Was du in drei Tagen in Mandalay erleben kannst

Mandalay, die zweitgrößte Stadt in Myanmar, bietet ein interessantes Programm für mehrere Tage. Hier ein Erfahrungsbericht mit vielen Tipps für deinen Aufenthalt.

 

Vor meiner Ankunft in Myanmar war ich fast ein kleines bisschen aufgeregt. Wie würde mich dieses Land empfangen? Was ist mit meiner Reiseapotheke, mit meinem Smartphone oder Tablet? Hatte ich aus Versehen irgendwas Verbotenes dabei? Was, wenn man mir die Einreise verweigert? All diese Gedanken waren im Nachhinein betrachtet mindestens unnötig. Es erwarteten mich, wie fast überall auf diesem Planeten, gelangweilte Grenzbeamte, die sich halbwegs für mein Visum und gar nicht für mein Gepäck interessierten. Pass her, Stempel rein, nächster. Willkommen in Myanmar.

 

So weit, so normal. Nun brauchten wir sofort Startkapital, denn da man Myanmarische Kyat weder ein- noch ausführen darf, und sich diese somit auch nicht im Vorfeld bei einer Bank organisieren kann, sollte der erste Weg zum ATM in der Ankunftshalle gehen. Ernüchterung machte sich breit, als dieser direkt meine Karte ablehnte. Mein Freund hatte mehr Glück.

Ein Taxi zu bekommen war kein Problem, vor dem Airport warteten zahlreiche Fahrer. Während der Autofahrt nach Mandalay habe ich mich, aus dem Autofenster heraus, erst einmal umgesehen. Man nennt Myanmar das Land der tausend Pagoden, warum dies so ist, wird schon wenige Minuten nach der Ankunft klar. Pagoden jeglicher Farben und Größen ragen überall aus dem üppigen Grün der Landschaft hervor.

 

Von Mandalay selbst kann man viel erwarten, aber keine urbane Metropole. Die einstige Hauptstadt hat heute etwa so viele Einwohner wie Hamburg und ist damit die zweitgrößte Stadt des Landes – dennoch vermisst man hier städtische Strukturen. Es gibt kein wirkliches Zentrum, keinen zentralen Markt, die wenigsten Straßen sind asphaltiert, es gibt keine Restaurant-, Bar- oder Kulturszene. Ich brauche diese Dinge nicht unbedingt, um mich wohlzufühlen, aber ich musste wohl zugeben, etwas anderes erwartet zu haben. Und es sollte zunächst schwierig bleiben.

 

Erste Eindrücke in Mandalay

Nach dem Einchecken hatten wir Hunger, und da ich immer noch Geld brauchte, wollten wir zunächst einen Spaziergang zur Orientierung machen. An der reinen Zahl der ATMs sollte es nicht scheitern – leider nahm nicht einer meine Karte an. So langsam war es nicht mehr witzig. Wir sind immer weiter gelaufen, und die Lage wurde mit jedem Geldautomaten, der mich ablehnte, aussichtsloser. Es lag nicht an meinem Kontostand, es lag nicht an meiner Karte, und es lag nicht an meiner Bank – all das hatte ich inzwischen mehrfach gecheckt. Die Mission galt für diesen Tag als abgebrochen. Auch die Suche nach Restaurants war nicht erfolgreich. Kaum zu glauben, aber wir haben an diesem Abend nicht ein einladendes Restaurant oder auch nur eine kleine Bretterbude gefunden, in der man uns eine Portion Fried Rice verkauft. Die sehr freundlichen Locals konnten uns aufgrund der Sprachbarriere leider nicht helfen.

Mandalay und ich, wir hatten einen holprigen Start. Um es deutlich zu sagen, ich war genervt, frustriert und auch etwas besorgt. Nach einer Google-Suche zum Thema „Wie schicke ich mir selbst Geld per Western Union“ gab es Abendessen im Hotel.

Wie sollte es anders sein, am nächsten Tag alles hat sofort geklappt. Bei einem Spaziergang um den Block habe ich einen weiteren ATM gefunden, in der hintersten Ecke eines Hauseingangs, von Rollern zugeparkt – aber hier habe ich sofort den maximalen Betrag an frischen Kyats bekommen. Es gibt in Myanmar ein Limit von 300.000 Kyat pro Abhebung. Das ist ein ziemlich dickes Bündel Scheine, das einem Wert von ca. 180 Euro entspricht. Überflüssig, zu erwähnen, dass dies exakt mein erster Abhebungsbetrag war. Was für eine Erleichterung! Um den Erfolg zu krönen, haben wir eine Ecke weiter gleich mehrere nette Restaurants gefunden und dort sehr lecker gegessen. Die Sonne schien. Die Welt war wieder in Ordnung. Als wäre nie was gewesen.

 

Sightseeing und Begegnungen

Hier findest du einen ausführlichen Artikel zu Sehenswürdigkeiten in Mandalay.

 

Halbtagestour: Fort Mandalay und Mandalay Hill

Bei einer Zigarette vor dem Hotel haben wir unseren Guide und Fahrer kennengelernt, ein sehr netter Mann mit einem schwierigen burmesischen Namen, Ortskunde und Englischkenntnissen, die für eine grobe Verständigung ausreichten. Wir haben uns direkt für den Nachmittag mit ihm verabredet. Zuerst fuhren wir zum Fort Mandalay, dem ehemaligen Königspalast. Die Palastanlage wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen König erbaut, zu den großen Zeiten Mandalays, vor der britischen Kolonialherrschaft. Hier zahlst du einen kleinen Eintritt und darfst dich auf dem Gelände frei bewegen. Wie bei anderen Palästen oder Tempeln ist hier nicht unbedingt die reine Größe beeindruckend, sondern die Detailverliebtheit der Erbauer. Besonders schön fanden wir die holzgeschnitzten Dächer. Es gibt hier auch einen Aussichtsturm, von dem man einen Blick über das Palastgelände hat.

 

Für einen Ausblick über ganz Mandalay eignet sich der Mandalay Hill besser, der auch direkt unser nächstes Ziel war.

Ja, selbstverständlich kannst du den Mandalay Hill auch zu Fuß erklimmen. Das ist durchaus machbar, denn wir sprechen hier von 240 m Höhe. Nun hatten wir aber unseren Guide engagiert und ließen uns fahren. Auf einem Parkplatz angekommen, gab man uns sofort zu verstehen, dass wir unsere Schuhe ausziehen müssen – der ganze Berg ist heilig, nicht nur die Spitze. Mit unseren Schuhen in der Hand gingen wir wie die Störche im Salat über den steinigen Parkplatz bis zum Eingang. Wir Europäer haben einfach zu empfindliche Füße, und für alle Burmesen um uns herum muss das wahnsinnig komisch ausgesehen haben. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle gesagt, dass es zuerst der Respekt, aber manchmal auch die Vorschriften, gebieten, Schultern und Knie zu bedecken. Machst du eine Tagestour zu Tempeln und Pagoden, ziehst du dich am besten gleich entsprechend an. Es gibt immer wieder Touristen, die das nicht tun, und ich finde das sehr bedauerlich. Wer Respekt zeigt, wird auch respektiert. Am Eingang angekommen, zahlten wir auch hier Eintritt, und fuhren dann mit einer Rolltreppe (ja, so eine wie im Einkaufszentrum) zur Spitze des Berges. Bislang vom Tag nicht sonderlich beeindruckt, war dieser Moment das erste richtige Highlight. Mandalay selbst mag kein beeindruckendes Stadtbild abgeben, aber der Ausblick über die gesamte Landschaft ist unbeschreiblich schön. Man sieht unzählige Pagoden, eine wunderbar grüne und vielfältige Vegetation, und ganz in der Ferne sogar Sagaing. Auch die Su Taung Pyi Pagode auf dem Mandalay Hill ist wunderschön und glitzert im Sonnenlicht. Der Mandalay Hill ist ein guter Platz, um sich den Sonnenuntergang anzuschauen, kann einstweilen aber mit Touristen überfüllt sein.

 

Zurück zum Parkplatz ging es per Fahrstuhl (ja, so einer wie im Einkaufszentrum). Das war das Ende unserer Halbtagestour. Wir haben uns direkt mit unserem Guide für den nächsten Tag verabredet, um eine Tagestour durch die Gegend zu machen.

 

Tagestour: Kuthodaw-Pagode, Sandamuni-Pagode, Mahamuni-Pagode, Novizenschule, Sagaing, Amarapura

Unsere Tagestour begann für meine Begriffe sehr früh, wann genau, weiß ich nicht mehr. Zu früh für einen Urlaub, aber das habe ich selbst vor dem Besuch in Angkor gesagt, und letztendlich ist es schon richtig, früh aufzubrechen. Schläft man aus, startet man in der Mittagshitze, was sich auf keinen Fall empfiehlt. Die frühen Morgenstunden sind klimatisch ideal, um aktiv zu sein.

Die erste Station auf unserer Tour war direkt ein sehr einprägsames Erlebnis: der Besuch der Kuthodaw Pagode. Diese befindet sich sozusagen im Zentrum von Mandalay und hat eine sehr interessante Geschichte. »Kuthodaw« heißt übersetzt »729 Pagoden«.

Der ehemalige König hielt hier das fünfte Buddhistische Konzil ab, auf dem sich über eine einheitliche buddhistische Lehrmeinung verständigt wurde. Diese wurde auf Marmortafeln verewigt. In der Mitte der Anlage steht ein großer goldener Stupa und ringsherum tatsächlich 729 kleine Pagoden, von denen jede eine Marmortafel beherbergt. Zusammen wird diese Sammlung »das größte Buch der Welt« genannt – ob dem wirklich so ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

 

Von hier geht man direkt ein Stück weiter zur Sandamuni-Pagode.

 

Natürlich wird auch diese gesamte Anlage barfuß betreten, viele der heiligen Stätten haben daher einen Schuh-Ablageplatz am Eingang. So auch diese. Während wir also mit der Besichtigung der Pagoden beschäftigt waren, und mir von einer jungen Frau das Gesicht kunstvoll mit Thanaka-Paste verziert wurde, kam es draußen zu einem Akt höchster Kriminalität: Die Schuhe meines Freundes wurden gestohlen! Sie waren einfach weg; aus dem Schuhregal gezockt. Eine Verwechslung kann ausgeschlossen werden, da außer uns keine Touristen zugegen waren, und Burmesen eher selten Schuhgröße 46 haben. Deshalb war uns der Diebstahl auch so unverständlich – wenn auch überhaupt nicht dramatisch, denn es handelte sich um stinknormale Stoffsneaker, von denen mein Freund noch ein weiteres Paar im Koffer hatte. Wäre es nach uns gegangen, hätten wir das Abhaken und direkt weiterfahren können, aber unser Guide sah das ganz anders.

Wir waren schon im Begriff, wieder ins Auto einzusteigen, als wir bemerkten, dass er wegen der gestohlenen Schuhe einen riesigen Aufstand veranstaltete. Er sprach jeden Passanten an, suchte unter jedem Stein nach den Schuhen, und bald hatte sich eine große Menschentraube gebildet, die wild diskutierte. Dass wir versuchten, der Aufregung mit einem Mantra in der Art von »It’s ok, please dont worry, it’s really no problem« entgegenzuwirken, nahm schon gar keiner mehr wahr. Im Buddhismus stiehlt man nicht, und das scheint man in Myanmar ziemlich streng zu sehen. Irgendwie waren wir ganz froh, dass sie den Dieb nicht gefunden haben. Das wäre sicher für niemanden angenehm geworden. Unseren Guide machte der Vorfall wirklich fertig, er wollte sogar meinem Freund von seinem eigenen Geld neue Schuhe kaufen. Das lehnten wir selbstverständlich freundlich, aber vehement, ab. Von den Einkommensunterschiedenen mal ganz zu schweigen, war es ja nicht seine Schuld, und Ersatzschuhe hatten wir auch im Gepäck. Trotzdem wäre es sicher ein Erlebnis gewesen, zu versuchen, in Myanmar Herrenschuhe in Größe 46 aufzutreiben.

Nach einem kurzen Zwischenstopp am Hotel, um das zweite Mal an diesem Tag Schuhe anzuziehen, ging es weiter zur Mahamuni-Pagode. Diese ist die zweitwichtigste des ganzen Landes, und sie befindet sich auf dem Weg nach Amarapura. Die Buddhastatue in der Mahamuni-Pagode soll eines von fünf zu Lebzeiten Buddhas gefertigten Bildnissen sein, und sie ist mittlerweile, nun ja, etwas unförmig. Das liegt daran, dass die unzähligen Gläubigen, die hierher pilgern, die Statue seit eh und je mit dünnen Schichten Blattgold bekleben. Das bringt Glück und ist ein Akt der Verehrung, der aber ausschließlich Männern vorbehalten ist. Während unseres Aufenthaltes fand dort eine kleine Zeremonie statt, es liefen Menschen mit farbenfoher und offensichtlich besonderer Kleidung in Reih und Glied an uns vorbei, aber wir konnten leider nicht herausfinden, um welche Zeremonie es sich hier handelte. Für das Auge war es wunderbar, so wie der Besuch insgesamt.

 

Ein weiteres Highlight war der Besuch in einem Kloster bzw. einer Novizenschule. Leider weiß ich nicht mehr, wie die Einrichtung hieß, aber sie war wohl nicht besonders bekannt. Wir haben keinen Eintritt gezahlt und waren die einzigen Touristen. Unser Guide führte uns etwas herum und übersetzte, was er konnte – insgesamt war es einfach ein sehr authentischer und unverfälschter Augenblick in einer ganz anderen Welt. Wir waren nicht angekündigt, und man schenkte uns auch keine besondere Aufmerksamkeit, was ich ausdrücklich positiv meine. Die Kinder spielten, tobten und rannten herum, wie sie es wahrscheinlich immer tun. Nur einige nahmen uns überhaupt wahr. Nach einigen kurzen Smalltalks wollten wir nicht weiter stören und machten uns wieder auf den Weg.

 

Next stop: Sagaing

Sagaing liegt ein Stück vor Mandalay, ungefähr 20 km, und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region. Rund um den Sagaing-Hügel liegen zahlreiche Stupas und Meditationszentren, hier leben viele Mönche und Nonnen. Sagaing ist also so etwas wie das sprituelle Zentrum der Region. Für das Gelände des Sagaing-Hügels ist ein kleines Eintrittsgeld zu entrichten. Von hier aus hast du einen wundervollen Blick auf die Gegend mit all ihren Pagoden, aber auch auf den Irrawaddy-Fluss und die beiden alten Brücken.

 

Allein rund um Sagaing gibt es so viele Pagoden zu besichtigen, dass es für einen Tag einfach zu viel ist. Wir haben unter anderen die U-Min-Thonze-Pagode besucht.

 

Das große Finale unseres Tagesausflugs war der Besuch der U-Bein-Brücke im wohlklingenden Ort Amarapura. Die U-Bein-Brücke liegt am Taungthaman-See und ist die längste Teakholzbrücke der Welt. Der Name der Brücke hat nichts mit Beinen zu tun, sondern mit dem ehemaligen Bürgermeister U Bein, der im 18. Jahrhundert den Bauauftrag für die Brücke gab. Wegen der schönen Lage und ihrer Einzigartigkeit ist die U-Bein-Brücke nicht nur für ausländische, sondern auch für inländische Touristen, ein beliebtes Ausflugsziel. Ausländische Touristen kommen meist nur kurz zum Sonnenuntergang hierher, schießen ein perfektes Foto, und verschwinden sofort wieder.

 

Besucht man als Ausländer die Brücke aber am frühen Nachmittag, und nimmt sich etwas Zeit, bekommt man etwas ganz anderes als das perfekte Foto: die ungeteilte Aufmerksamkeit der Burmesen. Die burmesischen Touristen kommen von überall aus dem Land, und leben teilweise in Gegenden, in denen es keinen ausländischen Tourismus gibt. Für Babys oder kleine Kinder, aber auch für manchen Erwachsenen, ist unsere westliche Optik etwas, was sie sonst nie sehen, und daher einfach sehr exotisch. Wir konnten keine zwei Meter gehen, ohne angesprochen und fotografiert zu werden. Das viel interessantere Gefühl war es aber, zu bemerken, dass uns auch viele Leute ohne zu fragen fotografierten, teilweise sogar filmten. Wie oft ist man als westlicher Tourist schon der Exot?

Eigentlich sind wir ja eher diejenigen, die gern »exotische« Menschen fotografieren (und aus Angst vor Sprachbarrieren, Berührung oder Konfrontation auch gern ohne vorher zu fragen abdrücken). Ist man selbst aber mal das Fotomotiv, ist es fünf Minuten lang lustig, dann fühlt man sich beobachtet und möchte, dass es aufhört. Eine sehr wertvolle Erfahrung.

Irgendwann war es uns genug der Aufmerksamkeit, und wir sind weitergefahren. Das ist es wohl, was man »15 minutes fame« nennt. Trotzdem war es ein ausgesprochen schöner Tag mit spannenden Begegnungen, den ich gegen nichts auf der Welt eintauschen würde. So offene, neugierige, liebe und lustige Menschen habe ich persönlich noch nirgends getroffen.

 

Nach drei Tagen war es schon an der Zeit, abzureisen. Bagan wartete auf uns. Mandalay hat seinen ersten, nicht ganz optimalen Eindruck mehr als wettgemacht, insbesondere durch seine liebenswürdigen Bewohner.

Auf Wiedersehen, Mandalay!

 

 

Anreise Mandalay

Mandalay hat einen internationalen Flughafen, einen Fähranleger durch die direkte Lage am Irrawaddy-Fluss und Busbahnhöfe. Die An- und Weiterreise ist also unkompliziert.
Busse quer durchs Land kannst du ganz leicht über https://myanmarbusticket.com/ buchen (inzwischen gibt es zudem auch erste Myanmar-Tickets auf der Südostasien-Fahrtkarten-Seite 12go*) mehr , und eine Busfahrt würde ich auch jedem ans Herz legen. Die Busse sind teilweise sogar komfortabler als hier zu Hause, kosten kleines Geld, und man sieht viel vom Land.

In Mandalay kann man sich eigentlich nur zu Fuß bewegen, für Touren zu den Sehenswürdigkeiten heuerst du am besten einen der lokalen Fahrer an, denn die Wege sind weit. Die Fahrer sind meistens schon mit einer laminierten Karte der Sehenswürdigkeiten bewaffnet, du musst dann nur noch auswählen.

Ob du Roller mieten kannst, weiß ich nicht, würde es in Mandalay persönlich aber auch nicht machen. Der Verkehr ist hier sehr unübersichtlich.

 

Unterkommen in Mandalay

Wir sind im sehr netten Hotel The Emperor untergekommen, eine absolut positive Überraschung. Das Hotel ist einfach, aber sauber, und die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Es liegt nahe am Fort Mandalay und an den guten Restaurants (wenn man denn in die richtige Richtung geht). Eine Übernachtung empfehle ich wirklich sehr, wir haben wir unseren Aufenthalt von vier Nächten wenig mehr als 100 € insgesamt bezahlt.

Wenn du vorab buchen möchtest, findest du hier günstige Unterkünfte:

 

Essen in Mandalay

Wie ich schon erwähnte, bei uns um die Ecke etwas zu finden, war keine einfach Mission – als es dann aber geglückt ist, waren wir öfter dort: Das Rainforest Restaurant. Hier bekommt man einen riesigen Teller köstlichen Fried Rice mit Cashew Nüssen und einen Fruchtshake für umgerechnet ca. 3 €. Gegenüber ist das Marie Min, ein vegetarisches Restaurant, welches auch sehr gut sein soll. Es gibt sicher auch andere kulinarische Ecken in Mandalay, aber die haben wir nicht gefunden.

 

 

Geld in Mandalay

Was die ATMs angeht: Nicht aufgeben! Viele ATMs sind schlichtweg leer, bei manchen funktioniert die Elektronik nicht, manche sind nicht mal im Betrieb. Einfach weiterprobieren, wenn es nicht sofort klappt. Ich habe auch mit genügend Reisenden gesprochen, die überhaupt keine Probleme hatten.

 

Gesundheit

In Mandalay gibt es ein internationales Krankenhaus und einige Apotheken. Beides musste ich zum Glück nicht testen. Moskitos gibt es auch hier, verstärkt abends. Streunende Hunde haben wir nicht oft gesehen. Worauf du hier aber sehr aufpassen solltest, ist der Verkehr.

 

Text und Fotos: Josie

Josie lebt in Hamburg und hat vor ein paar Jahren ihr Herz an Südostasien verloren. Hauptberuflich sitzt sie im Büro, aber ihre Leidenschaft sind unentdeckte Orte, unbekannte Speisen, und natürlich, all das zu fotografieren. Neben ihrer großen Liebe Bangkok, zu der sie immer wieder gern zurückkehrt, entdecken sie und ihre Kamera auf jeder Reise neue Dinge, von denen sie gerne berichte. Weitere Bilder und Geschichten von Josie findest du bei Instagram, Nutzername: like_a_gipsy.

 


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 13. Februar 2018. Zuletzt aktualisiert am 13. Februar 2018.

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