Philippinen: Bargeld, Kreditkarte, Geld abheben – alle Infos auf einen Blick

Hier findest du alles Wissenswerte rund ums Bezahlen auf den Philippinen. Inklusive Tipps, wie du vor Ort beim Abheben mit Kreditkarte ordentlich Geld sparen kannst.

Im Rahmen deiner Reiseplanung solltest du dich auch damit auseinandersetzen, wie du auf den Philippinen an Geld kommst, und wie und womit du vor Ort bezahlen kannst. Lies dir meinen Geld-Guide Philippinen daher aufmerksam durch.

 

 

Philippinen: Alle Infos rund um Bargeld, Kreditkarten und Geldabheben

  1. Die Währung auf den Philippinen
  2. Philippinen: Wechselkurs Peso/Euro
  3. Philippinen: Wechselkurs Peso/Schweizer Franken
  4. Zahlungsmittel auf den Philippinen
  5. Bargeld auf den Philippinen: Münzen und Scheine
  6. Geld wechseln: auf den Philippinen oder bereits zuhause?
  7. Geld wechseln vor Ort – worauf muss ich achten?
  8. Geld abheben auf den Philippinen
  9. Welche Gebühren sind an Geldautomaten auf den Philippinen fällig?
  10. Bargeldloses Zahlen auf den Philippinen
  11. Die beste Kreditkarte für die Philippinen
  12. Kreditkartenbetrug auf den Philippinen
  13. Geld auf die Philippinen senden
  14. Weitere Tipps zu Geld auf den Philippinen

 

 

1.) Die Währung auf den Philippinen

Die Landeswährung auf den Philippinen ist der Peso. Ein philippinischer Peso besteht aus 100 Centavos. Die Abkürzung für philippinische Pesos lautet PHP.

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2.) Philippinen: Wechselkurs Peso/Euro

Für einen Euro erhältst du ungefähr 52,75 PHP (Stand: Februar 2016). Der Wechselkurs durchlebt im Laufe eines Jahres meist viele Höhen und Tiefen. Im Jahr 2015 schwankte der Kurs zwischen 47,00 und 53,26 PHP für einen Euro.

Den aktuellen Umrechnungskurs vom Peso zum Euro verrät dir ein Währungsrechner.

 

3.) Philippinen: Wechselkurs Peso/Schweizer Franken

Für einen Schweizer Franken erhältst du ungefähr 47,92 PHP (Stand Februar 2016). Auch hier schwankt der Wert im Lauf eines Jahres. 2015 bekamst du zwischen 44,34 und 50,63 PHP für einen Franken.

Hier findest du den aktuellen Wechselkurs vom Peso zum Schweizer Franken.

 

4.) Zahlungsmittel auf den Philippinen

Im alltäglich Leben ist Bargeld das gängigste Zahlungsmittel auf den Philippinen. Doch auch bargeldloses Zahlen mit Kreditkarten ist vielerorts möglich.

Die Bargeldversorgung läuft über Banken und vor allem über Geldautomaten. Neben der Kreditkarte kannst du dafür auch deine Maestro-Karte nutzen. Beachte zu diesem Thema unbedingt den Punkt »Gebühren«.

Auch Reiseschecks können auf den Philippinen zum Einsatz kommen. Du kannst sie in Banken oder Wechselstuben gegen Bargeld eintauschen. In einigen großen Hotels ist auch die Bezahlung mit Reiseschecks möglich. Inzwischen wird für den Einsatz dieses Zahlungsmittels jedoch mancherorts eine Gebühr verlangt. Die Verbreitung und die Akzeptanz von Reiseschecks sinkt zudem rapide. Erst im vergangenen Jahr hat American Express den Verkauf von Reiseschecks eingestellt. Ich selbst habe in Südostasien noch nie einen Reisescheck benutzt.

V-Pay-Karten werden nirgendwo in Südostasien akzeptiert.

 

5.) Bargeld auf den Philippinen: Münzen und Scheine

Es gibt Scheine in folgender Größenordnung:

5 Peso, 10 Peso, 20 Peso, 50 Peso, 100 Peso, 200 Peso, 500 Peso und 1.000 Peso. Die beiden kleinsten Scheine werden nicht mehr gedruckt, gelten aber weiter als Zahlungsmittel.

Münzen gibt es zum Nennwert von 1 Centavo, 5 Centavos, 10 Centavo, 25 Centavos, 1 Peso, 2, Perso, 5 Peso und 10 Pesos. Zumindest die kleinen Münzen werden dir wahrscheinlich eher selten begegnen.

Vor 2010 gedruckte Scheine sind seit Ende 2015 nicht mehr gültig, können aber noch bis Ende 2016 bei Banken eingetauscht werden.

 

6.) Geld wechseln: auf den Philippinen oder bereits zuhause?

Es ist nicht zu empfehlen, dein Bargeld schon vor der Reise in philippinische Peso zu tauschen. Denn bei Banken und Wechselstuben auf den Philippinen bekommst du in der Regel einen erheblich besseren Wechselkurs, als beispielsweise bei einer Bank in Deutschland. Zudem darfst du auch maximal 10.000 Peso (ca. 190 Euro) ein- bzw. ausführen.

 

7.) Geld wechseln auf den Philippinen – worauf muss ich achten?

An den internationalen Flughäfen des Landes befinden sich neben Geldautomaten meist auch Wechselstuben (»Money Exchange«). Du kannst dich dort mit Bargeld eindecken, noch bevor du das Flughafengebäude verlässt.

Ich weise jedoch darauf hin, dass die Umrechnungskurse am Flughafen oft schlechter sind als in der Stadt. Wenn du dort schon Geld wechseln musst, würde ich nur so viel wie nötig umtauschen.

Grundsätzlich empfehle ich, die Kurse verschiedener Wechselstuben miteinander zu vergleichen. In Hotels sind die Raten meist nicht so gut. Mit einem Währungsrechner auf deinem Smartphone hast du die Möglichkeit, dir vorab einen Überblick zu verschaffen, wie viel du ungefähr erwarten kannst (meist ist es dann etwas weniger).

Bei Geldscheinen mit einem hohen Wert bekommst du in der Regel einen besseren Kurs als bei kleinen Scheinen.

Achtung: Lass dich nicht auf Schlepper ein, die dich auf der Straße ansprechen und versuchen, dich mit einem guten Kurs zu ködern. Die Gefahr, hier betrogen zu werden, ist sehr groß.

 

8.) Geld abheben auf den Philippinen

Auf den Philippinen gibt es eine gute Abdeckung mit Geldautomaten. Das Netz ist jedoch in großen Städten sowie touristischen Zentren deutlich besser als auf dem Land. Bei Reisen auf kleine Inseln oder an abgelegene Orte solltest du dich vorab entsprechend mit Bargeld eindecken.

Die Geldautomaten haben in der Regel die Kennzeichnung »ATM«. Du findest sie in bzw. vor Banken, an Flughäfen, Fähranlegern, Shopping Malls etc.

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Wenn du mit deiner EC-Karte abheben möchtest, muss auf dem Automaten oder auf dem Bildschirm ein Maesto-/Cirrus-Logo sein. Versichere dich vor der Reise, dass die Maestro-Karte für Abhebungen im außereuropäischen Ausland freigeschaltet ist. Dabei kannst du auch erfragen, wie hoch dort das tägliche bzw. wöchentliche Abhebelimit ist und dieses gegebenenfalls hochsetzen lassen. Es kann sowieso nicht schaden, deine Bank über deinen Auslandsaufenthalt zu informieren, damit das Konto nicht wegen ungewohnter Geldbewegungen gesperrt wird.

Die meisten Touristen heben ihr Geld jedoch mit einer Kreditkarte ab. Entsprechende Symbole wie Visa oder Mastercard sind ebenfalls auf den meisten Automaten. Auch hier solltest du dich im Vorfeld informieren, wie hoch dein Verfügungsrahmen ist und diesen eventuell durch eine Überweisung aufstocken.

Wichtig: Fast alle Banken berechnen Gebühren für das Geldabheben außerhalb Europas. Mehr dazu im nächsten Punkt.

Es gibt zudem meist ein Limit, wie viel Geld du pro Transaktion abheben kannst. Das sind je nach philippinischer Bank zwischen 4.000 und 10.000 Peso. Allerdings kannst du in der Regel mehrmals hintereinander Geld ziehen.

Das AbhebungsLimit am Automaten hat nichts mit dem möglichen Limit auf deiner Karte zu tun.

Wenn du einen Geldautomaten suchst, helfen dir vielleicht diese Seiten:

Wenn kein Automat in der Nähe ist, bieten häufig auch große Hotels an, dass sie deine Kreditkarte mit einem gewünschten Betrag belasten und dir das Geld auszahlen. Hier erwarten dich jedoch zusätzlich noch gesalzene Gebühren.

Hin und wieder können Geldautomaten leer sein, vor allem vor und an Feiertagen. Warte daher mit der nächsten Abhebung nicht bis zum letzten Peso.

 

9.) Welche Gebühren sind an Geldautomaten auf den Philippinen fällig?

Abgebungen im außereuropäischen Ausland sind bei vielen Banken nicht kostenfrei. Gebühren von fünf bis zehn Euro sind keine Seltenheit.

Doch auch wenn du eine Kreditkarte hast, mit der du weltweit kostenfrei Bargeld abheben kannst, kommen evtl. trotzdem Kosten auf dich zu. Denn die philippinischen Banken verlangen pro Abhebung Gebühren in Höhe von 250 Peso (ca. 4,75 Euro). Mit der richtigen Kreditkarte werden dir diese Kosten jedoch nach der Reise erstattet. Mehr dazu in Punkt 11.

Wenn du wegen des Abhebelimits von 4.000 bis 10.000 PHP mehrmals Geld abheben musst, werden diese Gebühren für jeden Abhebevorgang fällig.

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10.) Bargeldloses Zahlen auf den Philippinen

Auf den Philippinen kannst du vor allem in größeren Städten sowie in Touristengebieten häufig bargeldlos bezahlen. Eine Kreditkarte ist akzeptiertes Zahlungsmittel in vielen Kaufhäusern, Hotels und Restaurants. In kleinen Läden, günstigen Hotels oder Imbissbuden ist das jedoch meist nicht der Fall. In ländlicheren Regionen ist bargeldloses Zahlen häufig unüblich.

VISA und Mastercard haben die meisten Akzeptanzstellen auf den Philippinen. Auch eine Zahlung mit Dinersclub oder American Express ist möglich, allerdings längst nicht so verbreitet.

Flugtickets, Hotels und zum Teil auch Ausflüge kannst du häufig online buchen und dann direkt per Kreditkarte bezahlen.

Wichtig: Für Zahlungen in Fremdwährungen verlangen viele Kreditkartenanbieter Gebühren.

 

11.) Die beste Kreditkarte für die Philippinen

Mit der richtigen Kreditkarte kannst du während deines Aufenthalts auf den Philippinen richtig viel Geld sparen. Da sind zum einen die Gebühren, die viele Banken berechnen, wenn du im außereuropäischen Ausland Geld abhebst. Das sind schnell fünf bis zehn Euro pro Abhebung. Achte darauf, dass das bei dir nicht der Fall ist.

Neben den Gebühren deiner Bank kommen auch noch die Gebühren hinzu, die dir die philippinische Bank berechnet. Und das sind 250 Peso pro Abhebung (ca. 4,75 Euro), und zwar unabgängig von der Höhe.

Wenn du wegen des Limits von 4.000 bis 10.000 Peso pro Abhebung mehrmals hintereinander Geld ziehen musst, bist du den gewünschten Betrag zusammenhast, werden diese Gebühren jedes Mal fällig.

Solche Fremdgebühren werden auch in einigen anderen Ländern Südostasiens berechnet, zum Beispiel in Thailand.

Um diese Kosten erstattet zu bekommen, haben sich viele Traveller eine Reisekreditkarte zugelegt. Empfehlenswert ist hier die kostenfreie 1plus VISA Card der Santander Bank.

Im Gegensatz zu allen anderen Banken erstattet dir die Santander Bank auf Antrag die Fremdgebühren, die dir die philippinischen Banken während deiner Reise berechnet haben. Das ist wirklich klasse.

Bis Februar 2016 hat das auch die comdirect Bank gemacht, im Juni 2016 stellt die DKB diesen Service ein. Dann bleibt nur noch die Santander-Kreditkarte, mit der du wirklich weltweit kostenfrei Geld abheben kannst.

Weitere Vorteile der Santander-Kreditkarte:

  • Kein Jahresbeitrag
  • Weltweit kostenlos mit der Kreditkarte bezahlen (auch in Fremdwährungen), ohne dass dafür Gebühren anfallen (gibt es auch nur selten)
  • Rabatt auf Umsätze beim Tanken

Hier kannst du die Santander-Kreditkarte schnell und kostenlos beantragen*.

Mehr Infos zum Thema und weitere empfehlenswerte Anbieter findest du in meinem Artikel zur besten Kreditkarte für Südostasien.

 

12.) Kreditkartenbetrug auf den Philippinen

Wie überall in der Welt haben Kriminelle es auch auf den Philippinen auf deine Kreditkartendaten abgesehen. Es sind in erster Linie zwei Situationen, in denen du aufpassen musst.

So solltest du die Karte beim Bezahlen immer im Blick haben, um zu verhindern, dass sie noch für andere Buchungen genutzt wird. Die Gefahr in Einkaufszentren ist geringer als zum Beispiel in kleinen Restaurants oder Reisebüros. Wenn du den Vorgang nicht überwachen kannst, weil der Kellner oder Verkäufer deine Karte mit nach hinten nehmen möchte, zahl lieber in bar.

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Zudem gibt es manipulierte Geldautomaten. Dabei ist auf den Automaten noch ein zweites Gerät aufgesetzt, das deine Kartendaten einliest. Bei den meisten Automaten ist der Kartenschlitz bündig zur restlichen Oberfläche. Sei misstrauisch, wenn da noch ein Kasten drauf ist, in den du die Karte einschieben sollst.

 

13.) Philippinen Geld senden

Falls dir Geld oder Kreditkarten während deiner Reise abhandengekommen sind, oder du aus einem anderen Grund schnell weitere Devisen benötigst, können dir Freunde oder deine Familie Geld senden. Das geht zum Beispiel mit Western Union, wo du ohne Anmeldung Beträge von bis zu 1.000 Euro übermitteln kannst. Hierfür wird eine Gebühr fällig, die sich an der Höhe des Betrags orientiert. Bei 1.000 Euro sind da ca. 40 bis 50 Euro.

Das Geld wird vom Konto des Überweisers abgebucht und kann zum Teil nach wenigen Minuten vom Empfänger gegen Vorlage des Reisepasses und der Transaktionsnummer abgeholt werden. Zum Beispiel in einer Filiale vor Ort, aber auch in einigen Banken oder Hotels.

Andere Anbieter sind beispielsweise Moneygram und Azimo.

 

14.) Weitere Tipps rund ums Geld auf den Philippinen

  • Ein- oder Ausfuhr von Geld: Beiträge über 10.000 Dollar sowie von mehr als 10.000 Pesos müssen beim Zoll deklariert werden.
  • Nimm am besten zwei Kreditkarten von unterschiedlichen Anbietern mit, falls es mit eier Karte mal ein Problem gibt.
  • Die Kriminalität auf den Philippinen ist höher als in vielen anderen südostasiatischen Ländern. Vor allem in Städten wie Manila. Geld und teure Wertgegenstände solltest du daher nicht offen zur Schau stellen.

 


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 22. Februar 2016. Zuletzt aktualisiert am 5. April 2016.

Kommentare (2)

  1. Hallo Stefan,

    auch wenn die DKB die Gebühren erstattet, die Metro-Bank nimmt keine Gebühren beim Geld abheben.

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

  2. Kleines Update: Seit dem 25. August 2016 darf man max. 50.000 PHP ein- bzw. ausführen ohne Zolldeklaration.

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