Die Kanha Jungle Lodge

Für meine Safaris im Kanha Nationalpark hatte ich einen besonders schönen Ausgangspunkt. Die Kanha Jungle Lodge liegt nur wenige Kilometer vom Eingang des Parks entfernt.

 

Die Kanha Jungle Lodge war die Erste, die in dieser Gegend eröffnet wurde. Heute bietet sie den perfekten Service rund um deine Safaris im Kanha Nationalpark. Ich habe dort drei Tage und zwei Nächte verbracht.

 

Hier meine Bewertung der Kanha Jungle Lodge:

Die Umgebung:

Die Lodge liegt nur wenige Kilometer vom Eingang des Nationalparks entfernt. Die Jeeps bringen dich in weniger als fünf Minuten dorthin.

Rund um die Anlage gibt es noch einige weitere Unterkünfte, bis zum nächsten Dorf ist es etwas weiter. Allerdings ist dein Zeitrahmen mit den Safaris so gut ausgefüllt, dass du wahrscheinlich die gesamte verbliebene Zeit in der Lodge verbringst.

Durch den angrenzenden Wald führt ein Wanderweg zu einem nahegelegenen Fluss. Vor einigen Pflanzen wurden Informationstafeln angebracht. Bei deinem Spaziergang kannst du Affen in den Bäumen und am Wegesrand beobachten.

Die nächste größere Stadt nördlich des Kanha Nationalparks ist Jabalpur. Von Delhi sind es hierhin knapp zwei Stunden mit dem Flugzeug (Spicejet und Air India) oder 17 Stunden mit dem Zug.

Von Jabalpur sind es noch mal vier Stunden mit dem Auto. Die Fahrt kann über die Lodge gebucht werden.

 

Die Zimmerausstattung:

Die Kanha Jungle Lodge hat über 20 Zimmer im Angebot. Alle haben eine kleine Terrasse.

Die Räume sind mit großen Betten, Klimaanlage, Sitzecke und einem geräumigen Badezimmer ausgestattet. Alles macht einen sehr guten Eindruck. Es gibt Kerzen und Taschenlampen, falls der Strom mal ausfällt. Vor allen Fenstern und Türen sind Fliegengitter. An den Wänden hängen Tierbilder und alles passt zusammen. Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt.

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Die Anlage:

Die Lodge liegt am Rande eines Waldstücks. Nach Wochen in den lärmenden Metropolen Indiens hörst du hier nur noch Tiergeräusche. In der Mitte des Hofes steht ein Pavillon, der mit einer kleinen Bar und einigen bequemen Sitzecken ausgestattet ist. Jede Menge Bücher über Tiere und Pflanzen liegen hier aus. Auf Infotafeln gibt es weiteren Informationen und Statistiken über das Leben im Kanha Nationalpark.

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Abends werden die Tische herausgestellt und nebenan wird ein Buffet aufgebaut. Zudem gibt es eine Stelle für ein Lagerfeuer. Im Garten sind einige Gewürze und Kräuter angepflanzt. Um was es sich handelt, wird auf Schildern erklärt.

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Service/Angebote:

Das Management und das Personal der Lodge kümmern sich um alles. Das beginnt mit dem Transfer bei der Anreise und endet mit dem Proviantkorb bei der Verabschiedung. Vor Ort musst du dich sowieso um nichts mehr kümmern. Die Zugangserlaubnis für den Nationalpark wird im Vorfeld für dich organisiert.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Lodge über eigene Guides verfügt. Sie sind auch abends da und beantworten dir sogar noch beim Feierabendbier die Fragen rund um die Tier- und Pflanzenwelt im Park. Dort haben sie bereits vorher alles unternommen, um dich genau zu den Tieren zu führen, die du suchst. Dabei machen sie den Eindruck, dass sie von den Sichtungen noch immer genauso begeistert sind wie du.

Die Zimmer werden zweimal am Tag gemacht, bei der Rückkehr von einer Safari erwartet dich schon am Eingang ein eisgekühltes Getränk und ein großer Staubwedel, der dich vom feinen Sand der Schotterpisten befreit.

 

Essen

Die Verpflegung in der Lodge ist erstklassig. Bereits vor dem Aufbruch zur morgendlichen Safari wird ab 5 Uhr Gebäck gereicht, dazu gibt es Tee und Kaffee. Die nächste Mahlzeit ist dann das Frühstück, das in Form eines reichhaltigen Picknicks (Eier, Samosas, Sandwichs, Kuchen, Obst) auf der Motorhaube des Jeeps eingenommen wird. Etwa nach der Hälfte des Ausflugs.

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Nach der Rückkehr in die Lodge und etwas Zeit zum Erfrischen wird das Mittagessen serviert. Neben Nudeln, Reis, verschiedenen Currys und Chuttneys sowie indischem Brot gibt es auch immer noch einen Nachtisch.

Nach der Nachmittagssafari warten bereits Snacks und Getränke auf die Besucher. Gegen 19:30 Uhr wird dann das Abendessen serviert. Dieses ist, kaum vorstellbar, noch umfangreicher als das Mittagessen.

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Du siehst, während deines Aufenthalts gibt es in erster Linie drei Programmpunkte: Safari, Essen und Schlafen.

 

Der Preis:

Der Preis für ein Doppelzimmer inklusive Verpflegung sowie zwei Safaris beträgt rund 300 Euro. Damit liegt die Lodge auf einem etwas höheren Preisniveau als andere Anbieter.

 

Fazit:

Die drei Tage im Nationalpark gehören zu meinen bisherigen Reisehighlights. Das lag nicht nur an den tollen Tierbeobachtungen, sondern auch an der Unterkunft mit ihrem freundlichem Personal und dem perfektem Service. Es wurde sich um alles gekümmert und die Guides des Hotels, die mich auf den Safaris begleitet haben, machten einen erstklassigen Job. Auch wenn die Preise hier etwas höher sind, der Gegenwert ist enorm.

 

Wichtig:

Falls du die Lodge besuchen möchtest, solltest du dich frühzeitig darum kümmern. Zwar ist es nicht so schwer, ein Zimmer zu bekommen, jedoch sind die Safari-Plätze zum Schutz der Tiere begrenzt. Näheres dazu in meinem Text über den Kanha Nationalpark. Um sicherzugehen, solltest du 90 Tage vorher buchen.

 

Hinweis:
Ich hatte das unglaubliche Glück, von Tiger Resorts und der Kanha Jungle Lodge eingeladen zu werden und musste daher nur die Safaris bezahlen. Auf die Gestaltung des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 12. April 2014. Zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2016.

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