Inselhopping in Raja Ampat

Rund um Pulau Mansuar gibt es im Raja Ampat Archipel einige wunderschöne Inseln. Was du dort erleben kannst, erfährst du hier.

Wenn du ein Land für Inselhopping suchst, dann ist Indonesien definitiv ganz vorne mit dabei. Auf über 17.500 Inseln gibt es jede Menge zu entdecken.

 

Anreise über Sorong

Von Jakarta aus fliegen wir in etwas über vier Stunden nach Sorong. Die Küstenstadt liegt im indonesischen Westen von Neuguinea. Alternativ kannst du auch mit dem Flugzeug von den Inseln Makassar, Ambon, Manado und Manokwari nach Sorong reisen.

Zwischen Jakarta und Sorong gibt es weitere zwei Stunden Zeitverschiebung. Achte daher genau darauf, ob du noch rechtzeitig die Fähre in Sorong erreichst oder stattdessen dort einmal übernachten musst.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, wie du vom Flughafen zur Fähre und weiter zu den einzelnen Inseln kommst. Einige Hotels oder Resorts bieten einen Abholservice direkt vom Flughafen an. Alternativ kannst du es auch auf eigene Faust versuchen und mit dem Taxi zum Hafen gelangen. Vor dem Flughafen warten schon einige Fahrer und bieten ihren Service zum Transport für ungefähr 100.000 IDR (30-45 Minuten) an.

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Von Sorong nach Pulau Mansuar

Nachdem du ein Ticket für die Fähre nach Waisai organisiert hast, geht es in einer zweistündigen Fahrt zum Hafen auf der Insel Waisai.

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Dort wartet schon das Speedboot, um uns zur nur noch 20 Minuten entfernten Insel Pulau Mansuar, die gleich neben der Insel Waigeo liegt, zu fahren.

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Willkommen im Paradies

Als wir am Bootssteg der Raja Ampat Dive Lodge ankommen, kann ich mir ein Grinsen kaum verkneifen. Nachdem wir die Tage zuvor viel in den indonesischen Städten herumgereist sind, kommt die Abwechslung mit Strand, türkisblauem Wasser und etwas Ruhe gerade recht.

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Vom Bootssteg beziehen wir erstmal unsere Hütten mit privater Terrasse, die kaum mehr als 10 Meter vom Meer entfernt sind. Anschließend heißt es dann für mich: Badehose an und ab ins Wasser.

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Solltest du während deines Aufenthaltes in der Raja Ampat Dive Lodge Internet benötigen, gibt es hierfür die Möglichkeit, sich im Restaurantbereich ins W-LAN einzuloggen. Dieses ist jedoch sehr langsam und reicht höchstens aus, um E-Mails zu checken.

Ein kleiner Insider Tipp von mir: Gehe ganz vor zum Bootssteg, denn hier kann dein Handy bis zu 3G empfangen und ist somit um einiges schneller als das W-LAN im Restaurant. Leider habe ich das erst am letzten Abend entdeckt. Aber statt im Netz rumzuhängen, solltest du die Zeit hier sowieso lieber nutzen, um die Schönheit zu genießen.

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Der Bootssteg eignet sich nämlich auch wunderbar, um am Abend den Sonnenuntergang zu beobachten oder im Verlauf des Tages schnorcheln zu gehen. Die intakte Korallenlandschaft sowie die Fischvielfalt sind sehr eindrucksvoll anzusehen.

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Arborek

Knapp 60 min mit dem Speedboot von Mansuar entfernt liegt die Insel Arborek. Ein kleines Paradies, mit einem bezaubernden und farbenfrohen Dorf, in dem sich ein paar Homestays befinden. Das Dorf Arborek gehört zu den schönsten Dörfern in West-Papua.

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Nach dem wir mit dem Boot am Steg angekommen sind, werden wir schon herzlich von den Einwohnern des Dorfes begrüßt und anschließend durch den kleinen Ort geführt. Nach einer kurzen Pause unter den schattenspendenden Bäumen mit einer erfrischenden Kokosnuss wartet am Bootssteg die Ausrüstung zum Schnorcheln.

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Sobald du beim Steg ins Wasser abgetaucht bist, kannst du eine wunderschöne Unterwasserwelt beobachten. Zwischen den Holzpfählen des Steges schlängeln sich riesige Fischschwärme durch das Wasser. Nicht umsonst zählt Raja Ampat zu den schönsten Tauch- und Schnorchelgebieten der Welt.

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Solltest du einen Tauchschein besitzen, kannst du auch mit anderen Tauchern in ein wenige Minuten entferntes Tauchgebiet fahren, in dem des Öfteren Mantarochen gesichtet werden. Alternativ hast du direkt am Ufer der Insel die Möglichkeit, die Unterwasserwelt erkunden.

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Sawinggrai

Nur knapp 30 min von Mansuar liegt im Meos Mansar Bezirk die Insel Sawinggrai. Sie ist besonders für den Cenderawasih Paradiesvogel bekannt.

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Auch hier gibt es eine eindrucksvolle Unterwasserwelt. Wir haben hier zwar nur einen kurzen Aufenthalt geplant, um anschließend weiter nach Piaynemo zu fahren, trotzdem nutzen wir die Zeit, um vom Steg aus mit den Kindern der Insel die Fische zu füttern und uns etwas im Dorf umzusehen.

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Piaynemo

Anschließend geht es mit dem Speedboot in ca. 30 min nach Piaynemo. Hier ist eine absolut faszinierende Insellandschaft zu sehen.

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Am Bootssteg angekommen geht es ungefähr 340 Treppenstufen hinauf zur Aussichtsplattform. Auf dem Weg nach oben gibt es auch die Möglichkeit, eine kurze Pause einzulegen. Hierfür sind zwei kleine Bereiche mit Sitzgelegenheiten vorhanden. Vor allem bei den sehr warmen Temperaturen, die hier herrschen, ist es empfehlenswert, etwas zu trinken mitzunehmen.

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Auf der Aussichtsplattform angekommen kannst du auf eine traumhafte Insellandschaft blicken. Ich selbst habe dort mehr als 30 min in der prallen Sonne verbracht und war absolut gefesselt von der Schönheit dieses Ausblickes.

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Hier findest du weitere Informationen zum Tauchen und Schnorcheln in Raja Ampat.

 


Text & Fotos: Steffen Schmidts

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 16. Dezember 2016. Zuletzt aktualisiert am 16. Dezember 2016.

Kommentare (3)

  1. Oh Mann, da wollte ich schon seit Jahren mal hin… Was für tolle Bilder!

    Sag mal, was kostet das eigentlich so (Flug, Unterkünfte, tauchen, Essen)? Es soll ja relativ teuer sein.

  2. Ich wollte grad das selbe fragen wie Karsten 🙂

  3. Hallo Stefan, schöner Bericht! Besonders gut gefallen mir die vielen Fotos! Bilder sagen einfach mehr als 1000 Worte.

    Hast Du außer in der Raja Ampat Dive Lodge auch noch woanders gewohnt?

    Wie lange warst Du insgesamt in RA?

    Liebe Grüße,
    Wolfgang

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