Bali: die Königsgräber Gunung Kawi

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Ubud gehört Gunung Kawi. Die Königsgräber wurden in einer malerischen Schlucht in Felswände geschlagen. Hier findest du Tipps zur Anreise und zur Besichtigung der Anlage.

 

Wenn du während deines Aufenthalts auf Bali auch den Ort Ubud besuchst, kannst du in der Umgebung einige schöne Ausflüge machen. Zu den interessantesten Zielen gehört Gunung Kawi.

 

Besichtigung der Königsgräber Gunung Kawi

Um ins Tal zu kommen, in dem sich die Königsgräber befinden, ist erstmal schweißtreibendes Treppensteigen angesagt. Denn du erreichst die Schreine nur, indem du rund 300 – bisweilen recht steile – Stufen hinabsteigst.

Schweißtreibendes Treppensteigen

Gunung Kawi: Rund 300 Stufen führen zu den Schreinen

Steiler Abstieg zu den Schreinen

Gunung Kawi: Die recht steile Treppe zu den Schreinen

Treppe zu den Schreinen

 

Links und rechts des Weges findest du mehrere Bänke und auch Kioske und Souvenirshops, so dass du dich zwischendurch stärken und ausruhen kannst, was aber meist erst beim deutlich anstrengenderen Wiederaufstieg nötig ist.

Entlang der Treppe wird es nicht langweilig

Souvenirshops entlang der Treppe

Souvenirshops und Kioske entlang der Treppe
Entlang der Treppe verhungert niemand

Kleine Stärkung

Kleine Köstlichkeit vom Straßenrand

 

Doch bereits beim Hinweg lohnen sich ein paar Stopps, um den Ausblick auf die saftig grünen Reisfelder zu genießen.

Auf dem Weg erwarten dich faszinierende Panoramen

Panorama-Blick auf die saftig grünen Reisfelder

Ausblick auf die Reisterassen

 

Gunung Kawi: die Geschichte der Gräber

Bei den Königsgräbern Gunung Kawi handelt es sich um eine heilige Gedenkstätte, bei der neun riesige Schreine, die wie Statuen aussehen, in zwei gegenüberliegende Felswände geschlagen wurden. Vier der bis zu sieben Meter hohen Schreine befinden sich auf der einen Seite des Flusses Pakrisan und fünf auf der anderen.

Der Weg zum Schrein hat sich gelohnt

Ankunft bei den Königsgräbern Gunung Kawi

Schreine in der Felswand, die wie Statuen aussehen

Gunung Kawi: der 4er-Schrein

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der 5er Schrein

Gunung Kawi: der 5er-Schrein

Der 5er Schrein von Nahmen

 

Die Gedenkstätte wurde für den König Udayana und Teile seiner Familie errichtet. Gunung Kawi beherbergt jedoch keine sterblichen Überreste der Königsfamilie. Es handelt sich bei den Schreinen also nicht wirklich um Gräber, sondern lediglich um eine Gedenkstätte bzw. Bestattungstempel.

Die Anlage stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde erst 1920 wiederentdeckt. Der Sage nach soll einst ein Riese mit seinen Händen die Schreine aus dem Felsen gekratzt haben.

 

Gunung Kawi: Besichtigung der Tempelanlage

Sobald du die lange Treppe hinter dir gelassen hast, teilt sich der Weg in zwei Richtungen: Links geht es zu den ersten vier Gräbern bzw. Schreinen, nach rechts kommst du zu einer Brücke über den Fluss Pakrisan. Auf der anderen Seite befinden sich weitere Schreine und eine alte Tempelanlage aus dem 9. Jahrhundert stammt. Teile davon darfst du nur barfuß betreten.

Bei meinem Besuch hatte ich zwar nicht das Glück, eines der regelmäßig stattfindenden Tempelfeste zu erleben, doch dafür konnte ich den Dorfbewohnern bei den Vorbereitungen dafür zusehen, was ebenfalls sehr interessant war.

Die Vorbereitungen sind im vollen Gange

Vorbereitungen für das Tempelfest

Eine Frau formt Wachsfiguren

Die Dorfbewohner bereiten sich auf das Tempelfest vor

Die Waren der Dorfbewohner

Frisch gepflückte Bananen

 

Gunung Kawi: Spaziergang durch die Reisefelder

Es gibt noch einen weiteren Schrein, der ca. einen Kilometer entfernt talabwärts an einem Wasserfall liegt. Wenn du die Treppen runter gehst, musst du dich auf halber Höhe rechts halten.

Nach einem etwa 15-minütigen Spaziergang über einen Weg durch die Reisfelder erreichst du den Ort, an dem es zudem auch ein paar kleine Höhlen gibt.

Stefan auf dem Weg zum abgelegenen Schrein

Auf dem Weg zum abgelegenen Schrein

Der Weg führt über saftig grüne Reisfelder

Spaziergang entlang der Reisfelder

Blick von oben auf die Reisterassen

Reisterassen wohin man schaut

Ankunft beim abgelegenen Schrein

Höhlen beim abgelegenen Schrein

Höhlen vor dem abgelegnen Schrein

Begegnung mit einer Echse
Hier gibt es sogar einen Wasserfall

Plätschernder Wasserfall

 

Gunung Kawi: die beste Zeit zum Besichtigen

Am besten besuchst du Gunung Kawi am frühen Morgen oder am späten Nachmittag. Dann ist das Licht besonders schön und es ist nicht ganz so heiß. Zudem gehst du so den großen Touristenströmen aus dem Weg und kannst dabei die einzigartige Atmosphäre genießen, die diesen Ort umgibt, wenn es dort menschenleer ist.

Plane für die gesamte Anlage ca. eineinhalb bis zwei Stunden Zeit ein, wenn du dich nicht stressen möchtest.

 

Gunung Kawi: Anreise

Am besten erreichst du die Königsgräber von Ubud aus. Die Entfernung bis zum Ort Tampaksiring beträgt lediglich 15 Kilometer. Für die Fahrt solltest du je nach Verkehrslage aber 30 bis 45 Minuten kalkulieren.

Unterwegs kannst du noch die Tegalalang-Reisterrassen besuchen, die in etwa auf der Strecke liegen. Auch die Elefanten-Höhle Goa Gajah lässt sich gut mit einem Besuch von Gunung Kawi verknüpfen.

Zudem kannst du Gunung Kawi natürlich auch im Rahmen von geführten Touren besuchen. Ich selbst war an diesem Tag mit Erlebe Fernreisen unterwegs und habe im Rahmen meines Tagesausflugs auch noch die eben genannten Reisterrassen, den Monkey Forest und ein typisches Dorf in der Region besucht.

 

Gunung Kawi: Eintrittspreis

Als Erwachsener zahlst du 15.000 IDR, Kinder können die Anlage für 7.500 IDR betreten. Parken kostet 5.000 IDR (Auto) bzw. 2.000 IDR (Motorrad).

An der Kasse bekommst du ein Tuch geliehen, mit dem du während des Besuchs deine Beine bedecken musst.

Eintrittspreise

 

Gunung Kawi: Video

Hier ein schönes Luftvideo, aufgenommen mit einer Drohne, mit dem du dir einen Überblick über die Tempelanlage und die Umgebung verschaffen kannst.

 

Du suchst nach weiteren Ideen für deinen Aufenthalt auf Bali? Dann ist 122 Tipps für Bali vielleicht genau das Richtige für dich.

Ausblick von weiter oben auf die Reisterassen

 


Hinweis: Ich wurde von Erlebe Fernreisen zu diesem Ausflug eingeladen. Auf meine Berichterstattung wurde kein Einfluss genommen.

 

Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 26. April 2017. Zuletzt aktualisiert am 30. April 2017.

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