Mindful Farm: Grünes Backpacker-Paradies im Norden Thailands

Du möchtest etwas über ökologische Landwirtschaft lernen und hast Interesse an Yoga und Meditation? Auf einer Farm nördlich von Chiang Mai, die von einem ehemaligen Mönch betrieben wird, hast du dafür beste Voraussetzungen. Hier alle Infos.

Was ist die »Mindful Farm«?

Es handelt sich um eine biologisch ausgelegte Farm, die etwas nördlich von Chiang Mai – auf halben Luftweg nach Pai – in einem abgelegenen Bergbauerngebiet liegt. Sie existiert seit sechs Jahren und floriert mittlerweile mit vielen Anbauflächen und einer breiten Auswahl an Obst und Gemüse.

 

Gegründet wurde sie von Pinam, einem ehemaligen Mönch. Nachdem dieser 20 Jahre in Einfachheit gelebt hatte, entschied er, sich auf einen neuen Weg zu begeben, um auf der Welt etwas zu bewegen. Voll entschlossen und abseits von jeglichem Tourismustrubel gibt er seine Erkenntnisse an Reisende weiter. Er nutzt dazu ein Volunteering-System, um die Farm aufrechtzuerhalten und wachsen zu lassen. Gleichzeitig ist es ihm so möglich, günstige Unterkünfte anzubieten.

 

Was kannst du dir erwarten?

Es macht keinen Unterschied, ob du einfach nur Entspannung suchst, oder wirklich seriöses Wissen über biologische Landwirtschaft sammeln möchtest. Auf der Farm findest du beides für einen guten Preis.

Es gibt keine tägliche Aufgabenliste und somit auch keinen Zwang, unbedingt jeden Tag hart arbeiten zu müssen. Jedoch gibt es genügend Pflanzen und Ecken auf der Farm, wo es sich noch viel lernen lässt. Für 200 Baht am Tag bist du rundum versorgt mit Unterkunft und einem veganen Thai Buffet zum Frühstück, Mittag und Abendessen. Zudem ist die Farm sauber und die Unterkünfte sowie die Sanitäranlagen sind in einem einwandfreien Zustand.

 

Was gibt’s zu tun?

Die täglichen Aktivitäten fokussieren sich hauptsächlich darauf, bei der Farm mitzuarbeiten. Hier gibt es genug zu lernen, denn Pinam ist in einer Bauernfamilie aufgewachsen und gibt seine lebenslangen Erfahrungen weiter. Unter anderem kannst du lernen, Kompost zu machen oder neue Anbauflächen zu planen und auszuheben. Auch beim Häuserbau, kleinen Handwerksarbeiten, dem Fermentieren von Dünger sowie bei vielen weiteren Dingen, die mit Landwirtschaft zu tun haben, kannst du dich einbringen und ausprobieren.

 

Wenn du eher auf Entspannung aus bist, hast du die Möglichkeit, einfach die Ruhe zu genießen, einen Sprung in den nahgelegenen See zu wagen oder zu meditieren und Yoga zu machen. Im Schnitt sind immer rund 20 Reisende vor Ort, was eine super Möglichkeit bietet, neue Leute kennenzulernen und sich dabei über Reiseerfahrungen auszutauschen.

 

Anreise: Wie kommst du dorthin?

Entweder du nimmst den Bus vom Waroros Market in Chiang Mai, der jeden Tag gegen 11:15 Uhr startet und nach gut drei Stunden dort ankommt. Oder, wenn du ein eigenes Fahrzeug hast, kannst du den schönen Trip durch die Berge wagen, was etwa halb so lange dauern wird.

 

Fazit

Wenn du darauf aus bist, einmal etwas komplett Neues zu erleben, ist dieser Ort vielleicht genau das Richtige für dich. Für jemanden wie mich mit Interesse an Yoga und Meditation ist dieser Ort sehr empfehlenswert.

Nach einigen Tagen kommst du von jeglichem (Reise-)Stress herunter und kannst viel Ruhe wie auch Spaß finden. Es empfiehlt sich, mindestens fünf Tage zu bleiben, um die Vibes gut aufzunehmen und dir auch einiges an neuen Skills anzueignen. Wenn ich wieder nach Thailand komme, wird es auf jeden Fall ein Comeback für mich geben.

Falls du mehr erfahren möchtest, kannst du dir den Kurzfilm ansehen, den ich während meines Aufenthalts dort gedreht habe. Hier wirst du noch mehr Eindrücke über das tägliche Leben vor Ort finden sowie ein kleines Interview mit Pinam:

 

Infos zur Reservierung und Anreisedetails findest du auf der Internetseite der Mindful Farm.


Text und Fotos: Gabriel Ortet Boll

Gabriel ist 20 Jahre jung, passionierter veganer Koch aus Österreich. Zurzeit ist er in Thailand unterwegs, um sich neue Inspirationen in Bezug auf Bio-Farming und Kulinarik zu holen.

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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

Veröffentlicht von Stefan Diener am 7. März 2018. Zuletzt aktualisiert am 7. März 2018.

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