Sri Lanka Reisekrankenversicherung – Wichtige Infos und Tipps
Sri Lanka ist ein vielseitiges Reiseland, in dem sowohl Luxusreisende als auch Backpacker unterwegs sind. Doch egal, ob du in einem Wellnessresort oder im Dschungel übernachtest und unabhängig davon, wie hoch dein Budget ist, ist eine gute Reisekrankenversicherung ist in Sri Lanka unerlässlich.
Inhaltsverzeichnis
- Krankenversicherung Sri Lanka – Das Wichtigste im Überblick
- Brauche ich überhaupt eine Auslandskrankenversicherung?
- Gesundheitsrisiken auf Sri Lanka
- Wie und wo finde ich gute Ärzte und Kliniken auf Sri Lanka?
- Welche Kosten übernimmt eine Reisekrankenversicherung in Sri Lanka?
- Versicherungsschutz: Welche Kosten sind nicht abgedeckt?
- Wie bezahlt die Versicherung Behandlungen in Sri Lanka?
- Wann muss ich die Reiseversicherung abschließen?
- Unsere Empfehlung für Sri Lanka Reisekrankenversicherungen
- FAQ
Sri Lanka wird nicht umsonst die Perle des Indischen Ozeans genannt – das Land ist ein richtiges Paradies. Egal, ob du dich am Strand entspannen, wilde Tiere auf einer Safari beobachten oder durch das Hochland wandern willst, Sri Lanka bietet immer die perfekte Kulisse.
Doch selbst bei paradiesischer Urlaubslaune kann natürlich immer etwas schiefgehen. Wenn du auf Reisen einen Unfall hast oder krank wirst, ist das unangenehm genug. Damit du die bestmögliche Hilfe erhältst und keine finanziellen Belastungen entstehen, ist eine gute Reisekrankenversicherung für Sri Lanka ein absolutes Muss.
Wir erklären dir, warum eine Auslandskrankenversicherung für Sri Lanka so wichtig ist, verraten dir, wo du sie schnell und günstig abschließen kannst, und geben dir weitere Tipps für eine sichere und entspannte Reise.
Schau mal auf unserem Sri-Lanka-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Reisetipps zu den schönsten Orten für deinen Urlaub.
Krankenversicherung Sri Lanka – Das Wichtigste im Überblick
- Für Sri Lanka ist eine Auslandskrankenversicherung unverzichtbar, da deine deutsche Versicherung dort nicht gilt. Gute Versicherungen übernehmen die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Medikamente.
- Schon kleine medizinische Behandlungen können teuer werden und müssen ohne Versicherung selbst bezahlt werden. In vielen Fällen musst du vor Ort zunächst in Vorkasse gehen und bekommst das Geld später erstattet.
- Zu den Gesundheitsrisiken in Sri Lanka zählen unter anderem Dengue-Fieber, Durchfall, Verkehrsunfälle und Sonnenstich.
Die medizinische Versorgung ist in den Städten gut, auf dem Land jedoch oft eingeschränkt. - Nicht alle Leistungen sind abgedeckt, beispielsweise Vorerkrankungen, Ayurveda oder bestimmte Risikosportarten.
- Du solltest deine Auslandskrankenversicherung unbedingt vor Reiseantritt abschließen.
- Unsere Empfehlung: Umfassender Schutz, medizinisch sinnvoller Rücktransport im Notfall, keine Selbstbeteiligung und flexible Jahres- oder Einzeltarifen – die Reisekrankenversicherung der HanseMerkur ist ein guter Begleiter auf Reisen nach Sri Lanka.
Brauche ich überhaupt eine Auslandskrankenversicherung?
Gerade wenn du mit kleinem Budget unterwegs bist und vielleicht deine erste Fernreise planst, stellst du dir vielleicht die Frage: Brauche ich wirklich eine Auslandskrankenversicherung für Sri Lanka? Du bist jung und gesund und zu Hause sowieso nie krank – warum solltest du dann Geld für eine Versicherung „verschwenden”?
Es wird schon nichts passieren, und das stimmt meistens auch, aber leider eben nicht immer. Du rutschst auf einer Wanderung aus, dir schlägt etwas auf den Magen oder du fängst dir eine tropische Krankheit wie Dengue-Fieber ein und statt auf einer Liege am Strand findest du dich in einem lokalen Krankenhaus wieder. Wer dann nicht richtig versichert ist, den erwarten häufig immense Kosten.
Vielleicht hast du sogar schon ähnliche Geschichten in den sozialen Medien gesehen. Reisende, die im Ausland unerwartet krank werden, bitten im Rahmen einer GoFundMe-Kampagne um Spenden, um die Krankenhausaufenthalte oder ärztliche Kosten zu decken.
Wie kann das passieren? In den meisten Fällen haben die Betroffenen gar keine Krankenversicherung abgeschlossen oder haben sich das Kleingedruckte nicht durchgelesen.
Was viele vergessen: Die deutsche Krankenversicherung greift in Sri Lanka nicht! Innerhalb Europas bist du oft noch abgesichert, aber sobald du weiter wegreist, bist du auf dich allein gestellt. Arztbesuche, Medikamente oder ein Krankenhausaufenthalt musst du ohne Versicherung komplett selbst bezahlen. Und das kann schnell mehr kosten als deine gesamte Reise.
Wenn du vorher eine Auslandskrankenversicherung abschließt, sieht die Sache schon anders aus. Zwar musst du die Kosten zunächst selbst bezahlen, bekommst das Geld aber im Nachhinein von deiner Versicherung zurückerstattet. Das nimmt dir zwar nicht den Stress der Krankheitssituation, aber du musst dir zumindest keine Sorgen machen, wie du die Rechnung überhaupt begleichen sollst.
Eine Auslandskrankenversicherung ist ein Teil des Reisebudgets, den viele gerne ignorieren, um ein bisschen zu sparen. Wenn du jedoch bereit bist, diesen oft wirklich kleinen Betrag zu investieren, bekommst du vor allem eins: ein ziemlich entspanntes Gefühl für den Fall, dass doch etwas schiefgeht.
Gesundheitsrisiken auf Sri Lanka
Sri Lanka gilt inzwischen als überwiegend sicheres Reiseland. Viele fragen sich, was ihnen in Sri Lanka passieren könnte, sodass sich die Anschaffung einer Auslandskrankenversicherung lohnen würde. Im Folgenden findest du Gefahren und Krankheiten, denen du in Sri Lanka begegnen kannst.
Straßenverkehr
Eine der größten Gefahren für Reisende ist der Straßenverkehr in Sri Lanka. Motorroller, Busse, Autos und auch die beliebten Tuk-Tuks können schnell zum Risiko werden – besonders in dicht besiedelten Städten wie Colombo und auf unebenen Landstraßen. Fahre nur selbst, wenn du ein geübter Fahrer bist.
Trage stets einen Helm und vermeide Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sowie auf stark befahrenen Straßen.
Außerdem ist es wichtig, den richtigen Führerschein (am besten einen internationalen Führerschein beantragen) zu haben, falls doch einmal etwas passieren sollte und die Versicherung greift.
Allerdings birgt der Verkehr auch dann ein Risiko, wenn du nicht selbst fährst. Gerade mit Kindern in offenen Tuk-Tuks und im Bus ohne Kindersitz ist besondere Vorsicht geboten. Anschnallen ist in Sri Lanka oft nicht möglich. Deshalb solltest du zumindest Fahrten über Nacht oder bei starkem Regen vermeiden.
Mücken
Mücken können besonders während und nach der Regenzeit zu einem ernsthaften Problem werden. Ein zuverlässiger Schutz mit Insektenspray, imprägnierter, langer Kleidung und einem Moskitonetz ist daher essenziell.
Zwar ist Sri Lanka laut WHO-Studien seit 2016 malariafrei, jedoch besteht weiterhin die Gefahr von Dengue-Fieber, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Diese Krankheiten können mild verlaufen, aber auch schwere Folgen haben, insbesondere wenn sie unbehandelt bleiben. Geh am besten sofort zum Arzt, wenn du dich unwohl fühlst, damit die Ursache abgeklärt werden kann.
In manchen Fällen kann auch eine Impfung gegen Dengue-Fieber oder Japanische Enzephalitis vor Antritt der Reise sinnvoll sein.
Tollwut
Ein weiteres Thema ist der Schutz vor Tollwut, insbesondere bei Begegnungen mit streunenden Hunden oder wilden Tieren. Eine Infektion kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht umgehend behandelt wird.
Halte Abstand zu streunenden Hunden und Katzen. Wenn deine Reise durch ländliche Gebiete und Nationalparks führt, solltest du vor Abreise eine Tollwutimpfung in Betracht ziehen. Plane dafür genug Zeit ein, da die Impfung drei Injektionen umfasst.
Beachte auch, dass du bei Kontakt mit einem an Tollwut erkrankten Tier umgehend einen Arzt konsultieren musst, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen und eine Infektion zu verhindern.
Durchfallerkrankungen
Durchfallerkrankungen unter Reisenden sind in Sri Lanka nicht selten. Wie in vielen anderen südostasiatischen Ländern auch, ist es sinnvoll, kein Leitungswasser zu trinken und auf eine gute Lebensmittelhygiene zu achten. Es hilft auch, wenn du deinen Magen langsam an die sri-lankischen Gewürze und das scharfe Essen gewöhnst.
Wettereinflüsse
Du solltest außerdem auf extreme Wetterlagen vorbereitet sein. In Sri Lanka können bei Regen vielerorts heftige Überschwemmungen auftreten. Dabei drohen nicht nur Verletzungen und eingeschränkte Mobilität, sondern auch Krankheiten wie Durchfall, Infektionen durch verunreinigtes Wasser oder Hauterkrankungen.
Und bei Wanderungen im Hochland passieren oft Unfälle – mit oder ohne Regenwetter. Rutschige Pfade, unvorhergesehene Steilhänge und plötzliche Wetterumschwünge sind Risiken, auf die du achten solltest. Ein wachsames Auge, gutes Schuhwerk und Umsicht sind besonders wichtig, wenn du wenig Wandererfahrung hast.
Auf der anderen Seite darfst du auch die Sonne in Sri Lanka nicht unterschätzen. Sonnenbrand, Sonnenstich oder Hitzeschlag sind keine Seltenheit. Schutzkleidung, Sonnencreme, ausreichendes Trinken und Pausen im Schatten sind daher ebenso wichtig wie das Meiden der Mittagshitze.

Wie und wo finde ich gute Ärzte und Kliniken auf Sri Lanka?
Es gibt zwar exzellente ayurvedische Kliniken in Sri Lanka, doch der Standard der Schulmedizin lässt sich vielerorts nicht mit dem in Deutschland vergleichen. Privatkliniken sind allgemein besser als öffentliche Krankenhäuser, weshalb eine gute Auslandskrankenversicherung umso wichtiger ist.
Die besten Privatkliniken befinden sich in Colombo, zum Beispiel das Durand Hospital, das Asiri Central Hospital und das Lanka Hospitals. In Unawatuna in der Nähe von Galle gibt es das Asiri Hospital Galle und das International Medical Center. Im Rest des Landes sieht es mit der medizinischen Versorgung eher dürftig aus, sodass du im Notfall möglicherweise nach Colombo gebracht werden musst.
Wenn du nicht weißt, an welchen Arzt oder welche Klinik du dich wenden sollst, kannst du bei der Deutschen Botschaft oder bei deiner Versicherung nach Empfehlungen fragen. Auf einen deutschsprachigen Arzt musst du verzichten, aber einige Versicherungen bieten einen Dolmetscherservice.
Es ist wichtig, dass du dich vor deiner Reise beim Tropeninstitut oder deinem Hausarzt informierst und, wenn nötig, deine Reiseimpfungen oder Standardimpfungen auffrischst. Damit kannst du einem großen Teil der Krankheiten, die du dir in Sri Lanka holen könntest, vorbeugen.
Zusätzlich ist eine umfangreiche Reiseapotheke wichtig. In Sri Lanka herrscht nach der Wirtschaftskrise immer noch ein Engpass bei der Medikamentenversorgung. Zudem sind gut ausgestattete Apotheken auf dem Land oder in kleinen Küstenorten ziemlich rar. Das heißt im Klartext: Nimm genügend Vorrat wichtiger Medikamente mit (sie gehören beim Flug übrigens immer ins Handgepäck!) und sei mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke für kleinere Unfälle und Wehwehchen gerüstet.
Welche Kosten übernimmt eine Reisekrankenversicherung in Sri Lanka?
Bevor du eine Auslandskrankenversicherung für Sri Lanka abschließt, lohnt es sich, das Kleingedruckte genau zu lesen. So weißt du später genau, wann und wofür du abgesichert bist.
In der Regel sind alle Behandlungen beim Arzt oder im Krankenhaus abgedeckt, egal ob ambulant oder stationär, sofern sie vor Ort aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls notwendig werden. Übrprüfen kannst du immer, wie hoch die Deckungssumme pro Fall oder Aufenthalt ist. Egal, ob du von einer Mücke gestochen wirst, dir nach einem zu scharfen Curry den Magen verdirbst oder einen Verkehrsunfall hast – die Versicherung springt ein. In der Regel sind auch Medikamente und manchmal auch akute Zahnbehandlungen abgedeckt.
Einige Versicherungen bieten sogar ein Einzelzimmer oder eine Behandlung durch den Chefarzt an. Es lohnt sich, vorher zu klären, ob du freie Wahl bei Ärzten und Kliniken hast. Bei manchen Versicherungen musst du auf alternative Methoden wie Heilpraktiker oder Naturheilverfahren verzichten beziehungsweise diese selbst bezahlen. Das gilt in Sri Lanka auch für die allseits beliebten ayurvedischen Anwendungen und Arztbehandlungen.
Außerdem ist es sehr wichtig, dass nicht nur medizinisch notwendige, sondern auch sinnvolle Rückholungen oder Transfers in ein Nachbarland abgedeckt sind. Nicht jeder Notfall lässt sich in Sri Lanka optimal behandeln und manchmal ist eine Ausfliegung erforderlich.
Auch ein Rücktransport nach Deutschland kann nötig oder zumindest sinnvoll sein, um die Heilung zu unterstützen. Solche Transporte werden schnell teuer, da oft ein Flug-Upgrade, eine Begleitperson oder sogar medizinisches Fachpersonal erforderlich ist. Fünfstellige Beträge sind dabei keine Seltenheit – auf diesen Kosten willst du nicht sitzenbleiben.
Zudem sollte es im Ermessen des behandelnden Arztes liegen, ob eine Rückholung nicht nur notwendig, sondern auch sinnvoll ist, damit du dich beispielsweise zu Hause besser auskurieren kannst. Diese Formulierung ist wichtig, denn einige Versicherungen decken nur den notwendigen Transfer ab.

Versicherungsschutz: Welche Kosten sind nicht abgedeckt?
Selbstverständlich gibt es Dinge, die von deiner Versicherung gar nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen abgedeckt werden. Das hängt vom Versicherer und vom gewählten Tarif ab. Schließe deshalb nicht gleich die erstbeste oder günstigste Versicherung ab, sondern vergleiche genau, was abgedeckt ist und was nicht.
In folgenden Fällen kann es mit dem Versicherungsschutz schwierig werden beziehungsweise solltest du vorher nachfragen, ob du versichert bist.
Reisewarnungen
Das Auswärtige Amt spricht in Deutschland Reisewarnungen aus, wenn in bestimmten Ländern oder Regionen eine konkrete Gefahr für Reisende besteht. Dazu zählen Krieg oder Bürgerkrieg, Naturkatastrophen oder Terrorismus.
Besteht eine Reisewarnung, kann es sein, dass deine Versicherung nicht greift. Das gilt sogar dann, wenn dein Unfall überhaupt nichts mit der Ursache der Reisewarnung zu tun hat. Wenn du beispielsweise in einem Ort mit Bürgerkrieg Dengue-Fieber bekommst, greift die Versicherung nicht.
Zudem ist es wichtig, Reisewarnungen zu beachten, wenn du eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hast und durch ein Land fährst oder fliegst, für das eine Reisewarnung gilt.
Extremsportarten
Willst du in Sri Lanka auf den Adam’s Peak steigen, surfen oder tauchen, erkundige dich vorher bei deiner Versicherung, ob du für mögliche Unfälle abgedeckt bist. Oft stehen Extremsportarten nämlich nicht auf der Liste der Leistungen, wobei es auch hier Unterschiede gibt, welche Sportarten als extrem (und somit potenziell gefährlicher) gelten.
Gerade bei Aktivitäten, bei denen du vorher einen Haftungsverzicht unterschreiben musst, lohnt es sich, noch einmal beim Versicherer nachzufragen.
Das gilt auch, wenn du mit dem Moped, Motorrad oder Tuk-Tuk durch Sri Lanka fahren möchtest. Stelle auf jeden Fall sicher, dass du über die richtige Fahrerlaubnis verfügst, und kläre vorher mit deiner Versicherung, ob du bei Unfällen abgesichert bist.

Behandlungen für Vorerkrankungen
Du bist auf den Löwenfelsen von Sigiriya gestiegen und hast danach Schmerzen im Knie? Dann aufgepasst: In der Regel musst du nachweisen, dass die gesundheitlichen Beschwerden erst vor Ort aufgetreten und nicht auf eine Vorerkrankung zurückzuführen sind. Kann die Versicherung nachweisen, dass du schon länger Knieprobleme hast, werden die Kosten für eine Behandlung vor Ort wahrscheinlich nicht übernommen.
Das gilt übrigens auch für Vorsorgeuntersuchungen, die grundsätzlich nie übernommen werden. Eine Ausnahme bieten einige Versicherungen für Langzeitreisende.
Ayurveda
Sri Lanka ist zwar kein Ziel für Medizintourismus, aber für Ayurvedakuren. Obwohl es sich bei Ayurveda um eine jahrtausendealte Heilkunde handelt, werden die Kosten für entsprechende Behandlungen weder von deiner Reisekrankenversicherung noch von deiner gesetzlichen Krankenkasse zu Hause übernommen. Ausnahmen sind manche privaten Zusatzversicherungen, die jedoch auch keine ayurvedischen Anwendungen in Sri Lanka bezahlen.
Wie bezahlt die Versicherung Behandlungen in Sri Lanka?
Während du zu Hause einfach deine Versicherungskarte beim Arzt oder im Krankenhaus vorlegen kannst, verhält es sich bei deiner Auslandskrankenversicherung etwas anders. In der Regel erhältst du von deiner Versicherung eine Policennummer oder eine digitale Karte für deine Wallet auf dem Smartphone. In der Regel musst du für Behandlungen jedoch zunächst in Vorkasse treten.
Deswegen ist es wichtig, dass du neben einer guten Versicherung eine gute Reisekreditkarte hast. Am besten ist eine Karte, bei der du kostenlos in Fremdwährungen bezahlen kannst und einen größeren Kreditrahmen hast. Denn auch wenn viele Dinge in Sri Lanka sehr günstig sind, gehören Behandlungen in einer Privatklinik nicht dazu.
Lass dir nach der Behandlung auf jeden Fall einen ordentlichen Beleg ausstellen. Das gilt für Medikamente, Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche. Es kann auch sinnvoll sein, eine Kopie deines Befundes aufzbewahren. Je nach Versicherung musst du deine Belege nämlich anschließend digital oder im Original einreichen. Die Versicherung prüft dein Anliegen und erstattet dir die Kosten, gegebenenfalls abzüglich des Selbstbehaltes, zurück.
Bei Notfällen oder größeren Eingriffen regelt die Versicherung die Kostenübernahme oft direkt mit dem Krankenhaus. Das ist natürlich ein großer Vorteil, denn so musst du nicht in Vorleistung gehen. Erkundige dich am besten vorher bei deiner Versicherung, wie das Ganze im Falle eines Falles gehandhabt wird. Oft gibt es eine Notfall-Hotline, die du oder ein Mitreisender vor Ort kontaktieren können.
Wann muss ich die Reiseversicherung abschließen?
Heutzutage kannst du eine Versicherung online in Windeseile abschließen. Du suchst die Versicherung aus, gibst deine persönlichen Daten sowie gegebenenfalls den Reisezeitraum an, bezahlst deine Police – und schon bist du versichert.
Die meisten Versicherungen musst du vor Antritt deiner Reise abschließen. Es gibt einige Tarife, die du auch nach Reiseantritt im Ausland abschließen kannst, aber das ist die absolute Ausnahme.
Hast du eine Jahresversicherung, musst du sie nur einmal abschließen und dich dann um nichts mehr kümmern. Sobald du Deutschland verlässt, greift sie automatisch. Beachte aber, dass diese Jahresversicherungen immer nur eine bestimmte Dauer haben. Überprüfe also, ob sie deinen gesamten Aufenthalt abdecken.
Wenn du zusätzlich eine Reiserücktrittsversicherung abschließen möchtest, musst du dies in der Regel 30 Tage vor Reiseantritt tun.
Unsere Empfehlung für Sri Lanka Reisekrankenversicherungen
Es gibt einige gute Anbieter für Auslandskrankenversicherungen, die sich für deine Reise nach Sri Lanka empfehlen. Eine Übersicht findest du in unserem Vergleichsartikel. Unsere Favoriten für Sri Lanka sind die Versicherungen der Hanse Merkur und von Europ Assistance.
Hanse Merkur
Hanse Merkur gehört zu den bekanntesten Versicherern in Deutschland und bietet eine solide und günstige Auslandskrankenversicherung für deine Reise nach Sri Lanka. Du entscheidest, ob du sie nur für eine einzelne Reise oder gleich für ein ganzes Jahr abschließt.
Eine Jahresversicherung kann praktisch sein, wenn du von Sri Lanka noch auf die Malediven oder nach Indien willst, oder später im Jahr noch woanders hinfährst. Mit einer Jahresversicherung kannst du mehrmals im Jahr für eine bestimmte Anzahl an Tagen reisen.
Beide Arten der Versicherung decken alle normalen Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte ab, einschließlich akuter Zahnbehandlungen. Auch ein medizinisch notwendiger und sinnvoller Rücktransport nach Deutschland ist enthalten. Du bist bei Reisewarnungen abgesichert, musst keine Selbstbeteiligung zahlen und kannst von besonders günstigen Familientarifen profitieren.
Europ Assistance
Bei Europ Assistance kannst du eine Auslandskrankenversicherung, eine Reiserücktrittsversicherung oder eine Premium Reiseversicherung, die beides umfasst, abschließen. Die Auslandskrankenversicherung wurde von Stiftung Warentest als SEHR GUT (1,4)
eingestuft.
Auch bei Europ Assistance kannst du zwischen Versicherungen für eine einzelne Reise oder einer Jahresversicherung wählen. Ein Vorteil: Es gibt drei verschiedene Alterskategorien und auch Reisende, die 75 Jahre und älter sind, können sich versichern lassen.
Neben der Kostenübernahme bei Unfällen, Krankheiten und Medikamenten, hilft dir Europ Assistance bei der Vermittlung von Ärzten und beim Übersetzen. Zudem wird zwischen Hausarzt und behandelnden Ärzten vermittelt und Informationen werden an Angehörige weitergeleitet. Und schon vor deiner Sri Lanka Reise kannst du dich darüber informieren, welche Impfungen sinnvoll sind und was in die Reiseapotheke gehört.
FAQ
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