Tauchsafari im Komodo-Nationalpark
Wenn du die Unterwasserwelt des Komodo-Nationalparks entdecken möchtest, ist eine mehrtägige Tauchsafari die beste Wahl. Wir verraten dir, was dich bei einem Komodo-Liveaboard erwartet, und geben dir Tipps und Empfehlungen für Boote und Crews.
Inhaltsverzeichnis
- Komodo-Tauchsafari – Das Wichtigste im Überblick
- Warum du eine Tauchsafari in Komodo machen solltest
- Wann ist die beste Zeit für eine Tauchsafari in Komodo?
- Wie läuft eine Tauchsafari in Komodo ab?
- Hotels und andere Unterkünfte in Labuan Bajo
- Die schönsten Tauchplätze im Komodo-Nationalpark
- Was kostet ein Komodo-Liveaboard?
- Die besten Liveaboards in Komdodo
- Was sollte ich für mein Komodo-Liveaboard einpacken?
- Sicherheit und Gesundheit auf deiner Tauchsafari
- FAQ
Der Komodo-Nationalpark ist seit 1991 UNESCO-Weltnaturerbe und umfasst neben den Inseln, auf denen die berühmten Waranen leben, auch die umliegenden Gewässer. Laut dem WWF leben hier über tausend verschiedene Fischarten, rund 260 Korallenarten und etwa 70 Schwämme. Außerdem sind Wale, Delfine und sogar Dugongs hier beheimatet. Besonders gut stehen die Chancen, Mantarochen zu sehen.
Diese Artenvielfalt lockt jährlich zahlreiche Besucher an, die hier schnorcheln und tauchen möchten. Der Komodo-Nationalpark gilt als eines der besten Tauchgebiete der Welt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Tauchsafari. Dabei fährst du mit einem sogenannten Liveaboard über mehrere Tage durch den Nationalpark und tauchst an den besten Plätzen.
Was du für eine Tauchsafari einpacken solltest, Tipps für deinen Trip, die schönsten Tauchplätze und Empfehlungen für ein Komodo-Liveaboard findest du in diesem Artikel.
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Komodo-Tauchsafari – Das Wichtigste im Überblick
- Eine mehrtägige Tauchsafari ist die beste Möglichkeit, die spektakulärsten Tauchplätze des Komodo-Nationalparks ohne lange Transferzeiten zu erleben. Der Nationalpark zählt zu den besten Tauchrevieren der Welt und begeistert mit Mantarochen, Haien, Schildkröten, bunten Korallenriffen und starken Strömungen.
- Die beste Reisezeit für eine Tauchsafari liegt zwischen April und Oktober, grundsätzlich sind Tauchreisen aber ganzjährig möglich.
- Die meisten Liveaboards starten und enden in Labuan Bajo auf Flores und dauern je nach Route zwischen zwei und zehn Tagen.
- Es gibt Komodo-Liveaboards für nahezu jedes Budget – von einfachen Booten bis hin zu luxuriösen Tauchsafaris mit Spa und Premium-Service. Die Preise beginnen bei etwa 140 Euro pro Person und Tag. Hinzu kommen Nationalparkgebühren, Kosten für die Leihausrüstung und weitere optionale Extras.
- Aufgrund der teilweise starken Strömungen ist für viele Touren der Advanced Open Water Diver oder eine Mindestanzahl an geloggten Tauchgängen erforderlich.
- Für eine sichere Tauchsafari solltest du möglichst mit eigener Tauchausrüstung reisen und neben einer guten Reisekrankenversicherung auch eine spezielle Tauchversicherung abschließen.
- Wer flexibel reist und frühzeitig bucht, hat die größte Auswahl an Liveaboards und profitiert besonders während der Hauptsaison von besseren Preisen.
Warum du eine Tauchsafari in Komodo machen solltest
Labuan Bajo auf der Insel Flores ist das Tor zum Komodo-Nationalpark. Im gesamten Park kannst du tauchen. Zu den Tauchgebieten gehören der Sape Strait zwischen Komodo und Banta, die Gewässer rund um Padar, die Horseshoe-Bucht und der Mola Strait zwischen Rinca und Flores.
In Labuan Bajo selbst gibt es einige Tauchbasen, mit denen du Tagesausflüge unternehmen kannst. Allerdings sind die Anfahrtszeiten zu den Tauchplätzen je nach Lage relativ lang, besonders wenn du im Süden von Komodo tauchen möchtest. Diese längeren Transferzeiten kannst du mit einer Tauchsafari minimieren, da die Überfahrten in den Oberflächenpausen, am Ende des Tages oder am frühen Morgen stattfinden.
Wenn du im Süden von Komodo tauchen möchtest, bist du meistens ohnehin auf ein Liveaboard angewiesen, da die Anfahrt von Labuan Bajo aus für viele Tauchschulen zu lang ist.
Zudem ist eine Tauchsafari eine tolle Möglichkeit, um in einem relativ kurzen Zeitraum viele Tauchgänge zu machen. Außerdem kannst du vor den Tagesausflüglern an den besonders beliebten Tauchplätzen ins Wasser springen.
Mit einigen Liveaboards kannst du sogar Nachttauchgänge in Komodo machen.
In Komodo gibt es Tauchsafaris für jedes Budget, die normalerweise zwischen zwei und zehn Tagen dauern. Kurze Liveaboards sind ideal, wenn du noch Tauchneuling bist und dir erst einmal angucken möchtest, wie eine Tauchsafari abläuft. Und natürlich bieten sie eine kostengünstige Möglichkeit, die Unterwasser-Höhepunkte in Komodo zu erleben.
Tipp unserer Autorin Annika: Ich habe schon mehrere Tauchsafaris gemeinsam mit meiner Freundin gemacht, war aber auch oft alleine unterwegs. Liveaboards sind ideal, um andere Reisende kennenzulernen, die das gleiche Hobby haben.
Wann ist die beste Zeit für eine Tauchsafari in Komodo?
Eigentlich kannst du das ganze Jahr über an Tauchsafaris in Komodo teilnehmen, denn es gibt immer etwas zu sehen. Die Hauptsaison ist während der Trockenzeit von April/Mai bis September/Oktober. Jetzt ist das Meer meist ruhig, es regnet wenig und die Sicht beträgt stellenweise bis zu 40 Meter.
Die nördlichen Tauchplätze solltest du am besten während der Sommermonate besuchen, denn dann gibt es hier weniger Wind und die Tauchbedingungen sind perfekt. Der Süden von Komodo ist dagegen auch während der offiziellen Regenzeit eine gute Wahl, denn der Regen bringt Plankton mit sich, das die Mantarochen besonders anzieht.
Die Wassertemperaturen können zwischen dem Norden und dem Süden stark schwanken und liegen zwischen 20 °C und 30 °C. Von Oktober bis März ist es allgemein etwas frischer als im Sommer. Am besten informierst du dich vorab bei deinem Anbieter über die zu erwartenden Bedingungen und nimmst im Zweifelsfall einen etwas dickeren Neoprenanzug mit. Wenn du mehrere Tauchgänge am Tag machst, kühlst du schneller aus.
Einige Liveaboards kreuzen überwiegend während der Trockenzeit durch Komodo und fahren ab Oktober gen Raja Ampat, andere sind ganzjährig unterwegs. In den Zwischenmonaten, also im September und April, veranstalten einige Überfahrten von Komodo nach Alor und von Bali nach Komodo.
Gerade im Juli und August kann es selbst in Komodo voll werden, denn jetzt treffen die beste Tauchzeit und die Ferien zusammen. Das heißt, dass du mit der Buchung deines Liveaboards nicht zu lange warten solltest. Zudem musst du dich darauf einstellen, dass du die beliebtesten Tauchplätze nicht für dich allein haben wirst, da einige Favoriten von allen Liveaboards und den Tauchbasen in der Umgebung angefahren werden.

Wie läuft eine Tauchsafari in Komodo ab?
Das Tolle an Tauchsafaris in Komodo ist, dass es für jeden Geschmack und jedes Budget das passende Liveaboard gibt. Es gibt Liveaboards, die nur drei Tage dauern, aber auch Routen, die bis zu zehn Tage gehen. Die Überfahrten von Bali nach Komodo oder weiter nach Alor dauern in der Regel noch etwas länger.
Unabhängig davon, für welches Liveaboard du dich entscheidest und wie lange du unterwegs sein wirst, beginnt und endet der Großteil der Tauchsafaris in Labuan Bajo im Nordwesten von Flores. Die Überfahrten nach Bali und Alor können jedoch einen anderen Abfahrts- oder Ankunftshafen haben. Das siehst du auf der Routenführung.
Das Zentrum von Labuan Bajo ist über eine Art Ringstraße mit dem Hafen verbunden. An dieser Straße befinden sich die meisten Hostels und Hotels. Bei einer Tauchsafari ist in der Regel der Transfer vom/zum Flughafen oder von deiner Unterkunft enthalten, wenn du schon ein bisschen früher ankommst.
Du wirst zum Hafen gebracht und dann mit einem kleineren Boot zu deinem Liveaboard gefahren, das vor Anker in der Bucht liegt. Nach Ende deiner Tauchsafari geht es auf demselben Weg wieder zurück.
Bevor das Liveaboard in See sticht, wird in der Regel ein sogenannter Check-Dive in der Nähe von Labuan Bajo durchgeführt. Dieser ist perfekt, um zu überprüfen, ob mit deinem Equipment alles passt und ob du genug Blei hast. Zudem werden danach in der Regel die Gruppen noch einmal angepasst.
Die meisten Tauchgänge werden von einem Schlauchboot aus durchgeführt. Die Crew kümmert sich um deine Ausrüstung und bringt sie vom Tauchdeck zum Boot. Du musst nur für deine Maske, Kamera und sonstigen Kleinkram sorgen. Je nach Größe des Bootes gibt es manchmal einen eigenen Raum oder Bereich für Kameras.

So kommst du nach Labuan Bajo
Labuan Bajo verfügt mit dem Komodo International Airport (LBJ) über einen eigenen Flughafen. Es gibt zahlreiche günstige Direktflüge von Bali, Jakarta und Lombok sowie von Ende und Bajawa auf Flores. Außerdem gibt es Flüge mit Scoot von Singapur und Kuala Lumpur.
Die Route der Komodo-Liveaboards ist so geplant, dass am vorletzten Tag in der Regel nur ein bis zwei Tauchgänge durchgeführt werden. So kannst du deine No-Fly-Time einhalten und dein Equipment über Nacht trocknen lassen. Bei anderen Anbietern wird auch am letzten Tag noch getaucht, sodass du noch eine Nacht in Labuan Bajo dranhängen musst.
Tipp unserer Autorin Annika: Obwohl es recht viele Flüge aus Indonesien nach Labuan Bajo gibt, würde ich dir trotzdem raten, schon eine Nacht vorheranzureisen. So musst du dich im Falle eines Falles nicht wegen Verspätungen oder Flugannullierungen um eine neue Organisation kümmern und kannst dich ganz entspannt auf deine Tauchsafari freuen.
Hotels und andere Unterkünfte in Labuan Bajo
Wenn du vor oder nach deiner Tauchsafari in Komodo noch eine Nacht in Labuan Bajo verbringst, können wir dir folgende Hotels empfehlen.
Günstig aber gut
Das Cool Breeze Authentic Hotel Labuan Bajo ist ein kleines, charmantes Hotel mit viel lokalem Flair und einer besonderen Mischung aus traditionellem indonesischem Design und modernem Komfort. Die gemütlichen Zimmer sind liebevoll gestaltet, einige bieten Meerblick, und der grüne Garten mit kleinem Pool lädt nach Ausflügen in den Komodo-Nationalpark zum Entspannen ein. Dank der Lage am Wasser und der Nähe zum Zentrum von Labuan Bajo erreichst du Restaurants, den Hafen und viele Sehenswürdigkeiten bequem.
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Das World BnB in Labuan Bajo ist eine einfache, aber gemütliche Unterkunft mit entspannter Atmosphäre und einem schönen Pool zum Abkühlen nach erlebnisreichen Tagen. Die Zimmer sind sauber und einfach eingerichtet, bieten aber alles, was du für einen angenehmen Aufenthalt brauchst. Besonders die freundliche Stimmung und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis machen die Unterkunft zu einer beliebten Wahl für Reisende.
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Mehr Komfort
Das Oh!Julia Hotel Komodo ist ein modernes Boutiquehotel im Herzen von Labuan Bajo und überzeugt mit seinem stilvollen Design und der entspannten Atmosphäre. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer bieten dir viel Komfort, teilweise mit Balkon und schöner Aussicht, während der Rooftop-Pool der perfekte Ort ist, um den Sonnenuntergang über der Bucht zu genießen. Durch die zentrale Lage erreichst du Restaurants, den Hafen und die Ausgangspunkte für deine Ausflüge in den Komodo-Nationalpark schnell und bequem.
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Das Seaesta Komodo ist die perfekte Wahl, wenn du eine lockere Atmosphäre und den Austausch mit anderen Reisenden suchst. Du kannst zwischen günstigen Mehrbettzimmern und komfortablen privaten Doppelzimmern wählen – ideal, wenn du tagsüber neue Leute kennenlernen und dich später in dein eigenes Zimmer zurückziehen möchtest. Insgesamt ist die Anlage sehr schön gestaltet. Die Lage direkt am Strand, der Pool sowie regelmäßige Livemusik und Veranstaltungen sorgen für echtes Urlaubsfeeling in Labuan Bajo.
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Ganz schön schick
Das Menjaga Bay Resort bei Labuan Bajo ist ein exklusiver Rückzugsort in traumhafter Lage am Meer, der nur per Boot erreichbar ist. Die stilvollen Unterkünfte, der Infinity-Pool und der tropische Garten sorgen für eine besondere Wohlfühlatmosphäre abseits des Trubels. Privatpool? Gibt's hier auch! Ideal, wenn du nach einem Tauch-Trip Ruhe, Natur und einen entspannten Startpunkt für Ausflüge in den Komodo-Nationalpark suchst.
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Das Sudamala Resort Komodo ist eine wunderschön gestaltete Anlage direkt am Meer, die mit viel Liebe zum Detail, tropischem Garten und einer entspannten Atmosphäre überzeugt. Die stilvollen, großzügigen Zimmer und Villen sind modern eingerichtet, bieten viel Komfort und laden nach einem Tag voller Erlebnisse zum Entspannen ein – besonders, wenn du eine Pool-Villa buchst. Besonders schön sind der große Pool, die gepflegte Gartenanlage und die ruhige Lage, die das Resort zu einem perfekten Rückzugsort machen.
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Die schönsten Tauchplätze im Komodo-Nationalpark
Tauchen in Komodo ist weltberühmt und die Tauchplätze gehören nicht nur zu den besten Indonesiens, sondern der ganzen Welt.
Zwar sind die starken Strömungen berüchtigt, sie sorgen jedoch für die beeindruckende Artenvielfalt und die große Anzahl an Fischen und Meereslebewesen, allen voran die beliebten Mantarochen. In Komodo kommen aber auch Taucher auf ihre Kosten, die Kleinstlebewesen und bunte Riffe bevorzugen oder sich wie in einem überfüllten Aquarium fühlen möchten.
Der Komodo-Nationalpark lässt sich grob in drei Gebiete einteilen: die nördlichen Tauchplätze westlich von Labuan Bajo bis zur Banta-Insel, die zentralen Reviere um Padar und den Süden.
Im Norden sind die Strömungen meistens besonders stark. Hier liegen die berühmten Tauchplätze Crystal Rock, Castle Rock und Cauldron, der auch Shot Gun genannt wird. Wenn die Strömung stark ist, wird es dort wie in einer Unterwasser-Achterbahn. Ein wenig weiter südlich liegt der berühmte Tauchplatz Batu Bolong, ein pyramidenförmiger Unterwasserberg, der für seine tückische Abwärtsströmung und die unglaublich bunten Fischschwärme bekannt ist. In der Nähe befinden sich der Manta Point, eine sogenannte Manta-Cleaning-Station, sowie der Pink Beach.
Tipp unserer Autorin Annika: Bei meinem letzten Besuch in Komodo habe ich am Manta Point keinen einzigen Manta gesehen, dafür aber zahllose Mantarochen am Pink Beach. Wenn es also an einem Tauchplatz nicht klappt, nicht verzagen – die Chancen, irgendwo in Komodo Mantas zu sehen, stehen wirklich gut!
Die Anzahl der Komodo-Tauchsafaris, die bis in den Süden fahren, ist gering, da die Anfahrt länger dauert. Es lohnt sich jedoch, denn obwohl die Sicht hier oft schlechter ist und das Wasser kälter, gibt es fantastische Tauchreviere mit dramatischer Topografie. Besonders beliebt sind die Tauchplätze „Three Sisters” und „Secret Garden”.
Die Komodo-Liveaboards folgen zwar einer bestimmten Route, diese wird jedoch immer wieder den aktuellen Bedingungen angepasst. Deshalb gibt es keine Garantie, dass du tatsächlich an einem der geplanten Tauchplätze tauchen wirst.
Weitere Aktivitäten im Komodo-Nationalpark
Im Komodo-Nationalpark kannst du natürlich nicht nur tauchen. Ein Besuch bei den berühmten Komodowaranen, der wunderschöne Aussichtspunkt auf Padar und Entspannen am Pink Beach gehören unbedingt dazu. Deshalb planen viele Tauchsafaris neben Tauchgängen auch einige Landausflüge ein. Du kannst dir vor der Buchung ansehen, was zum Programm gehört. Alternativ lohnt es sich, noch ein paar Tage in Labuan Bajo dranzuhängen, um eine Tagestour zu den Waranen oder eine Wanderung zu unternehmen.
Die besten Touren im Komodo-Nationalpark
Was kostet ein Komodo-Liveaboard?
Die Preisspanne für Komodo-Liveaboards ist ziemlich groß. Bereits ab 140 Euro pro Tag kannst du eine Tauchsafari buchen, es gibt aber auch absolute Luxusoptionen wie die Scubaspa Zen, für die du ab 540 Euro pro Tag rechnen musst.
Im Preis inbegriffen sind eine Kabine zur Doppelbelegung, Mahlzeiten und alkoholfreie Getränke sowie eine gewisse Anzahl an Tauchgängen. Die Tauchgänge werden in der Regel mit einem kleineren Beiboot durchgeführt. Dein Guide, Blei und Flasche sind ebenfalls inklusive.
Wegen des limitierten Platzes an Bord sind alle Kabinen standardmäßig für eine Doppelbelegung konzipiert. Für Paare gibt es auf einigen Booten Doppelbetten, ansonsten immer zwei Einzelbetten. Einige Anbieter haben sogar Dreier- oder Viererkabinen mit Etagenbetten.
Reist du allein, wird dir normalerweise eine Kabine mit einer anderen Person des gleichen Geschlechts zugewiesen. Ab und zu gibt es auch gemischte Kabinen. Die meisten Anbieter informieren dich jedoch vorher darüber.
Einige Boote bieten dir die Möglichkeit, eine eigene Kabine zu buchen. Für diese musst du allerdings einen saftigen Zuschlag bezahlen. Da du bei einem Liveaboard nicht nur für deine Kabine, sondern für das Gesamterlebnis bezahlst, musst du oft fast das Doppelte mit einrechnen.
In der Regel ist der Flughafentransfer im Preis inbegriffen und bei einigen Booten sind auch Ausflüge zu den Komodowaranen oder zum Pink Beach inklusive.
Hafen- und Nationalparkgebühren kommen immer zusätzlich hinzu. Die Gebühren für den Komodo-Nationalpark betragen derzeit 300.000 IDR (etwa 14,50 Euro) pro Tag für Taucher. Zudem berechnen viele Liveaboards derzeit einen zusätzlichen Benzinzuschlag.
Wenn du Equipment ausleihen möchtest, kostet das ebenfalls extra. Du kannst entweder Einzelteile oder ein gesamtes Set ausleihen. Je nach Anbieter sind Nitroxfüllungen im Preis inbegriffen oder kosten extra.
Auf vielen Booten musst du auch für alkoholische Getränke oder Besonderheiten wie Cappuccino und Softdrinks zahlen. Zu den recht teuren Extras gehört ebenfalls das WLAN. Daher raten wir dir, dass du dir lieber eine lokale SIM-Karte oder eine eSIM für Indonesien besorgst. Diese sind meistens günstiger und da du eigentlich immer in der Nähe von Land ankerst, ist der Empfang relativ gut.
Trinkgeld ist zwar optional, aber bitte bedenke, dass das Team auf einer Tauchsafari wirklich hart arbeitet. Es sorgt nicht nur für deinen Komfort, sondern ist auch für deine Sicherheit verantwortlich. Da die Gehälter in Indonesien, gerade in der Tauchbranche, nicht sehr hoch sind, ist ein gutes Trinkgeld eigentlich immer angebracht.
Tipp unserer Autorin Annika: Je nach Anbieter sind individuelle Trinkgelder erlaubt. Ich persönlich gebe jedoch lieber ein Trinkgeld für alle. Zwar hast du den meisten Kontakt mit den Tauchguides, aber ich schätze auch die Crew sehr, die sich um meine Kabine kümmert, mir nach dem Tauchen trockene Handtücher reicht und natürlich leckere Mahlzeiten kocht.
Die besten Liveaboards in Komdodo
Das Angebot an Komodo-Liveaboards ist ziemlich groß. Wir haben hier ein paar tolle Optionen für dich zusammengestellt – von günstig bis sehr luxuriös.
Bajak
Die Bajak ist eines der günstigsten und kleinsten Liveaboards in Komodo. An Bord haben höchstens 14 Gäste Platz. Es gibt drei Viererkabinen und eine Zweierkabine, die sich alle ein paar Gemeinschaftsbäder teilen. Die Bajak fährt das ganze Jahr über in Komodo und bietet 4-tägige oder 5-tägige Routen von Labuan Bajo bis zur Manta Alley im Süden an. Pro Tag werden zwei bis vier Tauchgänge gemacht. Um mit der Bajak zu fahren, musst du mindestens den Open-Water-Kurs abgeschlossen haben und 10 Tauchgänge in deinem Logbuch nachweisen können.
Baja ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Nusantara
Eine weitere günstige Option ist die Nusantara, die ausschließlich Tauchsafaris im Norden Komodos anbietet. Es werden 3- und 4-tägige Trips angeboten, die unter anderem die Tauchplätze Batu Cauldron, Castle Rock und Crystal Rock anfahren. Da du jeden Tag drei Tauchgänge machst, musst du bei der Buchung deines Rückflugs deine No-Fly-Time bedenken. Zum Übernachten an Bord stehen eine Achterkabine oder vier Matratzen auf Deck zur Verfügung. Das ist perfekt, wenn du lieber unter den Sternen schlafen möchtest!
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Komodo Aggressor
Selbstverständlich kreuzt auch die beliebte Aggressor-Flotte in Komodo. Im Sommer gibt es 8-tägige Routen in Nordkomodo, im Februar und März sogar 11-tägige Fahrten bis in den Süden. Aufgrund des Nordwestmonsuns sind diese Tauchsafaris nur zu dieser Zeit möglich, denn die Route führt bis zur Motang-Insel und durch den Mola-Strait.
Neben zahlreichen Tauchgängen unternimmst du einen Ausflug zu den Komodowaranen und eine Wanderung auf der Lawa Darat. Es gibt reguläre Kabinen unter Deck sowie wunderschöne Suiten mit Balkon. Zu einer Aggressor-Tauchsafari gehört nicht nur besonders leckeres Essen, sondern auch Wein und Bier (nach den Tauchgängen), die im Preis inbegriffen sind.
Komodo Aggressor ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Maximale Selbstständigkeit ist das Motto des Aggressors, denn „Babysitting” gibt es hier nicht. Zwar wird keine Mindestanzahl an Tauchgängen vorgeschrieben, doch in einer anspruchsvollen Region wie Komodo ist eine gute Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten und der Bedingungen vor Ort besonders wichtig.
Amaya Explorer
Die wunderschöne Phinisi „Amaya Explorer“ fährt während der Sommermonate durch den gesamten Komodo-Nationalpark. Derzeit werden 6-tägige Routen angeboten, die vom Norden bis in den Süden führen. Um mitzufahren, musst du mindestens 20 Tauchgänge in deinem Logbuch nachweisen können.
Die Ausstattung an Bord ist traditionell und gemütlich. Es gibt bequeme Kabinen unter und auf Deck. Besonders schön zum Entspannen zwischen den Tauchgängen ist der Bereich am Bug – perfekt zum Sonnen und für ein ausgedehntes Mittagsschläfchen.
Tipp unserer Autorin Annika: Die Amaya ist zwar klein, aber wirklich schön und mit allem ausgestattet, was du brauchst. Es gibt sogar einen Minitrockner für Badesachen an Bord!
Amaya Explorer ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Mermaid II
Die „Mermaid II” ist das ideale Liveaboard für alle, die sich einen Flug nach Labuan Bajo ersparen wollen, aber bereits auf Bali sind. Die Komodo-Routen fahren nämlich ausschließlich vom Hafen Benoa auf Bali ab und dort kommst du auch wieder an. Bevor du im Komodo-Nationalpark tauchst, geht es zur Moyo-Insel und auf einigen Routen noch zur Saleh-Bucht in Sumbawa, um mit Walhaien zu schnorcheln.
Wenn du übrigens mal eine Abwechslung zur indonesischen Küche möchtest, kannst du dich freuen: Auf der „Mermaid II” wird nämlich auch thailändisches Essen serviert. Das ist perfekt, wenn du es dieses Jahr nicht mehr auf eine Tauchsafari zu den Similan-Inseln schaffst.
Mermaid II ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Blue Manta
Die „Blue Manta” gehört zur Manta-Flotte, die in ganz Indonesien unterwegs ist. Während der Sommermonate werden 8-tägige Tauchsafaris in Komodo sowie Überfahrten nach Alor angeboten. Es gibt vier verschiedene Decks zum Entspannen, darunter ein riesiges Deck mit zahlreichen Tagesbetten ganz oben. Besonders beliebt ist das Essen an Bord: Morgens und mittags wird ein Buffet angeboten, abends gibt es à la carte und zwischendurch werden zahlreiche leckere Snacks serviert.
Tipp unserer Autorin Annika: Ich war bereits mit der „Blue Manta” in der Bandasee unterwegs und kann das Schiff wärmstens empfehlen. Wenn du etwas mehr Platz möchtest, ist sie eine tolle Alternative zu den meist etwas kleineren Phinisis.
Blue Manta ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Scubaspa Zen
Wenn Geld keine Rolle spielt und du eine wirklich luxuriöse Liveaboard-Tour in Komodo machen möchtest, gibt es keine bessere Wahl als die Scubaspa Zen. Sie ist die indonesische Schwester der maledivischen Scubaspa und hat ein einzigartiges Konzept, das Tauchen und Wellness verbindet. Bei jeder Fahrt kannst du aus drei verschiedenen Paketen wählen: Tauchen, Wellnessanwendungen oder eine Kombination aus beiden.
An Bord erwarten dich zudem unglaublich schöne Kabinen, fantastisches Essen und ein umfangreiches Programm mit Yoga, Inselausflügen und vielem mehr.
Die „Scubaspa Zen” kreuzt von Mai bis September durch den Komodo-Nationalpark. Es werden 8-tägige und 10-tägige Tauchsafaris in Komodo angeboten. In den übrigen Monaten unternimmt sie Überfahrten und ist in Raja Ampat unterwegs.
Um an den Tauchgängen auf der Scubaspa in Komodo teilzunehmen, musst du mindestens 50 Tauchgänge und den Advanced Open Water Diver-Kurs vorweisen können.
Scubaspa Zen ansehen auf Divebooker / Liveaboard.com
Was sollte ich für mein Komodo-Liveaboard einpacken?
Am besten so wenig wie möglich! Komodo-Liveaboards sind im Vergleich zu anderen Booten, die vielleicht in der Bandasee oder auf den Malediven kreuzen, meistens relativ klein. Da der Platz begrenzt ist, solltest du dich beim Packen zurückhalten. Du brauchst wirklich nur wenige Kleidungsstücke, und Schuhe werden außer bei den Trekkingausflügen eigentlich nie getragen.
Wichtig ist eine gute Auswahl an Badesachen, sodass du nach jedem Tauchgang etwas Trockenes anziehen kannst. Handtücher für die Kabine und für an Deck werden auf den meisten Tauchsafaris gestellt, aber ein eigenes Badetuch kann sinnvoll sein. Alternativ ist ein Poncho mit Kapuze gemütlich, besonders für längere Anfahrten oder nach einem Nachttauchgang.
Die Kleidung an Bord ist immer leger – die meisten tragen T-Shirts, Shorts oder bequeme, lange Baumwollhosen. Nasse Badesachen sind in den meisten Innenräumen und beim Essen allerdings nicht gerne gesehen.
Tipp unserer Autorin Annika: Beim Tauchen trage ich einen Bikini unter meinem Neoprenanzug. Zwischendurch ziehe ich mir immer etwas über, außer wenn ich mich sonne. Komodo ist nämlich wie fast ganz Indonesien islamisch und die Crew ist überwiegend muslimisch.
Die meisten Boote sind mit Seife und Shampoo ausgestattet. Wenn du lange Haare hast, solltest du jedoch lieber dein eigenes Shampoo und Conditioner mitnehmen. Sehr zu empfehlen sind die rifffreundlichen Produkte von Stream2Sea oder festes Shampoo, das es heute in jedem Drogeriemarkt gibt. Natürlich darf auch guter Sonnenschutz nicht fehlen, den du ebenfalls bei Stream2Sea findest.
Wenn du Lebensmittelunverträglichkeiten hast, kann es sinnvoll sein, wenn du ein paar besondere Snacks einpackst. Zudem sind Elektrolyte zwischen den Tauchgängen empfehlenswert, damit du trotz Sonne und Meer gut mit Nährstoffen versorgt bleibst und hydriert bist.
Das Allerwichtigste beim Packen ist natürlich deine Tauchausrüstung. Zwar kannst du dir auf den meisten Liveaboards alles leihen, was du brauchst, aber es ist immer angenehmer (und oft auch sicherer), wenn du mit deiner eigenen Ausrüstung tauchst. Das gilt besonders, wenn du eine sehr große oder sehr kleine Größe benötigst, denn dann gibt es oft nicht viel Auswahl. Frag am besten vorher nach, besonders was Flossen und Neoprenanzug betrifft!
Bedenke außerdem, dass die Leihausrüstung auf Liveaboards in der Regel recht teuer ist. Meistens bezahlst du für ein komplettes Set, kannst aber auch einzelne Teile ausleihen. Kleinteile wie Taschenlampen und Riffhaken solltest du am besten selbst mitbringen, da diese auf Liveaboards oft überdurchschnittlich teuer sind.
Tipp unserer Autorin Annika: Als Minimum solltest du deine eigene Maske und Flossen mit Füßlingen dabeihaben. Außerdem empfiehlt es sich, gerade in einem strömungsreichen Gebiet wie Komodo, niemals ohne Tauchcomputer und DSMB (Signalboje) zu tauchen. Diese kannst du dir nur sehr selten ausleihen, weshalb du deine eigene im Gepäck haben musst. Ein GPS-Tracker ist ein weiterer guter Schutz.
Wenn du gerne fotografierst, achte darauf, dass du genügend Batterien, alle erforderlichen Kabel, zusätzliche SD-Karten und O-Ringe dabei hast und dass du vor Ort die Möglichkeit hast, deine Fotos und Videos herunterzuladen.
Packliste zum Tauchen und Schnorcheln in Südostasien
Sicherheit und Gesundheit auf deiner Tauchsafari
Wie bei allen Tauchreisen steht auch in Komodo deine Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle. Da es sich um eine so strömungsreiche Region handelt, gibt es einige Besonderheiten zu beachten:
- Bevor du buchst, solltest du dich erkundigen, ob du ein bestimmtes Brevet oder eine Mindestanzahl an Tauchgängen in deinem Logbuch brauchst. Einige Liveaboards fragen nur nach einem Freiwassertauchschein, andere erwarten einen AOWD. Je nach Anbieter musst du zusätzlich eine gewisse Anzahl an Tauchgängen vorweisen, teilweise sogar bis zu 70 Stück.
- Unabhängig von diesen Anforderungen solltest du immer bedenken, dass Komodo selbst für erfahrene Tauchende eine Herausforderung darstellen kann. Eine gute Selbsteinschätzung deiner Fähigkeiten, insbesondere im Hinblick auf Strömungen, ist daher wichtiger als eine bestimmte Anzahl von Tauchgängen oder dein Brevet.
- Wenn du noch relativ neu im Tauchen bist oder wenig Erfahrung mit Strömungen hast, kannst du auf vielen Booten einen privaten Guide hinzubuchen. Einige Tauchplätze haben mehrere „Seiten“, die nicht alle gleich stark strömen. Mit einem privaten Guide kannst du dann die Seite mit den etwas gemäßigteren Bedingungen auswählen.
- Es ist sinnvoll, wenn du schon einmal einen Negativeinstieg geübt hast. Denn es kann sein, dass du diesen bei Tauchplätzen mit sehr starker Oberflächenströmung durchführen musst.
- Genauso solltest du wissen, wie du deine DSMB verwendest. Das ist nicht schwierig, aber etwas, das du regelmäßig üben solltest – besonders, wenn es schnell gehen muss.
- An vielen Tauchplätzen in Komodo wird außerdem ein Riffhaken verwendet. Entgegen dem Namen solltest du diesen nicht im Riff einhaken, sondern in eine Felsspalte etc. – auf keinen Fall in eine lebende Koralle!
- Auf den meisten Tauchsafaris machst du zwei bis vier Tauchgänge pro Tag. Am vorletzten Tag sind in der Regel nur zwei Tauchgänge geplant, sodass die Gäste ihre No-Fly-Time einhalten können. Bei einigen kürzeren Tauchsafaris werden tatsächlich auch am letzten Tag noch Tauchgänge gemacht und du wirst nachmittags in den Hafen zurückgebracht. In diesem Fall musst du entsprechend planen und noch eine Nacht in Labuan Bajo verbringen, bevor du abfliegst.
Obwohl alle Boote eigentlich einen Erste-Hilfe-Kasten und Sauerstoff an Bord haben, ist es eine gute Idee, wenn du deine eigene Reiseapotheke vorher noch einmal aufstockst. Wenn du leicht seekrank wirst (oder dir nicht sicher bist, ob du seekrank wirst), ist ein entsprechendes Mittel wichtig.
Zudem ist eine gute Reise- und Tauchversicherung unabdingbar. Viele reguläre Auslandskrankenversicherungen decken Tauchunfälle und damit im Notfall einen Besuch in der Unterdruckkammer nicht ab. Auch wenn in Komodo konservativ getaucht wird, solltest du dich unbedingt dafür versichern. Am besten ist eine Zusatzversicherung von DAN oder DiveAssure. Wenn du deine Tauchsafari über Divebooker buchst, bekommst du eine kostenlose DAN-Versicherung für die Dauer deines Liveaboards.
Die nächste Unterdruckkammer befindet sich im Siloam Hospital in Labuan Bajo.
Für alle anderen Probleme, sei es zum Thema Sicherheit, Gesundheit oder Komfort an Bord, ist dein Cruise Director zuständig. Er oder sie begleitet dich auf deiner gesamten Reise und ist der erste Ansprechpartner für all deine Fragen und Probleme.
FAQ
Noch mehr Tipps für deine Reise nach Indonesien
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