Bangkok: Die besten Touren, Ausflüge und Aktivitäten

Du möchtest wissen, was du in Bangkok unternehmen kannst? Hier findest du eine Übersicht interessanter Touren und Aktivitäten von der Stadtrundfahrt bis zum Kochkurs.

 

Thailands Hauptstadt Bangkok bietet eine riesige Auswahl an Sehenswürdigkeiten und das Freizeitangebot einer Weltstadt. Manches davon lässt sich in Touren gut miteinander kombinieren.

Grundsätzlich kannst du die meisten Orte auf eigene Faust erkunden, denn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommst du zu den meisten Plätzen recht gut hin. Eine geführte Tour bietet sich an, wenn du nur wenig Zeit hast, aber viel sehen möchtest. Und natürlich, wenn du selbst nichts organisieren möchtest.

Touren kannst du vor Ort und online buchen. Ersteres ist manchmal etwas günstiger, Letzteres hat die Vorteile, dass du Bewertungen anderer Teilnehmer lesen kannst und einen verbindlichen Ansprechpartner hast. Zu den besten Buchungsplattformen gehören:

 

Stadtrundfahrt/Sightseeing in Bangkok

So kannst du Sehenswürdigkeiten miteinander kombinieren:

 

Bangkok auf eigene Faust erkunden

In meinem Insider-Reiseführer »555 Tipps für Bangkok« findest du 555 interessante Orte in Thailands Hauptstadt. Zu allen gibt es einen kurzen Text (oft mit Foto) und die Adresse sowie einen Hinweis, welche Verkehrsmittel in der Nähe halten und wie die Station heißt. Zudem erkläre ich ausführlich, wann und wie du am besten Skytrain, Metro, Boote, Busse und Taxis nutzt, um dich in der Stadt fortzubewegen. Dadurch sparst du Zeit und Geld. Mit »555 Tipps für Bangkok« kannst du dir dein eigenes Sightseeing-Programm zusammenstellen und die Highlights auswählen, die dich wirklich interessieren. Das Buch enthält auch einige Routenvorschläge für Spaziergänge und Fahrradtouren.

 

Highlights in der Altstadt

Ein guter Start in Bangkok wäre zum Beispiel, erst mal die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Tempel anzuschauen. Viele davon befinden sich in der Altstadt. Dort kannst du den Königspalast (Grand Palace) mitsamt des Königstempels Wat Phra Kaeo besichtigen. Darüber hinaus sind die Tempel Wat Pho und Wat Arun sehr zu empfehlen.

In der Umgebung gibt es noch viele weitere Tempel, denen du einen Besuch abstatten kannst. Bei einer Bootsfahrt hast du außerdem die Möglichkeit, das Treiben auf Bangkoks Wasserstraßen zu erleben und die Stadt von einer anderen Seite kennenzulernen. Zudem warten verschiedene Märkte darauf, von dir erkundet zu werden. Neben der Möglichkeit, das alles auf eigene Faust zu machen, werden einigen gute Stadtführungen* angeboten.

 

Spaziergang durch die kleinen Gassen der Altstadt

In manchen Ecken der Altstadt scheint die Zeit stehen geblieben. Während in Vierteln wie Siam oder Silom moderne Wolkenkratzer aus Glas und Stahl in den Himmel wachsen, gibt es hier noch schöne alte Holzhäuser und Handwerksbetriebe. Im Rahmen eines Spaziergangs durch die Altstadt (Erlebnisbericht & Route) bekommst du einen letzten Einblick in das alte Bangkok.

 

Fahrradtouren in Bangkok

Kaum zu glauben, aber Bangkok ist auch bekannt für recht schöne Fahrradtouren, die du dort machen kannst. Abseits der verstopften Straßen im Zentrum gibt es viele schöne Wege, die du auf zwei Rädern gut befahren kannst. In einigen Parks gibt es Fahrrad-Verleihe. Aber auch organisierten Touren werden angeboten.

 

Dschungel-Fahrradtour:

Eine beliebte Radtour* führt durch Bangkoks grüne Lunge. Etwas außerhalb gelegen geht die Fahrt durch die tropische Wildnis, über kleine Pfade und zwischen Kanälen und Dörfern hindurch. Du kannst hier mehrere alte Tempel, eine Weihrauchwerkstatt und auch einen schwimmenden Markt besuchen.

 

Fahrradtour: Die Farben Bangkoks

Im Rahmen von geführten Touren* kannst du den Kontrast zwischen dem reichen und dem armen Bangkok kennenlernen. Hier luxuriöse Villen, dort Slums mit notdürftig zusammengebauten Hütten. Unterwegs kannst du auch einen buddhistischen Tempel besuchen und mit einem Longtail-Boot über den Chao Phraya Fluss fahren. Außerdem führt dich der Weg bei einigen Anbietern an einer Boxschule vorbei, in der du etwas über den Nationalsport Muay Thai erfahren kannst. Die Strecke geht fast ausschließlich über verkehrsberuhigte Straßen, so dass du kaum auf Autos treffen wirst.

 

Nächtliche Fahrradtour durch Bangkok:

Eine besondere Fahrradtour* kannst du nach Sonnenuntergang erleben, wenn die Stadt hell erleuchtet ist, die Temperaturen ein wenig sinken und die Straßen nicht mehr ganz so voll sind. Du hast die Möglichkeit, verschiedene Märkte, wie z. B. den Blumenmarkt, zu besuchen und durch die ruhigen Straßen und Gassen zu radeln. Auch eine Fahrt mit der Fähre über den Chao Phraya Fluss ist reizvoll, da die Stadt vom Wasser aus noch mal ganz anders wirkt – und das gilt im besonderen Maße abends. Hervorzuheben sind die beiden Tempel Wat Arun und Wat Pho, die dann wunderschön beleuchtet sind.

 

Nachts ins Bangkok

Auch nach Einbruch der Dunkelheit gibt es noch viel zu erleben.

 

Kneipentour Sukhumvit:

Falls du alleine reist und sowohl ein paar neue Leute als auch Bangkoks Nachtleben kennenlernen möchtest, ist vielleicht eine organisierte Kneipentour* das Richtige für dich. Dort triffst du gleichgesinnte Reisende und ziehst in einer kleinen Gruppe durch verschiedene Bars und Clubs im Ausgehviertel an der Sukhumvit.

 

Dinnerfahrt auf dem Chao Phraya Fluss:

Wenn du ein Abendessen erleben möchtest, das dir in Erinnerung bleibt, kannst du in den Abendstunden eine Bootsfahrt* auf dem Chao Phraya unternehmen und an Bord ein leckeres Buffet genießen. Unterwegs hast du eine tolle Aussicht auf Skyline und kommst an Sehenswürdigkeiten wie dem Königspalast oder Wat Arun vorbei, die dann schön beleuchtet sind. Die Qualität der Fahrten und des Buffets unterscheiden sich erheblich, daher in jedem Fall die Bewertungen anderer Reisender lesen und auf die Gesamtdauer der Fahrt achten. Länger als zwei Stunden sollte es nicht dauern.

 

Nächtliche Tuk-Tuk-Tour durch Bangkok:

Du möchtest dir die typischen Sehenswürdigkeiten Bangkoks mit ihrer nächtlichen Beleuchtung ansehen? Dann kann eine abendliche Tuk-Tuk-Tour* durch das historische Viertel der Stadt das Richtige für dich sein. Die Tempel und Märkte erwecken am Abend eine ganz andere Atmosphäre als bei Tageslicht. Du kannst auf verschiedenen Nachtmärkten und an Straßenständen eine Menge thailändisches Essen probieren. Auch der 24 Stunden am Tag geöffnete Blumenmarkt erstrahlt abends und nachts in ganz anderem Licht und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die kühleren Temperaturen und der gemäßigte Verkehr machen die Tour außerdem wesentlich angenehmer als tagsüber.

 

Bangkok: Ausflüge und Touren ins Umland

Wenn du etwas mehr Zeit hast, solltest du dir auch ein paar Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Bangkok ansehen.

 

Ausflug Koh Kret

Im Norden Bangkoks liegt die Flussinsel Koh Kret, die sich gut im Rahmen eines Tages- oder Halbtagesausflug besuchen lässt.

Die Insel entstand 1722 durch den Bau eines Kanals und wurde in der Folgezeit von der Minderheit der Mon besiedelt. Mit ihnen kam das Töpferhandwerk nach Koh Kret. Heute gibt es dort ein Museum und viele kleine Händler.

Darüber hinaus gibt es einen Tempel und den Charme des ländlichen Thailands zu entdecken. Fahrradtouren vor Ort sind möglich. Die Anreise ist gut mit der Kombination aus Bus und Linienboot zu bewältigen.

 

Tour nach Ayutthaya

Auch ein Ausflug ins nördlich von Bangkok gelegene Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam, ist ein Highlight. Viele Bauwerke gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt eine Vielzahl alter buddhistischer Tempel, Statuen und Ruinen aus dem 14. Jahrhundert zu erkunden. Du erreichst Ayutthaya mit dem Zug, per Bus oder Taxi. Das geht recht gut auf eigene Faust.

Zudem werden zahlreiche Touren* angeboten. Diese beinhalten zum Teil noch einen Besuch des Sommerpalasts in Bang Pa-in sowie eine Bootsfahrt auf dem Chao-Phraya-Fluss (meist jedoch nur Teilstücke, nicht die gesamte Strecke).

 

Brücke am Kwai und Thailand-Burma-Eisenbahn:

Wenn du genug Zeit mitbringst, solltest du auch einen Ausflug ins ca. 130 km entfernte Kanchanaburi* in Erwägung ziehen. Hier kannst du die Brücke am Kwai, bekannt durch den gleichnamigen Film und ein Teilstück der sogenannten Todeseisenbahn besichtigen.

Im Jahre 1943, während des Zweiten Weltkrieges, wurde diese Eisenbahnstrecke gebaut, um eine direkte Bahnlinie zwischen Bangkok und Rangun im heutigen Myanmar zu schaffen. Der Ort birgt eine traurige Erinnerung an die vielen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter, die hier ihr Leben lassen mussten.

Zudem kannst du in Kanchanaburi auch noch das Kriegsmuseum besuchen, um einen noch besseren Einblick in die geschichtlichen Ereignisse zu bekommen.

 

 

Spektakuläre Märkte

Einer der bekanntesten Märkte Thailands ist der Maeklong Railway Market (Talad Rom Hoop). Dieser verdankt seine Berühmtheit der ungewöhnlichen Lage auf Bahnschienen. Denn ja, die Strecke wird noch befahren. Jedes Mal, wenn sich ein Zug mit lautem Gehupe angekündigt, werden hastig die Schirme eingeklappt und die Waren beiseitegestellt. Es gibt bei Youtube viele Filme davon. Du kannst mit dem Zug dorthin fahren oder an einer Tour teilnehmen.

 

Die Tour dieses Anbieters bringt dich auch noch zu einem schwimmenden Markt in der Nähe. Das ist hauptsächlich von Freitag bis Sonntag zu empfehlen, wenn es nach Amphawa geht.

Der Damnoen Saduak Markt, der an den anderen Tagen angefahren wird, sieht zwar schön aus, ist aber überlaufen und viel zu teuer.

 

Essen in Bangkok: Streetfood, Märkte und Kochkurse

Bangkok ist allein wegen des Essens eine Reise wert. Gehe schlemmen oder lerne selbst zu kochen.

 

Thailändischer Kochkurs in Bangkok:

Möchtest du nach deinem Urlaub deine Lieben zu Hause mit einem typisch thailändischen Gericht überraschen? Dann kannst du in Bangkok an einem Kochkurs teilnehmen. Bei den meisten Anbietern finden die Kurse in kleinen Gruppen statt und es werden mehrere Gerichte zubereitet, die du vorher selbst auswählen kannst. Meistens startet der Kurs mit dem Besuch eines lokalen Marktes, auf dem die Zutaten gemeinsam eingekauft werden und vieles über die typischen Aromen der Thai-Küche erklärt wird. Nachdem du die Gerichte unter Anleitung eines thailändischen Kochs zubereitet hast, kannst du sie in der Regel auch verzehren. Hier einige gut bewertete Kochkurse:

 

Streetfood-Tour durch Chinatown:

Bei einem abendlichen Rundgang durch das Stadtviertel Chinatown kannst du viele verstecke Orte entdecken und in kleinen Restaurants, auf Märkten und an Garküchen eine Vielzahl chinesischer Gerichte probieren. Das geht auf eigene Faust. Der Vorteil einer geführten Tour besteht darin, dass du jemanden dabei hast, der wirklich weiß, was du wo am besten bestellst. Ich habe einmal eine solche Tour gemacht und habe so viele neue Gerichte kennengelernt.

Zudem erfährst du mit Guide einiges über die Geschichte Chinatowns und die kulinarischen Traditionen. Manche Touranbieter* laden dich auch zu einer chinesischen Teezubereitung in eine Teestube ein.

 

Kulinarische Tour durch Bang Rak

Bei einem Rundgang durch das alte Stadtviertel Bang Rak*, auch das „Dorf der Liebe“ genannt, kannst du einen Einblick in die verschiedenen thailändischen Spezialitäten aus den unterschiedlichen Regionen des Landes gewinnen. Das Stadtviertel ist bei den Einheimischen bekannt für seine vielfältigen lokalen Gerichte. So kannst du leckeres Thai-Essen abseits der Touristenströme kennenlernen und durch deinen Besuch auch noch die örtliche Gemeinde unterstützen.

 

Gordon Ramsey´s Thai-Food-Tour:

Der bekannte britische Fernseh-Koch Gordon Ramsley hat in seinem Buch „World Food“ zehn typisch thailändische Spezialitäten empfohlen. Bei einem Spaziergang* über Bangkoks Märkte und durch Restaurants kannst du all diese leckeren Gerichte probieren. Nach der großen Auswahl an Snacks, Früchten und anderen Gerichten wird dein Magen am Ende deines Rundgangs sicher gut gefüllt sein.

 

Welche Touren in Bangkok kannst du empfehlen?


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 8. Oktober 2017. Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2017.

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