Thailand im Juli – Die besten Reiseziele und wichtigsten Infos
Üppige Natur, leere Strände und günstige Unterkünfte – wir verraten dir, wo du trotz Regenzeit in Thailand im Juli gute Chancen auf Sonne hast und einen tollen Urlaub verbringen kannst.
Inhaltsverzeichnis
Im Juli herrscht Regenzeit in Thailand. Der Monsun bringt zwar intensive Regenschauer, lässt aber auch die Natur aufblühen und in sattem Grün erstrahlen. Du wirst mit Sicherheit einmal durchnässt und musst deine Pläne spontan anpassen. Andererseits hast du dank der Wetterlage die Möglichkeit, beliebte Orte von einer grünen, ruhigen und weniger touristischen Seite kennenzulernen.
Lass dich vom Wort „Regenzeit“ nicht abschrecken, denn es regnet selten nonstop. Das bedeutet lediglich, dass du mit täglichen Schauern rechnen musst. Dazwischen kannst du aber auch herrliche Sonnentage und -stunden genießen. Wer mit diesem Wechselspiel umgehen kann, wird mit günstigen Preisen belohnt. So kannst du einen komfortableren Urlaub für weniger Geld genießen. Entscheidend ist die richtige Einstellung: Sei wie die Thais und sag dir „Mai bpen rai” (was so viel bedeutet wie „macht doch nichts” oder „kein Problem”), wenn ein Regenguss kommt. Und ist es nicht genau diese Form der Gelassenheit, die wir uns im Urlaub wünschen?
Du möchtest möglichst viele Gegenden des Landes besuchen? Dann schau mal auf unserem Thailand-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.
Du träumst von einem Urlaub in Thailand, möchtest aber nicht selbst planen? Kein Problem, bei uns findest du auch geführte Thailand-Rundreisen.
Thailand im Juli – Das Wichtigste im Überblick
- Klima: Es ist tropisch heiß (um die 30 Grad) und sehr feucht. Am Morgen ist der Himmel meist noch klar, Schauer treten meist kurz und heftig am Nachmittag oder Abend auf.
- Regionale Unterschiede: An der Andamanensee rund um Phuket und Krabi regnet es häufig am stärksten. Im Golf von Thailand ist es deutlich trockener und somit ist diese Region ideal für einen Strandurlaub im Juli.
- Vorteile einer Reise im Juli: Die Landschaft ist überall herrlich grün und lebendig, Wasserfälle führen viel Wasser, Reisfelder sprießen in die Höhe. Zudem ist Nebensaison: Beliebte Ziele wie Chiang Mai sind weniger überlaufen und die Preise für Hotels oder Touren fallen.
- Besondere Erlebnisse: Im Juli finden einzigartige Feste statt. Hervorzuheben ist das Kerzenfestival in Ubon Ratchathani, das zum Beginn der buddhistischen Fastenzeit gefeiert wird. Die Unterwasserwelt rund um Koh Tao zeigt sich von einer besonders schönen Seite – ideal, wenn du schon länger überlegst, deinen Tauchschein zu machen.
- Unterkunft: Wir haben dir unsere besten Tipps für die Hotelsuche in Thailand notiert. So findest du garantiert die perfekte Unterkunft für deinen Thailandurlaub im Juli.
- Weitere Reisetipps: Eine flexible und recht spontane Planung ist im Juli wichtig. Idealerweise stehst du früh auf, sodass du den Vormittag aktiv nutzen kannst, bevor Wolken aufziehen. Außerdem solltest du ausreichend Mückenschutz sowie praktische Regenbekleidung einpacken.
Thailand im Juli – eine tolle Option für Familien in den Sommerferien
Der Juli ist für viele Familien mit Schulkindern die beste Gelegenheit, gemeinsam auf große Reise zu gehen – und Thailand ist trotz Regenzeit ein lohnenswertes Ziel. Gerade an der Golfküste, auf Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan oder Koh Tao, ist das Wetter meist stabiler und eignet sich hervorragend für entspannte Strandtage. Regen gibt es zwar, aber oft nur kurzzeitig – danach trocknet alles schnell in der warmen Luft.
Viele Aktivitäten wie Tempelbesuche, Bootsfahrten, Tierbeobachtungen oder Kochkurse lassen sich auch mit Kindern wunderbar erleben – oft mit viel mehr Ruhe als in der Hauptsaison. Die Unterkünfte sind im Juli meist günstiger, und auch familienfreundliche Hotels bieten oft tolle Deals. Wer mit einer gewissen Flexibilität reist und sich auf spontane Wetterwechsel einstellt, kann im Juli einen unvergesslichen Familienurlaub in Thailand verbringen – voller Abenteuer, Entspannung und wertvoller gemeinsamer Zeit.
Klima und Wetter im Juli
In den meisten Regionen Thailands fällt im Juni tatsächlich vermehrt Niederschlag. Das bedeutet jedoch nicht, dass es ununterbrochen regnet. Typisch sind kurze, heftige Schauer, die oft spätnachmittags oder abends auftreten, während die Vormittage und Nächte häufig trocken bleiben. Diese Wolkenbrüche können heftig sein und Starkregen oder Gewitter sind keine Seltenheit. Das ist jedoch manchmal auch ziemlich angenehm, denn die heftigen Regenfällen kühlen die Luft ab und verwandeln die Landschaft in ein grünes Meer aus Blüten und Pflanzen. Zwischen den Regenperioden zeigt sich die Sonne oder es bleibt zumindest bedeckt und trocken, sodass genug Zeit zum Erkunden bleibt.
Wichtig zu wissen sind die regionalen Unterschiede: Die Nord- und Zentralregion (zum Beispiel Chiang Mai und Bangkok) haben im Juli regelmäßige Regenfälle. Hier erreicht die Regenzeit allmählich ihren Höhepunkt – im August und September regnet es noch mehr. Bereits im Juli kommt es vereinzelt zu Überschwemmungen in tief liegenden Gebieten. An der Andamanenküste rund um Phuket, Krabi, und Khao Lak ist die Wucht des Monsuns am stärksten, manchmal mit Sturm und hohem Seegang. Phuket ist einer der nassesten Orte im Juli.
Die Ostseite am Golf von Thailand, zum Beispiel die Inseln Koh Samui und Koh Phangan, hingegen genießt eine Art Mini-Trockenzeit im Juli. Dort sind Schauer seltener und die Gesamtregenmenge viel niedriger als an der Westküste.
Die beliebtesten Thailand-Reiseziele im Juli
Strand und Inseln
Für einen Badeurlaub im Juli empfehlen sich vor allem Ziele an der Golfküste. Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao bieten jetzt verhältnismäßig gutes Wetter mit weniger Regen. Ebenfalls vergleichsweise trocken sind Hua Hin am Golf von Thailand und Koh Samet östlich von Bangkok, wo es deutlich weniger regnet als beispielsweise in Phuket.
Im Juli weichen viele Urlauber bewusst auf diese Ziele aus, um trotz Regenzeit Strandtage genießen zu können.
Kultur und Natur
Im Juli präsentiert sich Nordthailand rund um Chiang Mai und Chiang Rai besonders reizvoll: Die Landschaft ist grün und durch die hohe Luftfeuchtigkeit mystisch vernebelt. Die Region eignet sich für Reisende, die kein Problem mit gelegentlichen Schauern haben und die ländliche Idylle schätzen. Zudem bietet sich diese Jahreszeit an, um in Ruhe Tempel zu besichtigen, ohne Gedränge über Märkte zu schlendern oder einen Kochkurs zu besuchen, wenn es draußen gerade schüttet. Auch ein Abstecher in die Bergwelt rund um Mae Hong Son lohnt sich, wenn das Wetter stabil ist.
Städtetrip
Auch im Juli lässt sich Bangkok gut besuchen. Die Metropole ist zwar heiß und schwül, aber die meist kurzen Regenschauer bieten eine willkommene Abkühlung. Wichtig: Nach starken Regenfällen kann es in Bangkok zu kurzzeitigen Überflutungen kommen. Am besten suchst du dann ein schickes Café, ein Einkaufszentrum oder ein Museum auf, bis es wieder trocken ist. Ein weiterer Vorteil im Juli ist, dass Bangkok deutlich weniger touristisch überlaufen ist. Tickets sind leichter zu bekommen und die Stimmung ist entspannter. Auch historische Stätten wie Ayutthaya sind im Juli ruhiger. Mit Regenschutz ausgerüstet lassen sich die Tempelruinen in fast geheimnisvoller Atmosphäre erkunden.
Abenteuer im Regenwald
Der Khao Sok Nationalpark in Südthailand ist ein Geheimtipp für den Monat Juli. Der Regenwald und der spektakuläre Cheow-Lan-See zeigen sich jetzt von ihrer schönsten Seite. Dich erwarten nebelverhangene Urwaldriesen, volle Flüsse und eine unglaublich artenreiche Tierwelt. Zwar regnet es häufig, dafür ist der Dschungel so lebendig wie zu keiner anderen Zeit.Trekkings oder Übernachtungen im schwimmenden Bungalow auf dem See sind im Juli ein unvergessliches Erlebnis.
In der Regenzeit raten wir dringend davon ab, Höhlensysteme oder unterirdische Gänge zu besuchen. Die Wetterlage kann sich schnell ändern und der Grundwasserspiegel kann innerhalb weniger Minuten stark ansteigen, was eine echte Gefahr darstellen kann.
Bitte beachte, dass Blutegel nicht selten sind. Schütze dich mit hohen Socken und packe gute Regenkleidung ein.
Regionale Wetterlagen im Juli
Chiang Mai und Umgebung
Die Provinz Chiang Mai mit der gleichnamigen Stadt als Zentrum ist auch im Juli ein beliebtes Reiseziel. Meist scheint vormittags noch die Sonne oder es ist bewölkt. Am Nachmittag kann dann ein kräftiger Regenguss niedergehen, der die Stadt etwas abkühlt.
Aufgrund der starken Versiegelung kann es nach Starkregen zu kurzzeitigen Überschwemmungen auf den Straßen kommen.
Kulturell hat Chiang Mai viele wetterfeste Aktivitäten zu bieten: Zahlreiche Tempel können auch bei Regen besichtigt werden. Kochkurse und Spa-Besuche oder Märkte sind ideale Schlechtwetterprogramme. Bei Sonnenschein lohnt sich der Aufstieg (oder die Fahrt) zum Doi Suthep.
Wanderungen sind möglich, aber nur mit Guide zu empfehlen, da die Pfade rutschig sein können und es Blutegel gibt.
Chiang Rai
Die nördlichste Großstadt Thailands, Chiang Rai, und ihre Umgebung sind im Juli ähnlich vom Monsun geprägt wie Chiang Mai. Aufgrund der Lage sind die Temperaturen hier etwas niedriger (nachts angenehm warm statt heiß). Die berühmten Sehenswürdigkeiten, wie der Weiße Tempel, der Blaue Tempel oder das Schwarze Haus, lassen sich im Juli ohne Touristenmassen genießen. Chiang Rai ist im Juli ideal für Reisende, die Ruhe suchen und einen Eindruck vom ländlichen Thailand gewinnen möchten.
Bangkok
Bangkok im Juli ist eine Mischung aus Hitze, Regen und urbanem Komfort. Regenschauer kommen hier oft plötzlich und dann heißt es, einfach spontan in die nächste Shoppingmall oder ein Museum gehen und abwarten. Meist klart es nach kurzer Zeit wieder auf. Die sonst so vollen Tempel wie der Wat Pho oder derGroße Palast sind spürbar weniger besucht, sodass du die goldenen Buddhastatuen und kunstvollen Hallen in Ruhe auf dich wirken lassen kannst. Auch abends ist weniger los – du bekommst viel leichter einen Platz auf einer der coolen Rooftopbars und auch Chinatown lässt sich ohne Anstehen und Schubsen erleben.
Ayutthaya
Die alte königliche Residenz Ayutthaya liegt nur etwa 80 Kilometer nördlich von Bangkok und hat ein ähnliches Monsunklima. Im Juli erwecken die Ruinen und Tempel der historischen Parkanlage fast den Eindruck, als wären sie in einen Dschungel eingebettet. Das Gras ist hoch und grün, Frangipanibäume blühen und zwischen den Ziegelruinen wuchern kleine Sträucher. Der Vorteil: Im Juli verirren sich nur wenige Touristen hierher – manchmal begegnest du nur einigen einheimischen Schulklassen oder Mönchen.
Phuket
Phuket, Thailands größte Insel, die ein echter Touristenmagnet ist, erlebt im Juli eine ruhige Phase. Es kann fast täglich regnen, nicht selten schüttet es stundenweise. Komplett sonnige Tage sind rar, aber es gibt sie. Wer Strandurlaub machen will, muss improvisieren: Sobald sich die Sonne zeigt, solltest du dich sofort an den Strand begeben. Patong Beach, Karon Beach und andere Strände sind jetzt herrlich leer, zum Baden ist es jedoch oft nur eingeschränkt möglich. An vielen Abschnitten warnen rote Flaggen vor starker Strömung. Selbst geübte Schwimmer sollten das Meer dann unbedingt meiden.
Über starke Winde und hohe Wellen freuen sich jedoch die Surfer. Besonders Kata Beach gilt als Top-Spot zum Surfen in der Regenzeit. Ein Ausflug in die Altstadt von Phuket – Street-Art und Cafés haben auch bei Regen Charme.
Viele Inselausflüge und Bootstouren werden im Juli eingeschränkt oder je nach Wetterlage spontan abgesagt. Auch einige Resorts und Restaurants schließen in der Regensaison temporär.
Krabi & die vorgelagerte Inselwelt
Die Region Krabi mit ihren berühmten Kalksteinfelsen, Stränden wie Ao Nang und der Halbinsel Rai Leh sowie der Inselwelt steckt im Juli ebenfalls tief in der Monsunsaison. Wechsel aus schwülen sonnigen Stunden und plötzlichen Regenfällen. Dafür bieten die Naturkulissen gerade in der Regenzeit atemberaubende Anblicke: Die berühmten Karstfelsen sind von Dschungel überzogen und hüllen sich bei Regen in zauberhafte Nebelschleier.
Die sonst so beliebten Schnorchelausflüge finden nur bei ruhiger Wetterlage statt, die Entscheidung fällt oft kurzfristig am Morgen. Wer einen trockenen Tag erwischt, kann diese Touren mit deutlich weniger Touristen erleben. Auf Phi Phi Island geht es insgesamt ruhiger zu. Zwar wird hin und wieder gefeiert, der Andrang ist aber nicht mit der Hauptsaison zu vergleichen. Noch entspannter ist es auf der Nachbarinsel Koh Lanta, die in dieser Zeit nur über Krabi, nicht aber per Fähre von Phuket aus erreichbar ist.
Krabis landseitige Attraktionen sind im Juli gut machbar, so sprudeln die heißen Quellen bei Khlong Thom unabhängig vom Regen – ein Bad dort kann selbst bei leichtem Nieselregen angenehm sein. Die Wälder sind grün, überall entstehen kleine Wasserfälle und die Atmosphäre ist friedlich. Die lokale Bevölkerung freut sich über jeden Gast, der den Monsun nicht scheut.
Hua Hin
Hua Hin, der traditionsreiche Badeort am Golf von Thailand, ist für sein ganzjährig relativ mildes Klima bekannt. Auch in Hua Hin regnet es im Juli ab und zu, aber bei weitem nicht so viel wie anderswo. Dieses Ziel ist daher durchaus für einen Badeurlaub geeignet. Der lange Strandabschnitt ist nicht überfüllt und das Meer ist in der Regel ruhig genug zum Schwimmen (gelegentliche Gewitter mit hohen Wellen ausgenommen). Auch in der Regenzeit kannst du die für Hua Hin typischen Kitesurfer beobachten.
Neben Strand bietet Hua Hin auch Golfplätze, Weingüter und einen bekannten Nachtmarkt, die alle im Juli normal weiterlaufen, lediglich mit etwas weniger Andrang. In der Umgebung lohnt sich ein Ausflug zum Khao-Sam-Roiyot-Nationalpark, der im Juli sehr grün ist und viele Vögel beherbergt – leider auch Mücken. Landschaftlich ist er jedoch sehr reizvoll. Zudem hat Hua Hin einige Einkaufszentren und Wasserparks zu bieten, für den Fall, dass das Wetter doch nicht mitspielen sollte.
Koh Samui, Koh Phangan & Koh Tao
Koh Samui ist im Juli eines der Top-Ziele in Thailand. Die Insel liegt im Golf von Thailand und hat ein eigenes Wettermuster: Während es in den meisten Landesteilen von Mai bis Oktober viel regnet, bleibt es auf Koh Samui in diesen Monaten vergleichsweise trocken. Die eigentliche Regenzeit beginnt auf der Insel erst im Oktober oder November. Für Strandurlauber ist Samui daher ideal: Die Strände laden zum Planschen ein, das Meer ist relativ ruhig und die Sonne scheint häufiger. Natürlich kann es auch hier regnen, aber meist handelt es sich meist um kurze Wärmegewitter, nach denen alles rasch trocknet.
Die benachbarte Insel Phangan teilt das gute Wetter weitgehend. Ab und zu zieht ein kurzer Schauer auf, aber viele Tage sind sonnig bis heiter. Die Insel ist weltbekannt für ihre Full Moon Party am Haad Rin Beach. Rund um dieses Event sind einige Hotelanlagen ausgebucht, doch insgesamt ist Koh Phangan selbst zur Full-Moon-Zeit nicht so überlaufen wie in der Hochsaison. Abseits von Haad Rin bleibt die Insel entspannt. Koh Phangan hat ein paar Schnorchelreviere, die im Juli gut zugänglich sind, da das Wasser meist klar ist und es nicht zu viel Wellengang gibt. Viele Yoga-Retreats und Wellnessangebote finden im Juli wie gewohnt statt. Gerade in den wechselhaften Monaten ist es schön, sich in einem Dschungel-Spa massieren zu lassen oder einen Yogakurs zu erleben, während es draußen regnet.
Auch auf Koh Tao fällt Regen im Juli seltener als anderswo, und wenn, dann meist nachts oder in kurzen Schauern. Zu dieser Jahreszeit ist die Sicht unter Wasser oft hervorragend, weshalb Koh Tao im Juli als eines der besten Tauchreviere Thailands gilt. Im Juli ist Hauptsaison für die Tauchschulen auf Koh Tao. Die Bedingungen sind für Anfänger ideal, da das Wasser warm und ruhig ist. Auch erfahrene Taucher genießen Spots wie Chumphon Pinnacle oder White Rock jetzt mit guter Sicht. Da viele Backpacker und Urlauber speziell zum Tauchen kommen, ist die Atmosphäre recht entspannt. Ein Ausflug zur kleinen Nachbarinsel Koh Nang Yuan ist wettertechnisch unproblematisch. Allerdings empfiehlt es sich, Wanderungen aufgrund der Hitze am besten früh morgens zu starten, da nachmittags die Gewitterwahrscheinlichkeit etwas steigt, wobei sie auf Koh Tao geringer ist als auf dem Festland.
Die Fährverbindungen zwischen Samui-Phangan-Koh Tao und dem Festland funktionieren im Juli regulär, gelegentlich mit leichten Verspätungen bei stürmischer See. Aber es gibt keine planmäßigen Ausfälle wie in anderen Regionen.
Diese guten Bedingungen locken natürlich viele Touristen an, sodass mit günstigen Preisen oder leeren Hotels eher nicht zu rechnen ist.
Pattaya
Pattaya, der bekannte Ferienort südöstlich von Bangkok, hat im Juli eine gemäßigte Regenzeit. Die Regenmengen sind etwas geringer als in Bangkok. Es gibt daher sogar von Zeit zu Zeit Tage ohne Niederschlag. Pattaya ist im Juli vielleicht nicht die erste Wahl für einen Strandurlaub, aber bei gutem Wetter kannst du die nahegelegene Insel Koh Larn besuchen. In nur 30 Minuten Fahrtzeit mit der Fähre erreichst du wunderschöne Strände, die unter der Woche im Juli kaum besucht sind.
Pattaya hat den Vorteil, dass es zahlreiche Alternativen bei schlechtem Wetter gibt: große Shoppingcenter, Kinos und Indoor-Attraktionen. Regen beeinträchtigt das Stadtleben kaum. Nach einem Schauer trocknen die Straßen schnell, und das bunte Nachtleben geht seinen Gang. Insgesamt bekommst du im Juli leichter gute Hoteldeals in Pattaya und kannst die sonst gut besuchten Ausflugsziele entspannt erleben.
Koh Chang, Koh Kood & Koh Mak
Koh Chang, Thailands zweitgrößte Insel nahe der kambodschanischen Grenze, ist im Juli in tiefer RegenzeitDer Monat zählt zu den nassesten auf Koh Chang. Aufgrund dieser Verhältnisse ist es recht ruhig. Viele Resorts, insbesondere an der einsamen Ostküste, schließen temporär und die Strände sind menschenleer. Die Natur im Landesinneren erstrahlt in sattem Grün und Wasserfälle stürzen flutartig in die Tiefe – ein beeindruckender Anblick, wenn trotz der matschigen Wege Wanderungen möglich sind.
Wir empfehlen dir, nur mit einem Guide unterwegs zu sein, denn in der Regenzeit können sich Wurzeln lockern, Bäume umstürzen und die Pfade sind nass und rutschig.
Die beiden benachbarten Inseln Koh Kood und Koh Mak teilen in der Regenzeit das Schicksal von Koh Chang: Es gibt sehr viel Niederschlag und sehr wenige Touristen. In der Hauptsaison kommen die Besucher vor allem wegen der einsamen Strände und der Luxusresorts. In der Nebensaison schließen viele dieser Resorts oder bieten nur Minimalbetrieb und die Strände wirken verlassen.
Aktivitäten in Thailand im Juli
Tempelbesichtigungen
Die unzähligen Tempel Thailands (Wats) lassen sich auch bei Regen besichtigen. Ein leichter Schauer vertreibt die Massen, sodass es möglich ist, weltberühmte Tempel wie den Wat Arun in Bangkok oder den Wat Doi Suthep in Chiang Mai mit etwas Glück fast für dich allein zu haben. Zudem bieten die Tempelhallen einen willkommenen Unterschlupf, wenn es draußen nass ist.
Die schönsten Tempel in Thailand
Wasserfälle und Nationalparks
Der Juli ist die perfekte Zeit, um Wasserfälle in voller Pracht zu erleben. Ob der Erawan-Wasserfall bei Kanchanaburi, die Fälle im Khao-Yai-Nationalpark oder die kleineren Kaskaden rund um Chiang Mai – jetzt führen sie alle deutlich mehr Wasser als in der Trockenzeit. Allerdings sind die Nationalparks Thailands in der Regenzeit mit Vorsicht zu genießen: Einerseits erstrahlt die Natur in voller Schönheit, andererseits sind manche Parks oder Parkbereiche aus Sicherheitsgründen geschlossen oder nur schwer zugänglich. Die Wege können rutschig sein, weshalb gute Schuhe und eine Erkundung mit Guide dringend empfohlen werden. Ortskundige Einheimische können dir außerdem zeigen, wo sich die Tiere des Dschungels nun aufhalten. Denn die Regenzeit ist ideal, um Wildtiere zu sichten, darunter Elefanten, Gibbons und farbenfrohe Vögel. Wer auf der Suche nach Abenteuer ist, kann auch in den Bergen von Nordthailand wandern – aber bitte ebenfalls nur mit einem ortskundigen Wanderführer.
Stadtattraktionen
In Bangkok kannst du eines der zahlreichen Museen besuchen, durch die riesigen und klimatisierten Shoppingcenter bummeln oder dich in einem Spa mit einer traditionellen Thai-Massage verwöhnen lassen. In Chiang Mai kannst du in Kochschulen den ganzen Tag lang leckere Gerichte kochen und probieren, während draußen der Regen prasselt. In kleinen Kunsthandwerkszentren besteht die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen. Auch ein Kinobesuch in einem der spektakulären Kinosäle (zum Beispiel mit richtigen Betten statt langweiligen Kinosesseln) in Bangkok oder ein Nachmittag in einem Café mit Blick auf den Regen sorgen für Entspannung.
Märkte und Streetfood
Auch im Juli finden die berühmten Nachtmärkte Thailands fast überall weiterhin statt. Zwar kann starker Regen kurzfristig für Unterbrechungen sorgen, doch die Marktleute sind erfinderisch und improvisieren meist schnell. Im Juli ist die Auswahl an frischen Früchten besonders groß und das thailändische Streetfood schmeckt auch mit nassen Füßen noch hervorragend. Einige schwimmende Märkte, wie zum Beispiel der Damnoen-Saduak-Markt, wirken im Regen sogar noch authentischer, da dann nur noch Einheimische kommen.
Die besten Streetfood-Touren in Bangkok
Die besten Streetfood-Touren in Chiang Mai
Tauchen
Tauchen in Thailand stark saisonabhängig, doch trotz Regenzeit musst du nicht auf die Unterwasserwelt verzichten. Im Juli gilt die einfache Faustregel: Tauche lieber im Golf von Thailand als in der Andamanensee. Die besten Tauchmöglichkeiten gibt es in der Umgebung von Koh Tao, wo im Juli Hochbetrieb in den Tauchschulen herrscht, da die Bedingungen ideal sind. Egal, ob Einsteigerkurs oder Fun Dives für Erfahrene – es gibt viele Spots zur Auswahl und die Sicht kann 15 bis 30 Meter betragen, besonders an Tagen nach einer längeren Trockenphase.
Koh Samui und Koh Phangan selbst haben nur wenige Tauchspots, aber Tagesausflüge zu Koh Tao oder Sail Rock sind sehr beliebt. Im Ang Thong Marine National Park gibt es einige flache Tauchstellen, wobei das Schnorcheln im Vordergrund steht. Doch allein das ist hier schon spektakulär.
In der Nebensaison sind die Taucherboote an der Andamanensee rund um Phuket oder an den Küsten von Krabi oft angenehm leer. Einige Tauchshops werben damit, dass deshalb scheue Tiere zurückkehren. So kann ein Wrack- oder Rifftauchgang zu einem besonderen Erlebnis werden. Dennoch ist Flexibilität gefragt, da Trips wetterbedingt morgens abgesagt werden können.
Tauche nur mit seriösen, von PADI oder SSI zertifizierten Tauchschulen, deren Personal das Wetter einschätzen kann. Unter Wasser ist der Regen zwar nicht zu spüren, aber die Strömungen können in der Monsunzeit stärker sein als üblich. Strömungstauchgänge sind daher nur für Geübte oder mit einem erfahrenen Guide zu empfehlen.
Wichtige Tipps für einen Thailandurlaub im Juli
Kleidung
Setze auf leichte, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Funktionsstoffen, die Schweiß und Feuchtigkeit abtransportieren. Da es trotz Regen heiß bleibt, sind luftige Hosen und Shirts ideal. Packe unbedingt eine Regenjacke von guter Qualität ein, damit du bei tropischen Platzregen trocken bleibst. Alternativ kannst du fast überall einen Regenponcho kaufen.
Da viele Gebäude stark klimatisiert sind, kann ein dünner Pulli oder Schal hilfreich sein, um drinnen nicht zu frieren, wenn du pitschnass von draußen kommst.
Für Outdoor-Aktivitäten solltest du auf jeden Fall gute Wanderschuhe, hohe Socken und lange, leichte Kleidung einpacken, um dich gegen Blutegel und Mücken zu schützen.
Nimm genug zum Wechseln mit. Im Juli kann es passieren, dass deine Schuhe oder Klamotten mal mehrere Tage nicht vollständig trocknen, weil es so feucht ist.
Gesundheit
Moskitos lieben stehendes Wasser, und davon gibt es im Juli reichlich. Mückenspray mit DEET oder Icaridin ist daher unerlässlich. Und auch ein Moskitonetz ist praktisch. Trage abends am besten lange Hosen und Ärmel aus dünnem Stoff. Auch wenn es tropisch ist, kann stundenlanges Durchnässtsein in klimatisierten Räumen zu Erkältungen führen. Wechsle nass gewordene Kleidung so schnell wie möglich.
Mücken in Thailand: So kannst du dich schützen
Packe Elektrolytpulver (gegen Dehydrierung bei Durchfall), ein leichtes Anti-Durchfallmittel und etwas gegen Erkältung in deine Reiseapotheke. Bedenke, dass sich kleine Wunden und Insektenstiche aufgrund der Luftfeuchtigkeit schneller entzünden und meist nicht gut abheilen. Wenn du dich verletzen solltest, versorge die Wunden gut und behalte sie im Auge. Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist ebenso wichtig, denn die UV-Strahlung ist auch bei Wolken stark.
Transport
Inlandsflüge und Züge sind in der Regel planmäßig unterwegs, es sei denn, es kommt zu heftigen Stürmen oder Gewittern. Das heißt aber für dich, dass du sicherheitshalber Pufferzeiten einplanen solltest, falls du Anschlussflüge hast.
Thailand: Bei welchen Airlines günstig Inlandsflüge buchen?
Zugfahren in Thailand – Unsere besten Tipps
Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen auf Straßen führen, speziell in Bangkok kommt der Verkehr dann ins Stocken. Skytrain und MRT funktionieren in der Regel aber einwandfrei und sind eine gute Alternative zum beliebten, aber meist nicht regensicheren Tuk-Tuk. Überlandbusse fahren in der Regel trotzdem, aber es kann länger dauern. In bergigen Gebieten können Erdrutsche nach Dauerregen Straßen zeitweise blockieren.
Busfahren in Thailand: Die wichtigsten Verbindungen und Tipps
Im Juli fahren die Fähren im Golf von Thailand ziemlich normal. Die See ist dort meist ruhig, nur bei Sturm wird mal eine Verbindung verschoben. An der Andamanenseite ist es anders: Viele Fähren zu den Urlaubsinseln pausieren oder sind seltener unterwegs. Wenn eine Überfahrt stattfindet, kann es aufgrund des starken Wellengangs unruhig werden.
Boote und Fähren in Thailand: Routen und Tickets
Wir empfehlen auch, durch eine SIM-Karte oder eSiM Thailand durchgehend mobil zu bleiben – ohne hohe Roaming-Kosten.
Unterkünfte
Die Wahl und Buchung von Unterkünften im Juli ist in der Regel entspannt, da die Nachfrage geringer ist. Gerade in typischen Touristenzentren kannst du oft vor Ort um den Preis feilschen oder ein Upgrade erhalten. Dennoch gibt es ein paar Besonderheiten.
- In manchen Gegenden schließen etliche Resorts in der Regenzeit komplett.
- Es ist eine gute Idee, eine Unterkunft mit ein paar Indoor-Annehmlichkeiten, wie zum Beispiel einem schönen Wellnessbereich, zu wählen.
- Im Juli kann es von Vorteil sein, ein etwas zentraleres Hotel zu buchen, damit du bei Regen schnell Cafés oder 7-Eleven erreichen kannst. In Bangkok empfiehlt es sich, ein Hotel in der Nähe von BTS/MRT zu reservieren. Wenn du dich für einsame Bungalows weit abseits entscheidest, bedenke, dass der Weg dorthin schlammig werden kann.
- In der Regenzeit kann es zu kleinen Stromausfällen kommen. Gute Hotels haben oft Generatoren, in einfachen Bungalows geht dann manchmal kurz das Licht aus.
- In der Monsunzeit kämpfen manche Unterkünfte mit zu viel Feuchtigkeit. Ein Zimmer mit Klimaanlage hat den Vorteil, dass diese die Luft trocknet. In rein ventilatorgekühlten Bambushütten kann es hingegen muffig werden. Prüfe deshalb beim Check-in dein Zimmer. Wenn es muffig riecht oder sichtbar schimmelt, scheue dich nicht, um ein anderes Zimmer zu bitten.
- Flexible Buchungsoptionen sind im Juli ratsam. So kannst du deine Route spontan ändern, wenn das Wetter irgendwo schlecht ist.
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