Das Udai Kothi Hotel in Udaipur

Zum Auftakt meiner zweiten Indienreise habe ich besonderen Wert auf eine gute Unterkunft gelegt und das Zimmer vorab online gebucht – und zwar oberhalb meines normalen Reisebudgets. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Ob sie erfüllt wurden, erfährst du in diesem Bericht.

Bereits bei der Ankunft in Udaipur huscht ein Lächeln über mein Gesicht. Die Außenfassade und der aufwendig gestaltete Eingangsbereich des Udai Kothi bieten einen tollen Anblick. Und an der Rezeption warten schon ein Begrüßungsdrink sowie eine gute Nachricht auf uns: Wegen der hohen Zimmer-Nachfrage erhalten wir ein kostenloses Upgrade. Statt im Deluxe Double werden wir in einer Suite untergebracht.

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Hier nun meine Bewertung zum Udai Kothi:

Die Umgebung:

Das Udai Kothi liegt auf der Brahm-Puri-Halbinsel – 150 Meter vom Lake Pichola entfernt. In den engen Gassen rund um das Hotel gibt es einige Restaurants, die meisten davon auf Dachterrassen oder direkt am Ufer des Sees. Das Angebot der vielen kleine Geschäfte reicht von Kunsthandwerk über Kleidung bis hin zu Souvenirs und richtet sich fast ausschließlich an Touristen. Die Altstadt von Udaipur ist zu Fuß in wenigen Minuten über eine kleine Fußgängerbrücke erreichbar.

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Der linke von den drei Türmen rechts gehört zum Udai Kothi

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Restaurants in der Nähe des Hotels

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Die Fußgängerbrücke verbindet die Halbinsel mit der Altstadt.

 

Die Zimmerausstattung:

Durch das Upgrade auf die Suite hatte ich im Udai Kothi das größte Hotelzimmer meines Lebens. Eigentlich war es eine kleine Wohnung, bestehend aus drei Zimmern und einem großen Bad mit riesiger Wanne. Neben einem Himmelbett gab es unter anderem einen Fernseher, einen Kühlschrank, einen Tresor sowie einen Schreibtisch.

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Tägliche frische Kekse

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Die Hotelanlage:

Das Hotel besteht aus einem Haupt- und mehreren Nebengebäuden. Dazwischen liegt ein Garten, der mit vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet ist. Was mir am meisten gefallen hat, ist die Liebe zum Detail. In jedem Treppenhaus, in allen Ecke und vor jeder Tür sind Figuren und Pflanzen aufgestellt. Auch die Wände wurden umfassend dekoriert.

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Der Pool auf dem Dach ist zwar eiskalt, dafür ist das Ambiente mit den Säulen und der Aussicht jedoch spektakulär. Einzige Einschränkung: Die Website des Udai Kothi vermittelt ein wenig den Eindruck, als sei vom Dach ein uneingeschränkter Blick auf den City Palace möglich. Jedoch haben inzwischen auch die Hotels in der Nachbarschaft neue Etagen gebaut, so dass die Aussicht bereits etwas eingeschränkt ist. Trotzdem ist sie immer noch schön.

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Service:

Im Hotel bekommst du alles, was du brauchst. Ob Wäschewaschen, Touren oder Souvenirs – für alles Nötige ist gesorgt. Allerdings zu entsprechenden Preisen.

Leider wird das (kostenfreie) Wi-Fi unnötig verkompliziert. Die aus langen Codes bestehenden Zugangsdaten sind nur zwei Stunden gültig. Und mit dem Smartphone musst du dich immer neu anmelden. Da an der Rezeption auf Nachfrage immer wieder weitere Codes zur Verfügung gestellt werden, wäre hier ein einfacheres Prozedere sinnvoll. Leider ist die Internetverbindung abseits des Hauptgebäudes sehr langsam, so dass ein Fotoupload ordentlich Zeit in Anspruch nimmt.

Besonders gefreut habe ich mich über die Tageszeitung, die morgens unter der Tür durchgeschoben wird. Das Personal war überaus aufmerksam, täglich wurden frische Blumen im Zimmer ausgelegt.

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Der Preis:

Nach dem Vergleich auf verschiedenen Buchungsportalen habe ich etwa 40,- Euro pro Nacht bezahlt. Was schnell ins Geld geht, sind die weiteren Leistungen, die du im Hotel in Anspruch nehmen kannst, zum Beispiel das Essen. So kostet ein indisches Thali 800 Rupien und ein Curry etwa 300. Zu den Preisen kommen jeweils noch Steuern hinzu. Im Restaurant auf der anderen Straßenseite kostet es schon nur noch die Hälfte, außerhalb des Touristenviertels einen Bruchteil.

 

Fazit:

Von dem Preis für die Übernachtung im Udai Kothi habe ich keinen Cent bereut. Ich wollte mir etwas gönnen und mit dem Preis-/Leistungsverhältnis bin ich absolut zufrieden. Für vergleichbaren Luxus musst du in Europa ein Vielfaches bezahlen. Wenn dir der Preis zu hoch ist, findest du in der Nachbarschaft eine Reihe günstigere Hotels, die ebenfalls einen guten Standard bieten.

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Ich bin Stefan. Seit 2006 ist Südostasien zu meiner zweiten Heimat geworden, seit 2013 berichte ich über die schönsten Ziele auf diesem Blog. Mehr über mich erfährst du hier. Du willst nichts verpassen? Dann folge mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Instagram.

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Veröffentlicht von Stefan Diener am 15. März 2014. Zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2016.

Kommentare (2)

  1. Ach, diese schönen fotos lassen uns schon wieder in Erinnerungen schwelgen. Wir waren vor fast einem jahr auch da, mussten uns allerdings zu 4. in ein eher kleines zimmer quetschen.nichts desdo trotz-wir waren uns enge verhältnisse ja gewohnt- liebten wir dieses hotel mit den wunderschönen details! Geniesst weiterhin euren indientrip. Wir hoffen wir kommen auch mal wieder!
    glg ldjj

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