und beliebtesten Strände des Landes vor.
Inhaltsverzeichnis
- Die schönsten Strände und Beachspots in Vietnam – ein Überblick
- Sonne, Sand und City-Life: Dein Strandurlaub in Da Nang
- Hoi An: Wo Strand-Idylle auf Geschichte trifft
- Cham Island: Paradiesische Strände für anspruchslose Individualisten
- Quy Nhon: Traumstrände abseits des „beaten track“
- Nha Trang: breiter Strand vor imposanter Skyline
- Mui Ne: Goldene Dünen und wildes Meer – das Paradies für Kitesurfer und Sonnenanbeter
- Phu Quoc: Puderzucker-Sand und Karibik-Feeling
- Con Dao: Vietnams ungezähmte Schönheit
- Cat Ba: Baden im Schatten der Karstfelsen
- Fazit
Du möchtest in Vietnam neben Kultur und Natur auch ein paar unvergessliche Strandtage erleben? Dann lass dich inspirieren und finde hier deinen persönlichen Lieblingsstrand. Oder hast du Lust auf Beachhopping? Dann nichts wie los.
In diesem Artikel erfährst du, welche Strände in Vietnam auf dich warten, was sie dir bieten, was du in der Umgebung erleben kannst (Stadt oder Natur) und welche anderen Reisenden dorthin kommen. Und natürlich auch, was dich dort an Unterkünften, Restaurants und touristischer Infrastruktur erwartet.
Du möchtest dich noch mehr inspirieren lassen oder detailliert planen? Dann schau mal auf unserem Vietnam-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deine Reise.
Du träumst von einer Reise nach Vietnam, möchtest aber nicht selbst planen? Kein Problem, bei uns findest du auch geführte Vietnam-Rundreisen.

Die schönsten Strände und Beachspots in Vietnam – ein Überblick
- Was für Strände gibt es in Vietnam? Sehr unterschiedliche: Ob einsame Bucht auf einer Insel oder ein belebter Stadtstrand, ob tosendes Meer mit Wind und Wellen oder seichtes Planschewasser für die Kleinen – es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt.
- Wo finde ich die schönsten Strände? Viele schwören auf die im südlichen Teil: Nha Trang, Mui Ne und Phu Quoc sind die Klassiker. Aber auch in Zentralvietnam wirst du fündig: Da Nang, Hoi An und Cham Island sind hier unsere Favoriten. Und wenn du nur nach Nordvietnam reist: Auf Cat Ba findest du einige schöne Buchten.
- Gibt es Geheimtipps? Nun ja, wie der Name schon sagt … aber eine Region hat sich besonders herumgesprochen: die um Quy Nhon. Hier bist du zwar auch nicht mehr allein, aber schon ganz schön weit weg vom Mainstream. Oder du fährst ganz weit raus aufs Meer: nach Con Dao.

Sonne, Sand und City-Life: Dein Strandurlaub in Da Nang
Träumst du von endlosen breiten Sandstränden direkt vor der Haustür, ohne auf den Komfort einer pulsierenden Großstadt zu verzichten? Dann ist Da Nang dein perfektes Ziel. Hier wohnst du in erstklassigen Resorts oder Hotels mit Meer-, Stadt- oder Flussblick. Um dich herum erlebst du modernen urbanen Lifestyle. Tagsüber entspannst du an den weitläufigen Küstenabschnitten, und sobald die Sonne untergeht, erwartet dich Streetfood, Märkte, Restaurants und tolle Rooftop-Bars.
Perfekte Lage für den Start oder das Ende deiner Reise
Da Nang liegt strategisch perfekt, wenn du entspannt in dein Vietnam-Abenteuer starten willst oder am Ende der Reise noch ein paar Strandtage einlegen möchtest. Ob als Start oder Endpunkt einer Süd- oder einer Nord-Reise: Da Nang liegt genau in der Mitte. Es gibt einen internationalen Flughafen und mit dem Zug kannst du von hier ganz bequem weiter nach Norden oder Süden fahren.
Die Stadt ist der ideale Ankerpunkt, um das Beste aus Zentralvietnam zu erleben – von den Marmorbergen direkt vor der Stadt bis hin zu Tagesausflügen in die Kaiserstadt Hue, in das charmante Handelsstädtchen Hoi An oder zu den mystischen Tempelruinen von My Son.

Diese Traumstrände erwarten dich in Da Nang
In Da Nang findest du einige der schönsten Küstenstreifen Asiens. Hier sind die wichtigsten Abschnitte:
My Khe Beach
Der wohl berühmteste Strand der Stadt. Er ist bekannt für seinen feinen weißen Sand, das sanft abfallende Wasser und die hervorragende Infrastruktur. Er gilt als einer der attraktivsten Strände der Welt; ein toller Ort auch zum Wohnen.
My Khe Beach auf Google Maps anschauen
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Non Nuoc Beach
Dieser Strand liegt am Fuße der Marmorberge. Er besticht durch seine Weitläufigkeit und ist etwas ruhiger als My Khe – perfekt für lange Spaziergänge und luxuriöses Resort-Feeling.
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Bac My An Beach
Bekannt für seine erstklassigen 5-Sterne-Resorts und den „Premier Village“-Bereich. Er ist ideal, wenn du Wert auf exklusiven Service und gehobene Strandbars legst. Der Strand liegt zwischen dem My Khe und dem Non Nuoc und wird z. B. bei Google Maps gar nicht als eigener Strand gekennzeichnet – die verschiedenen Strände an der langen Küste vor Da Nang gehen ganz zwanglos ineinander über.
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Man Thai und Tho Quang Beach
Diese Strände liegen weiter nördlich Richtung Son-Tra-Halbinsel. Hier ist es etwas ursprünglicher; morgens kannst du oft die lokalen Fischer in ihren traditionellen Korbbooten beobachten. Ein spannendes Ausflugsziel!
Nördliche Strandabschnitte auf Google Maps anschauen

Wann solltest du nach Da Nang fahren?
Grob gesagt lassen sich zwei Hauptreisezeiten unterscheiden:
April bis August: die „Badewannen-Saison“
In diesen Monaten zeigt sich Da Nang von seiner postkartentauglichen Seite. Es ist heiß, trocken und sonnig. Im Juni und Juli klettert das Thermometer oft auf 35°C – die perfekte Zeit, um den ganzen Tag im Pool oder Meer zu verbringen. Wellen gibt es in diesen Monaten nicht. Meist ist das Meer spiegelglatt und somit perfekt zum Schwimmen, Stand-up-Paddling oder für Familien mit Kindern. Das Wasser ist mit ca. 28-30°C herrlich warm.
September bis März: die „Surf-Saison“
Vor allem am My Khe Beach heißt es jetzt: auf in die Wellen. Nicht umsonst gilt Da Nang als Vietnams Surf-Zentrum. Von September bis Dezember können die Wellen für Anfänger sogar zu groß sein (oft 1,5 bis 2 Meter). Januar bis März ist ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Ab September beginnt allerdings auch die Regenzeit. Besonders im Oktober und November kann es heftig regnen und es besteht die Gefahr von Taifunen. Im Dezember und Januar wird es „kühl“ (um die 20°C) – für Vietnamesen ist das Winter, für uns bestes Frühlingswetter.
Wer kommt wann?
Sonnenanbeter & Badeurlauber kommen am besten von Mai bis August: perfekt für heiße Tage, glasklares, ruhiges Wasser und maximales Strandfeeling.
Für Aktivurlauber & Sightseeing-Fans sind die Monate Februar bis April super: ideal für die Marmorberge oder Ausflüge; es ist angenehm mild, trocken und noch nicht zu heiß.
Wellenreiter & Surfer frohlocken zwischen September und März: Die Zeit der Wellen; der Nordost-Monsun bringt konstanten Swell für Anfänger und Profis.
Ruhesuchende & Budget-Reisende kommen im Januar und im September: Nebensaison-Vorteile; weniger Trubel und günstigere Preise bei meist passablem Wetter.
Die Monate Oktober und November solltest du wegen starker Regenfälle und möglicher Taifune eher meiden.
Mehr zu Da Nang
Bist du neugierig geworden und möchtest mehr wissen über eine Reise nach Da Nang? Suchst du noch weitere Tipps für Unterkünfte, etwa weil du gar nicht am Meer, sondern lieber in der Stadt oder am Fluss wohnen möchtest? Dann lies unbedingt unseren Da-Nang-Hotel-Artikel. Mehr zu allen Sehenswürdigkeiten und Ausflügen und was man sonst noch alles so erleben kann in Da Nang, erfährst du auf unserer Da-Nang-Touren-Seite.
Und wenn das noch nicht reicht: Alles, was du wissen musst über eine Reise nach Da Nang, haben wir für dich im ausführlichen Da-Nang-Tipps-Artikel zusammengefasst.

Hoi An: Wo Strand-Idylle auf Geschichte trifft
Suchst du nach dem perfekten Mix aus authentischem Dorfleben, entspannten Strandtagen und kulturellen Highlights? Dann sind die Strände bei Hoi An genau richtig für dich. Im Gegensatz zur nahegelegenen Stadt Da Nang geht es hier beschaulich zu: Du wohnst in charmanten Boutique-Hotels oder Homestays, fährst mit dem Fahrrad durch sattgrüne Reisfelder und lebst am oder nahe am Meer.
Hoi An ist der ideale strategische Punkt für deine Reise. Ob als entspannter Start in dein Vietnam-Abenteuer oder als krönender Abschluss einer Nord-Süd-Rundreise – die Anbindung ist perfekt. Der Flughafen und Bahnhof von Da Nang sind nur ca. 30–45 Minuten entfernt, sodass du stressfrei ankommen und weiterreisen kannst. Von hier aus liegen die berühmten Marmorberge, das heilige Land My Son und natürlich die zum UNESCO-Welterbe gehörende Altstadt von Hoi An direkt vor deiner Haustür.

Strände in Hoi An: Nah am Leben, nah an der Natur
Am Strand nahe Hoi An erwartet dich eine ganz besondere Atmosphäre – eine Mischung aus Küstenflair und ökologischem Hinterland.
An Bang Beach
Am lebendigen kleinen Fischerort bist du „mittendrin“: Beach-Bars, Seafood-Restaurants und kleine Cafés säumen die Straße und den Strand. Du wohnst in kleinen Anlagen, meist familiengeführt. Das Beste: Der Strand grenzt direkt an kleine Viertel mit Gärten und liegt nur einen Katzensprung von den sehenswerten ökologischen Gemüsedörfern (wie Tra Que) entfernt.
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Cua Dai Beach
Dieser Strand besticht durch seine Weitläufigkeit und die Nähe zum Flussdelta. Er ist ruhiger als An Bang. Hier warten vor allem teurere etablierte Resorts auf anspruchsvolle Kundschaft.
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Tan Thanh Beach (Hidden Beach)
Ein echter Geheimtipp zwischen den beiden Hauptstränden. Hier geht es dörflich zu. Kleine, stylische Unterkünfte und Restaurants prägen diesen Strandabschnitt und machen ihn perfekt für Ruhesuchende.
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Die beste Zeit für einen Strandurlaub bei Hoi An
Die besten Monate für deine Reise an den Strand sind Februar bis August. Von Februar bis April ist es angenehm mild und trocken und damit perfekt für Ausflüge. Ab Mai bis August wird es richtig heiß und sonnig – das ultimative Badewetter mit spiegelglattem, klarem Wasser.
Eher meiden solltest du die Zeit von Oktober bis Dezember. In diesen Monaten ist in Zentralvietnam Regenzeit. Es kann zu heftigen Niederschlägen und gelegentlich zu Überschwemmungen in der Altstadt kommen. Zudem ist das Meer in dieser Zeit oft rau und der Strand nicht so einladend.
Wackelkandidaten sind die Übergangsmonate Januar und September. Im Januar kann es noch recht kühl sein (manchmal braucht man eine leichte Jacke), während der September oft noch schöne Tage bietet, aber schon die ersten Vorboten der Regenzeit schickt.
Wer kommt wann?
Socializer & Foodies kommen gerne nach Hoi An und an die angrenzenden Strände. Die beste Zeit sind die Monate März bis August. Es erwarten dich ansprechend gefüllte (aber meist nicht überfüllte) Beach-Club, traditionsreiche Restaurants, Dörfer mit ökologischer Landwirtschaft und westliche Cafés. Ideal für alle, die nach dem Strand direkt in die Bar oder zum Yoga wollen.
Ruhesuchende & Ästheten finden nahezu ganzjährig (außer in der Regenzeit) am Hidden Beach einen schmalen, friedlichen Streifen Strand (zwischen An Bang und Cua Dai). Perfekt für Paare, die ungestört lesen und die Seele in kleinen, versteckten Restaurants baumeln lassen wollen.
Resort-Liebhaber & Familien wohnen oft am Cua Dai Beach. Die beste Zeit für einen Urlaub hier sind die Monate von Februar bis Mai. Hier dominieren weitläufige Hotelanlagen mit großen Pools. Ideal, wenn du Luxus und Komfort suchst und die historische Altstadt per kostenlosem Hotel-Shuttle erreichen willst.
Naturfreunde & Entdecker: Nutzt Morgengrauen und Abenddämmerung in den Sommermonaten! Startet früh, um die ökologischen Gärten (Tra Que) zu besuchen und mittags zum An Bang zu radeln. Die Radwege durch die Reisfelder sind eines der Highlights dieser Gegend.
Allgemein gilt (wie bei Da Nang): Möglichst die Monate Oktober bis Dezember meiden. Dann ist nämlich Haupt-Regenzeit und es kommen auch mal Taifune hier an. Die Strände leiden dann unter starker Erosion (besonders Cua Dai), das Meer ist aufgewühlt und die Altstadt ist oftmals tagelang überschwemmt.
Mehr zu Hoi An
Auch für dich gehört Hoi An unbedingt auf die Liste deiner Reiseziele? Suchst du noch weitere Tipps für Unterkünfte, etwa weil du gar nicht am Meer, sondern lieber ganz nah an der alten Stadt wohnen möchtest? Dann haben wir genau die richtigen Artikel für dich. Mehr zu Hotels bei Hoi An steht hier.
Was du alles auf Ausflügen und Touren erleben und sehen kannst, haben wir hier für dich zusammengestellt.
Mehr zu den Sehenswürdigkeiten in Hoi An findest du hier.
Immer noch Fragen rund um deine Reise nach Hoi An? Dann findest du Antworten ganz bestimmt auf dieser Seite.

Cham Island: Paradiesische Strände für anspruchslose Individualisten
Du brauchst keinen Luxus, gehobene Restaurants, Pool oder gar Animation? Dann ist Cham Island (auf Vietnamesisch: Cù Lao Chàm) das Richtige für dich. Eigentlich sind die Cham Islands, etwa 15 km vor der Küste Hoi Ans gelegen, ein Archipel aus acht Inseln. Besuchen werden die meisten allerdings nur die Hauptinsel Hon Lao, da hier die Unterkünfte zu finden sind. Es lohnt sich zu kommen, vor allem wenn das Wasser ruhig ist, denn dann sind die Strände wirklich traumhaft. Das Wasser ist deutlich klarer, oft türkisblau, und der Sand heller als am Festland.
Nicht einfach hinfahren, sondern ein Homestay (z. B. bei Booking.com) vorbuchen! So lässt sich auch am einfachsten dein Transport organisieren – vor Ort weiß man genau, ob und wann die Speedboote oder das traditionelle Holzboot fahren.
Wenn zur Regenzeit zwischen Oktober und Februar die Wellen mal besonders hoch sind und die See rau, dann fahren schnell mal keine Boote mehr. Wer hier wohnt, sollte also nicht knapp mit der Zeit kalkulieren, sondern flexibel sein und auch mal spontan schnell abreisen bzw. ein paar Tage länger bleiben können!

Was erwartet dich auf den Cham Islands?
Es gibt keine großen Hotelketten oder gar Luxusresorts. Man übernachtet in kleinen Gästehäusern, sogenannten Homestays, die meist sehr einfach, familiengeführt und daher in der Regel mit viel Herz und Engagement betrieben werden. Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, verfügen aber oft zumindest über eine Klimaanlage und WLAN. Die meisten haben auch private Badezimmer. Ein typisches Beispiel – und beliebt bei deutschsprachigen Besuchern – ist das Monkeyland Cham Island Homestay (Booking.com).
Die besten Strände von Cham Island
Bai Ong ist der beliebteste Strand bietet ein paar Restaurants und etwas mehr Trubel. Hier landen tagsüber die Tourboote an und dann wird es voll.
Bai Ong auf Google Maps anschauen
Bai Xep ist wesentlich naturbelassener und eignet sich ideal zum Schnorcheln direkt vom Ufer aus.
Bai Xep auf Google Maps anschauen
Wo wohnen auf Cham Island?
Cham Island ist sehr übersichtlich. Die Insel auf eigene Faust zu erkunden, gehört zum Erlebnis dazu. Daher ist es ziemlich egal, wo deine Unterkunft liegt – such dir einfach hier bei Booking.com ein einladendes Fleckchen aus.
Die beste Zeit für deinen Trip auf die Cham-Inseln
Die beste Reisezeit liegt zwischen März und September. In der Regenzeit von Oktober bis Februar fahren oft keine Boote, das Wasser ist unruhig und somit die Strände sind weniger idyllisch.
Cham Island kurz und knapp
Cham Island ist perfekt für dich, wenn du Ruhe suchst, denn sobald am Nachmittag die Tagestouristen mit den Speedbooten die Insel verlassen, wird es friedlich.
Du liebst Authentizität? Dann wirst du dich hier wohlfühlen, denn du bekommst einen Einblick in das echte Inselleben, kannst Fischern beim Flicken ihrer Netze zusehen und in lokalen Garküchen und kleinen Restaurants essen.
Wenn du gerne Outdoor aktiv bist, bietet die Insel – ein UNESCO-Biosphärenreservat – dir gute Möglichkeiten zum Schnorcheln, Tauchen und für kleine Wanderungen.

Quy Nhon: Traumstrände abseits des „beaten track“
Quy Nhon ist eine Stadt und bezeichnet zudem eine ganze Region, die noch nicht auf dem Radar des Massentourismus zu finden ist. Die Lage ist zwar zentral, aber doch etwas abseits und es ist etwas beschwerlicher hierher zu kommen. Quy Nhon liegt ziemlich genau auf halber Strecke zwischen den bekannten Reisezielen Hoi An (siehe oben) und Nha Trang (siehe unten).
Es gilt deshalb als Insider-Tipp, weil die meisten Reisenden die Stadt bisher links liegen lassen. Quy Nhon ist zwar wahrlich kein Dorf mehr, aber auch weit entfernt vom Hochhausboom anderer Städte. Es hat sich den Charme einer entspannten Küstenstadt bewahrt. Unterkunft bieten Hotels und Gästehäuser, der einfachen und gehobenen Mittelklasse; westliche Ketten oder Luxushotels gibt es nicht. Es locken fantastische Streetfood-Märkte, jahrhundertealte Cham-Türme mitten in der Stadt und eine Herzlichkeit, die man in touristischen Zentren oft vermisst

Was für Strände erwarten dich in Quy Nhon?
Die Strände hier sind spektakulär und vielfältig:
Stadtstrand (Quy Nhon Beach)
Eine riesige, sichelförmige Bucht mit goldgelbem Sand und einer Promenade. Tagsüber ist es hier fast menschenleer, aber gegen 17 Uhr erwacht er zum Leben, wenn die Einheimischen zum Baden und Fußballspielen kommen. In der Stadt findest du jede Menge Unterkünfte.
Quy Nhon Stadtstrand auf Google Maps anschauen
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Bai Xep
Etwa 10 km südlich liegt dieses winzige Fischerdorf in einer versteckten Bucht. Hier findest du das „Postkarten-Vietnam“: kleine Boote im Wasser, Palmen und Felsen. Du wohnst hier etwas „ab vom Schuss“ – für manche genau das, was sie suchen.
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Ky Co Beach
Der Strand wird manchmal als die „Malediven Vietnams“ bezeichnet. Das Wasser ist unglaublich klar und türkisgrün. Er ist nur per Boot oder über eine steile Passstraße erreichbar. Die Unterkunft der Wahl ist das Ky Co Peninsula Quy Nhon Resort (bei Agoda anschauen).
Ky Co Beach auf Google Maps anschauen
Vinh Hoa
Noch weiter südlich, schon auf halbem Wege zur nächsten Provinzhauptstadt Tuy Hoa, liegt die Bucht von Vinh Hoa. Hier erstreckt sich südlich des Fischerdorfes Tu Nham ein traumhafter Sandstrand (Bai Bien Tu Nham), an dem es bisher nur relativ wenige Anlagen und dafür umso mehr große Pläne gibt. Beliebt bei deutschen Besuchern sind die Timothe Beach Apartments (bei Booking.com anschauen).
Bai Bien Tu Nham auf Google Maps anschauen

Wohnen und Infrastruktur
Die touristische Infrastruktur steckt in Quy Nhon – verglichen mit Da Nang und anderen „großen“ Zielen in Vietnam – zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, aber ein Hotspot ist die Stadt noch nicht. Das macht auf der einen Seite den Reiz aus, erfordert aber auch Planung. In der Stadt findest du eine gute Auswahl an Hotels (bei Booking.com stöbern). Am Bai Xep dominieren einfache, aber charmante Unterkünfte, darunter kleine Backpacker-Hostels und Boutique-Gästehäuser direkt am Strand.
Wer es schicker mag, findet etwas außerhalb High-End-Resorts wie das Anantara (Booking.com) oder Avani (Booking.com) – hier sind Ruhe und Abgeschiedenheit garantiert.
Fortbewegung
Ein Miet-Moped ist fast Pflicht, wenn du die Küste erkunden willst. Die Taxi-App Grab funktioniert in der Stadt gut, aber in den abgelegenen Buchten wird es schwierig.
Verständigung
Englisch ist hier weniger verbreitet als anderswo. Man bestellt oft „mit Händen und Füßen“ oder einfach per Google Translate.
Wann solltest du am besten nach Quy Nhon reisen?
Die goldene Zeit liegt zwischen März und August. Dann ist Trockenzeit; die beste Reisezeit für einen Badeurlaub.
Die Zeit zwischen März und Mai sind die „Wohlfühlmonate“. Die Temperaturen liegen meist zwischen 25°C und 30°C, die Luftfeuchtigkeit ist noch moderat und es regnet fast nie. Das Meer ist ruhig und klar – perfekt zum Schnorcheln bei Ky Co oder in Bai Xep.
Von Juni bis August wird es heiß und die Temperaturen liegen oft bei 33°C bis 35°C. Wenn du Hitze magst, ist das die Zeit für endlose Strandtage. Die Einheimischen gehen dann meist nur ganz früh morgens oder nach Sonnenuntergang ins Wasser, sodass du die Strände tagsüber fast für dich allein hast.
Im September startet die Regenzeit; vor allem im November und Dezember kommt viel Wasser vom Himmel.
In den Monaten Januar und Februar endet die Regenzeit. Das Wetter beginnt sich zu stabilisieren. Es ist mit 20°C bis 25°C noch kühl. Perfekt für Sightseeing (Cham-Türme, Stadtspaziergänge). Für einen reinen Strandurlaub kann es noch einen Tick zu frisch sein (ca. 23°C).
Quy Nhon kurz und knapp
Quy Nhon ist etwas für dich, wenn du kein Partygänger bist. Es gibt kaum Bars oder westliche Cafés. Quy Nhon ist das ideale Ziel für Einsamkeitssuchende, Paare im Romantik-Modus und jene, die gerne abseits von allem Urlaub machen. Wenn du gerne mit dem Moped an leeren Küstenstraßen entlangfährst und kein Problem damit hast, der einzige Ausländer im Restaurant zu sein, dann wirst du es lieben.

Nha Trang: breiter Strand vor imposanter Skyline
Wenn Quy Nhon der stille Insider ist, dann ist Nha Trang das schillernde, energiegeladene Gegenstück. Es ist die unangefochtene Strandhauptstadt Vietnams – eine Stadt mit moderner Skyline an einer tropischen Bucht.
Suchst du Urlaubsstimmung pur? Dann auf nach Nha Trang, denn diese Stadt bietet die wohl beste Infrastruktur des Landes: von luxuriösen Rooftop-Bars über erstklassige Tauchschulen bis hin zu riesigen Vergnügungsparks. Es ist der Ort, an dem du tagsüber im türkisfarbenen Wasser badest und abends in einem schicken Restaurant direkt an der Promenade frische Meeresfrüchte isst.
Nha Trang Beach auf Google Maps anschauen
Was dich alles in Nha Trang erwartet
Nha Trang ist vielseitig und perfekt organisiert. Du kannst z.B. Bootsausflüge unternehmen und tauchen. Die Bucht von Nha Trang gilt als eine der schönsten der Welt. Mit dem Boot erreichst du Inseln wie Hon Mun, die Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen bieten.
Wellness & Schlammbäder: Eine entspannende Besonderheit sind die mineralhaltigen Schlammbäder, die wie ein Jungbrunnen wirken sollen.
Kultur: Die jahrhundertealten Cham-Türme Po Nagar thronen über der Stadt und bieten einen tollen Kontrast zum modernen Treiben.
VinWonders: Ein riesiger Freizeitpark auf einer vorgelagerten Insel, den man mit einer Seilbahn über das Meer erreicht.

Der Strand und die Stadt
Das Besondere an diesem Strand: Es ist ein echter City-Beach. Auf der einen Seite hast du den goldenen Sand und das weite Meer, auf der anderen eine prachtvolle Promenade mit Palmenparks, Skulpturen und dahinter die moderne Skyline. Das Wasser ist im Vergleich zu vielen anderen Stadtstränden in Asien erstaunlich klar und tiefblau.
Frühmorgens siehst du Einheimische beim Tai-Chi oder Schwimmen; tagsüber ist es ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler (Jetski, Paragliding); abends verwandelt sich der Strand in eine chillige Lounge-Zone mit Beach-Clubs wie dem Sailing Club.
Nha Trang zieht ein internationales Publikum an. Lange Zeit war es fest in russischer Hand (viele Speisekarten sind noch auf Kyrillisch), heute mischen sich dort viele Reisende aus China, Korea und Europa. Es sind zumeist aktive Urlauber, Familien, Partybegeisterte und Wassersportler, die sich hier besonders wohlfühlen.
Wann du nach Nha Trang reisen kannst
Das Wetter in Nha Trang ist stabiler als z.B. im nördlicheren Hoi An. Die Monate Februar bis August gelten als die ideale Zeit. Meist scheint dann die Sonne, das Meer ist ruhig und wenn du tauchen gehst, hast du perfekte Sicht. Anschließend wird es heiß, im Juli und August kommst du garantiert ins Schwitzen (über 33°C) – dann kommt man am besten NICHT mit kleinen Kindern hierher.
Von September bis Dezember ist Regenzeit. Vor allem im Oktober und November kann es zu heftigen Regenfällen und stürmischem Meer kommen, was Bootsausflüge oft unmöglich macht. Dann purzeln die Preise für die Unterkünfte, aber es ist eben auch meist regnerisch frisch.
Nha Trang kurz und knapp
- City-Beach-Flair: Eine moderne Skyline trifft auf eine 7 km lange Bucht mit Palmenpromenade – ideal für Fans von urbanem Strandleben.
- Wassersport-Hotspot: Bestes Revier Vietnams zum Tauchen und Schnorcheln (Meeresschutzgebiet Hon Mun) sowie für Action wie Jetski und Paragliding.
- Einzigartige Schlammbäder: Berühmt für seinen mineralhaltigen Heilschlamm.
- Top-Infrastruktur: Riesige Auswahl an Seafood-Restaurants, Luxushotels, Rooftop-Bars und dem riesigen Freizeitpark auf einer Insel.
- Lange Trockenzeit: Beste Reisezeit von Februar bis August; deutlich sonnenverwöhnter als das nördlichere Zentralvietnam.
- Unterkünfte: Gibt es jede Menge! Hotels, Resorts, Guesthäuser – in allen Preisklassen und für jeden Geschmack. Einfach hier bei Booking.com stöbern.
Mehr zu Nha Trang
Du hast Lust auf einen Aufenthalt in und um Nha Trang? Dann guck dir auf jeden Fall unsere weiteren Artikel über diese Stadt am Meer an. Alles was du erleben kannst und wissen solltest (etwa wo du gut shoppen oder Essen gehen kannst, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Mui Ne: Goldene Dünen und wildes Meer – das Paradies für Kitesurfer und Sonnenanbeter
In Mui Ne erwartet dich eine kilometerlange Küstenlinie. Hier geht es entspannt zu. Du findest keine Hochhäuser direkt am Wasser, sondern meist flache Resorts und Bungalows, die sich unter Palmen ducken.
Mui Ne liegt nicht allzu weit von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt und lohnt sich daher besonders für ein paar Strandtage am Anfang oder am Ende der Reise, wenn dein Flieger in Ho-Chi-Minh-Stadt landet oder abfliegt.
Mui Ne Beach auf Google Maps anschauen
Mui Ne Beach: endlose Weite und eine Strandstraße mit guten Restaurants
Das Meer ist hier oft ziemlich lebendig; ruhiges Wasser, um mit einem Drink im Meer zu chillen, gibt es eigentlich kaum. Dank der verlässlichen Winde ist Mui Ne die Kitesurf-Hauptstadt Vietnams. Das bedeutet für dich: tolles Strandkino, wenn du den bunten Schirmen zusiehst, aber halt auch mal etwas Wellengang beim Baden.
Der Strand von Mui Ne ist der Gegenentwurf zur Großstadt. Kein Hupkonzert, sondern Meeresrauschen und das Rascheln der Palmen. Und doch ist sehr viel touristische Infrastruktur zu finden.
An der Strandstraße locken viele nationale und internationale Restaurants zu erschwinglichen Preisen, nicht nur mit sehr gutem und frischem Seafood. Es gibt sehr gute Burger, Döner und sogar bezahlbare authentische japanische Küche.
Außerdem bis du hier an einigen Stellen ganz nah dran am Leben der Menschen, die immer noch zum Teil vom Fischfang leben.

Wüstenfeeling in den Tropen
Das Highlight von Mui Ne ist die einzigartige Natur, die man so in Asien selten findet. Deine Tage füllst du am besten mit diesen Ausflügen:
Die Weißen Dünen (Bau Trang) erinnern an die Sahara. Hier wanderst oder fährst du mit dem Quad oder Jeep durch riesige, weiße Sandberge, die sich perfekt für einen Ausflug zum Sonnenaufgang eignen.
Die Roten Dünen (Doi Hong) liegen näher am Ort und sind kleiner, aber durch den rötlichen Sand extrem fotogen – besonders im warmen Licht des Sonnenuntergangs.
Für wen lohnt sich Mui Ne?
Dieser Ort ist ideal für dich, wenn du ein in paar Tage („Strandtage“) zum Runterkommen suchst. Auch, wenn du aktive Naturerlebnisse, wie Dünenwanderungen mit Entspannung am Pool oder Meer verbinden möchtest, bist du hier genau richtig. Auch, wenn du einen schönen Strand nahe Ho-Chi-Minh-Stadt suchst (es dauert von dort etwa 2,5 bis 4 Stunden mit Auto oder Bus anzureisen), ist Mui Ne eine gute Option.
Oder bist du Kiter? Dann musst du sowieso unbedingt hierher kommen!
Wann solltest du nach Mui Ne reisen?
Die beste Reisezeit für Mui Ne hängt davon ab, was du dort machen möchtest. Willst du entspannt baden gehen und in der Sonne liegen oder dich sportlich austoben?
Die goldene Regel: Von November bis April ist Trockenzeit. Das macht diese Monate generell zur sichersten Zeit für gutes Wetter. Meist scheint die Sonne und es ist angenehm warm (ca. 25–30 °C).
Dezember bis April ist vor allem für Sonnenanbeter und Badeurlauber perfekt. Allerdings ist der Wind besonders im Dezember und Januar oft sehr stark – das nennt man „The Mui Ne Breeze“. Das ist vorteilhaft fürs persönliche Klima-Empfinden, denn es wird nicht zu heiß, kann aber am Strand sandig werden und sorgt für hohe Wellen.
Wenn du vormittags schwimmen gehst, ist das Meer meist noch ruhig genug. Nachmittags frischt der Wind auf und das Wasser gehört den Kitesurfern.
Die Monate Oktober bis März sind für Kitesurfer & Windsurfer perfekt. Es herrscht zuverlässiger, kräftiger Wind. Mui Ne gilt in dieser Zeit als einer der windreichsten Orte Asiens. Auch im Sommer von Juni bis August kann man kiten, aber der Wind kommt aus der anderen Richtung und ist oft weniger konstant.
Im Gegensatz zum restlichen Südvietnam herrscht in Mui Ne ein wüstenähnliches Mikroklima und so ist es viel trockener. Auch in der Regenzeit von Mai bis Oktober kannst du hier noch sehr gutes Wetter haben. Und auch wenn es mal regnet, verziehen sich die Schauer meist recht schnell. Vorteil dieser Reisezeit sind die günstigen Preise, nachteilig das raue Meer und leider oft auch mehr Quallen. Daher solltest du zu dieser Zeit eher ein Hotel mit Pool wählen.

Mui Ne kurz und knapp
- Wüste trifft Tropen: Mui Ne besticht durch eine einzigartige Landschaft mit in spektakulären roten und weißen Sanddünen.
- Kitesurf-Mekka Asiens: Dank zuverlässiger, kräftiger Winde ist der Ort das absolute Paradies für Kiter und alle, die sich gerne in hohe Wellen stürzen.
- Entspannung statt Skyline: Hier findest du keine Wolkenkratzer, sondern flache Bungalow-Resorts unter Kokospalmen und einen kilometerlangen Sandstrand ohne Großstadt-Hektik.
- Sonniges Mikroklima: Mui Ne gilt als einer der trockensten Orte Vietnams mit wenig Regen, wobei die Monate November bis April die besten Bedingungen bieten.
- Unterkünfte in Mui Ne: Es gibt eine ganze Menge echt schicke Strandresorts, aber du findest auch jede Menge günstige Zimmer in zweiter Reihe oder an der Straße. Lass dich vom großen Angebot inspirieren (Booking.com).
Mehr zu Mui Ne
Mui Ne hat viel zu bieten. Damit du nicht nur am Strand herumlungerst, lies dir unbedingt unseren großen Mui-Ne-Artikel durch. Hier erfährst du alles über Sehenswürdigkeiten, Unterkunftsmöglichkeiten, gute Restaurants und vieles mehr. Auch über deine An- und Abreise findest du hier alle nötigen Infos.

Phu Quoc: Puderzucker-Sand und Karibik-Feeling
Auf Phu Quoc stellt sich tatsächlich so etwas wie ein Karibik-Gefühl ein, denn im Gegensatz zum vietnamesischen Festland findest du hier (z.B. am Sao Beach) blendend weißen, feinen Sand und türkis leuchtendes Wasser. Das Meer ist ganzjährig warm und an der Westküste meist sehr ruhig – perfekt zum entspannten Schwimmen und Plantschen ohne hohe Wellen. Und nicht zu vergessen: die Sonnenuntergänge. Da die Hauptstrände (wie der Long Beach) nach Westen ausgerichtet sind, erlebst du hier spektakuläre Sonnenuntergänge direkt im Meer – einen Cocktail in der Hand, die Füße im Sand.
Ein paar Wermutstropfen…
Es soll an dieser Stelle aber nicht verschwiegen werden, dass es auch Probleme gibt auf Phu Quoc. Die Insel kämpft mit Plastikmüll. An wilden Abschnitten oder je nach Strömung (saisonabhängig) wird oft Müll angespült. Nur die Bereiche direkt vor den teuren Resorts werden täglich gereinigt.
Auch der Bauboom hinterlässt seine Spuren. Die Insel entwickelt sich rasant. Hinter der Palmenreihe ragen oft Baukräne auf, und viele Strandzugänge sind mittlerweile durch riesige Hotelkomplexe privatisiert und nicht mehr frei zugänglich.
Last but not least: An einigen naturbelassenen Stränden können Sandflöhe vorkommen (beißende Insekten), was den Liegekomfort trüben kann. Für alle die allergisch reagieren (nur dann merkt man die Biester), lohnt ein Hotel mit Pool.

Phu Quoc Strandcheck – die besten Strände zum Wohnen
Welcher Strand ist der Beste? Hier zunächst mal die Strände, an denen du auch gut eine Unterkunft findest:
Long Beach (Bai Truong) – das pulsierende Herz
Am kilometerlangen Hauptstrand an der Westküste spielt sich das Leben ab. Alle, die eine gute Infrastruktur suchen, einfache bis gute Restaurants, Bankautomaten, Supermärkte und vieles mehr, sind hier richtig. Egal ob Backpacker oder Luxusreisender, für alle gibt es Angebote. Der Strand ist zudem ideal für „Sundowner“-Fans: Wie wäre es mit einem Cocktail oder einem kalten Bier in der Beachbar?
Bai Truong auf Google Maps anschauen
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Ong Lang Beach – die entspannte grüne Oase
Dieser Bereich liegt nördlich vom Hauptort Duong Dong. Der Ong Lang ist keine durchgehende Strandlinie, sondern besteht vielen kleinen Buchten, die von Felsen umrahmt sind.
Hier urlauben vor allem Paare, Familien und Ruhesuchende, die dem Trubel vom Long Beach entfliehen wollen, in den wohl schönsten Bungalow-Anlagen und Boutique-Resorts im mittleren Preissegment, die die Insel zu bieten hat. Du suchst Romantik, Ruhe und Natur und liest gerne mal ein Buch im Schatten der Bäume und genießt die Stille und das plätschernde Meer? Dann ist der Strand genau dein Ding.
Ong Lang Beach auf Google Maps anschauen
Hotels am Ong Lang Beach bei Booking.com anschauen
Kem Beach (Bai Khem) – der exklusive Luxus
Im Süden der Insel, früher militärisches Sperrgebiet, stehen heute riesige Luxusresorts. Daher trifft man hier vor allem Honeymooner und Luxus-Urlauber, die das Hotelgelände kaum verlassen wollen. Es gibt einen öffentlichen Strandbereich, so dass auch alle weniger Betuchten den extrem weichen und feinen Sand und das türkisgrüne Meer genießen können.
Bai Kem auf Google Maps anschauen
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Phu Quoc Strandcheck – die beste Ausflugsstrände
Andere Strände eignen sich toll als Ausflugsziel für oder als Zwischenstopp auf einem Daytrip.
Sao Beach (Bai Sao) – das Postkarten-Motiv
Der Strand liegt im Südosten und ist wegen zahlreich auf Instagram geteilter Bilder berühmt für seinen blendend weißen „Puderzucker-Sand“. Er ist allerdings nicht immer so sauber, wie es auf den Fotos aussieht. Wohnen kann man hier nicht so gut, daher eignet er sich vor allem für einen Tagesausflug. Und so kann man sagen: Hier trifft ein „Malediven-Vibe“ auf Massentourismus. Traumhaft schön, aber oft voll mit Tagestouristen und an den Rändern oft vermüllt.
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Starfish Beach (Rach Vem) – das wilde Abenteuer
Ganz im Norden, etwas abgelegen und bis heute nur über eine holprige Straße erreichbar liegt ein Strand mit ganz besonderen Bewohnern: Zahlreiche Seesterne haben ihn berühmt gemacht. Leider werden sie nicht gerade mit Respekt behandelt und man munkelt, dass sie heutzutage täglich nachts eingesammelt und am Morgen wieder ausgesetzt werden würden. Klingt plausibel, denn wer würde hier freiwillig wohnen bleiben. Unsere Bitte: Nicht anfassen und alle, die dies tun darauf aufmerksam machen, dass man es nicht machen sollte. Make Foto, but don‘t touch. Nahebei stehen zahlreiche einfache Lokale auf Stelzen im Meer: Hier kannst du besonders gut Seafood essen.
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Wann ist eine Reise nach Phu Quoc besonders schön?
Die beste Reisezeit ist November bis April: Dann ist Trockenzeit. Eine Reise ist nun eine nahezu sichere Sache. In dieser klassischen Hochsaison erlebst du das Postkarten-Phu-Quoc mit strahlend blauem Himmel, nahezu keinem Regen und einer erträglichen Luftfeuchtigkeit. Das Meer ist an der Westküste (Long Beach, Ong Lang) spiegelglatt und eignet sich perfekt zum Baden und für Bootsausflüge. Die Preise sind nun allerdings auch besonders hoch und es wird voll. Besonders früh buchen solltest du, wenn du zu Weihnachten hier Urlaub machen willst.
Wer wenig Budget hat, sollte die Monate Mai bis Oktober (Regenzeit) in Betracht ziehen. Es regnet dann zwar oftmals recht heftig, aber meist nur kurz (oftmals auch nur nachmittags). Dazwischen kommt oft die Sonne raus. An der Westküste ist das Meer nur rauer und das Wasser aufgewühlt. Vorteile: Die Natur erwacht zum Leben, alles wird grüner, die Wasserfälle führen wieder Wasser. Unser Fast-Noch-Geheimtipp: Am Sao Beach an der Ostseite ist es meist ruhiger und sogar sauberer als in der Hochsaison, da der Wind den Müll von der Küste wegtreibt, statt ihn anzuspülen.
Die beste Zeit für Taucher und Schnorchler sind die Monate Oktober bis April. Dann ist die Unterwassersicht gut und die See ruhig. Viele fahren dann zu den südlichen An-Thoi-Inseln. In der Regenzeit werden Bootstouren hingegen oft wegen zu hoher Wellen abgesagt.
Vorsicht „Quallen-Saison“: Es gibt Zeiten, in denen vermehrt Quallen auftreten können. Das passiert meist ab Ende November und Anfang Dezember, manchmal auch im April und Mai. Es sind meist harmlose, aber nervige kleine Quallen.
Phu Quoc kurz und knapp
- Vielfalt der Küsten: Die Insel bietet extreme Kontraste – vom schneeweißen „Puderzucker-Sand“ am berühmten Sao Beach im Osten bis zu den romantischen Felsenbuchten von Ong Lang und den spektakulären Sonnenuntergängen an der Westküste.
- Die Saison entscheidet über Badequalität: Für das klassische, spiegelglatte türkise Wasser musst du zwingend in der Trockenzeit (November bis April) reisen; in der Regenzeit ist das Meer an der beliebten Westseite oft rau, aufgewühlt und weniger klar.
- Paradies mit Kratzern: Sei darauf vorbereitet, dass die Insel rasant bebaut wird und abseits der gepflegten Resort-Abschnitte leider oft Plastikmüll am Strand liegt – das „unberührte Paradies“ findet man heute eher auf den vorgelagerten Inselchen.
- Wichtig: Mobilität ist der Schlüssel. Um die schönsten, versteckten Ecken zu erreichen, solltest du einen Führerschein für ein Motorrad haben und dir dann einen Roller mieten – oder dich mit Uber herumfahren lassen: Denn die besten Strände liegen weit verstreut und sind nicht alle fußläufig erreichbar.
Wenn dir die Hauptstrände zu voll sind, ist ein Bootsausflug zu den südlichen An-Thoi-Inseln (wie May Rut oder Mong Tay) ein Tipp, da du dort oft die besten Schnorchelbedingungen und das klarste Wasser findest.
Mehr zu Phu Quoc
Willst du ein paar Tage bis Wochen auf Phu Quoc verbringen? Dann hast du sicher ein paar Fragen zur An- und Abreise, der Essens-Situation und wo man shoppen könnte. Antworten findest du in diesem Artikel. Kannst du dich noch nicht entscheiden, welcher Strand der Beste für dich ist? Dann lies mal hier, welche Strände es noch so gibt. Lust auf Sightseeing? Dann solltest du dir unbedingt auch unsere Auswahl der besten Sehenswürdigkeiten ansehen.

Con Dao: Vietnams ungezähmte Schönheit
Hier kannst du an einsamen, abgelegenen Stränden die Wildnis spüren und den Massentourismus hinter dir lassen. Da große Teile der Inselgruppe Nationalpark sind, findest du hier keine Hotelburgen, sondern dichten Dschungel, der direkt auf feine Sandstrände und dramatische Felsklippen trifft. Hier herrscht Stille – Party gibt es nicht. Die Strände (wie der Dam Trau Beach) sind oft menschenleer. Hier hörst du nur den Wind, die Wellen und die Rufe der Makaken aus dem Wald.
Ist Con Dao etwas für dich?
Wenn du dich als Naturliebhaber und Ruhesuchender beschreibst, dann ja. Oder du suchst Luxus in der Einfachheit – also etwas Exklusives ohne Neureichen-Tamtam, brauchst aber keine Beachbar oder Bespaßung? Dann ist Con Dao ideal für dich. Hier erlebst du Vietnam abseits ausgetretener Pfade ohne Pauschal- oder Wochenend-Besucher-Massen.

Die schönsten Strände auf Con Son (der Hauptinsel von Con Dao)
Auf Con Dao wohnt man fast ausschließlich an zwei Orten: Entweder du ziehst in eines der eher einfachen Hotels im Dorf, oder in ein mittelpreisiges Resort am Stadtstrand, oder du buchst dich ein im absoluten Luxus. Die schönsten „Wildnis-Strände“ sind reine Ausflugsziele.
An Hai Beach – die Lebensader (Stadtstrand Süd)
Dieser Strand liegt direkt südlich des kleinen Hauptortes und des Piers. Das Wasser ist hier meist ruhig, der Sand weiß und der Blick auf die vorgelagerten grünen Inseln wunderschön. Morgens siehst du hier Fischerboote. Du kannst am Strand wohnen oder ein einfaches Zimmer in der Stadt nehmen.
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Lo Voi Beach – die endlose Ebbe (Stadtstrand Nord)
Der Strand nördlich des Ortes ist extrem flach. Bei Ebbe zieht sich das Meer hunderte Meter zurück und hinterlässt eine riesige Sandfläche. Perfekt für eine „Wattwanderung“ in den Tropen. Bei Flut ist das Meer hier ein riesiger, flacher Pool.
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Dat Doc Beach – der exklusive Rückzugsort
Diese isolierte Bucht liegt im Norden und wird von dramatischen Granitfelsen eingerahmt. Hier erlebst du absolute Privatsphäre und Luxus im Six Senses Con Dao (Booking.com). Wenn du nicht dort wohnst, ist der Zugang zum Strand oft schwierig oder nur eingeschränkt möglich.
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Vong Beach (Bai Vong) / Suoi Ot – die koloniale Zeitkapsel
Im Nordosten nahe des Flughafens liegt dieser Strandabschnitt. Hier kannst du in einem Resort wohnen, das das Indochina-Feeling der 1920er Jahre wach werden lässt. Kaum ein Strand-Besucher kommt hier vorbei und so lebst du sehr privat und ruhig. Nachteil: Das Wasser ist hier sehr flach und weniger „türkis-perfekt“. Im Winter bei Nordost-Monsun kann Treibgut die Strandidylle stören. Dank Pool im Resort macht das aber wenig.
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Con Dao: die Ausflugs-Strände
Dam Trau Beach – der „Flughafen-Strand“
Dieser Strand gilt vielen als der schönste der Insel. Die Bucht ist wirklich schön, bietet feinen, goldgelben Sand und wird von bewaldeten Hügeln und Bambuswäldern umrahmt. Es gibt ein Ausflugsrestaurant, wohnen kannst du hier allerdings nicht. Das Besondere: Hier erlebst du „Planespotting“. Da der Flughafen direkt hinter dem Strand liegt, donnern die Flugzeuge im Landeanflug spektakulär tief über die Köpfe der Strandbesucher.
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Bai Ong Dung – der Dschungel-Strand
Etwas für Wanderfreaks ist dieser steinige Abschnitt an der Nordküste, hier kannst du wunderbar schnorcheln, denn das Wasser ist in der Regel glasklar. Um hierher zu gelangen, musst du durch den Nationalpark wandern. Das dauert etwa 20 Min.
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Vorsicht: Hier gibt es freche Makaken (Affen), die gerne Rucksäcke plündern und dir auch schon mal Essen oder Wasserflaschen aus der Hand reißen!
Wann ist die beste Zeit für schöne Strandtage auf Con Dao?
Die beste Reisezeit zu ermitteln, ist komplizierter als auf dem Festland, weil hier „Trockenzeit“ oft „Sturmzeit“ bedeutet.
Auf der sicheren Seite bist du zwischen März und Mai. Der starke Winterwind ist dann Geschichte und die Sommerregen haben noch nicht richtig begonnen. Das Meer ist dann meist spiegelglatt und kristallklar und eignet sich perfekt zum Schnorcheln und Schwimmen an allen Stränden der Insel.
Zwischen November und Februar tappen viele in die Wind-Falle. Die Monate gelten zwar als beste Reisezeit, weil es trocken ist. Was viele nicht wissen: Es ist oft sehr windig. Die Wellen an den Stränden der Ostseite (z. B. der Stadtstrand An Hai oder die Bucht beim Flughafen) können dann sehr hoch sein, das Wasser ist aufgewühlt und trüb. Nur an der Westseite (z. B. Dam Trau Beach oder Ben Dam) ist es ruhiger. Da auch die Fährverbindungen oft ausfallen, muss man Zeit mitbringen und darf keine paradiesischen Zustände erwarten.
Die Regenzeit von Juni bis September bietet oft bessere Bedingungen, als man denken könnte. Das Meer ist (sofern es nicht stürmt) oft ruhiger als im Winter. Es regnet oft nur nachmittags. Das besondere Plus: Es ist die beste Zeit, um Schildkröten zu sehen.
Das Highlight: Schildkröten live erleben
Das Beobachten der Meeresschildkröten (Green Turtles) ist das absolute Highlight auf Con Dao. Du musst allerdings zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Grob gesagt eignen sich die Monate Mai bis Oktober, denn in dieser Zeit legen die Schildkröten ihre Eier ab. Zwischen Juli und September ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, sowohl die Muttertiere bei der Eiablage als auch das Schlüpfen der Babys zu erleben. Am ehesten siehst du dieses Naturschauspiel auf Hon Bay Canh; die Nachbarinsel ist Teil des Nationalparks und du kannst an der Ranger-Station übernachten, um nachts die Eiablage nachts zu beobachten. Wichtig: Die Besucherzahl ist limitiert und die Wohnverhältnisse sind sehr einfach.

Con Dao kurz und knapp
- Unberührte Wildnis: Anders als die klassischen Urlaubsziele besticht Con Dao durch raue Schönheit – dichter Dschungel grenzt oft direkt an den Sand, es gibt keine Hochhäuser und viele Buchten sind noch menschenleer und naturbelassen.
- „Planespotting“: Am Dam Trau Beach bietet ein weltweit fast einmaliges Erlebnis, bei dem du im warmen, goldenen Sand liegst, während Propellerflugzeuge tief direkt über deinem Kopf zur Landung ansetzen.
Die Insel ist perfekt für Paare, Honeymooner und Naturliebhaber, die Entschleunigung suchen und gerne schnorcheln. - Schildkröten: Wer bereit ist, Regen in Kauf zu nehmen, sollte von Juni bis September kommen, denn nur dann kann man nachts auf den vorgelagerten Inseln Meeresschildkröten bei der Eiablage oder dem Schlüpfen beobachten.
- Für den reinen Strandurlaub mit spiegelglattem, türkisem Wasser („Malediven-Feeling“) musst du zwingend zwischen März und Mai reisen, da im Winter oft starke Winde herrschen und im Sommer die Regenzeit dominiert.
Mehr zu Con Dao
Das Wichtigste, was du über eine Reise nach Con Dao wissen musst, findest du in diesem Artikel.

Cat Ba: Baden im Schatten der Karstfelsen
Die bekanntesten Strände Vietnams liegen alle in Zentral- oder Südvietnam. Aber du bist im Norden des Landes und willst trotzdem an den Strand? Auf Cat Ba badest du direkt vor steil aufragenden, grünen Kalksteinfelsen in kleinen, sichelförmigen Buchten („Coves“), die sich in die Felsen schmiegen und bist ganz nah am Hafen, an dem die Boote in die Halong-Bucht starten.

Die Strände auf und um Cat Ba
Wichtig zu wissen: Die Strände im Norden sind anders als in Zentral- und Südvietnam. Hier gibt es keine kilometerlangen Sandstreifen, sondern kleine, dramatische Buchten zwischen steilen Kalksteinfelsen.
Die Klassiker: Cat Co 1, 2 und 3
Die drei Cat-Co-Buchten liegen direkt am südöstlichen Rand von Cat-Ba-Stadt und sind durch einen Felsenpfad miteinander verbunden.
Am Cat Co 1 und 2 liegt ein großes, recht luxuriöses Resort. Die beiden Buchten haben recht breite Sandstreifen und sind von Bergen eingerahmt. Das Wasser ist meist ruhig, aber in der Hochsaison (vietnamesischer Sommer) sehr voll. Der Cat Co 3 liegt etwas weiter entfernt. Auch hier wohnt man eher luxuriös. Der Strand ist recht schön, aber nicht unbedingt Weltklasse – das gilt unserer Meinung nach für alle Strände im Norden.
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Tung Thu Beach
Etwa 2 km westlich des Stadtzentrums befindet sich diese künstlich angelegte, sehr geschützte Bucht. Das Wasser ist hier extrem ruhig, fast wie in einem See. Perfekt also, wenn du mit kleinen Kindern reist. Es gibt keine Resorts am Strand.
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Woodstock Beach
Weit vom Schuss und Hochburg für Backpacker liegt dieser oft als privat gekennzeichnete Strand (wir konnten hier problemlos hin, es war keine Zugangsbeschränkung ersichtlich). Es gibt oftmals Partys und Lagerfeuer am Strand. Am Strand wohnst du im Woodstock Jungle Camp (Booking.com) im Hostelzimmer oder privater im Doppelzimmer. Dahinter gibt es weitere einfache Unterkünfte.
Der Strand ist goldgelb, nicht gerade besonders sauber, aber auch nicht sehr dreckig: eben naturbelassen. Die Gezeiten sind sehr ausgeprägt, was bedeutet, dass du bei Ebbe weit gehen musst und das Wasser extrem flach ist. Bei Flut verschwindet der Strand dann oft komplett.
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Strände in der Lan-Ha-Bucht (z.B. Monkey Island, Van Boi)
Diese Strände liegen nicht auf Cat Ba, sondern auf den hunderten kleinen Inselchen vor der Küste. Hier findest du winzige Sandstreifen am Fuß gigantischer Felsen, die oft nur per Boot oder Kajak erreichbar sind. Es gibt einige rustikale „Island Resorts“ (z.B. auf Monkey Island oder Nam Cat Island).
Der Standard in diesen Resorts ist oft sehr einfach. Strom gibt es manchmal nur stundenweise.
Oftmals schläft man auf einer solchen Insel, wenn man eine Tour über den Betreiber der Resorts bucht. Es gibt Touren für Partyfans und solche für Naturliebhaber. Wir empfehlen die ruhige Variante.
Der in unseren Augen beste Anbieter ist Cat Ba Ventures, der Touren mit Übernachtung im Nam Cat Island Resort (in der Lan-Ha-Bucht) oder zu Strand-Bungalows auf kleinen Inseln anbieten. Schreib Cat Ba Ventures am besten direkt über die Website an und frage nach einer „overnight tour in a bungalow on a private beach/island“.
Von Cat Ba aus kannst du auch wunderbar Touren in die Halongbucht unternehmen. Die Auswahl ist groß und reicht vom kurzen Tagestrip auf dem Holzboot bis zu luxuriösen Kreuzfahrten mit Übernachtung und Pool an Bord. Lass dich von den verschiedenen Angeboten inspirieren; hier bei GetYourGuide oder bei Viator.

Wann nach Cat Ba reisen?
Ein entscheidender Hinweis zur Reisezeit: Hier gibt es einen echten Winter. Das bedeutet: Von Dezember bis März ist es oft sehr kühl (15–20 Grad), sehr neblig und zu kalt zum Baden. Ein Besuch am Strand lohnt sich am ehesten von April bis Oktober.
Cat Ba kurz und knapp
- Es bietet sich dir eine spektakuläre Kulisse. Anders als an flachen Küsten badest du hier direkt am Fuß steil aufragender, grüner Karstfelsen.
- Du bist ganz nah an der Halong- und der Lan-Ha-Bucht und kannst wunderbar zu Touren in die Halongbucht und zu vielen weiteren Ausflügen starten.
- Kombination aus Action und Relaxen, denn der Strandtag lässt sich perfekt mit Aktivurlaub verbinden. Morgens Felsklettern oder durch Höhlen kraxeln, nachmittags Entspannen im Sand der abgelegenen Buchten.
- Glasklares Wasser gibt es vor allem weit draußen in der Lan-Ha-Bucht. Hier ist das Wasser oft smaragdgrün und ruhiger als auf dem offenen Meer, was es ideal zum Schwimmen und Planschen macht. Beste Zeit: April bis Oktober.
Und wo soll ich wohnen? Du hast viele Möglichkeiten: Entweder in luxuriösen großen Hotels direkt am Meer oder in einfacheren Hotels, Homestays und Hostels in Cat-Ba-Stadt. Eine große Auswahl findest du bei Agoda und auf Booking.com.
Mehr zu Cat Ba
Du willst mehr über Cat Ba wissen? Dann lies dir doch mal unseren Artikel zu dieser tollen Insel durch. Willst du auf Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht gehen, statt dich am Strand zu sonnen? Dann haben wir hier wertvolle Tipps für dich.
Fazit
Die Küste von Vietnam ist ungefähr 3300 Kilometer lang – und dementsprechend viele Strände gibt es. Bei den Top-Destinationen Da Nang/ Hoi An, Mui Ne und Phu Quoc kannst du eigentlich nichts falsch machen. Aber wie du im Artikel lesen konntest, gibt es noch viel mehr zu entdecken – mehr als genug für einen Urlaub.
Und wenn dich jetzt die Abenteuerlust gepackt hat: Nur zu! Auf eigene Faust entdeckst du dann bestimmt deinen eigenen geheimen Traumstrand. Aber psst – nicht weitersagen. 😉
Weitere Tipps für deinen Urlaub in Vietnam
Hier findest du einen Überblick zu den schönsten Strandhotels in Vietnam. Und zwei Tipps vorab: Besorge dir für die Reise am besten eine vietnamesische eSIM oder SIM-Karte, damit du ohne Roaming Gebühren im Internet surfen oder telefonieren kannst. Damit keine größeren Kosten für Geld abheben oder Bezahlen entstehen, empfehlen wir dir ebenfalls eine Reiskreditkarte für Vietnam.


