Von A nach B – Reisen in Thailand

Die Verkehrsinfrastruktur ist in Thailand gut. Zumindest im Vergleich zu den Nachbarländern. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten zum Ortswechsel.

Flugzeug:

In Thailand gibt es rund 30 Flughäfen. Das Angebot an Inlandsflügen ist groß. Gleiches gilt für Reisen in andere südostasiatische Länder.

Mit dem Flugzeug nach Ko Samui

Im Anflug auf das Urlaubsparadies

 

Bahn:

Die staatliche Eisenbahn betreibt ein Verkehrsnetz, das sternförmig von Bangkok in die verschiedenen Landesteile führt. In der Regel sind die Züge langsamer als die Busse. Besonders bei Nachtfahrten sollte vorab reserviert werden. Achtet bei der Buchung auf die unterschiedlichen Zugkategorien und Klassen.

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Schiff:

Viele Inseln sind nur auf dem Wasserweg zu erreichen. Vielerorts hat sich ein Fährverkehr etabliert. Oft fahren die Schiffe mehrmals am Tag.

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Bus:

Es gibt in Thailand an eine große Auswahl an staatlichen und privaten Busverbindungen. Die großen Überlandbusse sind meist klimatisiert und mit Toilette ausgestattet. Die staatliche Busgesellschaft hat eine Internetseite, die allerdings nur ansatzweise ins Englische übersetzt wurde. An Busbahnhöfen, in Reisebüros und oftmals direkt in den Unterkünften (Hotel, Guesthouse) werden Tickets für die privaten Busse angeboten. Ein Vergleich lohnt sich!

 

Minibus:

Die kleinen Flitzer sind meist schneller als die großen Busse, jedoch auch unbequemer. Macht euch keine Hoffnung, dass mal nicht alle Plätze im Wagen belegt sind. Und dann ist es halt richtig eng, vor allem bei einer Körpergröße von über 1,80 m. Allerdings gibt es auf manchen Routen, die nur von Touristen gefahren werden, keine besseren Verbindungen.

Hier ist die derzeit beste Suchmaschine für Bus-, Fähr- und Zugtickets in Thailand:

 

Taxis:

1.) Auto-Taxi
In größeren Orten ist es leicht, ein Taxi nehmen. In Bangkok könnt ihr mit Taxameter fahren, dann ist es recht günstig. Ihr solltet beim Einsteigen darauf bestehen, dass es eingeschaltet wird. In anderen Orten ist der Preis hingegen Verhandlungssache.

2.) Motorrad-Taxi
Wer den Mut hat kann schnell und günstig mit einem Motorrad von einem Ort zum anderen transportiert werden. Die Fahrer erkennt ihr an den farbigen Westen, auf denen eine Nummer steht. In einigen Orten gibt es Motorräder mit Beiwagen. Das ist dann etwas komfortabler.

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3.) Songthaew/Songtau
Diese Sammeltaxis, bei denen sich die Mitfahrer auf zwei Bänken gegenübersitzen, fahren in der Regel auf festen Routen. Ihr gebt Handzeichen, wenn ihr mitgenommen werden wollt, und klopft zum Aussteigen. Die Songthaews sind günstig, jedoch kann es sein, dass ihr lange rumsteht oder nur sehr langsam fahrt, solange nicht genügend Fahrgäste an Bord sind.

songtau

4.) Tuk Tuk
Die dreirädrigen Motorräder sind ein beliebtes Fotomotiv und eine weitere Möglichkeit zur Fortbewegung. In Bangkok ist dies jedoch nur bedingt zu empfehlen, da ihr jede Menge Abgase einatmet, und nach dem Start meist ein halsbrecherischer Fahrstil zum Vorschein kommt. Zudem herrscht hier besondere Abzockgefahr.

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Tuk Tuk in Bangkok

 

In Orten wie Phuket oder Ao Nang gibt es jetzt eine neue Variante, das vierrädrige Tuk Tuk. An den überteuerten Preisen hat sich dadurch nichts geändert.

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Selbst unterwegs in Thailand:

Auto mieten:

Das Straßennetz in Thailand ist recht gut ausgebaut. Wer sich den Linksverkehr zutraut, kann das Land auch mit dem Auto erkunden. Hierfür ist ein internationaler Führerschein nötig.

 

Motorrad mieten:

Ab 3 bis 5 Euro könnt ihr euch ein Moped für einen Tag leihen. Das macht Spaß und ihr könnt so viele schöne Orte entdecken. Doch Fahrt vorsichtig und überschätzt eure Fähigkeiten nicht. Die Krankenhäuser in den Touristengebieten werden überschwämmt von Urlaubern mit Schürfverletzung, Knochenbrüchen und Brandwunden (heißer Auspuff, nackte Haut).

 

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