Urlaub in Myanmar? 9 Reiseblogger verraten ihre besten Tipps

Zu den Trendzielen in Südostasien gehört seit einigen Jahren Myanmar. Im ehemaligen Burma gibt es noch richtig viel zu entdecken. Hier findest du Experten-Tipps, was du bei deiner Reise unbedingt gesehen haben solltest.

Lange Zeit war Myanmar in Südostasien aufgrund der politischen Lage isoliert und nur wenige Touristen kamen. Doch seit dem Einsetzen von Reformen im Jahr 2011 wagen immer mehr Urlauber die Reise ins Land der Tempel und Pagoden.

Zu den bekanntesten Zielen für Myanmar-Einsteiger gehören die ehemalige Hauptstadt Yangon mit der bezaubernden Shwedagon-Pagode, der Inle Lanke (evtl. inkl. Trekking von Kalaw), Mandalay und Bagan.

Aber auch schöne Strände – wie beispielsweise den Chaung Tha Beach – hat das Land zu bieten. Einen guten Überblick kannst du dir in meinem Beitrag zu den schönsten Zielen in Myanmar verschaffen.

Chaung Tha Beach

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Straßenstand in Yangon           Foto: Sommertage

 

Tipps für deinen Myanmar-Urlaub

Auf meiner ersten Myanmar-Reise 2011 habe ich mich in das Land verliebt. Nun wollte ich von anderen Reisebloggern wissen, warum Myanmar als Reiseziel so attraktiv ist, welche Orte zu empfehlen sind und was du dort in jedem Fall mal auf dem Teller haben solltest. Herausgekommen ist ein interessanter Einblick in dieses so faszinierende Land. Teilgenommen haben die Macherinnen und Macher der folgenden empfehlenswerten Reiseblogs:

 

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Kinder-Mönche in Bago           Foto: Fernsuchtblog

 

Und diese Fragen haben sie beantwortet:

  1. Warum ist Myanmar ein interessantes Reiseziel?
  2. Egal ob Geheimtipp oder bereits ausgetretene Pfade – was muss man sich in Myanmar unbedingt ansehen?
  3. Jede Reise beinhaltet auch kulinarische Entdeckungen. Welches Gericht sollte ich in Myanmar unbedingt probieren?

 


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Lara von Backpacking Asien

1.) Myanmar ist eines der touristisch am wenigsten erschlossenen Länder Südostasiens. Die Infrastruktur für Reisende ist noch nicht durchorganisiert, wie etwa in Thailand oder Vietnam. Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen. Die kulturellen und religiösen Stätten des Landes beeindrucken. Viele Destinationen in Myanmar haben eine ganz einzigartige Schönheit.

2.) Wenn Du mit dem Heißluftballon über Bagan fliegst, blickst du auf eine mystisch anmutende Kulisse. Die Landschaft ist gesäumt von über 4.000 Pagoden, die zum Teil fast ein Jahrtausend alt sind. Da Bagan in der Nacht deutlich abkühlt, bilden sich morgens bei Sonnenaufgang Nebelschwaden zwischen den Tempeln.

Ansonsten kann ich auch empfehlen, sich mal in Myanmar ein buddhistisches Kloster anzuschauen und den Südosten des Landes einzuplanen. Hier ist touristisch gar nichts los, obwohl der Südosten die vielleicht interessantesten Sehenswürdigkeiten des Landes bietet.

myanmar_bagan_Ballon_sonnenaufgang

 

3.) Marie Min ist ein gutes vegetarisches Restaurant in Mandalay. Dort werden verschiedene Curries angeboten. Das Kürbis-Curry kann ich sehr empfehlen. Außerdem lohnt sich ein Besuch des House of Memories in Yangon. Es ist ein hervorragendes Restaurant, das außerdem das ehemals geheime Büro der politischen Legende Aung San beherbergt.

 


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Doreen von Fernsuchtblog

1) Die Unberührtheit des Landes macht für mich den Reiz von Myanmar aus. Neben den berühmten Klassikern wie Bagan, dem Inle See oder Mandalay kannst du dort auch auf weniger ausgetrampelten Pfaden unterwegs sein. Bisher ist nur eine begrenzte Anzahl an Regionen des Landes für Touristen zugänglich und wir können nur erahnen, welche prächtigen Tempel, Kloster und Landstriche Myanmar noch bereithält.

Zudem ist Myanmar für mich das wahre „Land des Lächelns“, denn nur selten bin ich mit einer so liebenswerten, zurückhaltenden Freundlichkeit von Einheimischen empfangen worden. Trotz des hektischen Verkehrs und dem typischen Südostasien-Charme brachte mir meine Reise dort innere Ruhe und Gelassenheit. Myanmar ist Balsam für die Weltenbummler-Seele!

2.) 80 Kilometer von Yangon entfernt befindet sich eine der ältesten Städte Myanmars: Bago.

Eingebettet in einer wundervoll unberührten Landschaft und umgeben von Flüssen, Fischerdörfern und Bananenstauden zeigt sich Bago äußerst quirlig und authentisch. Auf den unbefestigten, staubigen Straßen der Provinzstadt ist allerhand los. Fahrradrikschas, Viehtransporte, Pferde und Mönche eilen im Schnellschritt zu den bunten Märkten oder einem der vielzähligen Heiligtümer.

Kyaikpun_Buddha_in_Bago

 

Bago war einst die Hauptstadt der Mon und dementsprechend facettenreich sind die Relikte aus der Blütezeit der Stadt. Es gibt eine Menge Pagoden, Buddha-Figuren, Schreine, Paläste und Kloster zu bestaunen. Besonders lohnenswert ist der Besuch der vier Buddhas von Kyaikpun, circa vier Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Rücken an Rücken sitzen die 30 Meter hohen Buddhas und blicken jeweils in eine Himmelrichtung. Ebenso imposant sind die liegenden Buddhas von Bago. Der 90 Meter lange Mya Tharlyaung hat mir dabei am besten gefallen, weil er sich unter freien Himmel befindet und seine Besucher freundlich anlächelt. Wer viel Gold, Prunk und Glitzer mag, sollte einen Abstecher zum Kanbawzathadi-Palast machen.

Bago hat mich vor allem wegen der hohen Dichte an sehenswürdigen Heiligtümern auf so kleinem Raum beeindruckt. Ein Besuch von Bago lässt sich perfekt als Zwischenstopp auf dem Weg zum Goldenen Felsen oder als Tagesausflug von Yangon realisieren.

3.) Ein typisch burmesisches Gericht, das jeder Myanmar-Reisende einmal probiert haben sollte, ist Mohinga. Dabei handelt es sich um eine Fischsuppe, die aus Reisnudeln, Zitronengras, Ingwer, Fischsauce, Knoblauch und Kurkuma besteht. Sie gilt als das burmesische Nationalgericht und wird von den Einheimischen vorrangig zum Frühstück gegessen. Wem der Geruch von Fisch am frühen Morgen zu sehr auf den Magen schlägt, der bekommt sie sicherlich auch tagsüber als Imbiss oder zum Abendessen serviert.

 


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Michael von Frei auf Reisen

1.) Wenn ich mich auf nur einen Grund beschränken müsste, dann wären dies die gastfreundlichen und jederzeit sehr offenen Menschen Myanmars. Sie zeigten mir immer mit Freude und stolz ihr Land, eine Einstellung, die leider an so mancher Destination verloren gegangen ist.

Quer durch das Land verstreut findest du immer wieder interessante Sehenswürdigkeiten und Gelegenheiten für Aktivitäten und Erholung, wenn diese einmal gewünscht ist.

Einen weiteren Pluspunkt hat sich Myanmar mit seinen verschiedenen Facetten geholt, so ist Yangon eine völlig andere Stadt als Mandalay und Bagan kann man schon gar nicht mit dem Inle Lake vergleichen. Das Trekkingparadies Hsipaw im Shan-Land unterscheidet sich kulturell wie auch im Hinblick auf die Fauna nochmals komplett von den anderen Destinationen.

Oft vergessen und von mir ausgelassen: Myanmar kann locker mit den schönsten Stränden in Asien konkurrieren.

2.) In Myanmar gehören ganz klar die Klassiker Yangon, Inle Lake, Bagan und Mandalay auf jede Reiseroute. Wer gerne trekken geht, kann anschließend von Mandalay mit der Eisenbahn über die das Gokteik Viadukt ins Trekkingparadies Hsipaw fahren. Wer Erholung sucht, dem lege ich die Traumstrände an Myanmars Westküste ans Herz. Falls du dich wirklich nur auf eine Destination beschränken willst, dann fahr nach Bagan und buch dort früh morgens einen Ballonflug über die Tempel – ein Erlebnis, das du nie mehr vergessen wirst.

bagan_Ballon_ausblick

 

3.) Anfangs schaute ich die gegrillten Wachteleier noch etwas komisch an, wie das halt so ist mit Streetfood, die man(n) noch nicht kennt. Als ich dann mal die ersten Exemplare probierte, gab es kein zurück mehr und sie wurden teilweise ungewollt mein Nachtessen.

Die Wachteleier werden mit Kräutern, Peperoni, Knoblauch und Tomaten gefüllt und beidseitig so grilliert, das du einen runden Ball erhälst. Wer es lieber geschmacksneutraler mag, für den gibt es sie auch nur mit etwas Würze. Daneben solltest du unbedingt mal die Shan Noodles direkt im Shan-Land ausprobieren.

 


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Caro & Christoph von Hello World Trip

1.) Für uns ist Myanmar ein interessantes Reiseziel aufgrund der Menschen. In Myanmar haben wir bisher mit Abstand die freundlichsten, nettesten und hilfsbereitesten Menschen auf unserer bisherigen Reise kennengelernt. Keine Frage, auch in Thailand oder Indonesien sind die Menschen sehr nett und freundlich, allerdings wird dies in Myanmar um ein vielfaches getoppt. So waren wir z.B. in den Straßen von Yangon selten allein unterwegs. Schon nach kurzer Zeit hat sich immer ein Burmese unserem Weg angeschlossen, um uns zu helfen oder einfach um uns stolz von der Entwicklung seines Landes zu berichten. Du spürst den Wandel und wie sehr sich die Burmesen auf die neue Zeit freuen.

2.) Bagan ist zurecht das Highlight in Myanmar und sollte daher auf jeder Reiseroute stehen. Myanmar bietet jedoch weit mehr als nur Bagan, so hat uns ganz besonders auch die zweitägige Trekking-Tour von Kalaw zum Inle Lake gefallen. Während des Treks konnten wir dem typischen Landleben der Burmesen und den verschiedensten Minderheiten sehr nahe kommen, was uns nachhaltig beeindruckt hat. Die Übernachtung während in einem kleinen Kloster in den Bergen war auch einzigartig und zählt zu den Highlights unserer Reise durch Myanmar. Das Kloster war sehr einfach und nachts war es sehr kalt, aber genau diese unbequemen Erfahrungen machen eine Reise meistens besonders.

TIPP: In Kalaw gibt es sehr viele Trekking Anbieter. Die meisten laufen exakt die gleiche Route zum Inle Lake, wodurch diese natürlich sehr hoch frequentiert ist. Wir sind mit »Jungle King« gewandert, diese bieten eine alternative Route an und so fühlt sich der Trek nicht wie eine große „Völkerwanderung“ an.

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3.) Wenn du in Myanmar bist, solltest du auf jeden Fall Tea Leaf Salad probieren. Es hört sich erst einmal komisch an, aus Teeblättern einen Salat zu machen, der Geschmack ist jedoch einsame spitze! Also lass dir auf keinen Fall diese extrem leckere burmesische Spezialität entgehen!

 


Marco_Buch

Marco von Life is a trip

1.) Myanmar ist besonders interessant, da es erst jetzt langsam im Bewusstsein der Traveller ankommt. Du kannst dich hier vielerorts noch wie ein echter Pionier fühlen. Myanmar ist durch seine buddhistischen Bewohner indischen Ursprungs zudem ein spannender Mix aus Süd- und Südostasien, daher bezeichne ich das Reisen in Myanmar auch gerne als ›Indien light‹. Ganz wichtig außerdem: In Myanmar findest du die wohl freundlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe. Einfach nur toll!

2.) Yangon ist eine spannende Stadt, besonders wenn du dir einen der älteren Guides für eine Tour buchst. Die beeindruckende Shwedagon-Pagode sucht ihresgleichen. Besonders toll fand ich außerdem den Sonnenaufgang über Bagan sowie meine zauberhaften Tage am Inle-See, der wirkt wie aus einer anderen Welt. Mandalay verspricht mit seinem wundervollen Namen etwas mehr als es halten kann. Die U-Bein-Brücke hingegen ist die Anreise definitiv wert. Mein absolutes Highlight: Eine Bootsfahrt durchs Ayeyarwaddy-Delta sowie das Erkunden der Strände im Golf von Bengalen!

Mandalay_U-Bein-Bruecke

 

3.) Leider bietet Myanmar eine nicht ganz so raffinierte Küche wie etwa Thailand oder Vietnam. Trotzdem gibt es sehr schmackhafte Gerichte, die oft an Indien erinnern, wenngleich sie meist weniger scharf sind als auf dem Subkontinent. Ich kann wirklich die Rundumschläge empfehlen, bei denen du für bis zu 20 verschiedene Gerichte gerade mal 4 Euro bezahlst. So kannst du von allem etwas probieren. Sehr lecker ist der allgegenwärtige Tee mit Palmrohrzucker-Kugeln. Die ungewöhnlichste Spezialität ist natürlich der Salat aus fermentiertem grünem Tee. Leider nicht so ganz mein Geschmack …

 


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Kathi und Romeo von Sommertage

1.) Noch nie haben wir uns in einem Land so willkommen gefühlt wie in Myanmar. Vom ersten Moment an wurden wir mit einem Lächeln empfangen. Die Menschen in Myanmar sind unglaublich zuvorkommend und interessiert. Es ist einfach schön, wenn du als Reisender so herzlich aufgenommen wirst.

Natürlich ist Myanmar auch kulturell sehr spannend. Nicht nur einmal standen wir vor einem Bauwerk und konnten einfach nicht fassen, dass so etwas tatsächlich existiert.

2.) Obwohl wir es nicht erwartet hätten, hat uns Yangon wahnsinnig fasziniert. Die Stadt funktioniert nach ihren eigenen Regeln. Gerade weil es unser erster Stopp in Myanmar war, hat uns Yangon sofort in seinen Bann gezogen. Unbedingt anschauen musst du dir selbstverständlich die goldene Shwedagon Pagode – etwas Vergleichbares haben wir noch nie gesehen.

Unser schönstes Erlebnis in Yangon war eine Zugfahrt entlang der „Circle Line“, die einmal um die Stadt herumführt. Diese 4 Stunden waren mit die intensivsten unserer gesamten Reise.

Shewdagon bei Nacht

 

3.) Um ehrlich zu sein: Wenn es etwas in Myanmar gibt, das uns nicht zugesagt hat, dann war es das Essen. Vielleicht hatten wir auch einfach Pech, aber während unserer Zeit in Myanmar haben wir selten wirklich gut gegessen. Mehr als das: wir vier haben uns alle binnen weniger Tage einen Magen-Darm-Virus eingefangen.

 


Synke-Unterwegs

Synke von Synke unterwegs

1.) Myanmar ist einfach magisch. Seit meiner Reise dorthin wurde ich schon oft gefragt, was dieses Land so besonders macht. Die Menschen, die Spiritualität, die 1000 Tempel und sicher das Gefühl in eine komplett andere Zeitepoche versetzt zu werden, wenn du durch Myanmar reist.

2.) Bagan ist ein MUSS! Egal ob es langsam immer touristischer wird, ein Sonnenaufgang und einen Sonnenuntergang mit Tempelpanorama ist einfach Pflicht. Eine Tempeltour – besonders zu den etwas Abgelegeneren – kann zu wundervollen Begegnungen mit den Burmesen führen. Neben Bagan und dem Golden Rock war eine zweitägige Wanderung von Kalaw zum Inle Lake durchs „Hinterland“ mein ganz persönliches Highlight.

Goldener_Fels

 

3.) Die traditionell Shan Nudelsuppe solltest du unbedingt einmal probieren. Als angehende Veganerin zum Zeitpunkt meiner Myanmarreise hatte es mir die burmesische Küche mit indischen Einflüssen sehr angetan.

 


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Kathleen und Stephan von Travelcats

1.) Machen wir uns nichts vor: Bagan zählt zu den schönsten Orten der Welt. Als wir zum ersten Mal Bilder von Heißluftballons über Bagan gesehen hatten, wollten wir diesen Ort unbedingt mit eigenen Augen sehen.

Doch auch die vergleichsweise »frische« Öffnung des Landes für Reisende weckte Sehnsüchte. Wie leben die Burmesen? Wie hat sich das Leben im Land gewandelt? Auf uns hatte das eine sehr starke Einziehungskraft.

2.) Da an dieser Stelle sicher schon mehrfach Bagan gefallen ist, muss natürlich noch etwas anderes genannt werden. Wir haben die Bootsfahrt von Mandalay über den Ayeyarwady nach Bagan enorm genossen.

Mit gemächlichem Tempo ging es in 11,5 Stunden Bagan entgegen und mit jeder Stunde stieg die Vorfreude weiter an. Sehen wir die ersten Tempel Bagans vom Wasser aus? Was wird unser erster Eindruck sein? Es war total entspannt, die Füße von der Seite des Bootes ins Wasser zu halten und das Leben am Flussufer zu beobachten.

Ayeyarwady_bruecke

 

3.) In unserer ganz persönlichen »asiatisches Essen Hitliste« hat Myanmar leider keinen Platz auf dem Treppchen einheimsen können. Noch am meisten konnten uns die Shan Style (Nudel-)Gerichte überzeugen.

Eine kleine Obsession entwickelte Stephan während der Reise für Star Cola. Die ist gar nicht so leicht zu bekommen und an den Geschmack erinnert er sich zwar nicht mehr, fand sie aber total gut.

 


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Theresa von Travelwoman

1.) Myanmar verzaubert durch einen besonders authentischen und traditionellen Charme. Der Buddhismus ist – wie so in keinem anderen Land – im täglichen Leben der Menschen tief verwurzelt. Jeden Morgen ziehen die buddhistischen Mönche und Nonnen zum Sammeln von Almosen durch die Straßen. Betende Frauen sind ein allgegenwärtiges Bild. Die eigenwillige und stolz getragene Thanaka-Gesichtsbemalung der Bevölkerung Myanmars ist ein länderspezifisches Charakteristikum.

Im Allgemeinen ist Myanmar ein konservatives Land. Dennoch ist der Wandel, hervorgerufen durch die politischen Veränderungen, groß. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Wer aufmerksam durchs Land reist, kann aktuelle Entwicklungen mit offenen Augen beobachten. Das und die gelebten Traditionen machen Myanmar zu einem sehr interessanten Reiseziel.

2.) An den Tempelanlagen von Bagan führt kein Weg vorbei. Das rund 40km² große Tempelareal zählt schließlich zu den größten archäologischen Stätten Südostasiens. Mit Fahrrad, E-Bike oder Pferdekutsche kann dieses von Nyaung U, Old Bagan oder New Bagan aus besichtigt werden. Sehr fasziniert war ich auch von den schwimmenden Gärten und Dörfern am Inle Lake. Die Besonderheit der Einbeinruderer gibt es, meines Wissens, nur dort zu sehen.

Sonnenuntergang_Bagan

 

3.) Ehrlich gesagt ist mir die burmesische Küche nicht sehr einprägsam in Erinnerung geblieben. Es gab unglaublich viel k’auq-swèh, d.h. Nudeln in den unterschiedlichsten Variationen mit Suppe oder mit Fleisch und Soße. Davon war ich kein so großer Fan.

Dafür habe ich in Myanmar eine neue Vorliebe für grünen Tee entdeckt, der normalerweise in jedem Lokal in einer Thermoskanne kostenlos zum Trinken am Tisch steht. Die dazugehörigen Schalen werden selten gewaschen, sondern meist nur ausgespült. Wenn dich das nicht stört, erlebst du jeden Tag herrliche Erfrischungen.

Ein Getränketipp zum Schluss: beinahe schon von den großen Weltmarken ausgerottet sind die heimischen Cola-Marken Star Cola oder Blue Mountain Cola.

 

Weitere Infos zur Reiseplanung für Myanmar:

 

Reisen und Touren in Myanmar buchen

Natürlich kannst du wie bisher Touren und Aktivitäten vor Ort in Hotels und Reisebüros buchen. Doch so nach und nach bieten auch immer mehr Veranstalter ihre Angebote online an. Auf den entsprechenden Plattformen findest du neben Infos zur Tour auch Bewertungen durch andere Reisende. Hier eine Auswahl:

  • GetYourGuide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Myanmar
  • rent-a-guide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Myanmar
  • Evaneos*: Individuelle Myanmar-Rundreisen direkt vom Anbieter vor Ort erstellen lassen (ohne Zwischenhändler).

 

Reiseblogger-Befragungen zu anderen Ländern:


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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 11. April 2016. Zuletzt aktualisiert am 3. Mai 2016.

Kommentare1 Kommentar

  1. Myanmar ist wirklich ein wunderbares Erlebnis! Wenn man bereits bei Bagan/Mt. Popa ist und 100%ige Myanmar-Kultur sucht, sollte man unbedingt in Yenangyaung vorbeischauen. Das Städtchen ist nur 1h vom Mt. Popa oder 2h von Bagan entfernt, liegt am Irrawaddy-Fluss und hat zudem ein wunderbares Guesthouse (Lei Thar Gone Guest House: http://www.leithargone-guesthouse.com), welches eine Top-Aussicht, Top-Essen sowie Top-Erlebnisse bietet und mit dessen Aufenthalt man sogar die Privatschule für Waisenkinder nebenan unterstützt. Da kann man übrigens auch vorbeigehen!

    Viel Spass und herzliche Grüsse,
    Roger

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