Laos: Vang Vieng im Wandel der Zeit

Über kaum einen Ort in Südostasien gingen die Meinungen in den letzten Jahren so weit auseinander. Für viele Backpacker war Vang Vieng ein Höhepunkt ihrer Reise. Andere sahen in dem kleinen Ort nur eine laotische Variante des Ballermanns.

Nun erreichte mich vor wenigen Wochen eine Anfrage von Oli von der Seite weltreiseforum.com. Er bat mich und einige andere Blogger, ihm unsere Vang Vieng-Erfahrungen zu schildern. Herausgekommen ist eine schöne Artikelsammlung unter dem Namen: „Mein Vang Vieng: 7 Reisende erinnern sich an den umstrittenen Ort“. Mittlerweile ist die Liste der Teilnehmer sogar noch weiter angewachsen. Der Zeitraum der Besuche ersteckt sich von 2003 bis heute.

Ich selbst war im April 2011 vor Ort, also noch bevor die Bars am Fluss geschlossen und abgerissen worden sind. Was ich damals in der Nebensaison erlebte, könnt ihr im genannten Artikel nachlesen. Die besten Bilder habe ich hier noch einmal zusammengestellt.

 

Reiseziel Vang Vieng:

Der eigentliche Grund, warum Vang Vieng überhaupt so populär wurde, ist die wunderschöne Landschaft. Und die gibt es auch heute noch:

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Und es gibt interessante Brücken:

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Im Ort selbst sieht alles gleich aus:

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Nun aber endlich zum Tubing:

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Zur Begrüßung gab es Schnaps.

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Die Zahl der Bars nahm immer weiter zu:

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Wer trank, durfte den Erlebnispark nutzen.

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In der Nebensaison war es eher ruhig und beschaulich.

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Eigene Karten wurden erstellt:

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Es gab billige Getränke:

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… krasse Rutschen:

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… und unmoralische Angebote:

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War man an den ersten Bars vorbei, hatte man den Fluss für sich alleine:

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Mit der ganz großen Party ist jetzt Schluss:

 

Doch Vang Vieng ist noch immer einer Reise wert.
Oder wie viele sagen: Vang Vieng ist endlich wieder eine Reise wert.

 

Wie ist eure Meinung zu Vang Vieng?

 

 

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 4. Juli 2013. Zuletzt aktualisiert am 20. September 2013.

Kommentare (2)

  1. Hi Stefan,

    danke für den Artikel. Ich wusste gar nicht, dass das jetzt endlich vorbei ist.

    Auch wenn jetzt natürlich für die Einheimischen eine enorme Einnahmequelle wegfällt, finde ich es gut, dass das Spektakel eingedämmt wurde. Ich war 2009 dort und fühlte mich eher wie in einer Riesenparty-Meile. Ich habe das Tubing auch ausprobiert, aber die Bars mit kostenlosen ‚Shrooms und Shots haben mich abgeschreckt und ich habe versucht, so schnell wie möglich weiter zu kommen.

    Das war aber nicht so einfach. Die Barbesitzer haben ständig versucht, mich und meinen Reifen mit Seilen einzufangen und an Land zu ziehen.

    Das schlimmste war ein Moment, als ein Gruppe von Mönchen und Nonnen an einer Fluß-Bar vorbeigelaufen sind, an der gerade zugeschnupfte und betrunkene „Backpacker“ halbnackt gefeiert haben.

    Auch interessant war es, abends am lokalen Krankenhaus vorbei zu spazieren und die frischen Verbände und Gipse der Tuber zu sehen.

    Ich frage mich jetzt aber ernsthaft, welche Stadt als nächstes die vielen Kopien der Friends-Staffeln zeigen wird 😉 Es gab dort ja keine Bar ohne Friends in Dauerschleife.

  2. Toller Artikel. Jetzt wo das ganze Spektakel vorbei ist, werde ich wohl auch mal einen Abstecher wagen. Ich hoffe, dass ich vor Ort wirklich nicht diesen Sauftourismus antreffe und Vang Vieng wirklich wieder eine Reise wert ist.

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