Urlaub in Sri Lanka? 9 Reiseblogger verraten ihre besten Tipps

Obwohl Sri Lanka nur ein kleines Land ist, erwartet dich dort alles, was zu einer unvergesslichen Reise dazugehört: tolle Strände, gutes Essen, beeindruckende Natur und viele kulturelle Highlights. Hier findest du Tipps, was du in deinem Urlaub unbedingt gesehen haben solltest.

Sri Lanka ist in den letzten Jahren als Reiseziel immer populärer geworden. Nachdem das Land lange hauptsächlich von Backpackern und Langzeiturlaubern besucht wurde, entdecken nun mehr und mehr Reisende dessen Schönheit. Auch internationale Luxushotels eröffnen gerade ihre ersten Resorts auf der Insel.

A Train passing on a bridge in the hill country of Sri Lanka with its tea plantations close to Ella

Foto: Flocblog

 

In Sri Lanka liegt alles recht nah beieinander. Du kannst daher leicht Tage am Strand (z.B. Unawatuna) mit Safaris in Nationalparks (z.B. Uda Walawe Nationalpark) verbinden. Zudem warten Berge, Teeplantagen, Tempel und alte Bauwerke (z.B. Galle) auf dich. Damit du die richtige Auswahl triffst, habe ich nachfolgend neun Reiseblogger nach ihren besten Tipps befragt. Wenn du dich darüber hinaus für dieses Reiseziel interessierst, empfehle ich dir das eBook Sri Lanka – ein Guide für Weltentdecker*.

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Foto: Heiko Meyer

 


Tipps für deinen Sri Lanka-Urlaub

 

Mitgemacht haben die Macherinnen und Macher dieser empfehlenswerten Reiseblogs:

 

Die folgende Fragen wurden von ihnen beantwortet:

  1. Warum ist Sri Lanka ein interessantes Reiseziel?
  2. Egal ob Geheimtipp oder bereits ausgetretene Pfade – was muss man sich in Sri Lanka unbedingt ansehen?
  3. Jede Reise beinhaltet auch kulinarische Entdeckungen. Welches Gericht sollte ich in Sri Lanka unbedingt probieren?

 


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Sebastian und Jenny von 22places

 

1.) Sri Lanka ist einfach unglaublich vielfältig, dabei ist es in etwa nur so groß wie Bayern. Du findest dort nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch eine unglaubliche kulturelle Vielfalt, großartige Tempel sowie atemberaubende Landschaften.

2.) Die Liste ist lang und du solltest mindestens 14 Tage, besser aber drei Wochen, für deinen Aufenthalt im Land einplanen. Auch wenn Sri Lanka viele tolle Strände zu bieten hat, liegen die wahren Perlen im Inland, vor allem aber im Kulturdreieck Sri Lankas.

Das Kulturdreieck bietet dir gleich fünf UNESCO-Welterbestätten: die alten Königsstädte Polonnaruwa, Anuradhapura und Kandy, die Höhlentempel von Dambulla sowie den Sigiriya-Felsen und seinen Nachbar-Felsen Pidurangala, von dem aus du eine atemberaubende Aussicht auf den Sigiriya-Felsen hast.

sigiriya-nahaufnahme

 

Ein weiteres Highlight und absolutes Must-Do in Sri Lanka ist die Zugfahrt durchs Hochland zwischen Kandy und Ella. Sieben Stunden lang tuckert der Zug vorbei an märchenhaften Landschaften, Teeplantagen und kleinen Dörfern, in denen dir die Einheimischen mit einem breiten Grinsen hinterher winken.

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die in Sri Lanka nur einen Strandurlaub machen. Das ist sicher toll und die Strände solltest du dir nicht entgehen lassen. Wenn du aber das Inland verpasst, dann hast du Sri Lanka nicht wirklich gesehen.

3.) Das Essen in Sri Lanka hat uns wirklich positiv überrascht. In keinem anderen Land wurden wir mit einer größeren Auswahl von Gemüse konfrontiert. Die meisten Sorten mussten wir erst mal nachschlagen und von einigen wissen wir bis heute nicht, wie sie auf Englisch heißen. Schmecken tun sie aber alle köstlich. Für Vegetarier ist Sri Lanka also ein wahres Paradies.

Unser Lieblingsessen war aber Kottu. Für dieses Gericht wird ein Roti, das ist ein dünner Teigfladen, in kleine Streifen gehackt, pikant gewürzt und wahlweise mit Fisch, Fleisch und/oder Gemüse serviert. Das beste Kottu haben wir in einem kleinen Imbiss in Colombo gegessen.

Grundsätzlich raten wir dir dazu, die Restaurants zu probieren, in denen nur Einheimische sitzen. Die sind zwar selten gemütlich, aber das Essen dort ist meist sehr viel authentischer, unheimlich lecker und meistens auch sehr günstig.

Es gibt eigentlich nichts, was uns nicht geschmeckt hat. Wenn du nicht gerne scharf isst, solltest du das beim Bestellen aber ausdrücklich erwähnen.

 


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Anna von Anemina Travels

 

1.) Sri Lanka ist ein spannendes Reiseziel, weil es genau die Faszination bietet, die auch das nahe, aber wesentlich größere Indien auf die meisten Besucher ausübt – allerdings ist es weniger anstrengend.

Die Kulturen der beiden Länder sind sich sehr ähnlich. Und doch ist hier zum Beispiel der Kontrast zwischen Arm und Reich nicht ganz so extrem. Im Prinzip ist Sri Lanka eine Art »Light-Version« von Indien, mit vielen schönen Stränden – die insbesondere im Westen aber auch sehr touristisch sind.

2.) Ich habe mich auf Anhieb in Arugam Bay verliebt. Der kleine Strandort liegt in Sri Lankas Osten, bietet traumhafte Bedingungen für Surfer und hat ganz viel von dieser typischen Surfort-Atmosphäre: Die Zeit ist ein bisschen stehen geblieben, alles kann, nichts muss.

Arugam-Bay-Boats

 

Ich habe Arugam Bay etwa zwei Jahre nach Ende des Bürgerkriegs besucht und war somit eine der ersten Besucherinnen, die in Sri Lankas Osten reisen durften. Von anderen habe ich gehört, dass es in Arugam Bay mittlerweile etwas voller und touristischer ist. Seinen Charme hat der Ort sich aber wohl behalten.

3.) In Sri Lanka wird viel Gemüse angebaut: Es gibt Auberginen, Okraschoten, Zucchini, Peperoni, Paprika, Kartoffeln und vieles, vieles mehr. Meist wird das Gemüse als scharfes Curry mit Reis oder Reisnudeln gegessen. Du wirst gar nicht darum herumkommen, alle möglichen Varianten zu probieren, denn jeder will dir zeigen, dass er es am besten kochen kann. So ging es zumindest mir.
Meine kulinarische Entdeckung war die Königskokosnuss. Sie wird hier in der orangefarbenen Version verkauft und der Saft schmeckt anders als der Saft der grünen Kokosnuss, die du sonst meist in Südostasien bekommst. Unbedingt probieren!

 


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Janina von ferntastisch

 

1.) Als großer Asien-Fan habe ich Sri Lanka als wahnsinnig vielfältiges und aufregendes Land kennengelernt. Die Insel hat sowohl kulturell als auch landschaftlich unheimlich viel zu bieten. Auch finde ich es sehr spannend, dass es in Sri Lanka fünf unterschiedliche Klimazonen gibt, wodurch die Vegetation in den verschiedenen Regionen des Landes stark variiert. Ganz besonders begeistert haben mich außerdem das fantastische Essen und die unheimlich freundlichen Menschen.

2.) Die interessanteste Sehenswürdigkeit in Sri Lanka war für mich die 50 Meter hohe und damit größte Buddha-Statue des Landes in Aluthgama. Sie befindet sich in der Tempelanlage Kande Vihara, auf einem Berg über der Stadt. Du kannst die Statue bereits lange, bevor du den Tempel erreichst, sehen. Nicht nur der Buddha, sondern auch die gesamte farbenfrohe Anlage ist sehenswert. Der schönste Aussichtspunkt, um die Statue zu bewundern, befindet sich in meinen Augen übrigens unten in der Stadt. Der Kontrast des eindrucksvoll über dem Ort thronenden Buddhas zu den belebten, befahrenen Straßen war für mich einmalig.

Kande Vihara Aluthgama

 

3.) Kulinarisch gehörte Sri Lanka für mich definitiv zu den aufregendsten Reisezielen. Die Speisen dort sind zwar irre scharf, aber auch irre lecker. Besonders gut hat mir das typische Frühstücksgericht Pol Sambola (Coconut Sambol) geschmeckt. Es handelt sich dabei um eine Masse, die hauptsächlich aus geraspelter Kokosnuss besteht, und unter anderem mit Chili, verschiedenen Gewürzen sowie einer Flüssigkeit, wie zum Beispiel Zitronensaft, zubereitet wird. Ich habe Pol Sambola am liebsten mit Fischcurry gegessen.

 


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Florian vom Flocblog

 

1.) Sri Lanka hat auf kleinem Raum sehr viel zu bieten, von Ruinenstädten über Naturreservate, Teeplantagen-Highlands und Kolonialstädtchen bis hin zu erstklassigen Stränden.

Sri Lanka und Nepal gelten außerdem als »Indien light«, also das einfache Indien. Sri Lanka ist wirklich entspannter als Indien und hat eine sehr ähnliche Kultur. Aber sag das keinem Sri Lankaner!

2.) Nach dem zu Recht ausgetretenen Pfad um das kulturelle Dreieck mit Pollonaruwa, Anuradhapura/Mihintale, Sigiriya/Dambulla und Kandy, lohnt sich ein Ausflug in die Highlands. Die Fahrt mit der Eisenbahn ab Kandy ist selbst schon ein Erlebnis.

Mein Geheimtipp für die Highlands ist Haputale, auf der Bahnstrecke zwischen den überlaufenen Touristenorten Nuwara Eliya und Ella. Hier gibt es neben Wanderungen in Teeplantagen ein Benediktinerkloster, super-leckeren Kuchen im Bäckerei-Café am Anfang der Temple Road und den angeblich schönsten Ausblick in Sri Lanka, vom Liptons`s Seat.

Famous view on tea plantations from Lipton's Seat in Haputale, Sri Lanka

 

Für mich persönlich war der schönere Ausblick aber der von einer Rooftop-Bar im Kolonialort Galle auf die Kricket spielende Dorfjugend, vor einem Sonnenuntergang über dem Meer, mit einem Lion Bier als Sundowner in der Hand.

3.) Das Sri Lankaische Reis und Curry ist super abwechslungsreich und lecker. Schon zum Frühstück essen die Einheimischen Curry, dann aber mit Hoppern, Roti und String Hoppern. Mittags bieten sich die Short-Eats an. Das sind kleine Snacks, die es zusammen mit Ceylon-Tee in jedem sogenannten Hotel (eigtl. Restaurant) in Sri Lanka gibt.

Du warst nicht in Sri Lanka, wenn Du nicht Kottu Roti gegessen hast. Kottu ist eine Sri Lankaische Spezialität aus Gemüse, Fleisch, Chili und Roti-Stückchen. Kottu dient zur Verwertung von nicht verbrauchten Rotis und wird deshalb Abends serviert. Die Zubereitung von Kottu mit ziemlich lauten Metallplatten, war wahrscheinlich die Inspiration für Heavy Metal Musik.

 


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Bina und Francis von my-road 

 

1.) Sri Lanka ist eine recht kleine Insel, auf der es viel zu entdecken gibt. Schon nach wenigen Stunden Fahrtzeit ändern sich die Landschaften und du findest dich in einer ganz anderen Umgebung wieder. An einem Tag wanderst du durch saftig grüne Teeplantagen und schon am nächsten Morgen entspannst du an einem verlassenen Traumstrand. Das macht Sri Lanka zum idealen Reiseziel für Menschen, die in kurzer Zeit viel erleben wollen.

2.) Besonders beeindruckt waren wir von der Stimmung auf dem Adam’s Peak. Der Berg ist für viele Religionen ein wichtiger Pilgerort mit einer besonderen spirituellen Anziehungskraft. Auf dem Gipfel befindet sich ein Fußabdruck, in dem Buddhisten einen Abdruck von Buddha sehen. Doch auch Hinduisten, Moslems und Christen verehren den Abdruck.

Auf den Gipfel kommst du nur, wenn du zuvor 5.000 Stufen bezwingst. Wir fanden es sehr bewegend, wie vor allem ältere Menschen sich den Weg nach oben erkämpft und dabei die Unterstützung von ihren Familien und anderen Pilgern erfahren haben. Der Aufstieg ist besonders lohnenswert in der Nacht, damit du am frühen Morgen den Sonnenaufgang vom Gipfel sehen kannst.

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3.) Lamprai solltest du unbedingt einmal probieren! Für dieses Gericht wird gekochter Reis zusammen mit Fleisch und anderen Zutaten in einem Bananenblatt gedämpft. Sehr lecker!

 


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Philipp von Run. Travel. Grow. 

 

1.) Den Reisenden leiten unterschiedliche Stimmungen. Das eine Mal will er dem Lebensgefühl von Menschen nachspüren, die sehr viel spiritueller denken als er selbst. Ein anderes Mal treibt ihn die Sehnsucht nach Abgeschiedenheit und einer kühlen Brise, die den Geist erfrischt. Und dann wieder will er sich in wohliger Wärme und heiterer Gesellschaft dem Müßiggang hingeben. Sri Lanka mit seinen Königsstädten, dem Hochland und vielen grandiosen Stränden verfügt auf relativ überschaubarem Raum über Orte für all diese Gefühlsregungen.

2.) Wer vom gelangweilten Resort-Tourismus im Süden der Insel genug hat, sollte sich ein Herz nehmen und hoch in die Berge zum Sinharaja Forest fahren, in den tropischen Tieflandregenwald. Wer nach ihm sucht, findet dort Bandula Rathnayaka und seine kleine Herberge. Der Singhalese führt seine Gäste auf Wunsch in den immergrünen Urwald hinein und erklärt ihnen alles Wissenswerte zu Pflanzen und Tieren. Nur Blutegel solltest du nicht sehr abscheulich finden, wenn du eine Regenwald-Tour im Sinharaja Forest unternimmst.

3.) Es mag nicht das ausgefallenste und landestypischste Gericht Sri Lankas sein, aber das scharf mit Knoblauch und Ingwer angemachte Hähnchen in Badulla konnte uns auf ganzer Linie überzeugen.

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Thomas von travelguide.ch

 

1.) Für mich war die Abwechslung in Sri Lanka das Spannende. Von der Großstadt Colombo zu den schier endlosen Teefeldern im Landesinnern bis zu den vielen historischen Gebäuden und den traumhaften Sandstränden. Das Land hat für jeden etwas zu bieten.
Sri Lanka ist für mich das ideale Ziel für eine Rundreise. Zuerst das Kulturelle entdecken und danach an einem der vielen Strände die Sonne genießen. Meine Strandfavoriten sind Arugam Bay und Mirissia Beach

2.) Die Zugfahrt von Kandy nach Ella gehört nicht ohne Grund zu den schönsten Eisenbahnstrecken auf der Welt! Die mehrstündige Fahrt durch das Landesinnere bietet so ziemlich die besten Aussichten auf die Teefelder von Sri Lanka. Mein Tipp: vergiss deinen Sitzplatz und verbringe die Fahrt an der Waggontüre. So bist du immer auf der richtigen Seite des Zuges und kannst den Ausblick ohne Fenster dazwischen genießen. Verzichte auch auf ein klimatisiertes Zugabteil. Weil in diesen kannst du die Fenster nicht öffnen, was sehr schlecht zum Fotografieren ist.

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3.) Curry, Curry, Curry! In keinem anderen Land durfte ich bisher so gute Currys genießen!

 


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Katrin von viel unterwegs

 

1.) Sri Lanka hat traumhafte Strände, viele wilde Tiere, freundliche Einwohner und bietet dazu noch viel Kultur. Spätestens bei der Reisevorbereitung wirst du merken, dass das Land für jeden etwas zu bieten hat.

Nachdem Sri Lanka endlich zur Ruhe kommt und die Zeiten des Bürgerkriegs vorbei sind, entwickelt sich der Tourismus sehr schnell und du kannst endlich auch den untouristischen Norden der Insel erkunden.

2.) Auch wenn die Eintrittspreise unverschämt teuer sind, fand ich den Besuch in Sigiriya mit dem Besteigen des Löwenfelsens sehr beeindruckend. Zu den Sehenswürdigkeiten Sri Lankas gehört auch das kulturelle Dreieck, wofür du dir generell ein paar Tage Zeit nehmen solltest, es lohnt sich. Auf dem Weg an die Strände im Süden rate ich jedem eine Zugfahrt durch das Hochland! Die Landschaft ist wundervoll, die Zugfahrt ein Erlebnis.

Die Strände im Süden sind fast wunderschön. Hier hast du die Qual der Wahl – je nachdem ob du surfen, tauchen oder einfach faul am Strand liegen möchtest.

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3.) Angefangen beim Frühstück: Verzichte auf Continental Breakfast und teste das Lokale: Hoppers in allen Formen, dazu Dhal Curry, Sambol und Kokosnuss- oder Chili-Chutneys. Köstlich!

Neben dem Curry – natürlich – musst du unbedingt Street Food essen. Hier kannst du dir für unter einen Euro eine Tüte voll mit Samosas, Rotis und Ulundhu Vadai (Sri Lanka Omelette, Achtung scharf) vollpacken lassen!

Trinken musst du in Sri Lanka unbedingt den weltbekannten Tee – vielleicht sogar direkt in einer Teefabrik. An den berühmten Königskokosnüssen kommst du auch nicht vorbei: Sie werden überall am Straßenrand für ein paar Cent verkauft und schmecken einfach gut! Außerdem musst du unbedingt Ginger Beer trinken. Leider gibt es in Deutschland immer noch kein Ginger Beer, was kein Mensch versteht, da es eisgekühlt am Strand eine tolle Erfrischung bietet!

 


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Julia und Heiko von Wo der Pfeffer wächst 

 

1.) Die Mischung macht´s! In Sri Lanka gibt es beeindruckende Tempel, schöne Strände, interessante Städte, grünes Hochland und üppige Natur – alles auf relativ engem Raum. Schließlich sind die Entfernungen nicht so groß. Auch gut: Sri Lanka gilt als preiswertes Reiseziel, und Langstreckenflüge in die Hauptstadt Colombo sind im Vergleich zu anderen Destinationen meist relativ günstig.

2.) Das hängt sehr von den persönlichen Interessen ab. In kultureller Hinsicht zählen Sri Lankas UNESCO-Weltkulturerbestätten definitiv dazu. Besonders gefallen haben uns die Heilige Stadt Anuradhapura und die Ruinen von Polonaruwa. Bei den Stränden gehören Unawatuna und Mirissa zu den Highlights der Südküste. Eher als Geheimtipp hingegen gelten Uppuveli und Nilaveli – einige der schönsten Strände des Landes! Sie befinden sich im Nordosten der Insel im Tamilengebiet nahe der ehemals umkämpften Stadt Trincomalee. Diese Region ist touristisch unverbraucht, wirkt aber auch ein wenig trostlos. Denn noch immer sind viele Spuren des Bürgerkriegs und des großen Tsunamis 2004 unübersehbar.

3.) Allein des Essens wegen würden wir sofort wieder nach Sri Lanka reisen! Schon mal was von String Hoppers gehört? Hinter diesem lustig klingenden Namen verstecken sich Nudeln aus weißem oder rotem Reismehl. Diese werden durch feine Siebe gedrückt und dann als dünne, nestartige Nudeln gedämpft. In Sri Lanka gelten String Hoppers mit scharfem Kokossambal und einem milden Curry aus Kokosmilch, Curryblättern und Kartoffeln oder Linsen als Frühstück. Eine andere Variante der Hoppers sind sehr dünne, crepesartige Gebilde aus Reismehl, die in einer schüsselförmigen Pfanne gebraten werden. Kommt ein Ei in die Mitte, heißen sie Egg Hoppers. Ebenfalls köstlich: Cashewnüsse, frische Früchte, Curryblätter und Brunnenkresse in Currys und Sambals. Wir könnten ewig so weiter schwärmen …

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Weitere Infos zu Sri Lanka:

 

Sri Lanka: Reisen und Touren buchen

In Sri Lanka kannst du Touren und Aktivitäten in Reisebüros oder Hotels buchen. Und so langsam beginnen Veranstalter, ihre Angebote auch online anzubieten. Auf den entsprechenden Plattformen findest Infos zur Tour und Bewertungen durch andere Reisende. Eine Auswahl:

  • GetYourGuide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Sri Lanka
  • rent-a-guide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Sri Lanka
  • Evaneos*: Individuelle Sri Lanka-Rundreisen direkt vom Anbieter vor Ort erstellen lassen (ohne Zwischenhändler)

Reiseblogger-Befragungen zu anderen Ländern:

Wie lauten deine Tipps für Sri Lanka?


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 14. März 2016. Zuletzt aktualisiert am 3. Mai 2016.

Kommentare1 Kommentar

  1. Wir sind gestern aus Sri Lanka wiedergekommen. Ein tolles Land. Lächelst Du – bekommst Du garantiert ein Lächeln zurück.

    Hier noch ein Tipp:

    Der Hindutempel in Matale: authentisch, bunt und faszinierend.

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