Essen und trinken in Thailand

Scharfe Currys, süße Shakes und hochprozentige Cocktails – hier ist eine kleine Einstimmung auf eure kulinarische Reise durch Thailand.

Essen in Thailand

Die thailändische Küche gehört zu den besten der Welt. Auch wenn es mittlerweile in Europa viele gute Thai-Restaurants gibt, sind die Gerichte vor Ort noch mal deutlich besser. Das liegt natürlich auch daran, dass einige Zutaten nur dort frisch erhältlich sind.

Viele Restaurants sind inzwischen auf die empfindlichen Gaumen der Touristen eingestellt. „Spicy or not?“, gehört mancherorts bereits zur Standardfrage. Da es jedoch keine Messskala gibt, was scharf ist und was nicht, kann es hier die eine oder andere Überraschung geben.

Ich selbst liebe scharfes Essen und bin immer froh, wenn es im Restaurant nicht „verwestlicht“ wurde. Und an Schärfe kann man sich gewöhnen. Bei meinem ersten Thailand-Aufenthalt benötigte ich zwei Schalen mit Reis und zwei Bier, um das grüne Curry unter Schweißausbrüchen essen zu können. Heute reicht eine halbe Schale und ich sage „spicy“ bei der Bestellung. Wenn ihr authentisches Essen mögt, habt ihr am Straßenstand die beste Chance auf eine köstliche Mahlzeit.

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Bei Restaurants steuere ich am liebsten die recht einfach aussehenden an. Dort ist es gut und günstig. Die noblen Restaurants mit den hochpreisigen Speisekarten haben mich hingegen schon viel öfter enttäuscht. Einige meiner Lieblingsgerichte in Thailand findet ihr in meiner Top 10 der vegetarischen Gerichte in Südostasien.

Wenn euch die asiatische Küche nach ein paar Tagen oder Wochen zum Hals raushängt, könnt ihr zumindest in den touristischen Gebieten jederzeit auf italienische Küche oder Fast Food umsteigen. Europäisches oder amerikanisches Frühstück ist dort ebenfalls in vielen Hotels und Restaurants erhältlich.

 

Getränke in Thailand

Wasser gibt es günstig in allen Supermärkten. Es wird in Plastikflachen verkauft und ist ohne Kohlensäure. Wasser mit Kohlensäure (Soda-Water) gibt es in kleinen Glasflaschen und ist deutlich teuerer.

In den Kühlregalen findet ihr ein breites Angebot an Softdrinks. Neben vielen Produkten, die wir von Zuhause kennen, auch jede Menge andere Getränke, deren Geschmacksrichtungen sich maximal erahnen lassen. Probiert ruhig mal das eine oder aus. Stellt euch dabei jedoch auf einen Zuckerschock ein.

Viele besser schmecken die Shakes, die es an vielen Orten gibt. Ob Ananas, Wassermelone oder Mango – hier könnt ihr fast nichts falsch machen.

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Alkohol in Thailand

Die zwei populärsten thailändischen Biersorten sind Chang und Singha. Entscheidet selbst, welches euch besser schmeckt.

Wer es hochprozentig mag, wird in Thailand recht schnell auf Sang Som stoßen. Den bekannten Thai-Whiskey, bei dem es sich in Wahrheit um Rum handelt, gibt es fast überall. Er wird entweder pur getrunken oder mit Cola gemixt.

Zum Abend in der Strandbar gehört natürlich auch ein Cocktail. Die Preise liegen zwischen 100 und 300 Baht. Vor Mitternacht ist meist irgendwo Happy Hour.

 

Magenprobleme

Auf einer Reise kann es immer mal wieder zu einer Magenverstimmung kommen. Die Ursachen dafür sind vielseitig. Mal ist es die Umstellung, mal der Alkohol, mal sind es schlechte hygienische Verhältnisse. Mein Tipp: Macht euch bloß nicht zu viel Sorgen, sonst werdet ihr alleine davon krank.

Man sieht Essen meist nicht an, ob es gut oder schlecht ist. Ihr könnt euch in einem teueren Restaurant genauso gut den Magen verderben wie in einem günstigen. Esst dort, wo viel los ist und wo die Einheimischen essen, dann ist wahrscheinlich alles gut.

Zumindest in Touristengebieten verzichte ich nie auf das Eis im Getränk, denn hier wird in der Regel sauberes Wasser genommen. Außerhalb von Urlaubsorten bin ich bei Eis etwas vorsichtiger. Gleiches gilt für Salat oder Früchte, die möglicherweise mit Leitungswasser gewaschen wurden.

 

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 22. Juni 2013. Zuletzt aktualisiert am 29. November 2014.

Kommentare (2)

  1. Finde den Blog echt klasse und hilfreich, leider hab ich ihn gerade erst gelesen (sind auf ko phi phi). Haben uns günstig einen Bungalow für vier Nächte gemietet weil wir auch mal ans Meer wollten und dachten hier gibt es tolle Strände. Die Strände sind theoretisch auch wunderschön, wenn sie nicht als Taxiboot-Parkplatz benutzt werden würden. Auf der kompletten Lange reihen sich hunderte von Booten aneinander, sodass baden nur auf einem abgesperrten fleck von ca 20×20 m möglich ist. Dazu kommt noch dass an jeder Ecke ein neues „supertolles“ Hotel entsteht und das von früh um sieben bis abends um zehn. Durch den vielen Krach der Maschinen und dem Gestank der Abgase der Boote kommt es dem Charme Bangkoks sehr nahe. Ab abends dann drehen die zahlreichen Strandbars ihre Musik auf Anschlag und es bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig als sich zu betrinken. Ich denke bzw bin mir ziemlich sicher dass es hier bald sehr große Ähnlichkeit mit dem Ballermann hat. Ich find es schade wie die Kommerzialisierung die Schätze unserer Erde zerstört. Es gibt noch ein paar Geheimtipps wie man an ruhige Strände kommen kann, aber die kommen nicht ins Internet 😉 steck mir jetzt wieder die Oropax ins Ohr und schau mal was im Dschungel abgeht. In diesem Sinne, ciao. PS: mach weiter so 🙂

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