Urlaub in Kambodscha? 9 Reiseblogger verraten ihre besten Tipps

Die Tempel von Angkor sind das Wahrzeichen von Kambodscha. Doch das kleine Land hat noch so einiges mehr zu bieten. Neun Reiseblogger berichten, was du in Kambodscha gemacht und gesehen haben solltest.

Viele Touristen kommen leider nur für zwei oder drei Tage von Thailand nach Kambodscha, um sich Angkor Wat und die umliegenden Bauwerke anzusehen. Dabei gibt es auch noch so viele andere Highlights. Zum Beispiel: schöne Strände und Inseln wie Koh Rong, die Hauptstadt Phnom Penh oder liebenswerte Orte wie Kampot und Battambang. Und dann natürlich die Natur, die Trekking-Touren zum Erlebnis werden lässt.

Phnom_penh_koenigpalast_Preah_tineang_chanchhaya_2

 

Neun Reiseblogger beantworten nachfolgend jeweils drei Fragen zum Reisen und Backpacking in Kambodscha. Damit setze ich meine beliebte Serie fort, in der es zuvor bereits um Thailand, Laos, Vietnam, die Philippinen, Indien und Indonesien ging.

Mitgemacht haben dieses Mal die Macherinnen und Macher folgender lesenswerter Blogs:

09_phnompenh

Foto: We travel the world

 

 

Und das sind die Fragen:

1.) Warum ist Kambodscha ein interessantes Reiseziel?

2.) Egal ob Geheimtipp oder bereits ausgetretene Pfade – was muss man sich in Kambodscha unbedingt ansehen?

3.) Jede Reise beinhaltet auch kulinarische Entdeckungen. Welches Gericht sollte ich in Kambodscha unbedingt probieren?

 


01_Anna_Anemina

Anna von Anemina Travels

 

1.) Weil Kambodscha noch immer ziemlich unerschlossen ist. Natürlich gibt es in Phnom Penh und Siem Reap einen Flughafen und über den Tonlé Sap River fährt ein Schnellboot. Die Fahrt mit Bussen ist aber noch sehr viel abenteuerlicher als in den Nachbarländern, die Straßen sind kaputt, teilweise ersetzen Fähren fehlende Brücken. Reisen dauert lange und ist ein Erlebnis.

Die meisten Besucher kommen deshalb nur für zwei bis drei Tage nach Siem Reap und zu den Tempelanlagen von Angkor. Die solltest du gesehen haben, keine Frage. Aber auch die Hauptstadt Phnom Penh lohnt einen Besuch und die vielen abgelegenen Landstriche, etwa rund um Battambang, wo du auf den ehemaligen Zugschienen mit der Bamboo Train fahren kannst – eine tolle Gelegenheit, die Landschaft aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Kambodscha zu bereisen ist noch sehr abenteuerlich.

2.) Das Wasser! Kambodscha ist extrem vom Tonlé Sap See und dem Tonlé Sap River abhängig. Weil das Land so flach ist und Fluss und See sich in der Regenzeit kilometerweit ausdehnen, ist das Land fruchtbar und artenreich. Wir wollten deshalb unbedingt mit dem Schiff fahren. Nur muss man dafür leider in der Regel eine mehrstündige Flusstour mit Programm buchen – oder sich in die Speed-Boot-Fähre setzen. Beides wollten wir nicht. Also haben wir uns nachmittags bei einem Tourenanbieter spontan zu zweit ein ganzes Schiff samt Kapitän gemietet, das gerade im Hafen stand. Es hat uns 25 Dollar für eine Stunde gekostet.

Mein Tipp: Immer wenn die Boote im Hafen stehen, also zwischen Mittag und dem frühen Abend, kannst du versuchen, dir eines zu mieten und eine kleine Privattour zu starten.

01_Anemina_Kambodscha2

 

3.) Ich wollte eigentlich Balut probieren, konnte mich aber nicht überwinden. Das wird besonders von Männern sehr gerne als Snack konsumiert, weil es die Potenz steigern soll. Es handelt sich um ein halb ausgebrütetes Hühnerei, das man verfaulen lässt und in dem der Embryo noch ganz klar zu erkennen ist.
Etwas weniger abenteuerlich ist Amok. Das Nationalgericht der Khmer, ein Fischcurry mit Kokoscreme. In Abwandlungen gibt es das auch mit Huhn oder Tofu. Und es ist nicht zu vergleichen mit den Currys aus Vietnam oder Thailand. Trotzdem sehr lecker (auch wenn einfach nichts über gute Thai-Currys geht).

 


02_Ayca-und-Silvan

Ayca & Silvan von Ayca & Silvan – On the road 

 

1.) Die meisten Reisenden zieht es vor allem wegen Ankgor Wat nach Kambodscha, doch das Land mit seiner tragischen Vergangenheit hat viel mehr zu bieten als die sagenumwobenen Tempel. Vom Kardamomgebirge im Westen bis zu den Flussdelfinen im Osten, Kambodscha bietet genug Abenteuer für mehr als nur einen Lara Croft Film.

2.) Auf keinen Fall solltest du dir das Kardomomgebirge entgehen lassen, eines der letzten intakten Regenwaldgebiete in Südostasien. Auch wenn du die hier heimischen Elefanten, Tiger, Nebelparder, Krokodile und Bären wohl kaum zu Gesicht bekommst, so lohnt sich der Weg schon der atemberaubenden Aussichten wegen.

Um nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, solltest du dir hier den Luxus einer Dschungel-Lodge gönnen und ein paar Tage tief in den Dschungel abtauchen. So haben auch wir ein paar unvergessliche Tage direkt am Tatai Fluss verbracht und den Dschungel, das Gebirge und die einheimische Kultur auf uns wirken lassen. Unser absolutes Highlight in Kambodscha!

02_Ayca_und_Silvan_Tatai River

 

3.) Die Khmer Küche hat uns von Anfang an begeistert, weshalb wir uns schon nach wenigen Tagen für einen Kochkurs eingetragen haben, um die Gerichte zu Hause nachkochen zu können. Auch wenn Fisch-Amok eines unserer Lieblingsgerichte geworden ist, ist unser größte Entdeckung doch der Green Mango Salad! Süss und erfrischend gleichzeitig. Das Beste daran ist aber die Einfachheit. Mit wenigen Handgriffen ist der Salat auf dem Tisch.

 


IMG_2429

Melanie von Good morning world 

 

1.) Für mich ist Kambodscha als Reiseland so interessant, weil es sich noch sehr viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt hat. Anders als in seinen berühmten und vielbesuchten Nachbarländern Thailand und Vietnam kannst du hier noch das wahre und echte Leben der Menschen ein Stück weit miterleben. Alles fühlt sich irgendwie noch authentischer und noch nicht so für die Touristen „geglättet“ an wie in anderen asiatischen Ländern. Das macht für mich den Reiz Kambodschas aus.

2.) Normalerweise denkt bei dieser Frage jeder gleich an die Tempel von Angkor, stimmt´s? Ich würde dir aber trotzdem auch einen Besuch der Hauptstadt Phnom Penh ans Herz legen. Mittlerweile haben sich hier einige wunderhübsche Boutiquehotels mit tollen Infinitypools auf den Dächern angesiedelt. Der Blick bei Sonnenuntergang von dort oben über die abendliche Stadt ist einfach unglaublich. Tagsüber kannst du auf Märkten shoppen oder goldene Tempel bestaunen. Abends hast du die Auswahl aus einer Vielzahl hipper Bars und leckerer Restaurants. An der Uferpromenade lockt zudem ein sehr trubeliger und interessanter Nachtmarkt.

Du merkst zwar an jeder Ecke, dass Phnom Penh versucht mit den anderen asiatischen Metropolen Schritt zu halten oder besser gesagt aufzuholen, aber im Moment ist es einfach noch eine schnuckelige, kleine und liebenswerte Stadt mit einer Unmenge an Charme und Charakter.

DSC00840

 

3.) Da muss ich nicht lange überlegen, gebratene Vogelspinne! Eigentlich handelt es sich dabei um ein Essen für die arme Landbevölkerung, wo die Kinder der Familien ihre gesamte Freizeit damit verbringen, die Spinnen zu fangen, damit die Familie ein Abendessen auf dem Teller hat. Mittlerweile scheint es sich aber herumgesprochen zu haben, dass auch Reisende gerne mal außergewöhnliche Dinge probieren, denn diesen „besonderen Snack“ findest du nun fast überall. Auch in Restaurants garniert mit einem Dip aus Sojasauce und Paprikastreifen. Für jemanden wie mich, der Streetfood absolut liebt eine gelungene Herausforderung. Probier es unbedingt mal aus, es schmeckt wirklich nicht so schlimm, wie du es dir wahrscheinlich vorstellst!

 


04_gustofrenzy

Nadine und Philippe von gustofrenzy

 

1.) Die Geschichte; ob aktuell oder hunderte von Jahren alt. In den 70er Jahre übernahmen die Roten Khmer mit Gewalt die Herrschaft über Kambodscha, um das Land in den Agrarkommunismus zu überführen. Das Regime verübte einen Genozid (Massenmord) am eigenen Volk, der über 2 Millionen Todesopfer forderte. Bis heute dauert die juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen an. Zahlreiche Museen und die sogenannten Killing Fields erzählen von diesem dunklen Kapitel.

Ein paar hundert Jahre weiter zurück liegt die Zeit der Khmer (9.-15. Jahrhundert), ein riesiges Reich, dass sich über weite Teile des heutigen Kambodschas, Thailands, Laos und Vietnams erstreckte. In Berührung mit den Khmer kommen die meisten Touristen mit Angkor Wat. Eine interessante Geschichte und noch spannendere Zeitzeugen in Form der Tempel von Angkor.

2.) Phnom Penh und Siem Reap sind die beiden Hauptdestinationen für Touristen aus aller Welt. Phnom Penh setzt sich mit der neueren Geschichte auseinander, in Siem Reap respektive Angkor triffst du auf die vergangene Khmer-Kultur. Ein Besuch dieser Orte ist fast logisch. In den Küstenregionen und am Strand waren wir (leider) nicht, doch bekamen wir immer zahlreiche Empfehlungen für die Küstengebiete. Nur Sihanoukville könnten wir getrost vermeiden.

Unser liebster Ort in Phnom Penh war der Platz vor dem Königspalast. Am Abend wird die Grünfläche zum Wohnzimmer der Stadtbevölkerung. Einen besseren Einblick in die lokale Kultur gibt es nicht.

04_Kambodscha_Phnom_Penh_Tempel

 

3.) Amok ist ein bekanntes Currygericht mit Kokosmilch und überall mit stark variierender Qualität erhältlich. Viel besser finden wir aber Lok Lak, ein Rindfleischgericht mit einer Sauce aus Limettensaft, Salz und schwarzem Kampot Pfeffer. Irgendwie erinnerte es uns an ein Gericht aus der Heimat.

 


05_Charles_Rahm

Charles von Sorglos Reisen

 

1.) Das Land ist reich an Geschichte inklusive der dunklen Episode der Roten Khmer in den Siebzigern. Der Mix zwischen tropischen Landschaften aber auch schon fast trockener Steppe fasziniert. Die beiden Lebensadern Tonle Sap und Mekong sind immer einen Besuch wert. Die Leute pflegen hier einen schlichten, aber glücklichen Lebensstil und sind freundlich zu Ausländern. In Phnom Penh und Siem Reap musst du ein bisschen aufpassen, dass dich kein Trickdieb um dein Hab und Gut erleichtert.

2.) In Kambodscha musst du unbedingt per Bus durchs Land reisen und beobachten, was sich draußen so abspielt. Mir persönlich sind das die liebsten Erinnerungen.

Weiter solltest du so viel Zeit wie möglich entlang des Mekong und auch des Tonle Sap (See und Fluss) verbringen. In der Zeit, in der du Angkor Wat anschaust, solltest du unbedingt auch eine Tour zum Tonle Sap-See machen, um das Ökosystem und die Menschen, die dort am und vom See leben, besser zu verstehen.

Den Mekong erfährst du am besten, indem du von Phnom Penh aus nach Norden fährst, nach Kompong Cham, Kratie, Stung Treng und hoch zur Grenze mit Laos, wo sich in Laos das spezielle Mekong-Ökosystem namens viertausend Inseln befindet. Diese Tour hat noch am ehesten den Charakter eines Geheimtipps.

Ganz im Süden befindet sich Sihanoukville, das über unzählige schöne Strände verfügt und noch nicht so teuer ist wie andere Strandgebiete Südostasiens. Der perfekte Ort, um ein paar Tage lang zu faulenzen in schönster Umgebung. Am besten mietest du dir ein Motorrad, um jeden Tag eine andere Ecke erkunden zu können.

05_kambodscha_kompong_cham_tempelanlage

 

3.) Ich getraue mich ja fast nicht, das Wort auszusprechen. Aber alle Gerichte, die das Wort Amok beinhalten, sind gut. Das ist ein mildes Curry im kambodschanischen Stil. Es gibt das Gericht sicherlich mit Fisch, aber auch mit Huhn und weiteren Fleischsorten, wenn’s mir recht ist. Es ist schon eine Weile her, dass ich es das letzte Mal hatte. 🙂

 


06_Synke-TaPhrom-AngkorWat

Synke von Synke unterwegs

 

1.) Wer träumt nicht davon, einmal durch die Tempelanlagen von Angkor Wat zu wandeln? Das war zumindest meine größte Motivation für eine Reise nach Kambodscha und es hat sich allein dafür gelohnt. Bereits nach der Ankunft in Phnom Penh merkte ich schnell, dass Kambodscha viel mehr als nur die berühmten Tempelanlagen im Norden zu bieten hat. Die französisch koloniale Architektur gemischt mit asiatischen Tempeln bestimmt das Stadtbild der Hauptstadt und lässt noch viel vom einstigen Flair früher Zeiten erahnen. Vermutlich nicht mehr lange, denn es wird bereits an hochmodernen Wolkenkratzern à la Bangkok und Singapore gebaut. Während der Fahrt in den Süden oder den Norden siehst du noch viel vom Landleben der Khmer, deren offene, neugierige und direktere Art ich im Vergleich mit anderen asiatischen Ländern als sehr erfrischend wahrnahm. Der Süden bietet Nahe Sihanoukville türkisfarbendes Meer mit weißen Stränden und unzähligen paradiesischen Inseln wie Koh Rong.

2.) Angkor Wat ist ein Muss! Es lohnt sich, morgens sehr zeitig aufzustehen, und ein paar der weniger bekannten Tempel abseits der gängigen Route zu besuchen. Mein absoluter Geheimtipp ist der Besuch des Ream Nationalparks bei Sihanoukville, falls du bereits im Süden bist. Mangrovenwälder, kleine kambodschanische Fischerdörfer und viel Urwald, in dem es noch einzelne Tiger geben soll. Mit etwas Glück triffst du wie wir während der Bootsfahrt auf die sehr seltenen Irawadi-Delfine, die es ansonsten auch in Kratie geben soll.

06_Fischer_auf_Mekong-PhnomPenh

 

3.) Gerade im Süden des Landes wird viel mit dem berühmten Pfeffer aus Kampot oder Kep gekocht. Büschelweise wird der Kampot-Pfeffer in traditionellen Gerichten wie dem Amok-Cury verarbeitet, das du in jedem Fall mal probieren solltest. Amok ist das klassische, auf einer Curry-Kokosmilch basierende Khmer Gericht, welches variabel mit Fleisch, Fisch, Garnellen oder auch Tofu angeboten wird. Einen sehr guten Eindruck in die kulinarische Vielfalt bekommst du in Phnom Penh im Central Market. Diverse Garküchen, Gemüse- und Verkaufsstände laden ein, sich durch die Khmer-Küche zu schlemmen. Ich mochte besonders die süßen Desserts Num Pra Pey Ny, die aus Klebereis mit Kokos, Bananen und Nüssen bestehen und eingewickelt in Bananenblättern verkauft werden. Mein Lieblingsgetränk, das Kokoswasser, gibt es in Kambodscha überall direkt aus der Kokosnuss.

 


07-travel_Pins

Cori & Flo von Travel Pins

 

1.) In Kambodscha geht es in vielen Bereichen noch sehr ursprünglich zu. Durch die Schreckensherrschaft der Roten Khmer, deren Geschichte auch heute noch überall präsent ist, wurde das Land locker um 15-20 Jahre zurückgeworfen. Das merkst du nicht nur, wenn du von Europa aus direkt nach Kambodscha reist, sondern schon im Vergleich zum weitaus stärker entwickelten Nachbarland Thailand. Für uns fühlt sich das an wie eine kleine Zeitreise. Vor allem die abenteuerlichen Touren innerhalb des Landes, sei es auf einem Boot entlang des Tonle Sap und Sangker, wo die Einheimischen in einfachsten Blechhütten oder »Hausbooten« direkt auf dem Fluss leben, oder bei einer Fahrt mit dem Bamboo Train bei Battambang, sind uns hier in eindrucksvoller Erinnerung geblieben.

2.) Auch wenn es das wohl offensichtlichste und mit Abstand touristischste Reiseziel des Landes ist, welches sogar auf der Staatsflagge abgebildet ist: Angkor Wat ist auf jeden Fall einen Besuch Wert. Tipp: Unbedingt am Vorabend schon Tickets besorgen und »kostenlos« den Sonnenuntergang vor der beeindruckenden Tempelanlage genießen. Dann hast du am nächsten Tag ausreichend Zeit, das weitläufige Areal mit einer Tuk-Tuk- oder Fahrrad-Tour, samt dem etwas weniger bekannten Ta Prohm Tempel mitten im Wald, zu erkunden.

Battambang, die zweitgrößte Stadt Kambodschas, lässt sich von Siem Reap aus in einem halben Tag mit dem Boot erreichen und bietet sich für Ausflüge in die nähere Umgebung allen. Die Fahrt mit dem Bamboo Train dort lohnt sich ebenso.

07_bamboo_train

 

3.) Amok. Nein, das hat gottseidank nichts mit Gewalt zu tun, sondern ist der Name des Nationalgerichts in Kambodscha. Dabei handelt es sich um ein Curry mit Kokoscreme, das in Bananenblättern serviert wird. Üblicherweise mit Fisch, wobei wir auch vegetarische Varianten probiert haben. Sehr lecker!ori & Flo.

 


08_Daniel_unterwegzcom

Daniel von Unterwegz.com

 

1.) Es da gibt einige Gründe. Dazu gehört, dass die Menschen sehr freundlich sind und du dich mit ihnen auf Englisch unterhalten kannst. Es ist hier nicht wie in Thailand oder Vietnam, wo viele kein Englisch können. Sehr viele Menschen sprechen gutes Englisch, sogar die Kinder.

Aber nicht nur das spricht für das Land, es ist sehr abwechslungsreich und hat nicht nur Angkor Wat zu bieten. So kannst du hier genauso unterschiedliche Dinge erleben, wie in Thailand. Wie etwa an Traumstränden liegen, schöne Bootstouren unternehmen, gut essen und auch Trekking ist möglich. Zudem ist es hier noch etwas günstiger und an einigen Plätzen noch nicht so touristisch überlaufen.

2.) Für viele sicher unscheinbar, aber für mich eines der Highlights, war Battambang. Die Stadt selber ist nicht sonderlich interessant, aber es gibt in der Umgebung viele tolle Sehenswürdigkeiten. So kannst du Tempel besichtigen, hunderttausenden Fledermäuse aus einer Höhle fliegen sehen, eine Fahrradtour entlang des Flusses und durch kleine Dörfer machen, auf der berühmten Bamboo Train fahren, den Zirkus von Phare Ponleu Selpak besuchen, und zum Abschluss mit einem Boot über den Fluss nach Siem Reap fahren.

08_Bamboo_Train_Battambang

 

3.) Das Nationalgericht Amok solltest du nicht verpassen, ich mag besonders die Fisch-Variante. Fisch-Amok ist ein Curry mit gedämpftem Fisch in einem Bananenblatt.

Wenn du es etwas exotischer magst, dann kannst du in Siem Reap frittierte Taranteln probieren. Etwas mulmig war mir schon, aber es war gar nicht schlimm, sie waren gut gewürzt.

 


09_wetraveltheworld_caro-martin

Caro & Martin von We travel the World 

 

1.) Die Menschen in Kambodscha sind immer freundlich und schenken dir ein ehrliches Lächeln. Du fühlst dich herzlich willkommen. Das hat uns tief beeindruckt.

Und das trotz der schrecklichen Geschehnisse, die noch gar nicht so lange her sind, und der großen Armut der Menschen. Die Kambodschaner scheinen von Grund auf eine sehr positive Einstellung zum Leben zu haben.

2.) Angkor Wat: So touristisch und überfüllt es auch sein mag, es ist einfach grandios. Die Tempelanlagen sind gigantisch und du musst sie einmal selbst erlebt haben. Die extreme Weitläufigkeit sorgt aber auch dafür, dass du mehrere Tage bleiben musst, um alles gesehen zu haben. Wir haben dazu eine 3-Tages Anleitung angefertigt.

Koh Trong bei Kratie: Auf der Insel Koh Trong kannst du mit einem Homestay das wahre Leben der Menschen auf der Insel erleben und deren Gastfreundschaft genießen. Von Kratie aus kannst du einen netten Ausflug zu den Flussdelfinen machen.

XXL Bambusbrücke in Kampong Cham: An der Flusspromenade dieses kleinen, niedlichen Ortes kannst du wunderbar flanieren und den Herren beim Boule oder den Damen beim Workout zuschauen. Absolut beeindruckend und sehenswert ist die Bambusbrücke, die jedes Jahr wieder neu gebaut wird.

09_kampongcham

 

3.) Kulinarisch waren wir sehr enttäuscht. Vor allem die traditionelle Speise Amok und auch das Rindfleisch LokLak haben uns überhaupt nicht zugesagt. Da ist in den Nachbarländern das Essen deutlich besser.

 

Wie lauten deine Kambodscha-Tipps?

 

Hier findest du:

 

Kambodscha: Touren und Reisen online buchen

In Reisebüros oder Hotels vor Ort kannst du Touren und andere Aktivitäten buchen. Nach und nach beginnen die Veranstalter, ihre Angebote zudem im Internet vorzustellen und buchbar zu machen. Auf solchen Portalen findest neben ausführlichen Infos zur Tour auch noch Bewertungen durch andere Reisende. Eine Auswahl:

  • GetYourGuide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Kambodscha
  • rent-a-guide*: Tagestouren, Ausflüge und Aktivitäten in Kambodscha
  • Evaneos*: Individuelle Kambodscha-Rundreisen direkt vom Anbieter vor Ort erstellen lassen (ohne Zwischenhändler)

Reiseblogger-Befragungen zu anderen Ländern:

Wie lauten deine Tipps für Kambodscha?


*=Affiliate-Links

 

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

Hat dir der Artikel gefallen?
Dann abonniere jetzt meinen kostenlosen Newsletter! So erhältst du ab sofort regelmäßig nützliche Tipps und Infos zu den schönsten Zielen in Südostasien. Kein Spam!

Veröffentlicht von Stefan Diener am 10. April 2015. Zuletzt aktualisiert am 3. Mai 2016.

Kommentare1 Kommentar

  1. gute Seite und so findet jeder den Ort oder das Land das er mag :-)ich finde es wichtig anderen auch mitzuteilen wo die ruhigen nicht vom Tourismus überfluteten Ecken sind, wo das Essen schmeckt und wo nicht….toll

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Faszination Südostasien bei Facebookschliessen
oeffnen