Ausflüge und Touren: 8 Dinge, die du in Mirissa machen kannst

Der Küstenort Mirissa ist nicht nur wegen seiner Strände beliebt. In der Umgebung gibt es einige attraktive Ausflugsziele. Hier findest du die besten Touren im Überblick.

 

Mirissa ist ein Ort, an dem du durchaus einige Tage verbringen kannst. Das gilt auch für Leute, die nicht nur am Strand liegen wollen. Ob du dich gerne aktiv betätigst, Kulturgüter besichtigst oder dich schöner Landschaft erfreust, für jeden ist etwas dabei.

 

Mirisssa: die besten Ausflüge und Touren

 

1.) Relaxen oder Surfen am Mirissa Beach

Ganz klar, wer hierher kommt, sollte unbedingt etwas Zeit am schönen Mirissa Beach verbringen. Dafür gibt es verschiedene Optionen.

Ganz nach Belieben kannst du dir eine Liege in der Sonne sichern oder dich mutig in die Wellen stürzen. Wenn dir diese zu heftig sind, solltest du das Baden einmal am kleineren Strand nebenan probieren. Mir hat das Schwimmen dort mehr Spaß gemacht.

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Für Surfer sind die Wellen auf alle Fälle super! Mirissa ist einer der beliebtesten Surfspots Sri Lankas und es ist dementsprechend nicht schwer, sich am Strand ein Surfboard oder auch Surfunterricht zu organisieren.

Für Anfänger gibt es alternativ auch Bodyboards, mit denen du ebenfalls viel Spaß haben kannst. Surfboards kosten ca. 400 bis 500 Rs pro Stunde (2,50-3,10 Euro), Bodyboards sind etwas günstiger. Alternativ können sie auch für einen Tag gemietet werden.

 

2.) Surfen in Weligama

Nur wenige Kilometer westlich von Mirissa liegt Weligama. Hier merkst du deutlich, dass sich Sri Lanka im Wandel befindet. Die gesamte Promenade war bei meinem Besuch von Baustellen gesäumt. Der Strand gefiel mir optisch weniger gut als Mirissa. Dafür eignete sich Weligama nach meinem Geschmack besser zum Baden und es ist der perfekte Ort, um sich das erste Mal auf ein Surfbrett zu wagen.

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Du kannst sehr weit ins Wasser laufen und es bleibt trotzdem flach, weshalb es leicht ist, aufs Board zu kommen und weniger anstrengend, sich im Wasser zu bewegen.

Außerdem sind die Wellen weniger heftig als in Mirissa. Sie treiben zwar das Surfbrett an, haben aber in der Regel nicht die Stärke einen umzureißen. Vom Ufer aus kannst du außerdem einen Blick auf die kleine Insel Taprobane werfen, auf der auch unterkommen kann, wer es sich leisten möchte.

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3.) Lagunentour

Wir haben in Mirissa eine wunderschöne Lagunentour zu einen unschlagbaren Preis gemacht, die vom Besitzer unserer Unterkunft (Chinuka Guest) angeboten und durchgeführt wurde. Das winzige Boot sah etwas abenteuerlich aus, hat uns aber sicher durch die Lagune gefahren.

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Zu sehen gab es viele Vögel, darunter auch mehrere Adler und viele große Warane, die im Wasser unterwegs waren. Die fast zweistündige Tour hat für zwei Personen 2.000 Rs gekostet, also ca. 12,50 Euro. Für eine vergleichbare Tour in Arugam Bay haben wir fast das doppelte gezahlt. Leider weiß ich nicht, ob es diese Tour oder eine vergleichbare von anderen Anbietern gibt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der freundliche Besitzer von Chinuka Guest die Tour auf Anfrage auch für Leute anbietet, die nicht bei ihm Gast sind.

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4.) Shoppen in Matara

Matara ist die achtgrößte Stadt Sri Lankas und liegt ca. 12 Kilometer vom Mirissa Beach entfernt. Die Stadt an sich ist nicht unbedingt schön, aber sie bietet eine lange Straße mit Shoppingmöglichkeiten.

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Außerdem gibt es ein kleines, sternförmiges Fort mit integriertem Museum. Leider ist das Fort nicht jeden Tag geöffnet, da es sich in Privatbesitz befindet.

Darüber hinaus gibt es einen Tempel, der auf eine kleine Insel im Meer gebaut wurde, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der Eintritt beträgt 100 Rs (ca. 60 ct) pro Person. Der Blick vom Festland auf die Insel ist allerdings lohnenswerter, als anders herum.

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Direkt am Busbahnhof gibt es ein Kino, wo einmal täglich ein englischer Film läuft, eventuell sogar in 3D. Der Eintrittspreis liebt bei300 Rs pro Person (ca. 1,90 Euro).

Nach Matara kommst du entweder auf eigene Faust mit dem Roller (Achtung, starker Verkehr!), mit dem Bus oder natürlich mit dem Tuk-Tuk.

 

5.) Stelzenfischer in Koggala

Der Ausflug an der Küste entlang Richtung Westen bis nach Koggala sollte unbedingt mit einem gemieteten Roller stattfinden (halber Tag 600 Rs/3,70 Euro, ganzer 1000 Rs/6,20 Euro), um flexibel zu sein. Manche Abschnitte der Küste auf der Strecke sind wunderschön, mit verlassenen Stränden, Felsformationen im Wasser und vielen Palmen. Es lohnt sich, immer wieder zu stoppen, um Fotos zu machen oder einfach nur um die Aussicht zu genießen. Ab dem kleinen Ort Ahangama gegen Ende der Strecke triffst du außerdem des Öfteren auf Gruppen von Stelzen im Meer, mit etwas Glück sogar mit Fischern, die auf ihnen sitzen.

Aber Achtung, wer hier ein Foto schießen möchte, wird höchst wahrscheinlich von Männern, die am Ufer warten, dazu aufgefordert, etwas zu bezahlen.

Am schönsten ist es zum Sonnenuntergang, aber die Fischer steigen überraschend früh wieder von ihren Stelzen, sodass wir leider kein richtiges Bild mehr bekommen haben.

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6.) Leuchtturm und Tempel in Dondra

Dondra liegt östlich von Matara. Im Ort selbst gibt es eine größere Tempelanlage mit einem wunderschönen Eingangstor, einer großen Buddhastatue und mehreren Tempeln. Außerdem gibt es einen Elefanten, der allerdings an kurzen Ketten gehalten wird und keinen erfreulichen Anblick bietet. Der Eintritt ist frei.

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Am meisten lohnt sich aber der Ausflug zu Dondras Leuchtturm und der kleinen Bucht (Lighthouse Beach) direkt daneben. Von allen Stränden in Sri Lanka hat mir dieser am besten gefallen und ist mein absoluter Geheimtipp. Außer einigen einheimischen Kindern und einem anderen Touristen, der Fotos geschossen hat, war niemand dort.

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Der Blick vom Strand auf den Leuchtturm war wunderschön. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, aber es schien, als könne man dort gut baden und ein Junge erzählte uns, man könne auch schnorcheln.

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Wer den Leuchtturmwärter findet, kann außerdem den Turm besteigen, was laut Reiseführer jedoch um die 500 Rs (ca. 3,10 Euro) pro Person kostet. Nach Dondra gelangst du am besten mit dem Roller, alternativ mit dem Tuk-Tuk.

 

7.) Wale beobachten

Mirissa gilt als der beste Ausgangspunkt für Touren, um Wale und Delfine zu beobachten. Wer sich dafür interessiert, informiert sich am besten direkt am Strand, wo verschiedene Anbieter kleine Stände haben. Die Touren sind nicht günstig und die Preise natürlich abhängig von Anbieter und Boot (laut Reiseführer in etwa 40-60 Euro pro Person).

Viele Anbieter versprechen, das Geld oder zumindest Anteile davon zurückzuzahlen, sollten keine Tiere gesehen werden. Die Erfahrungsberichte zu solchen Touren fallen sehr unterschiedlich aus. Leider liest man oft davon, dass sehr viele Boote unterwegs sind und die Tiere vor sich her hetzen.

 

8.) Die Insel Giragala besuchen

Wer lieber kein Boot besteigt, könnte sich stattdessen auf die kleine vorgelagerte Insel Giragala wagen. Bei Ebbe ist sie über einen Sandstreifen zu erreichen. Als wir dort waren, war sie allerdings durch mehrere Meter Wasser vom Festland getrennt.

In diesem Fall kann es kleines Abenteuer werden, aber für die Aussicht sollte es sich lohnen.

giragala

 

Text und Fotos: Sophie Sperlich

Sophie verbringt die meiste Zeit des Jahres mit ihrem Studium in Lüneburg. Seitdem sie im Rahmen eines Schüleraustauschs ein Jahr in Taiwan gelebt hat, zieht es sie nach Asien. In den Semesterferien packt sie deshalb ihren Rucksack, um ihrem Fernweh nachzugehen. Immer mit dabei ist ihr Freund alias persönlicher Foto- und Videograf.

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 16. November 2016. Zuletzt aktualisiert am 16. März 2017.

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