Phnom Penh: Foto-Rundgang durch Kambodschas Hauptstadt

Im Vergleich zu anderen südostasiatischen Metropolen wie Bangkok, Kuala Lumpur oder Singapur ist Phnom Penh mit rund 1,5 Millionen Einwohnern fast schon überschaubar. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist die Stadt eine Reise wert.

Die meisten Besucher verbringen beim Backpacking in Kambodscha nur wenig Zeit in Phnom Penh, bevor es dann in andere Landesteile oder nach Vietnam weiter geht. So ähnlich hatte ich es bei meinem ersten Besuch auch geplant. Doch dann blieb ich ein paar Tage länger als erwartet.

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Ich kann gar nicht so genau sagen, warum das so war. Phnom Penh glänzt nicht durch spektakuläre Wolkenkratzer oder ein überdurchschnittliches Nachtleben. Es sind mehr die kleinen Dinge, die vielen Märkte und Cafés, die Straßenhändler und die kulinarischen Angebote, die mir gut gefallen haben.

Wer sich von Bangkok erschlagen fühlt, hat hier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre das Leben in einer asiatischen Großstadt zu beobachten. Dabei gelingt es leicht, sich in nette Gespräche mit den dort lebenden Menschen zu verwickeln. Und wer ein paar schöne Fotos mitnehmen möchte, dem bietet Kambodschas Hauptstadt einige Sehenswürdigkeiten.

 

Kommt mit auf eine Fotoreise durch Phnom Penh:


Königspalast:

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Die Thronhalle des Königspalasts

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Preah Tineang Chan Chhaya am Rande des Palastgeländes

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Nationalmuseum:

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Silberpagode:

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Die 1962 errichtete Silberpagode verdankt ihren Namen den mehr als 5.000 silbernen Bodenfliesen.


Stadtleben:

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Wenn es regnet, dann regnet es richtig.

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Man kann grundsätzlich alles mit einem Motorrad transportieren.

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Und natürlich jede Menge Leute.

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Bequemer geht es mit dem Tuktuk.

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Der riesige Phsar Thmei Markt

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Die etwas andere Imbiss-Bude

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Toul Sleng und Killing Fields:

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An die dunkle Vergangenheit erinnert das Genozidmuseum Toul Sleng.

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Es ist untergebracht in einer ehemaligen Schule, die von den Roten Khmern in ein Folter-Gefängnis umgebaut wurde. Mehr als 15.000 Menschen verloren hier zwischen 1975 und 1979 ihr Leben.

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Die Killing Fields vor den Toren der Stadt. Auf der Anlage Choeung Ek wurden mehr als 120 Massengräber gefunden.

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Mit Gedenktafeln und Filmvorführungen wird an die Geschichte erinnert. Die Überreste vieler Opfer haben in dem Turm ihre letzte Ruhe gefunden.

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Wat Phnom:

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Das Heiligtum Wat Phnom ist die bekannteste Stupa der Stadt.

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Olympia-Stadion:

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Im und um das 80.000 Zuschauer fassende Stadion herum gibt es viele Sportmöglichkeiten.

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Paraden werden geübt.

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Weitere Ansichten:

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Der Napoleon-Pavillion auf dem Geländes des Könipalasts.

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Miniatur-Nachbau von Angkor Wat

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Das Unabhängigkeitsdenkmal

 

Seid ihr schon mal in Phnom Penh gewesen? Wie hat es euch gefallen?

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 27. November 2014. Zuletzt aktualisiert am 30. Mai 2016.

Kommentare (6)

  1. Lieber Stefan,
    gerade bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich bin momentan in Australien und habe mir von vielen sagen lassen, dass Kambodscha unglaubch sehenswert ist. Da ich nicht noch mehr von Touristen überlaufenen Sightseeing-städte überwelzt werden möchte denke ich vorallem nach deinem Blog, Kambodscha und auch die Hauptstadt (kann nur ein paar Tage bleiben) passt zu mir!

    Meine Frage: Ich bin 21 und wahrscheinlich allein dort. Würdest du ir abraten allein es zu erkunden?
    Vielleicht kannst du mir ja noch ein paa andere Städte nennen die auf Kulturelleweise das zeigen was auch wirklich das Land ist und leicht zu erreichen sind.

    Lg Katharina

    • Hallo Katharina,

      Kambodscha ist definitv ein tolles Reiseziel. Und es spricht grundsätzlich nichts dagegen, es alleine zu bereisen. Natürlich solltest du immer etwas aufpassen und auf dein Gefühl achten.

      Gerne kann ich dir ein paar Tipps geben. Wann und wie lange bist du denn da? Und wo musst/willst du anschließend hin?

      Viele Grüße
      Stefan

  2. Hallo Stefan,
    sehr interessanter Blog und super Bilder, die mir wieder schöne Erinnerungen wachrufen. Meine Frau und ich hatten unsere Hochzeitsreise nach Kambodscha gemacht, leider nur für eine Woche. So sind wir hauptsächlich in Phnom Penh gewesen und haben nur einen 2-Tages Abstecher nach Siem Reap gemacht. Im Grossen und Ganzen fasziniert mich dieses Land und ich werde definitiv wieder hinfliegen, um es genauer kennenzulernen, vor allem da es so anders als Malaysia oder Thailand ist. Natürlich gibt es einige Einschränkungen hier, man darf auch nicht vergessen, was dieses Land hinter sich hat und dass die Armut doch ziemlich gross ist. Meine Frau war zwischendurch doch schon etwas erschreckt von der Aggressivität einiger Tuk Tuk-Fahrer, aber auch die hat man nach kurzer Zeit im Griff. Was mich persönlich auch mehr genervt hat, dieses Doppelspiel mit Dollar und einheimischer Währung, ich musste so einige Male kämpfen, Riel loszuwerden oder Dollar zurückzubekommen, wenn ich in Dollar bezahlt hab.
    Trotz alledem kann man hier wunderschöne Erfahrungen machen und ich kann jedem nur empfehlen, einmal dorthin zu reisen.

    • Hallo Olli,

      vielen Dank! Freut mich sehr, dass dir meine Seite gefällt.
      In Kambodscha habe ich auch schon schöne Zeit verbracht. Bin gespannt, was du berichtest, wenn du nochmal dort warst.
      Ich finde beim ersten Mal immer alles neu und aufregend. Wenn man dann wiederkommt, kennt man schon das Grundsätzliche und kann ganz andere Dinge entdecken.

      Viele Grüße
      Stefan

  3. Hallo Stefan,
    ich bin aktuell gerade in Phnom Penh. Mein Eindruck von dieser Stadt ist leider nicht sehr positiv. Die Stadt ist unheimlich dreckig, überall liegen Müllberge auf den Straßen (unglaublicher Gestank) und Baustellen sind für starke Staubentwicklung verantwortlich (ohne Mundschutz auf die Killing Fields geht gar nicht). Ich habe schon einige Städte in SOA bereist und weiss, dass man die Toleranzgrenze hochsetzen muss. Aber das hier geht gar nicht. Übrigens ist das Müllproblem auf dem Land auch eklatant. Um die Häuser liegen überall Plastiktüten, Flaschen usw. Lediglich Angkor wird sauber gehalten. Bei den Eintrittspreisen aber auch ein absolutes Muss. Noch einen Hinweis zur Hsuptstadt: Ich habe noch keine Stadt gesehen, in der so viele Luxus-SUVs fahren. Hier muss es wohl sehr viele finanziell gut ausgestattete Bewohner geben, und ich werde mein Bauchgefühl nicht los, dass diese SUVs nicht durch harte tägliche Arbeit verdient wurden. Ich werde das Land nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen, es gibt ganz einfach schönere Stellen hier in SOA.

    • Hallo Axel,

      es tut mir leid, dass es dir Phnom Penh nicht gefällt.

      Ich war jetzt zweimal dort und beide Male hat es mir gut gefallen. Auch waren bei meinen Besuchen die Luftverschmutzung bzw. der Gestank kein Problem. Aber so etwas kann sich natürlich schnell ändern und hängt auch mit der aktuellen Wetterlage zusammen.

      Das Müllproblem auf dem Land habe ich allerdings auch erlebt.

      Schade, dass es dir auch sonst in Kambodscha nicht gefallen hat. Hast du es auch an der Küste versucht?

      Andernfalls ist es ja bis in die Nachbarländer Thailand, Vietnam und Laos nicht weit.

      Ich wünsche dir eine gute Reise und hoffe, dass du die nächsten Ziele genießen kannst.

      Viele Grüße
      Stefan

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