Uppuveli: Relaxen an Sri Lankas Ostküste

Wem die stetig steigende Anzahl an Touristen in Sri Lankas Süden zu viel wird, der ist am vergleichsweise verschlafenen Uppuveli-Strand im Nordosten der Insel genau richtig. Hier findest du Infos zu Anreise, Unterkünften und Aktivitäten vor Ort.

Anreise nach Uppuveli

Der Uppuveli-Strand liegt unweit der Stadt Trincomalee. Die Allermeisten werden daher wohl auch über Trincomalee nach Uppuveli gelangen. Die Stadt ist mit dem Zug erreichbar oder auch – wesentlich flexibler – mit dem Bus.

Von Trincomalee kannst du dich für etwa 200-300 Rs mit dem Tuk-Tuk nach Uppuveli fahren lassen.

 

Hotels und Restaurants in Uppuveli

Der Strand ist mehrere Kilometer lang. Die meisten Hotels und Restaurants sind entlang der Straße angesiedelt, die parallel zur Küste verläuft. Obwohl es einen kleinen Ortskern mit einer hohen Dichte an Unterkünften gibt, verteilt sich der Tourismus recht gut entlang des Strandes. Bisher hat man nicht das Gefühl, an einem sehr touristischen Reiseziel zu sein.

Abseits des Ortes befindet sich kaum noch etwas, abgesehen von einigen Unterkünften und Restaurants, die sehr auf Touristen ausgerichtet sind. Die Preise dort sind entsprechend gehobenes Niveau und nicht mit Restaurants für Einheimische zu vergleichen.

Es gibt viel Seafood, sri-lankische Gerichte wie Reis und Curry, aber auch westliches Essen. Was meine persönlichen Erfahrungen betrifft, war ich von den Restaurants, die ich dort getestet habe, eher enttäuscht, was Auswahl und Frische betraf.

Direkt am Uppuveli-Strand gibt es vor allem Unterkünfte im niedrigen und mittleren Preis- und Komfortbereich. Normalerweise sollte es kein Problem sein, hier auch spontan ein Zimmer zu bekommen. Alternativ kannst du aber auch in Trincomalee übernachten, von wo aus du einfach und schnell nach Uppuveli oder zum Strand Nilaveli nördlich von Uppuveli kommst. Dieser gilt zwar als der schönere aber auch als der teurere der beiden Strände und ist ebenfalls sehr beliebt bei Einheimischen.

Wenn du lieber vorab buchen möchtest, findest du Unterkünfte in Uppuveli bei Agoda* und Booking.com*.

Direkt am Strand gibt es schöne Unterkünfte

Der Uppuveli-Strand

Palmen am Uppuveli Strand

Palmen am Uppuveli Strand

Am Uppuveli-Strand gibt es viele Fischer

Fischer bei der Arbeit

 

Aktivitäten und Touren rund um Uppuveli

 

Ausspannen

Auf der Hand liegt natürlich, einen entspannten Tag am Meer zu verbringen. Der Strand eignet sich sowohl für einen kleinen Spaziergang als auch zum Baden. Zwar gibt es jede Menge Wellen, aber im Vergleich zu anderen Orten Sri Lankas waren diese weniger hoch und damit angenehmer zum Schwimmen.

 

Ausflug nach Trincomalee

Die kleine Stadt Trincomalee eignet sich wunderbar für einen Halbtagesausflug. Sie schlängelt sich am Meer entlang und bietet sogar einen Stadtstrand, an dem du dich wunderbar abkühlen kannst.

Auf einer kleinen Halbinsel, die mit der Stadt verbunden ist, stehen noch Reste eines alten Forts, von dem insbesondere das Tor noch sehr gut erhalten ist. Als kleine Attraktion laufen hier außerdem wilde Rehe frei herum.

Wer sich nicht davor scheut, ein Stückchen den Berg hochzulaufen, gelangt auch noch zu einem wunderschönen, quietsch-bunten Hindu-Tempel. Ein gutes Fotomotiv gibt auch die beindruckend große Shiva-Statue vor dem Tempel ab.

Zusätzlich hast du von oben eine schöne Aussicht auf das Meer. Außerdem gibt es in der Stadt noch einen alten Friedhof und eine blaue Kirche anzuschauen.

Ein Tagesausflug hierhin ist lohnenswert!

Wilde Rehe auf einer kleinen Halbinsel

Quitsch-bunt erstrahlt der Tempel in Trincomalee

Bunter Hindu-Tempel in Trincomalee

Die Statue eignet sich als gutes Fotomotiv!

Die beindruckend große Shiva-Statue vor dem Tempel

 

Nilaveli-Strand

Wenn du es schon bis nach Uppuveli geschafft hast, solltest du dir einen Auflug an den Nilaveli-Strand nicht entgehen lassen. Am bequemsten kommst du per Tuktuk (ca. 500 Rs pro Weg) hierher, alternativ soll es aber auch öffentliche Busse geben, die günstiger sind.

Unser Tuktuk-Fahrer hat uns in einer großen Zufahrtsstraße zum Strand abgesetzt, wo bereits dutzende Autos und Busse geparkt waren. Dementsprechend voll war auch der Strand. Allerdings fiel unser Besuch auch auf einen Feiertag und es war nur ein kleiner Abschnitt des Strandes betroffen.

Dieser markierte Bereich wurde von Lifeguards überwacht, was dazu geführt hat, dass alle Einheimischen ausschließlich in diesem Abschnitt gebadet haben. Ein Stück weiter war man schon ganz für sich alleine.

Der Strand ist breit und eignet sich auch gut für einen Spaziergang. Wir sind damals leider nur in eine Richtung gelaufen, in der ziemlich schnell ein militärisches Sperrgebiet begann und wir nicht mehr weiter durften. Später haben wir Bilder von anderen Urlaubern gesehen, die noch an einem deutlich hübscheren Strandabschnitt des Nilaveli-Strandes gelandet waren. Es lohnt sich also, den Strand abzulaufen, um ein schönes Plätzchen zu finden.

Dieser Strand eignet sich für einen Spaziergang

Der Nilaveli-Strand

Viele Menschen tummeln sich am Strand

Am Feiertag tummeln sich Einheimische am Strand

Am Feiertag tummeln sich viele Einheimische am Strand

 

Pidgeon Island

Pidgeon Island ist das wohl beliebteste Ausflugsziel der Region und für viele der Grund, dorthin zu fahren. Leider haben wir uns gegen diesen Ausflug entschieden, hauptsächlich aufgrund des hohen Preises.

Das Naturschutzgebiet lädt zum Schnorcheln ein und soll dafür einer der besten Orte Sri Lankas sein. Touren starten meist vom Nilaveli-Strand aus, der am nächsten zur Insel gelegen ist.

Es lohnt sich mit Sicherheit, Preise zu vergleichen und zu handeln, eventuell wird es günstiger, wenn du dich mit mehreren Leuten zusammenschließt. Die Sicht ist leider nicht ganzjährig gut. Als Saison fürs Schnorcheln oder Tauchen gilt an der Ostküste April bis Oktober. Am besten informierst du dich aber vor Ort über die aktuelle Lage.

 

Einheimische Jungs posieren vor der Kamera

Vogel trifft Kuh

 

Hier ein Video vom Schnorcheln rund um Pidgeon Island:

 

 

Text und Fotos: Sophie Sperlich

Sophie verbringt die meiste Zeit des Jahres mit ihrem Studium in Lüneburg. Seitdem sie im Rahmen eines Schüleraustauschs ein Jahr in Taiwan gelebt hat, zieht es sie nach Asien. In den Semesterferien packt sie deshalb ihren Rucksack, um ihrem Fernweh nachzugehen. Immer mit dabei ist ihr Freund alias persönlicher Foto- und Videograf.

 


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 10. Mai 2017. Zuletzt aktualisiert am 11. Mai 2017.

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