Tauchsafari in Raja Ampat – Die besten Liveaboards und Tipps
Eine Tauchsafari im indonesischen Raja Ampat ist für alle, die gerne tauchen, ein unvergessliches Abenteuer. Wir zeigen dir, wie du deine Reise planst, was es zu sehen gibt und welche die besten Liveaboards in Raja Ampat sind.
Raja Ampat, auch „Die Vier Könige” genannt, ist ein Archipel vor der Küste Westpapuas im äußersten Osten Indonesiens. Die Inseln liegen im Korallendreieck, und ihre Unterwasserwelt ist für ihre Artenvielfalt bekannt. Von kleinen Nacktschnecken bis hin zu riesigen Mantarochen und bunten Korallenriffen gibt es hier unendlich viel zu entdecken. Raja Ampat ist nicht umsonst eines der beliebtesten Tauchreviere der Welt.
Da die Region relativ weitläufig ist, lässt sie sich besonders gut auf einer Tauchsafari erkunden. Dabei übernachtest du auf einem sogenannten Liveaboard und unternimmst täglich mehrere Tauchgänge an den besten Tauchplätzen. Welche Tauchsafaris besonders zu empfehlen sind, was sie kosten und wie du deine Reise organisieren kannst, erfährst du in diesem Artikel.
Du möchtest möglichst viele Inseln Indonesiens besuchen? Dann schau mal auf unserem Indonesien-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.
Du träumst von einem Urlaub in Indonesien, möchtest aber nicht selbst planen? Kein Problem, bei uns findest du auch geführte Indonesien-Rundreisen.
Tauchsafari Raja Ampat – Das Wichtigste im Überblick
- Eine Tauchsafari in Raja Ampat ist besonders sinnvoll, da sich die rund 1.500 Inseln und die weit auseinanderliegenden Tauchplätze auf einem Liveaboard bequem erkunden lassen.
- Die meisten Tauchsafaris dauern sechs Nächte bzw. sieben Tage, längere Touren bis nach Misool sind ebenfalls üblich.
- Je nach Route erwarten dich auf einem Liveaboard meist etwa vier Tauchgänge pro Tag, teilweise inklusive Nachttauchgänge.
- Zu den bekanntesten Tauchplätzen gehören Cape Kri, Blue Magic, Sardine Reef, Arborek, Melissa's Garden und die Riffe rund um Misool.
- Raja-Ampat-Liveaboards kosten je nach Schiff und Ausstattung etwa 200 bis 650 Euro pro Tag, wobei sich viele Angebote im Bereich von 350 bis 450 Euro pro Tag bewegen.
- Zusätzlich zum Reisepreis solltest du weitere Gebühren für den Marinepark und den Aufenthalt, gegebenenfalls Leihausrüstung, Nitrox, WLAN, alkoholische Getränke und Trinkgeld einplanen.
- Für viele Liveaboards benötigst du mindestens ein Advanced Open Water Diver Brevet und 30 bis 50 geloggte Tauchgänge, wobei die konkreten Anforderungen vom Anbieter abhängen.
- Die beste Reisezeit zum Tauchen hängt vom Gebiet ab: Die Dampierstraße kann ganzjährig betaucht werden, während Misool vor allem während der Hauptsaison von etwa Oktober/November bis März/April auf den Routen vieler Liveaboards liegt.
Warum du eine Tauchsafari in Raja Ampat machen solltest
Anders als bei vielen anderen Tauchrevieren in Südostasien umfasst Raja Ampat ganze 40.000 km² und etwa 1500 Inseln. Die vier Hauptinseln, nach denen die Region benannt wurde, sind Waigeo, Batanta, Salawati und Misool. Zwar befinden sich viele Tauchhöhepunkte in der Dampierstraße im Norden, doch solltest du auch den Rest der Region, besonders Misool, auf keinen Fall außer Acht lassen.
Dabei gilt es allerdings zu bedenken, dass die Entfernungen oft weit sind. Auf den größeren Inseln gibt es inzwischen einige Resorts und kleinere Homestays mit Tauchbasis, die sich beim Tauchen jedoch oft auf ein Gebiet fokussieren. Oder sie müssen sehr lange Fahrtzeiten und hohe Benzinkosten in Kauf nehmen.
Deshalb ist Raja Ampat prädestiniert für eine Tauchsafari. An Bord eines Liveaboards nutzt du die Oberflächenpausen, den frühen Morgen oder die Zeit nach den Tauchgängen, um von einem Tauchplatz zum nächsten zu fahren. Dabei kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen, ein Mittagsschläfchen machen, frühstücken oder dich in Ruhe auf den nächsten Tauchgang vorbereiten.
Ein Liveaboard ist sicher nicht die günstigste Möglichkeit, um in Raja Ampat zu tauchen, aber auf jeden Fall die bequemste. Das ist besonders vorteilhaft, wenn du viel sehen und möglichst viele Tauchgänge in kurzer Zeit machen möchtest.
Liveaboards sind zudem eine gute Idee, wenn du allein reist. Kabinen werden in der Regel geteilt, Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und du lernst sofort Leute kennen, die das gleiche Hobby haben wie du.
Wie läuft eine Tauchsafari in Raja Ampat ab?
Aufgrund der abgelegenen Region und der großen Entfernungen zwischen den einzelnen Inseln sind Tauchsafaris in Raja Ampat in der Regel mindestens sechs Nächte und sieben Tage lang. Routen mit elf Nächten und zwölf Tagen sind ebenfalls keine Seltenheit, besonders, wenn das Liveaboard bis in den Süden nach Misool fährt.
Wenn du noch neu im Tauchen bist, ist eine Tauchsafari in Komodo oder in den Similan-Inseln in Thailand vielleicht zunächst besser geeignet, da es dort viele Trips gibt, die nur drei oder vier Nächte lang sind.
Raja-Ampat-Liveaboards starten entweder im Hafen von Sorong oder in Waisai. Wenn du in Sorong startest, ist der Flughafentransfer meistens im Preis inbegriffen. Um nach Waisai zu gelangen, musst du zunächst die Fähre nehmen.
Je nachdem, wo dein Liveaboard ablegt, machst du in der Regel zuerst einen sogenannten Check-out-Tauchgang in Küstennähe. Dabei geht es noch nicht darum, Unterwasser-Highlights zu sehen, sondern darum, deine Fähigkeiten zu überprüfen und sicherzustellen, dass alles mit der Ausrüstung sitzt. So kann der Cruise Director die Tauchgruppen gegebenenfalls noch einmal umstellen und du weißt, ob du genug Blei hast.
Auf jedem Liveaboard gibt es entweder ein komplettes Dive-Deck oder einen abgeschiedenen Bereich für deine Ausrüstung, die Flaschen und den Kompressor. Je nach Anbieter gibt es verschiedene Systeme, um für Ordnung zu sorgen. Oft bekommt jedoch jeder Gast eine Nummer und einen festen Platz zugeteilt. Dazu gibt es eine Kiste für Kleinteile, sodass du deine Siebensachen stets beisammen hast.
Die meisten haben zudem einen trockenen Bereich oder sogar einen eigenen Raum für Kameras mit Ladestationen und natürlich eigene Becken zum Abwaschen nach jedem Tauchgang. Zudem gibt es auf den meisten Dive-Decks Süßwasserduschen, sodass du dich zwischen den Tauchgängen kurz abduschen kannst.
Für jeden Tauchgang wird geankert. Die Crew verlädt deine Ausrüstung und Flaschen dann auf ein Zodiac oder ein anderes kleines Boot. Damit fährst du mit deiner Gruppe direkt zum Tauchplatz. Ab geht’s ins Wasser! Nach dem Tauchgang wirst du wieder abgeholt und zum großen Boot zurückgebracht.
Je nach Route und Programm absolvierst du auf den meisten Liveaboards rund vier Tauchgänge pro Tag. Oft gehören auch Nachttauchgänge dazu. Am letzten Tag gibt es in der Regel nur zwei Tauchgänge, sodass du eine No-Fly-Time von 24 Stunden einhalten kannst. So hat außerdem deine Ausrüstung eine gute Chance zum Trocknen. Wenn du am letzten Tag mehr tauchst, musst du deine Abflugzeiten entsprechend anpassen.
Tipp unserer Autorin: Gerade eine Gegend wie Raja Ampat kann schnell zu „FOMO“ führen und niemand möchte auf einen Tauchgang verzichten. Allerdings können so viele Tauchgänge am Tag gerade ungeübte Tauchende ganz schön schlauchen. Nitrox hilft einigen, ich persönlich merke jedoch keinen großen Unterschied. Aber ansonsten solltest du einfach auf deinen Körper hören. Wenn du extrem müde bist oder Kopfschmerzen hast, ist es besser, wenn du einen Tauchgang aussetzt und dich ein bisschen ausruhst.
Ist es möglich, auf einem Raja-Ampat-Liveaboard technische Tauchgänge zu machen?
Nein, offiziell müssen alle Tauchgänge in Raja Ampat Nullzeittauchgänge sein, um die Sicherheit der Taucher zu gewährleisten. Das heißt allerdings nicht, dass du nicht mit Sidemount-Ausrüstung oder sogar mit einem Kreislauftauchgerät tauchen könntest. Auf der Buchungsplattform Divebooker kannst du gezielt nach Liveaboards filtern, die diese Optionen anbieten. Nichtsdestotrotz musst du weiterhin Nullzeittauchgänge mit deiner Gruppe machen und solltest eigentlich immer deine eigene Ausrüstung mitbringen.
Tipp unserer Autorin: Ich habe bereits auf zahlreichen Liveaboards mit Sidemount getaucht. Allerdings bringe ich immer mein eigenes Equipment mit und mache nur Nullzeittauchgänge. Zwar ist die Crew vielerorts gerne bereit, mir bei meinen Flaschen zu helfen, für den Aufbau und das Anlegen bin ich aber selbst verantwortlich.
Die besten Tauchplätze in Raja Ampat
Grundsätzlich lässt es sich in Raja Ampat fast überall gut tauchen. Trotzdem gibt es einige Ecken, die als besondere Highlights gelten. Wichtig dabei ist: Welche Tauchplätze an einem Tag tatsächlich angefahren werden, hängt stark von den aktuellen Bedingungen ab. Strömung, Wetter und Sicht entscheiden oft kurzfristig über die Route. Dabei steht die Sicherheit an erster Stelle.
Der Norden rund um die Dampierstraße zwischen den Inseln Kri und Gam zählt zu den meistbesuchten Gebieten vieler Tauchsafaris. Wenn du eine Route mit dem Namen „Central Raja Ampat” buchst, wirst du überwiegend in dieser Region unterwegs sein.
Hier liegt mit Cape Kri der wohl berühmteste Tauchplatz der gesamten Region. Er verdankt seinen Ruf einem einzigen Tauchgang, bei dem 374 verschiedene Lebewesen gezählt wurden. In der Nähe befinden sich zudem die Tauchplätze „Blue Magic” und „Sardine Reef”. An beiden Tauchplätzen ist von riesigen Fischschwärmen bis zu großen Mantas alles möglich.
Westlich von Gam liegt das bekannte Dorf Arborek, wo häufig direkt am Pier getaucht wird. Dieser Tauchplatz ist eine verlässliche Anlaufstelle, um Teppichhaie zu beobachten, und eignet sich sehr gut für Nachttauchgänge. In der Nähe liegen außerdem die Tauchplätze „Mayhem” und „Citrus Ridge” sowie die „Passage”, ein Salzwasserkanal zwischen Gam und Waigeo mit einer beeindruckenden Unterwasserlandschaft und teils heftigen Strömungen. Aktuell ist dieser Tauchplatz jedoch aufgrund regionalpolitischer Schwierigkeiten und einer hohen Anzahl an Salzwasserkrokodilen oft nicht zugänglich.
Weiter westlich liegen die Fam Islands, zu denen der berühmte Aussichtspunkt Piaynemo gehört. Ein Besuch dort ist bei den meisten Tauchsafaris Pflicht. In dieser Gegend liegt zudem „Melissa's Garden”, ein Tauchplatz, der mit seinen farbenprächtigen, unberührten Korallengärten seinem Namen alle Ehre macht.
Ganz im Süden von Raja Ampat liegt die Insel Misool, die eng mit dem gleichnamigen Eco-Resort verbunden ist. Dort sorgt eine lokale Initiative dafür, dass in weiten Teilen nicht gefischt werden darf. Auch die Tauchsafaris unterliegen strengen Regularien. Dank dieser Regulierung sind Tauchplätze wie Barracuda Point, Anchovies, Four Kings und Eagle's Nest unberührt und nicht überlaufen.
Aufgrund des Wetters besuchen die meisten Tauchsafaris Misool nur während der Hauptsaison ab Oktober.
Andere Aktivitäten in Raja Ampat
Viele Besucher kommen nach Raja Ampat, um zu schnorcheln statt zu tauchen. Die meisten Resorts bieten eigene Ausflüge an, damit du auch in wenigen Metern Tiefe und an der Wasseroberfläche auf deine Kosten kommst.
Zusätzlich gibt es an Land einiges zu erkunden, beispielsweise den schönen Aussichtspunkt auf Piaynemo oder die Insel Wayag. Zudem sind Inseln wie Arborek für einen Ausflug in das Dorf interessant, wobei es sich dabei doch eher um einen kurzweiligen Ausflug handelt.
Auch Vogelfans dürfen sich freuen. In Raja Ampat gibt es nämlich neben einer großen Artenvielfalt unter der Wasseroberfläche einige beeindruckende Vogelarten zu sehen. Dazu gehören Papuanische Hornvögel, Kakadus, Papageien sowie der auf Batana und Waigeo endemische Rote Paradiesvogel und der Nacktkopf-Paradiesvogel beziehungsweise der Blauköpfige Paradiesvogel. Fernglas nicht vergessen!
Bei den meisten Tauchsafaris ist ein Besuch von Piaynemo und dem Dorf Arborek zwischen den Tauchgängen auf jeden Fall mit im Programm enthalten.
Was kostet ein Raja Ampat Liveaboard?
Raja-Ampat-Liveaboards sind deutlich teurer als andere Tauchsafaris in Südostasien. Das liegt einerseits daran, dass die Boote recht klein sind und nur eine begrenzte Anzahl an Passagieren mitnehmen können. Zudem sind aufgrund der großen Entfernungen die meisten Trips sehr lang. Während du in Komodo schon Liveaboards für drei Tage findest, beginnen die Tauchsafaris in Raja Ampat erst ab sechs Nächten und dauern oft sogar zehn Nächte.
Die Preise variieren dabei stark: Du findest einige Liveaboards, die rund 200 Euro pro Tag kosten, aber auch welche ab 650 Euro pro Tag. Der Großteil der Preise liegt im Schnitt bei 350 bis 450 Euro pro Tag.
Im Preis inbegriffen sind immer deine Kabine in Doppelbelegung, drei Mahlzeiten, Snacks und alkoholfreie Getränke. Außerdem ist eine gewisse Anzahl an geführten Tauchgängen inklusive, bei denen Guide, Blei und Flasche dazugehören. Je nach Liveaboard kannst du etwa vier Tauchgänge pro Tag machen, wobei es am letzten Tag meistens nur zwei sind, damit die Gäste ihre No-Fly-Time einhalten können.
Bei den meisten Liveaboards sind ein gemeinschaftlicher Flughafentransfer und einige Landaktivitäten im Preis inbegriffen. Manchmal gibt es zusätzlich Goodies wie ein Glas Wein zum Abendessen, Nitroxfüllungen oder die Leihgabe einer Signalboje.
Die Gebühren für den Hafen und den Marinepark sowie teilweise ein Treibstoffzuschlag fallen eigentlich immer zusätzlich an. Für Raja Ampat beträgt der Raja Ampat Marine Entry 700.000 IDR (rund 34 Euro) und der Raja Ampat Visitor's Pass 1.000.000 IDR (knapp 48 Euro). Diese Gebühren müssen von allen Besuchern bezahlt werden, unabhängig davon, ob sie tauchen oder nicht.
Der Marine Entry ist ein Jahr lang gültig, der Visitor’s Pass hingegen nur einmalig.
Die meisten Taucher:innen, die eine Reise nach Raja Ampat unternehmen, bringen ihr eigenes Equipment mit. Wenn du etwas leihen willst, musst du auch dafür extra bezahlen, und das ist meistens nicht günstig.
Tipp unserer Autorin: Bei einigen Liveaboards erhalten zertifizierte Taucher und Taucherinnen kostenlose Nitroxfüllungen. Falls dies nicht der Fall ist, erkundige dich vorher, was sie kosten, und lass dir nichts aufschwatzen. Auch wenn viele es als angenehmer empfinden, mit Nitrox zu tauchen, kann dich das Liveaboard nicht dazu zwingen. Da Nitroxfüllungen oft recht teuer sind, solltest du diesen Extraposten unbedingt vorher abklären.
Zusätzlich zahlst du für Besonderheiten wie alkoholische Getränke und WLAN. Am besten holst du dir eine eSIM für Indonesien, denn oft wird in Landnähe übernachtet, sodass du dann auch ohne WLAN guten Empfang hast – und das ist um einiges günstiger als Pakete an Bord.
Ein wichtiger Faktor, den du auf jeden Fall bedenken solltest, ist das Trinkgeld für die Crew. Zwar ist Trinkgeld offiziell bei den meisten optional, aber die Gehälter sind wie überall in der Tauchbranche sehr niedrig. Die Crew ist auf einem Liveaboard nicht nur für deinen Komfort, sondern auch für deine Sicherheit verantwortlich und muss bei Tauchsafaris in Raja Ampat wirklich hart arbeiten. Die meisten Anbieter geben gerne eine Empfehlung, wie viel Trinkgeld angemessen ist und ob du es für die gesamte Crew oder auch individuell geben darfst. Bitte erkundige dich vorher, welche Währungen akzeptiert werden. Mit indonesischen Rupien liegst du natürlich nie verkehrt, wobei manchmal auch größere Dollarnoten getauscht werden können. Von Münzen in allen Währungen solltest du bitte absehen.
Alleine auf einem Raja Ampat Liveaboard
Für viele Alleinreisende ist der gefürchtete Einzelzimmerzuschlag die größte Hürde bei der Reiseplanung und Budgetierung. Zwar gibt es in den meisten Hotels Südostasiens keinen Einzelzimmerzuschlag, aber wenn du alleine reist, musst du immer die gesamten Kosten für ein Zimmer tragen.
Ein Liveaboard ist allerdings eine besondere Kategorie, denn hier zahlst du nicht nur für deine Kabine, sondern auch für Mahlzeiten und Tauchgänge. Zusätzlich ist der Platz stark limitiert, sodass sich die Rechnung nicht ausgeht, wenn eine Person eine Kabine für zwei belegt, ohne mehr zu bezahlen.
Deshalb versuchen die meisten Anbieter, dich mit einer Person des gleichen Geschlechts in einer Kabine mit zwei Einzelbetten unterzubringen. Wenn du das nicht möchtest, kannst du einige Kabinen auch alleine buchen. Allerdings sind die Zuschläge dabei oft heftig – es ist nicht ungewöhnlich, das Doppelte zu zahlen.
Tipp unserer Autorin: Ich habe mir schon oft eine Kabine mit anderen Frauen geteilt, während meine Freundin sich einmal eine Kabine mit einem Mann teilen musste. Das war allerdings nie ein Problem, denn den Großteil der Zeit verbringt man sowieso unter Wasser oder auf Deck. Eine kleine Absprache bezüglich der Nutzung des Bads, ein bisschen Rücksicht und Ohrenstöpsel erleichtern das Zusammenleben.
Die besten Tauchsafaris in Raja Ampat
In Raja Ampat gibt es viele Liveaboards, von denen die meisten wunderschöne traditionelle Segelboote sind. Die großen Anbieter fahren während der Hauptsaison überwiegend in Raja Ampat, im Sommer dagegen in Komodo. In den Monaten dazwischen finden Überfahrten von einer Region zur nächsten statt. Einige kleinere Tauchsafaris fahren allerdings ganzjährig durch Raja Ampat. Hier haben wir ein paar tolle Optionen für dich zusammengestellt – von gut und günstig bis ultra luxuriös.
Bevor du ein Liveaboard buchst, solltest du die Voraussetzungen prüfen. Die meisten Anbieter verlangen für Raja Ampat mindestens ein Advanced Open Water Diver Brevet sowie 30–50 geloggte Tauchgänge.
Kira Kira
Mit Tagesraten unter 200 Euro gehört die Kira Kira zu den günstigeren Optionen in Raja Ampat, einer Region, in der das Tauchen generell recht teuer ist. Von Waisai aus werden 10-tägige Routen angeboten, die von der Dampierstraße bis nach Misool führen. Die Kira Kira ist ein traditionelles Phinisiboot und mit Platz für acht Gäste relativ klein. Es gibt private Doppelzimmer oder geteilte Kabinen mit Einzelbetten. Oben gibt es ein gemütliches Sonnendeck mit Sitzsäcken sowie eine Kombüse für die Mahlzeiten.
Kira Kira ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Jaya
Die Jaya ist ein weiteres günstiges Liveaboard in Raja Ampat. Sie bietet Platz für insgesamt 14 Gäste in Zweier-, Dreier- oder Doppelkabinen für Paare. Alle Kabinen sind mit einer Klimaanlage ausgestattet und es gibt insgesamt drei Gemeinschaftsbäder. Während der Sommermonate wird die „Best of Dampier“-Route angeboten, bei der insgesamt 18 Tauchgänge über sechs Tage verteilt stattfinden. Zusätzlich bietet sie gelegentlich auch 8-tägige Routen bis nach Misool an.
Jaya ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Pearl of Papua
Die Pearl of Papua ist ganzjährig in Raja Ampat unterwegs und bietet Routen zwischen sieben und zwölf Tagen an. Im Sommer beschränkt sich die Route auf die Dampierstraße und das Gebiet westlich von Gam, während der Hauptsaison fährt das Schiff jedoch bis nach Misool. Das Schiff ist ganz in maritimem Blau-Weiß gehalten und verfügt über insgesamt sieben Kabinen. Gegessen wird im inneren Gemeinschaftsbereich. Es gibt außerdem ein Sonnendeck und ein Tauchdeck.
Pearl of Papua ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Mermaid II
Ein großzügiges Sonnendeck und eine gemütliche, wenn auch etwas altmodische Einrichtung zeichnen die Mermaid II aus. Sie ist ein alteingesessener Favorit unter den Liveaboards Indonesiens.
Die 8-tägige Route ab Sorong führt im Dezember und Januar über Waigeo und die Dampierstraße bis nach Misool. Im November steht das „Biodiversity Super Special” auf dem Programm, bei dem die Reise von Maumere über Alor und die Bandasee bis nach Raja Ampat führt. Im Februar geht es von Raja Ampat über Halmahera nach Lembeh weiter.
Tipp unserer Autorin: Von der Einzelzimmerbelegung, die mehr als das Doppelte der regulären Rate kostet, würde ich eher abraten.
Mermaid II ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Indo Master Liveaboard
Ab Sorong stehen 7- bis 10-nächtige Touren mit der Indo Master in Raja Ampat auf dem Programm. Im November führt die Route von Misool über Halmahera nach Lembeh und umfasst Tauchziele wie Cape Kri, Blue Magic und die Dampierstraße. Dabei sind täglich drei Tauchgänge sowie ein zusätzlicher Sonnenuntergangs- oder Nachttauchgang möglich.
Das Schiff ist besonders bei Gourmets sehr beliebt, denn es wird Wert auf besonders gutes Essen gelegt. Zudem lieben viele das Design, denn es handelt sich um eine wirklich schöne hölzerne Phinisi mit viel Platz zum Entspannen zwischen den Tauchgängen.
Indo Master Liveaboard ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Emperor Raja Laut
Die Emperor Raja Laut ist ein wunderschönes, traditionelles Segelboot aus Holz, das gerade einmal Platz für zwölf Gäste in sechs Kabinen bietet. Das sorgt für einen besonders persönlichen Service – sowohl beim Tauchen als auch im Alltag an Bord. Von Dezember bis April fährt sie auf 9-tägigen Routen ab Sorong durch Raja Ampat. Die Route führt von Cape Kri bis zu den Misool-Tauchplätzen ganz im Süden. Zudem organisiert die Crew für die Gäste eine Cocktailparty auf einer der kleineren Inseln.
Die Preise der Emperor Raja Laut sind besonders transparent, denn alle Hafen- und Nationalparkgebühren sind im Preis enthalten. So gibt es bei der Buchung garantiert keine bösen Überraschungen!
Emperor Raja Laut ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
New White Manta
Die New White Manta gehört zur beliebten Manta-Flotte und kreuzt durch ganz Indonesien. Während der Saison werden 7-tägige Routen von Raja Ampat bis nach Misool sowie 10-tägige Touren von Misool über Fak Fak bis zur Triton Bay angeboten – oder umgekehrt.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Liveaboards in Raja Ampat handelt es sich hier nicht um eine Phinisi – weniger romantisch, dafür gibt es mehr Platz. An Bord erwarten Sie ein großer Speise-/Aufenthaltsraum, ein Deck mit weiteren Essmöglichkeiten sowie ein geräumiges Sonnendeck. Für fotobegeisterte Gäste gibt es außerdem einen eigenen, klimatisierten Kameraraum und selbstverständlich ein geräumiges Tauchdeck.
Tipp unserer Autorin: Die New White Manta ist eine tolle Wahl, wenn dir gutes Essen wichtig ist – die Mahlzeiten an Bord sind wirklich fantastisch!
New White Manta ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Scubaspa Zen
An Bord der Scubaspa Zen prägen Suiten statt regulärer Kabinen einen tollen Luxusstandard. Von Oktober bis März ist sie mit den 7- bis 10-tägigen Routen „Best of Raja Ampat” und „Raja Ampat Expedition” unterwegs. Anschließend lässt sich das Schiff auch für eine „Raja Ampat & Halmahera Expedition” buchen.
Es stehen verschiedene Pakete mit Tauchgängen und/oder Spabehandlungen zur Auswahl. Dieses Konzept eignet sich besonders, wenn du eine Begleitperson hast, die nicht so viel tauchen möchte. Tägliches Yoga an Deck, ein Barbecue auf einer einsamen Insel und weitere Programmpunkte runden das Angebot ab.
Tipp unserer Autorin: Ich war bereits an Bord des Schwesterschiffs Scubaspa auf den Malediven unterwegs. Das Erlebnis war unvergleichlich und ist ideal für die Flitterwochen oder einen sehr luxuriösen Solotrip.
Scubaspa Zen ansehen auf Divebooker / liveaboard.com
Weitere Tipps für deine Raja Ampat Tauchsafari
Wann ist die beste Zeit für eine Tauchsafari in Raja Ampat?
In der Dampierstraße kannst du das ganze Jahr über tauchen. Je nachdem, welche Meeresbewohner du beobachten möchtest, sind die Bedingungen saisonabhängig. So ist die Sicht im Sommer zum Beispiel am besten, aber der Wellengang ist dann etwas rau. In den Wintermonaten nimmt die Sicht durch mehr Plankton im Wasser ab. Das bedeutet jedoch, dass Mantas und andere pelagische Fische jetzt ein Festessen haben und häufiger gesichtet werden.
Da alle Liveaboards von Sorong oder Waisai ablegen, wird im Norden und in der zentralen Region Raja Ampat ganzjährig getaucht. Wenn du deinen Trip auf diese Gegend konzentrieren möchtest, kannst du deinen Reisezeitraum relativ frei wählen. Das ist praktisch, wenn du andere Faktoren wie Schulferien etc. bedenken musst. Anders sieht es im Süden um Misool aus. Hier fahren die Liveaboards nur während der Hauptsaison von Oktober/November bis März/April hin. Es gibt nur ein paar Ausnahmen, die bereits im August fahren.
Wenn du während der Hauptsaison fahren möchtest, solltest du mit deiner Buchung nicht zu lange warten. Besonders während der Weihnachtsferien, also im Dezember und Januar, sind die beliebten Boote oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht.
Tipp unserer Autorin: Unabhängig davon, wann und wo du tauchst, beträgt die Wassertemperatur in Raja Ampat durchschnittlich 29 Grad. Trotzdem würde ich nie ohne Neoprenanzug tauchen, denn auch im warmen Wasser kühlst du nach mehreren Tauchgängen ziemlich aus.
So kommst du nach Raja Ampat
Die abgelegene Lage macht Raja Ampat zu etwas ganz Besonderem. Das bedeutet allerdings auch, dass es nicht einfach ist, dorthin zu gelangen. Mit etwas Glück findest du einen Direktflug von Jakarta oder Manado nach Sorong (SOQ), wobei du meistens einen Zwischenstopp in Makassar einplanen musst.
Direkte internationale Flüge nach Sorong gibt es nicht. Aus dem Ausland musst du also immer in einem indonesischen Drehkreuz umsteigen.
Sorong ist das Tor zu Raja Ampat, von wo aus die meisten Tauchsafaris abfahren. Alternativ fahren einige Liveaboards in Waisai auf der Insel Waigeo ab. Waisai ist mit einer rund zweistündigen Fähre erreichbar. Mehrmals wöchentlich gibt es zudem Flüge zum kleinen Marinda Airport (RJM). Auf diesen gilt allerdings eine Gepäckgrenze von 10 Kilogramm, was für Taucher mit Ausrüstung oft eine echte Einschränkung ist.
Tipp unserer Autorin: Bei häufigen Verspätungen würde ich empfehlen, einen Tag früher in Sorong anzukommen, da die Tauchsafaris genaue Abfahrtszeiten haben. Sorong selbst ist kein Traumziel, im Swissbellhotel lässt sich aber gut eine Nacht verbringen.
Was sollte ich für ein Liveaboard in Raja Ampat packen?
Für Raja Ampat gilt: Die eigene Tauchausrüstung hat beim Packen oberste Priorität. Zwar bieten die meisten Liveaboards eine Leihausrüstung an, doch wer mit eigenem Equipment taucht, fühlt sich damit erfahrungsgemäß wohler und sicherer. Besonders wichtig ist das, wenn du eine nicht standardmäßige Konfektionsgröße hast. Gerade bei Flossen und Neoprenanzügen ist die Auswahl an Bord oft überschaubar. Es lohnt sich vorher beim Anbieter nachzufragen.
Packliste zum Tauchen und Schnorcheln
Auch preislich macht es einen Unterschied, ob du deine eigene Ausrüstung mitbringst. Leihausrüstung wird auf Liveaboards meist im Set berechnet und ist entsprechend teuer. Zwar lassen sich einzelne Teile oft dazubuchen, doch auch das treibt die Kosten in die Höhe. Kleinere Ausrüstungsgegenstände wie eine Taschenlampe oder einen Riffhaken solltest du daher besser selbst mitbringen. Zwar kannst du sie ab und zu an Bord nachkaufen, aber wenn überhaupt vorhanden, dann sind sie überdurchschnittlich teuer.
Tipp unserer Autorin: Maske und Flossen mit Booties gehören zur absoluten Grundausstattung, die ich immer selbst dabei habe. In einer strömungsstarken Region wie Raja Ampat gehe ich außerdem nie ohne eigenen Tauchcomputer und eigene DSMB (Signalboje) ins Wasser. Beides wird an Bord nur selten ausgeliehen.
Wenn du viel fotografierst oder filmst, solltest du zudem an genügend Akkus, alle erforderlichen Kabel, zusätzliche SD-Karten und O-Ringe denken. Außerdem brauchst du eine Lösung, um deine Aufnahmen bereits vor Ort zu sichern. Fotos in der Cloud zu speichern ist auf Schiffen, auf denen es oft kein WLAN gibt, keine gute Option. Besser ist es, eine externe Festplatte zu nutzen.
Beim restlichen Gepäck gilt: Weniger ist mehr! Liveaboards in Raja Ampat sind im Vergleich zu Tauchschiffen auf den Malediven oder in der Bandasee meist eher klein und der Platz an Bord ist begrenzt. Du brauchst entsprechend wenig Kleidung. Schuhe kommen praktisch nur bei Inselwanderungen und an Aussichtspunkten wie Pianemo oder Wayag zum Einsatz.
Mehrere Bikinis oder Badeshorts sind trotzdem sinnvoll, damit du nach jedem Tauchgang etwas Trockenes zum Wechseln hast. Nützlich sind auch einige große Wäscheklammern, um Dinge zum Trocknen aufzuhängen, denn die werden auf Liveaboards schnell zur Mangelware. Handtücher für Kabine und Deck stellen die meisten Boote bereit, ein eigenes Strandtuch kann aber nicht schaden. Für kühle Überfahrten oder nach dem Nachttauchgang eignet sich zusätzlich ein Poncho mit Kapuze.
An Bord ist legere Kleidung üblich: T-Shirts, kurze Hosen oder leichte, bequeme Baumwollkleidung reichen aus. Nur nasse Badesachen sind in Innenräumen und beim Essen unerwünscht.
Tipp unserer Autorin: Beim Tauchen trage ich unter dem Neoprenanzug einen Bikini, ziehe mir zwischen den Tauchgängen aber meistens etwas darüber. In Raja Ampat leben christliche und muslimische Gemeinden nebeneinander, die beide eher konservativ sind. Es ist ein einfaches Zeichen von Respekt, wenn du dir zwischen den Tauchgängen etwas überziehst.
Seife und Shampoo gehören in der Regel zur Bordausstattung. Bei langen Haaren empfiehlt es sich trotzdem, eigenes Shampoo und Conditioner mitzunehmen. Hier sind riff-freundliche Produkte wie die von Stream2Sea oder festes Shampoo aus der Drogerie eine gute Wahl. Gleiches gilt für Sonnenschutz. Dieser sollte unbedingtriffverträglich sein und ist ebenfalls bei Stream2Sea erhältlich.
Bei Lebensmittelunverträglichkeiten lohnt es sich, eigene Snacks mitzubringen, denn Raja Ampat liegt abgelegen und die Auswahl an Bord ist begrenzt. Elektrolyte zwischen den Tauchgängen helfen zusätzlich dabei, trotz Sonne und Salzwasser gut versorgt und hydriert zu bleiben.
Tipps für deine Sicherheit und Gesundheit
Bei jeder Tauchreise haben Sicherheit und Gesundheit absolute Priorität – in Raja Ampat gilt das wegen der starken Strömungen und der großen Entfernung zum Festland ganz besonders. Wenn du hier tauchst, musst du dich an den von der Raja Ampat Homestay Association entwickelten „Raja Ampat Diving Code of Practice“ halten. Das gilt auch für Tauchsafaris. Dabei geht es darum, das fragile Ökosystem und Tauchende gleichermaßen zu schützen.
Frage beim Anbieter gezielt nach, welches Brevet und wie viele Tauchgänge im Logbuch du benötigst, um mitfahren zu können. Viele Liveaboards in Raja Ampat setzen einen AOWD mit mindestens 30 geloggten Tauchgängen voraus, während andere aus Sicherheitsgründen sogar deutlich mehr Erfahrung empfehlen. Wichtiger als jedes Zertifikat ist aber deine ehrliche Selbsteinschätzung. Raja Ampat stellt selbst an geübte Taucher hohe Anforderungen. Wenn du deine Grenzen im Umgang mit Strömung kennst, bist du besser vorbereitet als jemand, der zwar viele Tauchgänge absolviert hat, aber nur wenig Erfahrung mit Strömungen besitzt.
Fühlst du dich in der Strömung noch unsicher, dann buche dir einfach einen privaten Guide dazu. Das bieten viele Boote an. Da manche Spots mehrere Einstiege mit unterschiedlicher Strömungsstärke haben, kann dich dein Guide gezielt zur ruhigeren Seite bringen.
Übe den Negativeinstieg am besten schon vor der Reise. In der Dampierstraße und an ähnlichen Orten mit starker Oberflächenströmung hast du oft keine andere Wahl, als auf diese Weise ins Wasser zu kommen.
Übe auch den Umgang mit deiner DSMB regelmäßig. Im Prinzip ist sie einfach zu bedienen, aber im Ernstfall muss die Handhabung sitzen, ohne dass du lange nachdenken musst.
Riffhaken kommen an vielen Orten in Raja Ampat zum Einsatz. Wichtig: Setze ihn nie ins lebende Riff, sondern ausschließlich in Felsspalten oder auf abgestorbene Koralle.
Alle Tauchgänge sind Nullzeittauchgänge. Wenn möglich, solltest du am Ende des Tauchgangs einen Sicherheitsstopp machen. Offiziell gibt es keine Tiefenbeschränkung, aber du solltest nie über dein Trainingslevel hinaus tauchen.
Wie bei jedem Tauchtrip musst du vorher einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. Dieser ist standardisiert und du kannst ihn dir schon im Vorfeld ansehen. Musst du eine Frage mit „Ja“ beantworten, musst du vorab zum Arzt, um dich durchchecken zu lassen. Damit das nicht passiert, wenn du schon an Bord bist, klärst du das am besten vorher ab. So kannst du dir im Zweifelsfall noch vorab eine Tauchbestätigung von deinem Hausarzt holen.
Zwar hat praktisch jedes Boot einen Erste-Hilfe-Kasten und Sauerstoff an Bord, trotzdem solltest du deine eigene Reiseapotheke vorher auffüllen. Wenn du zu Seekrankheit neigst oder dir unsicher bist, pack ein entsprechendes Mittel ein. Das gilt auch für Ohrentropfen und ein Breitbandantibiotikum.
Ohne Tauchversicherung darfst du in Raja Ampat nicht tauchen. Normale Auslandskrankenversicherungen greifen bei Tauchunfällen meist nicht, und genau diese können im Zweifel eine Druckkammerbehandlung erforderlich machen. Selbst wenn du einen konservativen Tauchstil hast, brauchst du diese Absicherung. DAN und DiveAssure bieten passende Zusatzpolicen. Wenn du über Divebooker buchst, ist eine DAN-Versicherung für die Dauer deines Liveaboards bereits im Preis enthalten.
Die nächste Druckkammer ist das Hyperbaric Oxygen Therapy Center am RSAL dr. R. Oetojo in Sorong.
Bei allen anderen Fragen zu Sicherheit, Gesundheit oder Komfort an Bord ist dein Cruise Director die richtige Ansprechperson. Er oder sie begleitet dich während der gesamten Reise und kümmert sich um all deine Anliegen, egal, ob sie groß oder klein sind.
FAQ
Noch mehr Tipps für deine Reise nach Indonesien
-
Tauchen in Raja Ampat: Das solltest du wissen
Das sagenumwobene Raja Ampat in West-Papua ist ein unvergleichliches Reiseziel für alle, die gerne tauchen. Was dich dort unter Wasser erwartet und wie du deinen Trip zu einem der besten Tauchgebiete planst, erfährst du in diesem Artikel.
-
Inselhopping in Raja Ampat
Rund um Pulau Mansuar gibt es im Raja Ampat Archipel einige wunderschöne Inseln. Was du dort erleben kannst, erfährst du hier.
-
Tauchen in Indonesien – Die besten Inseln und Tauchplätze
Du möchtest in Indonesien tauchen gehen? Vielleicht sogar deinen Tauchschein machen? Hier findest du nützliche Tipps zu Tauchschulen und Ausrüstung sowie die besten Plätze zum Tauchen in Indonesien.