Tauchen in Khao Lak: Tauchplätze, Infos und Tipps
Möchtest du die Unterwasserwelt der Andamanensee erkunden? Dann bist du in Khao Lak genau richtig. Von hier aus erreichst du die Similan- und die Surin-Inseln, die zu den besten Tauchgebieten in Südostasien zählen.
Inhaltsverzeichnis
- Tauchen Khao Lak – Das Wichtigste im Überblick
- So geht’s mit dem Tauchen in Khao Lak
- Tauchsafari zu den Similan Islands
- Tauchen ab Khao Lak
- Die besten Tauchresorts in Khao Lak
- Wann ist die beste Zeit, um in Khao Lak zu tauchen?
- Die besten Tauchplätze rund um Khao Lak
- Was brauchst du zum Tauchen in Khao Lak?
- Sicherheit & Gesundheit beim Tauchen in Khao Lak
- Schnorcheln in Khao Lak
- FAQ
Khao Lak ist der wichtigste Ausgangspunkt für Tauchtouren zu den Similan– und Surin-Inseln – zwei Nationalparks, die zu den spektakulärsten Orten zum Tauchen in Südostasiens zählen. Die Andamanensee präsentiert sich hier mit kristallklarem Wasser, bunten Korallenriffen und einer beeindruckenden Vielfalt an Meereslebewesen – von winzig klein bis riesig groß ist alles dabei.
Was diese Gegend von anderen Tauchrevieren in Thailand unterscheidet: Der Großteil der Tauchplätze liegt weit draußen im offenen Meer und ist nur per Boot ab Khao Lak erreichbar, entweder im Rahmen einer Tagestour oder mit einem Liveaboard. Mehrtägige Tauchsafaris bringen dich zu den besten Plätzen der Region, darunter der berühmte Richelieu Rock sowie die Inseln Koh Bon und Koh Tachai.
Was dich beim Tauchen in Khao Lak erwartet, erfährst du in diesem Artikel. Wir erklären dir, wie Tagestouren und Liveaboards funktionieren, stellen die schönsten Tauchplätze der Similan- und Surin-Inseln vor und geben Tipps, wie du die perfekte Tauchschule oder das richtige Liveaboard findest. Außerdem erfährst du alles Wichtige zu Sicherheit, Ausrüstung, Nationalparkgebühren und der besten Reisezeit.
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Tauchen Khao Lak – Das Wichtigste im Überblick
- Khao Lak ist der wichtigste Ausgangspunkt für Tauchtouren zu den Similan- und den Surin-Inseln, die zu den bekanntesten Tauchgebieten der Andamanensee zählen.
- Die meisten Top-Tauchplätze liegen weit vor der Küste und sind nur per Tagesboot oder Tauchsafari/Liveaboard erreichbar.
- Zu den bekanntesten Spots gehören Richelieu Rock, Koh Bon, Koh Tachai und Elephant Head Rock.
- Khao Lak eignet sich auch hervorragend für Tauchanfänger, die ihren Open-Water-Diver-Kurs in tropischer Traumkulisse absolvieren möchten. Für einige Tauchplätze ist ein „Advanced Open Water Diver”-Brevet oder entsprechende Taucherfahrung erforderlich.
- Die beste Zeit zum Tauchen liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai, wenn die Similan- und Surin-Nationalparks geöffnet sind.
- In Khao Lak gibt es viele deutschsprachige Tauchschulen und Tauchlehrer.
- Auch Schnorchler finden rund um die Similan- und Surin-Inseln einige der schönsten Unterwasserlandschaften Thailands.
So geht’s mit dem Tauchen in Khao Lak
Es gibt einige Tauchplätze direkt vor der Küste von Khao Lak, doch die meisten Taucher nutzen den Ort als Tor zu den Similan- und Surin-Nationalparks. Um dort zu tauchen, hast du zwei Möglichkeiten: einen Tagestrip mit einer der in Khao Lak ansässigen Tauchschulen oder eine mehrtägige Tauchsafari. Egal, wofür du dich entscheidest, los geht es meistens im Thap-Lamu-Hafen in Khao Lak.
Für die Tagestrips werden in der Regel kleine Schnellboote genutzt, während die Liveaboards größer sind und an ein schwimmendes Hotel erinnern.
In Thailand darfst du nicht alleine mit einem Buddy tauchen gehen, sondern musst von einem zertifizierten Diveguide oder Instructor begleitet werden. Das gilt natürlich auch für Khao Lak. Dabei tauchst du mit deinem Guide und anderen zertifizierten Tauchern in kleinen Gruppen. Die Gruppen werden in der Regel nach Erfahrung beziehungsweise Brevet zusammengestellt.
Egal, ob Tagestrip oder Liveaboard: Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing. Die Crew steht dir dabei immer zur Seite, hilft dir beim Anlegen deiner Ausrüstung und stellt sicher, dass du gut wieder aufs Boot kommst. Tauchgänge sind, außer bei speziellen Liveaboards für technische Taucher, immer Nullzeittauchgänge mit einer maximalen Tiefe von 30 Metern. Zusätzlich wird immer ein Sicherheitsstopp auf fünf Metern für mindestens drei Minuten eingelegt.
Es gibt keine festen Tauchzeiten, doch die meisten Tauchgänge dauern nicht länger als 60 Minuten. Allgemein gilt: Sobald der erste Taucher der Gruppe 50 Bar erreicht, kommen alle hoch.
Für einige Tauchplätze der Similan-Inseln benötigst du mindestens ein Advanced-Open-Water-Brevet. Open-Water-Diver tauchen alternativ in einer Gruppe mit Gleichgesinnten und nicht tiefer als 18 Meter. Es kann außerdem sinnvoll sein, wenn du bereits Erfahrung mit Strömungen gesammelt hast.
Letztes Jahr hat das thailändische Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt neue Regeln für das Tauchen und Schnorcheln eingeführt. Dazu gehört auch, dass du mindestens 40 Tauchgänge oder ein AOWD-Brevet vorweisen musst, wenn du eine Kamera mit unter Wasser nehmen möchtest.
Tauchsafari zu den Similan Islands
Die beste Möglichkeit, die Similan- und Surin-Inseln zu betauchen, ist eine Tauchsafari beziehungsweise ein Liveaboard. Aufgrund ihrer Entfernung von der Küste musst du nämlich immer eine relativ lange Anfahrtszeit in Kauf nehmen.
Doch was genau ist eigentlich ein Liveaboard? Wie der Name schon verrät, übernachtest du an Bord eines Schiffes, ähnlich wie auf einem Kreuzfahrtschiff, allerdings ist es viel kleiner und speziell für Taucher ausgelegt. In der Regel kannst du auf einem Liveaboard drei bis fünf Tauchgänge pro Tag machen, oft werden auch Nachttauchgänge angeboten.
Du hast eine Kabine und nimmst an Bord deine Mahlzeiten ein. Das ist ideal, um in kurzer Zeit viele Tauchplätze zu erkunden, Erfahrung zu sammeln oder einfach mit Gleichgesinnten eine schöne Zeit zu verbringen. Je nach Anbieter und Region ist die Ausstattung entweder sehr einfach oder sehr elegant. Auf den meisten Liveaboards stehen verschiedene Kabinenkategorien zur Wahl. Was sie alle gemeinsam haben, ist, dass du dir in der Regel eine Kabine teilst oder einen hohen Einzelzimmerzuschlag zahlen musst. Da viele Boote nicht mehr als 16 Gäste aufnehmen können, muss jeder Platz genutzt werden.
Liveaboards werden überall dort eingesetzt, wo die Anreise zu den Tauchplätzen von Land aus zu lang ist, um sie mit einem Tagestrip zurückzulegen. Bei einer Tauchsafari legst du die Strecke von einem Tauchplatz zum nächsten während der Oberflächenpausen und manchmal auch nachts zurück, sodass du keine Zeit verschwendest.
Tipp unserer Autorin Annika: Auch wenn du allein reist, kannst du ein Liveaboard buchen. Bei der Buchung wird dir ein anderer Tauchgast zugeteilt, mit dem du dir die Kabine teilst. Ich hatte bisher immer großes Glück, aber letztendlich wirst du außer zum Schlafen ohnehin kaum Zeit in deiner Kabine verbringen.
Tauchsafaris zu den Similan-Inseln dauern in der Regel zwischen drei und zehn Nächten. Meistens fahren die Boote auch in die südliche Andamanensee oder sogar bis nach Myanmar. Je nach Strecke und Anbieter legen die Liveaboards in Khao Lak, in Phuket oder im 200 Kilometer nördlich gelegenen Ranong ab.
Du kannst zwischen den typischen, wunderschönen Phinisi-Schiffen wählen, wie der berühmten Junk oder dem Thailand Master Liveaboard. Letzteres bietet eigene Trips zu den Similan- und Surin-Nationalparks sowie Best-of-Thailand-Routen, mit denen du im Anschluss noch in Krabi tauchst. Auch die bekannte Aggressor-Flotte fährt durch die Andamanensee, und es werden 7-nächtige Trips zu den Similan- und Surin-Inseln angeboten. Wenn du sparen möchtest, ist das „Smiling Seahorse” eine gute Option für budgetbewusste Taucher, die nicht viel Wert auf großen Komfort legen.
Eine besonders gute Wahl, wenn du an Bord vielleicht noch den einen oder anderen Kurs machen möchtest, ist die Marco Polo. Das Liveaboard gehört der renommierten Tauchschule Sea Bees. Das ist auch ideal, wenn du nur Zeit für einen kurzen Trip hast, denn es werden auch Fahrten ab vier Nächten angeboten.
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Welche Voraussetzungen muss ich für eine Similan-Liveaboard-Tour erfüllen?
Die meisten Tauchsafaris in der Andamanensee setzen mindestens den AOWD-Kurs voraus. Falls du diese Voraussetzung noch nicht erfüllst, hast du auf einigen Schiffen die Möglichkeit, dein Advanced Open Water Diver Brevet zu machen. Zudem kann es sinnvoll sein, wenn du ein Nitrox-Brevet hast. Auch das kannst du sonst an Bord machen.
Obwohl viele Liveaboards Nitrox empfehlen, ist es kein Muss, da Tauchgänge ohnehin selten länger als 60 Minuten sind. Zudem kosten Nitroxfüllungen auf den meisten Schiffen extra und die Margen sind nicht zu knapp kalkuliert.
Wichtig ist eine gewisse Seetauglichkeit. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du seekrank wirst, ist ein Probetag auf einem Boot eine gute Idee. Außerdem solltest du erprobte Mittel gegen Seekrankheit dabei haben.
In der Regel sind bei Tauchsafaris deine Kabine, eine gewisse Anzahl an Tauchgängen mit Blei, Flasche und Tauchguide sowie Mahlzeiten und nichtalkoholische Getränke inbegriffen. Zwar sind kürzere Tauchsafaris in den Similan-Inseln recht günstig, jedoch kommen immer noch die Gebühren für den Marinepark, Hafengebühren und eventuell ein Treibstoffzuschlag dazu. Leihequipment, Versicherung, Kurse, große Flaschen und/oder Nitroxfüllungen musst du ebenfalls extra bezahlen.
Die Crew arbeitet auf Liveaboards besonders hart – ein gutes Trinkgeld ist eigentlich immer angebracht!
Tauchen ab Khao Lak
Wenn du kein Liveaboard machen möchtest, kannst du alternativ ab Khao Lak tauchen. Eigentlich bieten alle Tauchschulen in Khao Lak Tagestrips zu den beiden Nationalparks sowie zu den nahegelegenen Tauchplätzen von Khao Lak an.
Die Auswahl ist zwar nicht so groß wie in Phuket oder den Inseln bei Krabi, aber es gibt dennoch einige gute Tauchschulen. Die meisten befinden sich in der Nähe vom Bang Niang und Nang Tong Beach. Derzeit gibt es sechs PADI Tauchbasen und neun Tauchbasen von SSI. Zudem kannst du bei Andaman Scuba auch CMAS Kurse machen.
Neben regulären Kursen wie dem Freiwassertauchschein, Advanced Open Water Diver und Spezialkursen mit verschiedenen Schwerpunkten bieten einige auch die Ausbildung zum Dive Instructor an. Es gibt vier PADI Tauchschulen in Khao Lak, bei denen du das sogenannte IDC absolvieren kannst.
Tipp unserer Autorin Annika: Sowohl in Koh Tao als auch in Khao Lak tauche ich immer mit Big Blue. Big Blue Khao Lak bietet sowohl Tagestrips zu den Similan- und Surin-Inseln an als auch eigene Liveaboards. Die Boote sind fantastisch und das gesamte Team unglaublich nett und sehr kompetent. Ab Ende des Jahres werden hier auch SDI und TDI Kurse (für das technische Tauchen) unterrichtet.
Deutschsprachige Tauchschulen in Khao Lak
Wenn du deinen Tauchschein lieber auf Deutsch machen möchtest, ist das kein Problem, denn die Kursmaterialien gibt es bei SSI und PADI für die meisten Kurse auch auf Deutsch. Zudem gibt es in Khao Lak viele Tauchschulen, die von Deutschen geführt werden oder deutschsprachige Lehrer*innen haben.
Zu den beliebtesten Anbietern mit deutscher Webseite gehören Sea Bees Diving, Wetzone Divers, Flippers Dive, Sea Turtle Divers, Kha Lak Diving und Me Diving Khao Lak. Ist dir ein Kurs auf Deutsch wichtig, solltest du das bei deiner Buchung trotzdem noch einmal explizit erwähnen. So kann die Tauchschule sicherstellen, dass ein deutschsprachiger Instructor zur Verfügung steht, wenn du dort bist.
Falls du eine Tauchsafari machen möchtest, können wir dir die MV Bavaria empfehlen. Das Boot wurde von Markus Egginger, dem Betreiber von Loma Diving, entworfen und bietet Touren zu den Similan- und Surin-Inseln. Die Crew an Bord spricht neben Englisch und Thai auch Deutsch und überzeugt mit einer Mischung aus deutscher Effizienz und thailändischer Gastfreundschaft.
Du kannst einen Trip mit der MV Bavaria auf Liveaboard.com oder bei Divebooker buchen.
Was kostet das Tauchen in Khao Lak?
Wenn du in Khao Lak tauchen möchtest, ist es in der Regel etwas teurer als du es sonst in Thailand gewohnt bist. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Tagestrips zu den Similan- und Surin-Inseln fahren. Die recht lange Fahrt verbraucht einfach mehr Treibstoff und natürlich muss die Crew auch für die längere Arbeitszeit bezahlt werden.
Ein Tagesausflug mit zwei Tauchgängen am Richelieu Rock, Koh Bon, Koh Tachai oder einer der anderen Similan-Inseln kostet zwischen 5200 und 6000 THB (137 und 158 Euro). Im Preis inbegriffen sind in der Regel der Transfer von deinem Hotel in Khao Lak zum Pier, ein Diveguide, eine Flasche, Blei, Wasser und Mahlzeiten an Bord (Frühstück, Snacks und Mittagessen).
Für eine Leihausrüstung musst du extra bezahlen. Das kostet zwischen 500 und 750 THB (13 und 20 Euro) pro Tag. Wenn du einen Tauchcomputer brauchst, kostet dieser auch nochmal extra. Größere Flaschen und Nitroxfüllungen werden pro Tauchgang berechnet.
Sowohl im Surin- als auch im Similan-Nationalpark musst du als Taucher:in zusätzlich eine Gebühr von 700 THB (rund 18 Euro) pro Tag entrichten. Diese wird immer separat abgerechnet und muss in der Regel in bar entrichtet werden.
Derzeit wird auf einigen Liveaboards sowie bei Tagestrips zu den Similan- und Surin-Inseln ein Treibstoffzuschlag erhoben.
Viele Tauchschulen bieten günstigere Paketpreise an, wenn du mehrere Tagestrips buchst.
Tauchen direkt an der Küste von Khao Lak ist deutlich günstiger. Trips mit zwei Tauchgängen zum Boonsung-Wrack oder zum Khao-Na-Yak-Riff kosten etwa 3000 bis 3500 THB (79 bis 92 Euro). Hinzu kommen die Kosten für die Leihausrüstung, wobei du dir die Nationalparkgebühren sparst.
Tauchen lernen in Khao Lak
Willst du deinen Freiwassertauchschein machen, ist Khao Lak eine fantastische Anlaufstelle. Viele Tauchschulen führen einige der erforderlichen Tauchgänge nämlich auf den Similan-Inseln durch, die paradiesisch sind. Dementsprechend sind die Kosten für den Open-Water-Kurs hier auf jeden Fall höher als an anderen Orten in Thailand. Je nach Tauchzentrum und Verband zahlst du für den dreitägigen Kurs zwischen 15.000 und 19.500 THB (395 bis 513 Euro). PADI-Kurse sind in der Regel teurer als SSI-Kurse.
Einige Tauchschulen lassen dich wählen, ob du den dritten Tag deines Kurses vor der Küste Khao Laks oder in den Similans verbringen möchtest. Letzteres kostet aufgrund der höheren Benzinkosten und Nationalparkgebühren immer mehr.
Wenn du ein paar Tage länger Zeit hast, ist eine Tauchsafari eine tolle Möglichkeit, um die schönsten Ecken der beiden Nationalparks zu erkunden. Um das voll ausnutzen zu können, ist es besser, wenn du bereits den „Advanced Open Water Diver“-Kurs und ein Nitrox-Brevet hast. So holst du das Beste aus deinen Tauchgängen heraus, da du nicht auf 18 Meter limitiert bist.
Entweder absolvierst du diese Kurse ab Khao Lak oder direkt an Bord deiner Tauchsafari. Die Kosten für den AOWD betragen circa 19.000 THB (etwa 500 Euro) und für Nitrox 8000 THB (etwa 210 Euro). Wenn du den Kurs auf einem Liveaboard machst, kommen die Kosten für deine Kabine, die restlichen Tauchgänge und die Nationalparkgebühren natürlich noch dazu.
Die besten Tauchresorts in Khao Lak
In Khao Lak gibt es zwar nicht viele Tauchresorts, aber einige schöne Hotels, die über eine eigene Tauchschule verfügen.
Wie in Phuket gibt es auch in Khao Lak ein Palm Garden Resort, das zur Sea-Bees-Familie gehört. Es befindet sich in der Nähe des Thap Lamu Piers, von wo aus die Boote zu den Similan-Inseln ablegen.
Sea Bees hat im Resort seinen Hauptsitz sowie ein Klassenzimmer für den theoretischen Unterricht. Confinement-Tauchgänge finden im Hotelpool statt.
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Während der Saison bietet Sea Bees zudem vom Robinson Club Khao Lak Ausflüge zu den Tauchspots in der Umgebung an. Du kannst vor Ort deine Ausflüge und Kurse buchen sowie Equipment kaufen und ausleihen. Während der Monsunzeit kannst du mit Sea Bees Ausflüge nach Phuket machen, wenn die Tauchreviere um Khao Lak gesperrt sind.
Zudem ist der Robinson Club das ideale Ziel für die ganze Familie. Tennis, Beachvolleyball, Spa, Yoga, Spinning im Freien und ein umfassendes Unterhaltungsangebot für Jung und Alt erwarten dich.
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Das JW Marriott Khao Lak Resort and Spa ist eines unserer absoluten Lieblingsresorts in Khao Lak. Auch hier hat Sea Bees einen Sitz, wenn du tauchen gehen möchtest. Etwas ganz Besonderes ist außerdem die hoteleigene Bamboo Shark Nursery. Dort kannst du frisch geschlüpfte Babyhaie bewundern und mehr über ihr Leben lernen – ideal, wenn du dich für Marinelebewesen interessierst.
Ansonsten gibt es eine riesige Poolanlage im Resort, direkten Strandzugang und viele Sportmöglichkeiten. Zudem wunderschöne, elegante Zimmer und mehrere Restaurants – von Thai und Indisch bis hin zu Italienisch.
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Wann ist die beste Zeit, um in Khao Lak zu tauchen?
Die Andamanensee ist mit ganzjährig warmen 28 bis 30 Grad perfekt zum Tauchen geeignet.
Bedenke allerdings, dass sowohl der Surin- als auch der Similan-Nationalpark während der Monsunsaison geschlossen sind. Die Parks sind offiziell vom 15. Mai bis zum 15. Oktober geöffnet. Viele Tauchbasen beginnen ihre Saison jedoch erst Anfang November und beenden sie oft schon Ende April. Erkundige dich auf jeden Fall vorher, wenn du zu diesen Randzeiten tauchen möchtest.
Die Tauchplätze bei Khao Lak sind ganzjährig geöffnet, wobei die Bedingungen während der Monsunzeit hier etwas rauer sein können. Du musst mit mehr Regen und höherem Wellengang rechnen.
Die besten Tauchplätze rund um Khao Lak
Die Tauchplätze, die du von Khao Lak aus erreichen kannst, lassen sich in drei Gruppen einteilen. Da wäre der Mu-Ko-Similan-Nationalpark, der genau westlich vor der Küste von Khao Lak liegt, der Mu-Ko-Surin-Nationalpark im Nordwesten und die Tauchplätze von Khao Lak, die sich in der Nähe des Landes befinden.
Oft werden die Tauchplätze der beiden Nationalparks zusammengefasst, aber Fakt ist, dass der Mu-Ko-Similan-Nationalpark insgesamt neun Inseln umfasst. Zu den berühmtesten Tauchplätzen zählen Koh Bon, Koh Tachai, Elephant Head Rock und Christmas Pinnacle.
Koh Bon liegt im Norden des Similan-Nationalparks und ist bekannt für seine dramatische Karststeinwand, die sich unter Wasser erstreckt. Die meisten kommen allerdings hierher, um Mantarochen zu sehen.
Koh Tachai ist einer der beliebtesten Tauchplätze der Similan-Inseln. Im Zentrum befindet sich ein riesiger Granitfelsen, der von weiteren kleineren Steinformationen umgeben ist. Hier kannst du Rochen, Leopardenhaie, Barrakudas und coole kleine Anglerfische sehen.
Die Strömung kann hier recht stark werden, was wiederum mehr Fische anlockt. Das bedeutet allerdings auch, dass ein Tauchgang in Koh Tachai recht anspruchsvoll sein kann. Manchmal wird eine Mooringleine zum Ab- und Auftauchen genutzt.
Der berühmteste Tauchplatz der Region, der Richelieu Rock, gehört nicht zu den Similan-Inseln, sondern ist Teil des Nationalparks Mu Ko Surin. Das Kronjuwel der Surin-Inseln war angeblich einer der liebsten Tauchplätze von Jacques Cousteau. Egal, ob Tagestrip oder Tauchsafari: Die meisten Anbieter machen täglich mehrere Tauchgänge am Richelieu Rock.
Bei Ebbe ragt der sichelförmige Fels etwa einen Meter aus dem Meer heraus, bei Flut ist er hingegen nicht zu sehen. Besonders beliebt bei Fotografen sind die bunten Weichkorallen und die große Vielfalt an Makro-Lebewesen. Du kannst Seepferdchen, Geisterpfeifenfische und Harlekingarnelen entdecken. Zwischen März und April stehen deine Chancen zusätzlich gut, hier einen Walhai zu sehen.
Schnell zu erreichen und ideal für Anfänger sind die Tauchplätze direkt vor der Küste von Khao Lak. Zu den Favoriten gehört das Boonsung-Wrack. Es liegt in einer Tiefe von nur 18 Metern und ist deshalb auch für Open-Water-Diver ein super Ziel. Wenn du es denn siehst – das Wrack ist oft von dichten Fischschwärmen umgeben. Eine weitere Besonderheit sind die vielen Honigwaben-Muränen, die sich hier tummeln.
Weitere Tauchplätze vor Khao Lak sind das Tor13, ein künstliches Riff und Wrack, das Premchai-Wrack und das Khao-Nai-Yak-Riff.
Was brauchst du zum Tauchen in Khao Lak?
Für das Tauchen in den Gebieten um die Similan- und Surin-Inseln brauchst du im Grunde dieselbe Grundausrüstung wie überall: ein Tarierjacket, einen Atemregler mit Octopus und Finimeter, Flossen, eine Maske und einen Neoprenanzug. Außerdem benötigst du einen Tauchcomputer, eine Signalboje (DSMB – Delayed Surface Marker Buoy) und, wenn du offene Flossen trägst, Füßlinge.
Das Wasser ist ganzjährig warm und viele kommen mit einem kurzen 3-mm-Anzug oder einem Rashguard gut zurecht. Wenn du jedoch an einer Tauchsafari teilnimmst, ist ein langer Anzug auf jeden Fall sinnvoll. Denn über mehrere Tauchgänge kann dein Körper auch im warmen Wasser ziemlich auskühlen.
Gerade bei einer Tauchsafari spricht viel dafür, die eigene Ausrüstung mitzunehmen. Wenn du täglich vier- oder fünfmal ins Wasser gehst, tauchst du sicherer und entspannter, wenn du auf dein vertrautes Equipment zurückgreifen kannst. Mindestens solltest du eine gut sitzende Maske und Flossen dabeihaben. Beim Tauchcomputer ist es ohnehin ratsam, das eigene Gerät zu nutzen. Du kennst die Anzeigen, die Einstellungen und die Logik. Außerdem sind Tauchcomputer verhältnismäßig teuer, wenn du sie leihen willst. Auf offenen Tauchplätzen weit draußen im Meer gehört eine eigene Signalboje zur absoluten Pflichtausrüstung.
Wenn du deine Ausrüstung leihen musst, solltest du vorher klären, ob deine Größe vorhanden ist und welche Flossen und Anzüge es gibt.
Tipp unserer Autorin Annika: Wer wie ich langes, lockiges Haar hat, weiß, wie wichtig ein guter Conditioner nach dem Haarewaschen ist. Was außerdem hilft, ist, Zöpfe zu flechten und eine Haube zu tragen. So ist mir nicht nur wärmer, sondern meine Haare zersausen trotz Salzwasser nicht.
Wenn du deine Ausrüstung vor Ort kaufen möchtest, wirst du auch in Khao Lak fündig. Khao Lak Explorer betreibt einen der größten Tauchshops und führt Marken wie Scubapro, Mares und Aqualung. Du kannst das Equipment auch vorab bestellen und bei Ankunft abholen. Auch das Similan Dive Center bietet ein breites Sortiment sowie einen Reparatur- und Wartungsservice.
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Wenn du spezielle Modelle oder eine bestimmte Größe benötigst, solltest du diese besser vor der Reise zu Hause kaufen. Die Auswahl vor Ort ist begrenzt und die Preise sind tendenziell höher.
Sicherheit & Gesundheit beim Tauchen in Khao Lak
Wie überall beim Tauchen gilt auch in Khao Lak: Deine Sicherheit und Gesundheit haben oberste Priorität. Die Verantwortung dafür liegt nicht nur bei deiner Tauchschule, sondern in erster Linie bei dir selbst.
Vor dem ersten Tauchgang musst du einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. Bestimmte Vorerkrankungen schließen dich nicht automatisch vom Tauchen aus, erfordern aber eine ärztliche Freigabe. Am besten liest du dir den Fragebogen schon vor deiner Reise durch und holst dir bei Bedarf ein gültiges Attest von deinem Arzt.
Beim Tauchen in den Similan- und Surin-Inseln ist konservatives Tauchen besonders wichtig. Du befindest dich weit draußen im offenen Meer und damit weit entfernt von jeder medizinischen Versorgung.
Das bedeutet konkret, dass nur Nullzeittauchgänge durchgeführt werden und großzügige Sicherheitsstopps eingelegt werden. Zudem solltest du deinen Tauchguide regelmäßig über deinen Luftstand informieren. Mache zwischen den Tauchgängen ausreichend Pausen und gib deinem Körper Zeit, den Stickstoff abzubauen.
Bei einem Liveaboard sind vier bis fünf Tauchgänge pro Tag möglich, wobei du diese Anzahl nicht jeden Tag ausreizen musst. Wenn du dich müde fühlst, schlecht geschlafen hast oder dich nicht hundertprozentig fit fühlst, ist es völlig in Ordnung, mal einen Tauchgang auszusetzen.
Trinke viel Wasser und achte auf deine Elektrolyte. Dehydrierung erhöht das Risiko einer Dekompressionskrankheit erheblich und auf einem Boot in der Tropensonne verliert man mehr Flüssigkeit als gedacht. Nach tiefen Tauchgängen solltest du für einige Stunden auf Massagen, sehr heißes Wasser und anstrengenden Sport verzichten.
Zudem musst du nach dem Tauchen mit dem Fliegen warten. Du darfst mindestens 18, besser noch 24 Stunden nach dem letzten Tauchgang nicht fliegen. Das muss bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.
Bei aller Vorsicht, können Unfälle nicht immer vermieden werden. Deshalb solltest du unbedingt prüfen, ob deine Auslandskrankenversicherung Tauchunfälle und Druckkammerbehandlungen abdeckt – bei vielen ist das nämlich nicht der Fall. Ergänzend empfehlen sich spezielle Tauchversicherungen wie zum Beispiel von DAN oder Diveassure.
Die meisten Tauchschulen versichern dich während der Kurse. Für Tauchsafaris kannst du gegen Aufpreis eine zusätzliche Versicherung abschließen. Wenn du öfter tauchst, lohnt sich aber eine günstige Jahresversicherung der erwähnten Anbieter, sodass du jedes Mal abgesichert bist.
Die nächste Druckkammer befindet sich übrigens erst in Phuket, und zwar im Phuket International Hospital, das vom SSS Hyperbaric Network betrieben wird. Von Thap Lamu aus sind es allein schon 75 Minuten Fahrt. Das SSS-Netzwerk unterhält jedoch einen eigenen Evakuierungspunkt in Khao Lak, der im Notfall die Koordination übernimmt. Eine Druckkammerbehandlung kann lebensrettend sein, ist aber sehr teuer, weshalb eine Versicherung und konservatives Tauchen umso wichtiger sind.t.
Schnorcheln in Khao Lak
Wenn du nicht tauchen möchtest oder lieber an der Oberfläche bleibst, hast du von Khao Lak aus mehrere Möglichkeiten, zu schnorcheln.
Einerseits gibt es lokale Schnorcheltouren direkt an der Küste. Dabei fährst du mit einem Longtailboot zu kleinen Riffen und Stränden in der unmittelbaren Umgebung. Diese Ausflüge sind entspannt, günstig und gut für Familien mit Kindern geeignet. Allerdings ist die Unterwasserwelt hier nicht ganz so aufregend wie die Riffe um die Similan- und Surin-Inseln. Die Strände von Khao Lak selbst eignen sich dagegen kaum zum Schnorcheln.
Lohnenswerter sind Touren zu den Similan- oder Surin-Inseln, wo die flacheren Riffe rund um bestimmte Inseln auch für Schnorchler zugänglich sind. Viele Tauchboote nehmen dich auf ihren Tagestouren zu einem günstigeren Preis als Schnorchler mit.
Die meisten Anbieter kommunizieren klar, welche Tagestouren für Schnorchler geeignet sind. Dazu gehören beispielsweise die Donald Duck Bay und verschiedene Similan-Inseln. Werden jedoch Tauchplätze wie Richelieu Rock, Elephant Head Rock oder Koh Bon angesteuert, hast du als Schnorchler dort wenig davon, da sich das eigentliche Spektakel in zehn bis dreißig Metern Tiefe abspielt.
An solchen Tagen bist du mit einer speziellen Schnorcheltour besser bedient. Eine weitere Möglichkeit sind Trips ab Khao Lak nach Koh Phi Phi und zu den Racha-Inseln südlich von Phuket.
Achte beim Buchen darauf, ob die Nationalparkgebühren bereits im Preis enthalten sind. Das ist nicht bei allen Trips der Fall. Derzeit zahlst du für die Similan- und die Surin-Nationalparks als Erwachsener jeweils 500 THB (circa 13 Euro) und für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren jeweils 250 THB (etwa 6,50 Euro). Diese Preise gelten für Nichttaucher, also Schnorchler.
Beim Schnorcheln bist du in Thailand gesetzlich verpflichtet, eine Schwimmweste zu tragen – es sei denn, du kannst auf Anfrage einen gültigen Freitauchschein vorweisen.
Tolle Schnorcheltouren ab Khao Lak
Schnorcheltour zu den Racha Inseln ansehen
Tour zu den Phi Phi Inseln und Maya Bay ansehen
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