Thailand: Unterwegs im legendären Goldenen Dreieck

Das Goldene Dreieck im hohen Norden Thailands ist ein sagenumwobener Ort und ein beliebtes Touristenziel. Hier findest du Infos zur Geschichte, zu Sehenswürdigkeiten, Touren und zur Anreise.

 

Das Goldene Dreieck ist seit jeher der Ort mit Geschichten über nebelverhangene Berge und Dörfer, die in der Zeit stehengeblieben zu scheinen – mit mächtigen Warlords und natürlich dem Opium. Bis heute hat es nichts von diesem fast mystischen Ruf eingebüßt und selbst wer noch nie in Asien war, hat doch schon einmal davon gehört.

Heute wird als das Goldene Dreieck meist nur noch der Ort Sop Ruak ganz im Norden Thailands und die direkt angrenzenden Gebiete in den beiden Nachbarländern bezeichnet. Hier treffen Thailand, Laos und Myanmar an den Ufern des Mekongs zusammen und bilden das legendäre Dreiländereck.

Eigentlich bezeichnet der Ausdruck aber ein viel größeres Gebiet, das bis nach Südchina, Vietnam und tief nach Laos hinein reicht. Hier wird seit Jahrhunderten Schlafmohn angebaut und zu Opium verarbeitet. Da das Opium teilweise mit Gold aufgewogen wurde, entstand in den 70er-Jahren der Name Goldenes Dreieck. Die gebirgige und schwer zugängliche Region ist dünn besiedelt und die hier lebenden Bergvölker haben sich bis ins 20. Jahrhundert so gut wie jeglicher Staatenzugehörigkeit entzogen und nach ihren alten Gesetzten gelebt.

Du solltest auf deiner Reise ins heutige Goldene Dreieck aber nicht mehr nach diesem sagenumwobenen Ort suchen, denn du würdest enttäuscht werden. Es gibt hier zwar immer noch die halbseidenen Akteure, diese sitzen heute aber in den Kasinos. Ansonsten wurde dieser weltbekannte Ort in den letzten Jahren vor allem zu einer Touristenattraktion ausgebaut. Trotz oder vielleicht sogar deswegen ist ein Besuch aber immer noch lohnend, denn das Goldene Dreieck ist viel mehr als nur diese Geschichten. Es bietet dir vor allem jahrhundertealte Kultur, wunderschöne Natur und beeindruckende Sehenswürdigkeiten.

Auch wenn heute Thailand als Schlafmohn-frei gilt und auch in den Nachbarländern lange nicht mehr so viel des zähen braunen Goldes angebaut wird, so ist der Mythos geblieben. Um eines der rosa-weißen Felder der Postkarten zu sehen, müsstest du aber tief in die Berge von Laos oder Myanmar, in die Stammesgebiete der Wa, Shan oder Akha reisen. Bevor du dich aber jetzt auf den beschwerlichen Weg machst, sei gesagt: Obwohl ich oft in diesen Regionen in Laos war, habe ich nie ein Schlafmohnfeld gesehen. Außerdem: Wer einmal einen Opiumabhängigen in den Dörfern gesehen hat, dem ist schnell klar, dass diese Droge auf keinen Fall »romantisiert« werden darf. Opium hat vor allem durch die Kolonialherren und später die CIA einige Dörfer und Stämme fast an den Rand der Ausrottung getrieben.

So ist der thailändischen Königsfamilie schon jeher viel daran gelegen, die Jugend vor den Gefahren von Drogen zu warnen und den Bergvölkern ein Alternativeinkommen zum Anbau von Schlafmohn zu zeigen.

 

Hall of Opium / Golden Triangel Park

Mitten in den Hügeln des Goldenen Dreiecks und nur 10 Kilometer außerhalb von Chiang Saen findest du eines der besten Museen Thailand. Das Doi Tung Development Project hat hier unter der Schirmherrschaft der Königin Mutter auf 40 Hektar den Golden Triangle Park angelegt, dessen Herzstück das interaktive Museum mit seiner 5.600 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche bildet. Zehn Jahre Forschung gehen diesem wirklich gelungenen Projekt voraus.

Du betrittst das Museum durch einen 140 Meter langen Tunnel, der mit Bildern und Tönen die Höllenqualen der Abhängigen darstellen soll und durch den Hügel in das Museum führt. Dort kommst du zuerst in einen kleinen Kinoraum, in dem kurz die Geschichte des Museums und das Bestreben der Königsfamilie gezeigt wird, bevor dann in einem kuppelartigen Raum die 5.000-jährige Geschichte des Opiums erzählt wird.

Danach geht es durch ein nachgebautes Schiff aus den Tagen der großen Seefahrer bis zu den Opiumkriegen zwischen China und Großbritannien, deren Geschichte vom chinesischen Kaiser und Queen Victoria »höchstpersönlich« erzählt wird.

Auch die wirtschaftliche Bedeutung des Opiums in der ganzen Welt und speziell in Thailand wird sehr anschaulich dargestellt, bevor ein Stockwerk tiefer die Herstellung des Opiums und die teils kunstvollen Gebrauchsgegenstände, wie Opiumpfeifen, aber auch chinesische Teeservice gezeigt werden.

Das Ende der Ausstellung wird dann von der dunklen Seite des Opiums bestimmt – Abhängigkeit, Kriminalität, die teils abenteuerlichen Schmuggelwege, der verzweifelte Kampf einer Familie, ihr Kind aus diesem Sumpf zu holen und seine berühmtesten Opfer. In meinen Augen ist es wirklich eines der besten Museen, die ich besucht habe.

Für den Besuch solltest du mindestens eineinhalb, besser zwei Stunden einplanen.

Von Sop Ruak aus sind es noch ca. zwei Kilometer stadtauswärts auf der Straße Richtung Mae Sai, am Imperial Golden Triangle Resort vorbei. Du erreichst das Museum am besten mit dem Fahrrad oder Tuk Tuk. Öffnungszeiten täglich, außer montags, von 8:30 bis 17:30. Letzter Einlass ist 16:00 Uhr. Eintritt 200,- Baht. Kameras dürfen nicht mit ins Museum genommen werden.

 

Das goldene Dreieck: Glücksspiel am Ufer des Mekongs

Zum Glück hat heute aber das Opium den Touristen den Vortritt gelassen und so ist das Goldene Dreieck vor allem ein beliebtes Ausflugsziel bei einheimischen und ausländischen Touristen gleichermaßen. Viele Reisegruppen kommen nur für einen Tagesausflug von Chiang Rai aus, was schade ist, denn es gibt neben der Opiumgeschichte noch viel anderes Spannende zu sehen. So zum Beispiel natürlich das Goldene Dreieck selbst am Zusammenfluss des Ruak Flusses und des Mekongs.

Falls du schon einmal vor etlichen Jahren hier warst, wirst du dich fragen, ob es wirklich noch derselbe Ort ist, denn bis auf den Mekong und die Berge im Hintergrund wirst du dich an wenig bis gar nichts erinnern können.

Auf der laotischen Seite ist ein chinesisches Las Vegas mit Sonderwirtschaftszone, Hotels und einem Kasino mit einer weithin sichtbaren goldenen Krone entstanden, in dem schon so mancher Thailänder Haus und Hof verspielt hat. Auf burmesischer Seite gibt es bereits seit längerem ein Kasino mit Luxushotel. Diese Landzunge wurde von thailändischen Geschäftsleuten auf 99 Jahre gepachtet. Was wahrscheinlich kaum einer weiß: 200 Kilometer flussaufwärts würdest du wieder an ein Länderdreieck gelangen– dieses Mal sind es Myanmar, Laos und China. Aber so weit fahren wir heute nicht.

 

Sop Ruak

Der kleine Ort auf thailändischer Seite heißt Sop Ruak und ist nichts weiter als eine Ansammlung von Souvenirbuden, Geldautomaten und ein paar Restaurants. Zudem gibt es dort noch das alte Opiummuseum, das zwar noch geöffnet ist, aber sicherlich nur noch für Nostalgiker von Interesse ist.

Überragt wird das bunte Treiben von einer riesigen Buddhastatue auf einem Schiff, das direkt am Mekongufer »vor Anker« gegangen ist. Es wird gemunkelt, dass Thailand mit dieser überdimensionalen Statue auch den beiden Nachbarländern seine Überlegenheit vor Augen führen wollte. Wie auch immer, heute sind der riesige goldene Buddha und die Elefantenstatuen, neben den zahllosen Golden-Triangle-Tafeln und Torbögen das beliebteste Fotomotiv.

 

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Aussichtspunkt auf das Goldene Dreieck

Wenn du von der Hauptstraße den Weg nach dem alten Opiummuseum auf den Hügel hinauf nimmst, dann kommst du zu einer alten Tempelanlage und dem berühmten Aussichtspunkt, von wo aus du einen tollen Blick auf das Goldene Dreieck hast.

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Es besteht in Sop Ruak auch die Möglichkeit, in einem Longtailboot eine halbstündige Tour auf dem Mekong zu drehen, aber ehrlich gesagt habe ich schon Spannenderes unternommen und du siehst auch nicht mehr als an Land.

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Ebenso wenig lohnt sich der Kurzausflug auf die laotische Seite, der oftmals im Zuge eines Ausflugs hierher angeboten wird. Dabei wirst du nur auf die andere Mekongseite gebracht, bezahlst eine kleine Gebühr, um dann in ein wenig authentisches Dorf und auf einen Ramschmarkt gebracht zu werden.

Neun Kilometer flussabwärts liegt die älteste bis heute besiedelte Stadt Thailands – Chiang Saen mit seinem zauberhaften Bergpanorama im Hintergrund. Auf dem Weg von Sop Ruak nach Chiang Saen kannst du links und rechts der Straße Tabakfelder sehen, die die legale Alternative zum Opiumanbau sind.

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Chiang Saen

Ausgrabungen bestätigen, dass Chiang Saen bereits zu prähistorischer Zeit besiedelt war. Es soll an diesem Ort ein Königreich mit Namen Ngoen Yang gegeben haben, das an einer Handelsroute nach Yunnan lag und durch Heirat Verbindungen in das heutige Jinghong in Südchina hatte.

Bedeutend wurde die Stadt dann unter einem Spross dieser Familie – König Mengrai, der später das Lanna-Königreich gründete. Unter seinem Enkel entstand 1329 die neue Stadt, die er an drei Seiten mit einer Mauer, die teilweise heute noch zu sehen ist, einfassen ließ. Die vierte Seite bildete der Mekong.

Von den ehemals fünf Stadttoren wurde nur das Chiang-Saen-Tor restauriert. Chiang Saen hatte eine wechselvolle Geschichte und ist heute leider meist nur noch Durchgangsort für viele Touristen und Anlegepunkt für chinesische Frachtkähne.

Ich würde dir aber durchaus ans Herz legen eine Übernachtung in dem netten Ort einzuplanen, schon alleine wegen des allabendlichen BBQ, das am Mekongufer aufgebaut wird. Kurz vor Sonnenuntergang werden die Matten ausgerollt, die Plastiktischchen aufgebaut und mit Fisch und Hähnchen gefüllte Bambusrollen auf die Grills gelegt. Dazu ein kühles Bier und du hast den perfekten Tagesausklang.

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Wenn du zu den Frühaufstehern gehörst, dann kannst du morgens noch ein bisschen der Stimmung der früheren Tage des Goldenen Dreiecks erahnen, wenn die Nebelschwaden über den Mekong ziehen und die letzten Fischer ihre Netze auswerfen.

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Sehenswertes in Chiang Saen

  • Wat Phra That Chedi Luang: Vom bedeutendsten und höchsten Gebäude der Stadt ist nur noch der 18 Meter hohe Chedi übrig geblieben.

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  • Chiang Saen Nationalmuseum: neben dem altehrwürdigen Tempel Wat Chedi Luang liegt das kleine aber feine Nationalmuseum.
  • Wat Pa Sak: das sogenannte Kloster im Teakwald liegt außerhalb der Stadtmauer und ist ein gut erhaltener Tempel im Mon-Stil.
  • Der Lebensmittelmarkt: Ein Bummel über den kleinen Lebensmittelmarkt ist immer wieder ein Erlebnis – nicht nur exotisches Obst und Gemüse wird hier feilgeboten, sondern auch allerlei süße Leckereien und für die Mutigeren auch tausendjährige Eier und frittierte Insekten. Der Markt liegt an der Hauptstraße nur wenige Meter vom Mekongufer entfernt.

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  • Wat Pra Dhat Pha-Ngao: einige Kilometer flussabwärts liegt dieser Tempel, der vor allem wegen seiner tollen Aussicht auf den Mekong und die Berge beliebt ist. Bevor du den Ausblick genießen kannst, liegen aber viele schweißtreibende Stufen vor dir. Auf dem Berg thront ein weißer Chedi, der aber erst gut 30 Jahre alt ist. Der bedeutendere Teil der Tempelanlage liegt am Fuße des Hügels und besteht aus einem kleinen Viharn, der auf einem runden Felsen thront und einer Buddhastatue. Am besten gelangst du hierher mit dem Tuk Tuk oder dem Fahrrad, die es in den meisten Gästehäusern in Chiang Saen zu mieten gibt.

 

Übernachten

Da nur wenige Touristen in Chiang Saen oder Sop Ruak übernachten, gibt es bis heute fast nur durchschnittliche Hotels. Zwei Unterkünfte kann ich dir in Chiang Saen aber durchaus empfehlen, beide sogar mit einem kleinen Pool und einem tollen Blick auf den Mekong.

In Sop Ruak gibt es neben den beiden absoluten Luxus Camps von Anantara* und Four Seasons* ein paar einfache Gästehäuser und größere Hotelanlagen, die auf Reisegruppen spezialisiert sind.

 

 

Mit dem Fahrrad durch das Goldene Dreieck

Vor allem wegen der landschaftlichen Schönheit und der noch relativ ruhigen Straßen ist das Goldene Dreieck ein beliebtes Ziel für Radfahrer. Es gibt sowohl kurze Etappen wie die von Chiang Saen nach Sop Ruak als auch Mehrtagestouren von Südchina nach Laos. Für jeden Geschmack ist etwas im Angebot.

Sehr schön ist die 60 Kilometer lange Tour von Chiang Saen nach Chiang Khan oder die Route gebirgigen Gelände rund um Mae Sai.

Die Fahrradtouren kannst du entweder alleine unternehmen – viele Gästehäuser vermieten Räder (Zustand der Bremsen vorher prüfen!) – oder gerade die längeren mit einem Veranstalter buchen.

 

Doi Tung

Mae Fah Luang Garten – die »Insel Mainau« Thailands

Wenn du nicht nur einen Tag für den Besuch des Goldenen Dreiecks mitbringst, dann würde ich dir neben dem Besuch von Chiang Saen auch unbedingt eine Fahrt ins Hinterland zu einem weiteren Projekt der königlichen Doi Tung Foundation ans Herz legen – dem Mae Fah Luang Garten.

Dieser botanische Garten versteckt sich in den Bergen im Grenzgebiet zu Myanmar in denen bis heute Akha, Lahu, Lisu, Yao und auch Nachfahren von geflüchteten Chan Kai Shek Anhängern leben.

Wo heute der botanische Garten seine Besucher verzaubert war früher ein Akhadorf, das ein wichtiger Posten an einer der Heroinrouten war. Die Bewohner hatten kaum landwirtschaftliche Fläche zur Verfügung und es herrschten katastrophale hygienische Bedingungen. Die Foundation siedelte das Dorf mit der Einwilligung seiner Bewohner auf ein fruchtbareres Stück Land mit fließend Wasser 500 Meter entfernt um und zeigte ihnen neue und ertragreiche Wege der Landwirtschaft. Dies ist bis heute das Hauptziel der Doi Tung Foundation. Das Projekt liegt auf halber Strecke zwischen Mae Sai und Chiang Rai im gleichnamigen Bergmassiv.

Der Highway 1149 windet sich malerisch die Berghänge hinauf und mit jedem Meter verändert sich nicht nur die Temperatur, sondern auch die Vegetation. Entlang der Straße kannst du die Baumschulen des Projekts sehen, in denen auch Blumen für den Garten und landwirtschaftliche Produkte für den Verkauf bis nach Bangkok angebaut werden. Mit etwas Glück kannst Du auch gleich leckere Maracujas direkt von den Akha am Straßenrand kaufen und verkosten.
Bild: Mae Fah Luang Garten

Doi Tung heißt Berg der Fahnen und so wirst du oben auch von selbigen empfangen. Es gibt natürlich ein Restaurant, einen Coffee-Shop und ein Souvenirgeschäft des Projektes, in dem nette Mitbringsel und hochwertige handgearbeitete Textilien angeboten werden.

Der Hintergedanke bei der Gartengestaltung mit hauptsächlich europäischen Pflanzen war, dass die Königin Mutter jedem Thailänder die Chance geben wollte, einmal Pflanzen aus den gemäßigten Klimazonen zu sehen, auch wenn er sich einen Flug nach Europa nicht leisten kann. So blühen hier denn auch Dahlien, Stiefmütterchen und Begonien um die Wette. Der Garten wird mehrmals im Jahr von einer Heerschar von fleißigen Gärtnern neu bepflanzt und es gibt auch ein Orchideenhaus und einen Steingarten zu bewundern. Im Hintergrund runden die Berge, die teils schon zu Myanmar gehören, das malerische Bild ab.

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Die Königin Mutter hat hier in den Bergen auch ein Chalet im Schweizer Stil für sich erbauen lassen, das ebenfalls besichtigt werden kann. Hierfür aber bitte angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) tragen.

Der Grund für dieses doch ungewöhnliche Design ist, dass sie lange Jahre mit ihren Kindern in der Schweiz gelebt hat. Ein Gästehaus für Besucher aus der Königsfamilie wurde durch den Tod der Königin Mutter nie als solches genutzt und ist heute ein Hotel.

Bevor der Garten angelegt wurde, war der Tempel Wat Phrathat Doi Tung die Hauptattraktion des Berges.

Die neueste Attraktion auf dem Doi Tung ist der Baumwipfelpfad.

Öffnungszeiten:

Gartens 7:00 – 18:00 Uhr
Villa 7:00 – 17 Uhr
Eintritt jeweils 90 Baht

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Mae Sai

Der quirlige Grenzort zu Myanmar war bis zur Öffnung des Nachbarlands für viele das Schlüsselloch in das geheime und verschlossene Land. Auf der anderen Seite der Grenze liegt Tachilek, das relativ einfach mit einem Tagesvisum besucht werden konnte und somit für viele das kleine Myanmar-Abenteuer darstellte. Heute hat sich Myanmar der Welt geöffnet und der Blick über die Grenze hat deutlich an Spannung verloren. Direkt vor der Grenze liegt der frühere Schmugglermarkt, auf dem heute allerlei getrocknetes Obst, süßer Fruchtwein, mehr oder weniger echte Jade und viel Krimskrams – vor allem aus China – verkauft werden. Wenn du also nicht wegen der schönen Umgebung nach Mae Sai kommst, dann ist ein Besuch heute nicht mehr wirklich lohnend.

 

Anreise zum Goldenen Dreieck:

Aus Thailand:
Die meisten Touristen kommen ins Goldene Dreieck von Chiang Rai oder Chiang Mai aus. Hierher fliegen zahlreiche Airlines und nach Chiang Mai fährt auch der Zug von Bangkok aus. Ansonsten kannst du auch einen der komfortablen Überlandbusse von fast jedem Ort in Thailand aus nehmen. Von Chiang Rai aus fahren kleine Holzklassenbusse weiter nach Chiang Saen. Bus-, Zug und Flugticket für Thailand gibt es unter anderem bei 12go*.

Aus Laos:

Von Luang Prabang aus kommst du in zwei Tagen mit dem Slow Boat nach Chiang Khan, von wo aus es noch circa 60 Kilometer nach Chiang Saen sind.

Aus China:
Leider ist der Personenschifffahrtsverkehr von Jinghong in Südchina vor ein paar Jahren aus Sicherheitsgründen eingestellt worden.

 

 


Text & Fotos: Sabine Geier

Sabine bereist seit 10 Jahren Südostasien – zuerst mit dem Rucksack und später als Reiseleiterin auf dem Mekong und seinen Anrainerstaaten. Vor allem reizt sie der Kontakt zu den Menschen und deren Kultur. Ihre große Liebe sind Laos und Thailand.

 

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 17. Dezember 2016. Zuletzt aktualisiert am 17. Dezember 2016.

Kommentare (2)

  1. Danke für den wichtigen Beitrag, gerade zum Thema Drogen. Hier wird oft naiv romantisiert, dabei es ist nach wie vor ein rücksichtsloses Geschäft. Auf der Strecke bleiben nur allzu oft die Schwächsten der Gesellschaft.

  2. Hallo,

    1992 war ich das erste Mal im Goldenen Dreieck. Damals fuhr ich mit einem Moped, teilweise über Lehmpisten, traf unterwegs einige freundlich, aber durchaus zwielichtige Menschen. Landetet in einem Dorf, in denen Menschen mit Waffen herumliefen und genoss das Abenteuer.

    2013 fuhr ich mit meiner thail. Frau und zwei Brüdern und meiner damals 83-jährigen Mutter mit dem Auto durch das Goldene Dreieck. Die Straßen meist gut befahrbar. Zwielichtige Personen haben wir auch nicht getroffen.

    Der Blick auf den Mekong war 1992 und 2013 immer noch wunderschön. Die Gegend ist ruhiger geworden, moderner und touristischer, aber in weiten Teilen landschaftlich immer noch sehr schön. Und ich liebe den Mekong, nicht nur im Goldenen Dreieck, sondern auch im Isaan, Laos oder wo auch immer.

    Mein Fazit: Auch heute noch ist eine Reise ins Goldene Dreieck lohnenswert. Vielleicht nicht mehr so abenteuerlich, aber immer noch schön.

    Viele Grüße

    Volker

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